Kinder BeiEn Was Tun?

Kinder BeiEn Was Tun
Frühzeitig eingreifen – Gleich, aus welchem Grund Ihr Kind beißt, es muss lernen, dass das keine erwünschte Umgangsform ist. Ein Verbot alleine reicht hier oft nicht, es benötigt eine Alternative. Keinesfalls sollten Sie wütend werden – wie soll Ihr Kind lernen, dass Gewalt verboten ist, wenn Sie selbst aggressiv reagieren? Beißt Ihr Kind Sie, sollten Sie prompt reagieren.

  1. Bei einem erschrockenen Aufschrei wie “Aua!” oder “Das tut weh!” bemerkt es sofort, dass etwas falsch gelaufen ist.
  2. Drücken Sie ihm dann etwas anderes in die Hand, in das es hineinbeißen darf, das kann ein harter Brotkanten, eine Karotte oder ein Beißring sein.
  3. Sagen Sie ihm, dass so etwas zum Beißen geeignet ist.

Dabei gilt: gelassen bleiben. Regen Sie sich auf, erfährt Ihr Kind, dass es durch das Beißen Aufmerksamkeit erhält. Diese ist zwar negativer Art, aber es lernt dennoch, dieses Mittel kann es bei Bedarf nutzen. Hatten Sie Ihr Kind auf dem Arm, als es gebissen hat, setzen Sie es ruhig ab.

  1. So macht es die Erfahrung, dass es durch ein solches Verhalten keinerlei Bestätigung erhält.
  2. Wird ein anderes Kind gebissen, ist es womöglich schwieriger, umgehend einzugreifen, besonders, wenn andere entrüstete Menschen dabei sind.
  3. Dennoch ist es umso wichtiger, das Verhalten zu unterbinden.
  4. Außerdem muss Ihr Kind natürlich lernen, welche alternativen Umgangsformen möglich sind.

Zeigen Sie ihm also, wie es andere Kinder begrüßen kann. Das Wort “Hallo” gehört schnell zum Wortschatz, auch das fröhliche Zuwinken ist schnell gelernt. Statt aggressiv zu werden, kann es auf ein zeigen, das es haben möchte. Im Austausch kann es sein eigenes anbieten.

Warum beißt mein Kind 2 Jahre?

Viele mögliche Gründe – In einer bestimmten Entwicklungsphase ist es normal, dass Kinder andere Menschen auch mal beißen. Das Beißen kann anzeigen, dass das Kind müde, überfordert, frustriert oder wütend ist. Es kann auch ein Ruf nach Aufmerksamkeit sein oder ein – ungeschickter – Versuch, Kontakt aufzunehmen.

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Wieso Beißen kleine Kinder andere Kinder?

Warum beißt mein Kleinkind? – Kinder von 1 bis 3 Jahren beißen oft aus einem Reflex heraus. Sie verstehen in diesem Alter noch gar nicht, dass das Beißen andere verletzt. Es ist auch gar nicht ihr Ziel, dem Anderen wehzutun. Stattdessen ist das Beißen für sie ein Mittel der Kommunikation.

Körperliche Bedürfnisse : Hunger, Müdigkeit, unerkannte Schmerzen, Erschöpfung durch aktuelle Erkrankung Emotionale Bedürfnisse : Frust, Trauer, Wut oder das Bedürfnis nach Zuwendung Zahnen : Erleichterung und Spannungsabbau über das Beißen Reizüberflutung : Zu viele Angebote, Anforderungen oder Reize in der Umgebung des Kindes Unzufriedenheit und Hilflosigkeit in sozialer Interaktion : Ein Gefühl des „Nicht-weiter-Wissens”, „Sich-nicht-anders-zu-helfen-Wissens”, wenn dem Kind etwa Spielzeug weggenommen wird oder es sich von Mitmenschen in die Enge gedrängt fühlt Geistige Prozesse, Autonomiephase (Trotzphase) und entwicklungsbedingtes Beißen : Ausprobieren von Ursache-und-Wirkung: „Was passiert, wenn ich in den Arm von Oma beiße?”

Schöner Gedanke: Als Erwachsene bewerten wir Situationen der Überforderung teilweise mit: „Da fehlten mir die Worte.” Dein Kind löst diese Anspannung und Hilflosigkeit durch das Beißen auf altersentsprechende, körperliche Weise.

Wie reagiere ich wenn mein Kind mich haut?

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Wie kann man Kindern das Schlagen abgewöhnen? – Es ist keine schöne Erfahrung, wenn dein Kind so sehr in Rage gerät, dass es dich in einem Wutanfall schlägt. Im schlimmsten Fall bleibt es nicht bei dem einen Mal, sondern wiederholt sich. Doch wie kann man seinem Kind klar machen, dass es nicht in Ordnung ist, wenn es zuschlägt? Das Wichtigste ist in jedem Fall: vorleben.

  • Denn vor allem kleine Kinder orientieren sich weniger daran, was die Eltern sagen, sondern an dem, was sie tun.
  • Wenn Eltern also selbst schnell in Wut geraten oder laut werden, schaut ein Kind sich das ab.
  • Aber was tun, wenn das Kind trotzdem schlägt? Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt, wie du deinem Kind das Schlagen abgewöhnen kannst: Selbstbewusstsein stärken: Lob, Zuwendung und gemeinsame Zeit stärken deinem Kind den Rücken, so dass es in Konfliktsituationen souveräner reagieren und sich auch gegenüber anderen Kindern behaupten kann.
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Konsequent sein: Aggressives Verhalten muss Konsequenzen haben. Wenn dein Kind dich schlägt, kannst du es in sein Zimmer schicken oder dir selbst eine kurze Auszeit nehmen. Wichtig ist, dass du sofort und mit der nötigen Ruhe, aber niemals mit Gewalt reagierst.

  1. Empathie stärken: Viele Kinder haben bei Wutanfällen regelrechte Aussetzer.
  2. Mache deinem Kind klar, dass die Schläge, Tritte oder Schimpfworte dir wehtun und dich traurig machen.
  3. Vielleicht wird es beim nächsten Mal etwas bewusster reagieren.
  4. Nicht isolieren: Wenn dein Kind nicht nur dir, sondern auch anderen Kindern gegenüber aggressiv ist, kann es schnell Probleme im Kindergarten oder in der Schule geben.

Damit dein Kind kein:e Außenseiter:in wird, kannst du versuchen, einen Kontakt zu einem oder zwei “vertrauten” Kindern aufzubauen – diese Beziehungen geben deinem Kind Sicherheit und Selbstvertrauen. Abreagieren üben: Kinder müssen erst lernen, mit negativen Gefühlen umzugehen.

Was tun wenn das Kind mich haut?

Konkret, was kann ich nun tun? –

Deinem Kind mit Offenheit begegnen: „Ich bin für dich da und möchte verstehen, was du brauchst!” Die Situation möglichst objektiv zu beobachten und zu schauen, was ist passiert, was braucht mein Kind und welches Bedürfnis scheint gerade verletzt. Ich beobachte und beschreibe, Oft hilft es Kindern enorm, wenn sie sich verstanden und abgeholt fühlen und durch ein Sprachrohr wertfrei übersetzt werden. „Ich sehe du bist ganz aufgebracht und wütend. Brauchst du etwas mehr Platz und möchtest deine Ruhe haben?” Kinder werden von ihren Gefühlen überrannt und können in diesem Alter ihre Gefühle noch kaum sprachlich äußern. Schütze das Kind vor Gefahr und Schmerz! Das bedeutet, gehe dazwischen und schau, dass kein Kind verletzt wird. Kommt es zu einer schmerzhaften Situation, ist Trost wichtig, wobei beide Kinder betroffen sind und sich nicht gut fühlen. Das Kind, das haut und das gehauene Kind. Versuche ruhig zu bleiben, sie zu halten und mit ihnen zu sein. Unterstütze dein Kind beim Spiel und schau, ob du den Kontaktaufbau und das Spiel begleiten kannst, sie wieder in eine gute Verbindung kommen. Zeige deinem Kind, wie es die Situation lösen kann. Möchte es etwas Abstand und seine Grenze signalisieren, kann ein klares „Stopp” mit einem Handzeichen hilfreich sein. Zeigt dein Kind im Spiel vermehrt auffälliges Verhalten, sei präsent und setze dich mit zum Spielen und begleite die Situation sprachlich und wenn nötig, biete Schutz und Unterstützung. Spürst du Erschöpfung und Stress, sorge unbedingt auch für dich. Nur, wenn es uns gut geht, können wir geduldig bleiben. Schau, ob deine Grundbedürfnisse erfüllt sind und gib Acht auf dich! Solche Phasen sind sehr intensiv und unter Überforderung entsteht bei uns Stress und Ärger weitaus schneller. Wir möchten Vorbilder sein, was unter Strom nur schwer gelingt. Versuche, das Verhalten deines Kindes zu verstehen und mach dir bewusst, dass Strafen das Fehlverhalten nicht verändern, Es erzeugt Angst, wodurch es vielleicht kurzzeitig zurück geht, die Ursache ist aber keineswegs behoben. Es fühlt sich dann gedemütigt und beschämt (vgl. Saalfrank 2017). Mach dir außerdem bewusst, dass jedes Kind verschieden ist und sich im eigenen Tempo und mit eigenem Temperament und Charakter entwickelt – und das ist auch gut so! Besonders in diesen Phasen lohnt sich ein Blick auf all die wundervollen Dinge, die dein Kind so großartig macht. Es ist so randvoll mit Kompetenzen und braucht dich, als Übersetzer, Tröster, Fels in der Brandung, größten Fan und der Gewissheit, der tiefen Liebe!

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