Warum FranzSische Kinder Keine NervensäGen Sind?

Warum FranzSische Kinder Keine NervensäGen Sind
Als Pamela Druckerman der Liebe wegen nach Paris zieht und bald darauf ein Kind bekommt, entdeckt sie schnell, dass französische Eltern offensichtlich einiges anders machen – und zwar besser. In diesem unterhaltsamen Erfahrungsbericht lüftet sie die Geheimnisse der Erziehung à la française.

Wie Franzosen ihre Kinder erziehen?

Französische Erziehung: Darum sind französische Kinder gut erzogen 1. Französische Eltern diskutieren nicht über Umgangsformen Wir sagen «Bitte», wenn wir was wollen. In Frankreich heisst es «s’il vous plaît», was so viel bedeutet wie: «Wenn es ihnen gefällt».

  1. Bereits die blumige Ausdrucksweise verdeutlicht, dass unseren westlichen Nachbarn gute Umgangsformen wichtig sind.
  2. Sie werden Kindern quasi mit der Muttermilch () eingeflösst.
  3. Jemanden nicht zu grüssen oder ein «Merci» auszulassen, kommt für französische Kinder gar nicht in Frage.
  4. Ihre Eltern halten sie dazu an, «Hallo» zu sagen und älteren Menschen im Bus einen Platz anzubieten.

Einen in der Öffentlichkeit kriegt man kaum je zu sehen. Der Grund dafür ist einfach: Französische Eltern bringen ihren Kindern früh wichtige Umgangsformen bei und bestehen darauf, dass diese eingehalten werden. «Es geht nicht um Bravheit, sondern um Respekt.

  • Man bringt den Kindern auf diese Weise Empathie bei, man holt sie aus ihrer ichbezogenen Blase raus», sagt Pamela Druckerman, Sachbuchautorin («Warum französische Kinder keine Nervensägen sind) und Wahlfranzösin.2.
  • Französische Eltern haben weniger Mühe, loszulassen Mütter in Frankreich sollen, so heisst es, viel weniger unter dem schlechten Gewissen leiden, das berufstätige Mütter oftmals heimsucht (man hat den Eindruck, viel häufiger, als berufstätige Väter).

Die Kinderbetreuung in der «Crèche», also in der Kinderkrippe, ab einem Alter von drei Monaten ist Gang und Gäbe – denn der reguläre Mutterschaftsurlaub dauert bis zehn Wochen nach der Geburt (es gibt allerdings die Möglichkeit, in verlängerte unbezahlte Elternzeit zu gehen).

  • Die und den Kindern kommt dies zugute, sie sind früh in Kontakt mit Gleichaltrigen und neuen Menschen.
  • Wie der renommierte Kinderarzt und Buchautor Remo Largo immer wieder betonte, kann die Betreuung in der Krippe der kindlichen Entwicklung zuträglich sein.
  • «Das Kind entwickelt sich aus sich selbst heraus, wenn es die notwendigen entwicklungsspezifischen Erfahrungen machen kann.» Dazu gehört laut Largo ein möglichst breites Spektrum an Einflüssen sowie der Kontakt zur Peer Group, also zu Gleichaltrigen.

«Ein Kind sollte mehrere Stunden pro Tag mit Gleichaltrigen zusammen sein», in einem seiner Bücher. «So lernt es zu sprechen, sich in andere Kinder einzufühlen, sich anzupassen, mit Konflikten umzugehen, Beziehungen zu pflegen und Freundschaften zu schliessen.» 3.

Französische Eltern glauben an ihre Kinder Während hierzulande gefühlt jeder Sandkastenstreit sofort von übereifrigen Eltern geschlichtet wird (und die Kinder ergo keine Gelegenheit erhalten, selbst eine Lösung zu finden) gilt es in Frankreich als angebracht, den Kindern nicht zu oft reinzuschwatzen.

Natürlich greifen auch französische Eltern ein, wenn es nötig ist. Aber grundsätzlich setzen französische Eltern viel Vertrauen in die Fähigkeiten ihrer Kinder, Situationen selbständig zu managen und Lösungen für ihre Probleme zu finden. Laut Pamela Druckerman ist dieser Glaube an die eigenen Kinder ein zentrales Element der französischen Erziehung: «Die Franzosen glauben, dass auch Kleinkinder nicht hilflose Wesen sind, sondern vernunftbegabte, rationale Individuen.

Dies führt dazu, dass man nicht in Babysprache, sondern ganz normal mit ihnen spricht. Man traut dem Kind von Anfang an etwas zu und erzieht sie vom Tag eins an.» Damit unterscheide sich Frankreich grundsätzlich von vielen anderen westlichen Staaten. «In vielen westlichen Ländern liegt der Fokus mehr auf Sicherheit und Kontrolle, in Frankreich mehr auf Autonomie.

Man leitet die Kinder eher dazu an, etwas allein zu machen.» 4. Französische Eltern setzen klare Grenzen «Laisser-faire», also die Kinder machen lassen, ist die eine Seite der typisch französischen Erziehung. Das «Laisser-faire» findet allerdings nicht völlig unkontrolliert statt, sondern innerhalb klar abgesteckter Grenzen.

  • Der sogenannte «cadre» bezeichnet in der französischen Erziehung den Raum, in dem sich Kinder frei bewegen und entwicklen dürfen.
  • Werden Grenzen überschritten, schrecken französische Eltern nicht davor zurück, sie konsequent nachzuziehen.
  • Ihnen scheint klar zu sein, dass sie nicht beste Freunde ihrer Kinder sind, sondern für deren Erziehung und Wohlbefinden verantwortlich.

Dazu gehört nun mal auch, Kinder gewisse Schranken aufzuzeigen – ob die Kleinen das nun toll finden oder nicht, ist französischen Eltern ziemlich schnuppe.5. Französische Eltern kochen nicht extra für ihre Kinder Dass französische Kinder einfach alles essen, ist nicht etwa ein Ammenmärchen.

Tatsächlich sind Kinder in unserem Nachbarland irgendwie weniger «schnäderfräsig». Was sich leicht erklären lässt, wenn man sich das Essverhalten französischer Familien anschaut. Es gilt die weitläufige Überzeugung, dass sich Vorlieben für gewisse Geschmacksrichtungen nur entwicklen können, wenn man sie oft genug probiert.

Französische Eltern machen ihre Kinder also zu guten Essern, indem sie deren möglichen Essenssonderwünschen gar nicht erst nachkommen. Es gibt, was auf den Teller kommt. Französische Kinder essen, was auch die Erwachsenen verspeisen. Keine Kindermenüs, keine Spezialzubereitungen.

  1. Auch Snacks und Zwischenmahlzeiten sind viel weniger etabliert als in der Schweiz.
  2. So scheint es, dass Kinder bei den Mahlzeiten einfach auch mehr Hunger haben.
  3. Was der Sache per se zuträglich ist.6.
  4. Familienzeit ist heilig Zwar machen französische Eltern ihre Kinder nicht zum Zentrum ihres Universums – es wird eher erwartet, dass das neue Baby sich in den bestehenden Alltag einfügt als umgekehrt – allerdings ist ihnen ihre Zeit mit der Familie äusserst wichtig.
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Sonntage gelten in Frankreich klar als Familientage, da gibts wenig dran zu rütteln. Am Sonntag treffen die Kinder keine Freunde und die Eltern nehmen sich Zeit für gemeinsam verbrachte Stunden oder einen Ausflug. Von KMY am 14. Dezember 2021 – 16:37 Uhr : Französische Erziehung: Darum sind französische Kinder gut erzogen

Warum schlafen französische Babys durch?

Interview mit Pamela Druckerman: „Ich war lange ein typischer Sidekick” Frau Druckerman, Ihr Buch „Warum französische Kinder keine Nervensägen sind – Erziehungsgeheimnisse aus Paris” ist ein Weltbestseller. Dabei sind Sie gar keine Pädagogin. Nein, ich bin Journalistin und Laien-Anthropologin.

  • Als Amerikanerin in Frankreich habe ich einfach beobachtet, wie anders und wirkungsvoll man hier seine Kinder erzieht.
  • Die Methode von „Bringing up Bébé” – so lautet der Buchtitel im Original – ist „La pause”.
  • Das Geheimnis ist also streng genommen das Nichtstun, oder? Nicht wirklich.
  • Französische Babys schlafen schneller durch, weil ihre Mütter sie liebevoll anleiten, sich selbst zu beruhigen, indem sie nicht immer unmittelbar reagieren, wenn das Kind nachts weint.

In Frankreich glauben die Eltern fest daran, dass selbst kleine Babys in der Lage sind, einen längeren Zeitraum am Stück durchzuschlafen – und dass es eben die Aufgabe der Eltern ist, den Kindern dies beizubringen. Das klappt natürlich nicht immer. Doch viele, die es ausprobiert haben, berichten von erstaunlichen Fortschritten.

Eine weitere Erkenntnis: Französischen Kleinkindern serviert man in einer ganz normalen Kita viergängige Menüs statt Nudeln mit Käse, für die Zahnlosen gibt’s die Quiche dann püriert. Wichtig ist den Franzosen, dass alles wenigstens einmal probiert wird, was auf dem Tisch steht. Wie sollen denn die Kinder sonst einen Sinn für die Vielfalt von Speisen bekommen? Hier weiß man, Essen zu schätzen und zu genießen, kann eines der großen Vergnügen im Leben sein.

Wenn der Papst sich in der Öffentlichkeit zeigt, reichen ihm die Menschen ihre Babys. Geht Ihnen das manchmal ähnlich? Wollen Sie, dass ich mich mit dem Papst vergleiche? Nein. Ich bekomme allerdings viele Mails und Briefe, gelegentlich bitten die Leute auch um medizinischen Rat, doch dafür fühle ich mich natürlich nicht qualifiziert und verweise diese Eltern an einen Kinderarzt.

  • Pamela Druckerman, 49, ist amerikanische Journalistin und Schriftstellerin.
  • Ihr Buch „Warum französische Kinder keine Nervensägen sind – Erziehungsgeheimnisse aus Paris” dient Eltern in vielen Ländern als Ratgeber und fand bereits Nachahmer („Warum dänische Kinder glücklich und ausgeglichen sind”, „Warum französische Frauen nicht dick werden”).

Druckerman lebt mit ihrem Mann und den drei gemeinsamen Kindern in der französischen Hauptstadt. Ihr jüngstes Buch „40 werden à la Parisienne” erscheint am 8. April bei Mosaik. Sogar in mongolischen Jurten werden die von Ihnen beschriebenen Methoden, Babys zum Durchschlafen zu bringen, praktiziert.

Kommt es Ihnen manchmal seltsam vor, dass Ihr Erfolg auf der Verzweiflung junger Eltern beruht? Erstmal habe ich damit nicht gerechnet. Und als es dann soweit war und ich mein Foto auf der Titelseite der Londoner „Times” sah, fühlte es sich sehr unwirklich an. Dann rief mein Mann an: „Dein Buch ist auf Platz zwei bei Amazon.” – „Welche Unterkategorie?” – „Von ganz Amazon.” Was mich tatsächlich berührt, ist der Gedanke, etwas gut gemacht zu haben.

Plötzlich waren Sie in der Rolle der Ratgeberin. Glaubt man einer These Ihres neuen Buchs – „40 werden à la Parisienne” – ein untrügliches Zeichen fürs Erwachsensein. Es war nicht so, dass ich mich auf einmal als weiser Erziehungsguru fühlte. Mich macht es glücklicher, wenn die Leute dieses Buch einfach lustig finden.

Humor ist für mich der entscheidende Weg, wenn es darum geht, Informationen zu vermitteln. Besonders bei sehr ernsten Dingen. In der Abhandlung übers berichten Sie über Ihre mysteriöse Wandlung von der Mademoiselle zur Madame – und einige Seiten weiter schreiben Sie über Ihre, Wie geht es Ihnen jetzt? Wieder gut.

Das Non-Hodgkin-Lymphom wurde diagnostiziert kurz bevor „Bringing up Bébé” herauskam. Damals habe ich nur meinen engsten Freunden davon erzählt und die Krankheit nicht öffentlich gemacht. Auf der Buchtour vor sechs Jahren war ich kahl, ich trug eine blonde Perücke.

Was hat Ihnen durch diese Zeit geholfen? Am besten verstanden mich die, die selbst schwere Krankheiten durchgemacht hatten. Einer schickte mir eine gemütliche Decke, da fühlte ich mich ernstgenommen. Es gab auch viele unpassende Reaktionen. Einige Freunde meinten, es sei doch ein interessanter Zufall, dass sie jemanden kennen, der gerade an der gleichen Krankheit gestorben ist.

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Dann gab es Freundinnen, die meine schlanke Silhouette lobten oder rieten, jetzt sei genau die richtige Zeit, mir mal eine ausgiebige Pediküre zu gönnen. Irgendwann musste ich es dann meinem Verlag sagen, die Leute dort reagierten nett, doch sie machten sich auch weiterhin größte Sorgen wegen der Ménage-à-trois.

  • Ihr Verlag befürchtete, dass ein sehr persönlicher Text in der amerikanischen „Marie Claire” Ihre Seriosität untergraben könnte? Ja.
  • Über den Dreier zu schreiben hat mich aber gelehrt, meinen Ton zu finden und ehrlich zu sein.
  • Ihr Mann hatte sich zum 40.
  • Geburtstag,
  • Ich wollte ihm eine Vintage-Armbanduhr schenken, aber er mochte lieber einen Dreier, was ich natürlich gerne möglich gemacht habe.

Das Ergebnis war eine höfliche Angelegenheit. Nach kurzer Zeit hatte ich das Gefühl, dass ich jetzt meine Mails checken will. Im Herbst wird Ihr Mann 50. Haben Sie schon ein Geschenk? Da haben wir bisher nicht drüber gesprochen! Eine Orgie? Müsste ich unbedingt dabei sein? Wäre es möglich, meine Anwesenheit auszusourcen? Ich könnte natürlich auch währenddessen nackt aus einer Torte springen, und alle müssten die Glasur abschlecken.

Läuft die Aufnahme eigentlich noch? Wie hat Ihr Umfeld auf die explizite Beschreibung Ihres Geschenks reagiert? Die Hoffnung, dass meine Eltern den Text niemals zu Gesicht bekommen, wurde leider enttäuscht. Ein Freund meines Vaters hat die „Marie Claire” in einem Wartezimmer durchgeblättert und sie ihm präsentiert.

Und Dad meinte nur trocken: „Ganz gut geschrieben.”

Wie kinderfreundlich ist Frankreich?

Frankreich – das sogennante Familienland – doch die Geburtenrate sinkt – Die Zahlen bestätigen die Tendenz der letzten Jahre, auch in 2017 ist die Geburtenrate in Frankreich gesunken und fällt demnach auf 1,93.767 000 Babys wurden demnach 2017 geboren, 17 000 weniger als in 2016.

Wie nennen Franzosen ihre Kinder?

Wie nennen Franzosen ihre Kinder? – Mon bébé – Französisch Deutsch Mon bébé Mein Baby Mon bébé ist ein französischer Kosename und bedeutet „mein Baby”. Du kannst es sowohl für Kinder als auch für Erwachsene verwenden, wird aber normalerweise für jeden verwendet, der dir wichtig ist.

Warum kuscheln Französische Bulldoggen so gerne?

Haltung der kleinen Bulldogge: – Die französische Bulldogge ist ungern allein. Der „Bully” steht gerne im Mittelpunkt, eine richtig kleine Diva eben und möchte daher umso mehr Aufmerksamkeit seiner Menschen. Kuscheln und in der Nähe von seinen Menschen schlafen gefallen ihm sehr.

Wie werden Kinder in den USA erzogen?

Wie verläuft die Kindheit in den USA? – In den USA nimmt die Kindererziehung eine ganz besonders wichtige Stellung ein: Viel Zeit und Mühe wird aufgewendet, um den Sprösslingen das perfekte Umfeld zum Heranwachsen zu bieten. Die Kinder sollen und werden daher schon von klein auf stark gefördert.

Vorschulen sind so gestaltet, dass Kinder in einem Lerncenter aus verschiedensten Aufgaben selbst auswählen können, womit sie sich beschäftigen. Das Material mit dem Kinder ihre Zeit verbringen ist immer darauf ausgerichtet, dass man dabei etwas lernen kann, reines Spielzeug findet man in amerikanischen Kindergärten oder –zimmern kaum.

Das andere wichtige Erziehungsziel von Eltern in den USA ist Kindern ein Höchstmaß an Sicherheit zukommen zu lassen. Daher werden die Kleinen immer beaufsichtigt. Beispielsweise begleitet eine Aufsicht nach dem Unterricht die Kinder zum Schulbus und kehrt erst ins Gebäude zurück, wenn der Bus abgefahren ist.

  1. Die negative Kehrseite davon ist, dass die Sprösslinge eher wenig Selbstständigkeit lernen.
  2. Zum Beispiel bewegen sich amerikanische Kinder nicht alleine durch die Stadt, sondern werden mit dem Auto gefahren oder zumindest begleitet.
  3. Und da sie auch immer beschäftigt werden, fällt ihnen selbst oft nichts ein, was sie tun könnten.

Der Umgang mit den Kindern ist oft recht streng und Fehlverhalten wird häufig mit Zimmerarrest oder sogenannten “time-outs” bestraft. Im Gegenzug dazu werden gute Leistungen in den meisten Fällen überschwänglich gelobt. Als Lernansatz steckt dahinter, dass die Kinder ganz genau lernen sollen, was gut und böse ist.

Sind Französische Bulldoggen eifersüchtig?

Zusammenleben mit anderen Haustieren. Die Französische Bulldogge ist ein freundlicher Hund, der mit anderen Haustieren gut auskommt. Nur selten neigen Französische Bulldoggen bei der Neuanschaffung eines anderen Haustiers zur Eifersucht. Sie sind eben ideale Familienhunde!

Warum gibt es in Frankreich mehr Kinder wie in Deutschland?

Die Nation ist aufgrund der hohen Erwerbstätigenquote bei Frauen, insbesondere bei jungen Müttern, Vorbild in Europa. Über zwanzig Familienleistungen werden Familien je nach Konstellation und Einkommen gewährt. So erhalten beispielsweise alle Eltern mit mindestens zwei Kindern Kindergeld.

Wie hoch ist das Kindergeld in Frankreich?

3) Auffüllungsbetrag zum Kindergeld

Zu versorgende Kinder Einkommensniveau Höhe der Leistung
Eltern mit 2 Einkommen
3 Kinder 24 361 € oder darunter 274,39 €
Zwischen 24 361 € und 48 714 € 182,92 €
4 Kinder 27 680 € oder darunter 23 234 € oder darunter

Wie nennen Deutsche die Franzosen?

Etymologie – Seinen Ursprung hat der Begriff boche wahrscheinlich im Wort alboche, einer Zusammensetzung aus dem al- – abkürzend für allemand „deutsch” – und boche aus caboche („Dickschädel”). Im 19. Jahrhundert diente die tête de boche dazu, jemanden als Dickkopf oder Holzkopf zu beschimpfen.

  • Ursprünglich wurde mit boche auch eine Holzkugel, vergleichbar einer, bezeichnet.
  • Nach dem Sprachforscher ist die Endung -boche dagegen (ebenso wie z.B.
  • Die Endung -miche ) nichts weiter als eine (noch heute im französischen ) gebräuchliche Verkleinerungssilbe.
  • So war es im Volksmund üblich, statt von Allemand „Deutscher” von Alboche „kleiner Deutscher, Deutschchen” zu reden, ebenso wie man für Italiener häufig das Wort Italboche ( Italiker ) verwendete.
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Der Begriff Alboche hatte in der französischen Bevölkerung einen leicht herablassenden Beiklang, wurde jedoch nicht als Schimpfwort verstanden. Die Annahme, der Begriff sei aus dem Namen der Firma abgeleitet, ist falsch, da selbige erst 1886 gegründet, der Begriff jedoch schon im von 1870 bis 1871 verwendet wurde.

Wie sagt man auf Französisch Liebe?

Liebe (geliebter Mensch): amour m.

Wie nennen Franzosen ihren Papa?

Substantive
le papa der Papa Pl.: die Papas
le papa der Papi Pl.: die Papis
le papa das Väterchen Pl.: die Väterchen
le papa der Vati Pl.: die Vatis

Was sagt Martin Rütter zu Französischen Bulldoggen?

Französische Bulldogge, die Spielerfrau unter den Hunden – Manche Rassen seien jedoch ohne Zweck und nur für die Optik gezüchtet, meint Rütter. Für ihn sind Französische Bulldoggen die Spielerfrauen unter den Hunden. “Die Rasse war nämlich nie für irgendwas gut, sondern muss nur gut ausschauen.” Er gibt auf der Bühne auch Tipps, was ein Mensch in einer brenzlichen Situationen tun sollte.

Was vertragen Französische Bulldoggen nicht?

Was darf eine französische Bulldogge nicht fressen? – Fleisch ist natürlich wie bei allen Hunden ein Hauptnahrungsmittel. Bereitest du für deine französische Bulldogge Futter zu, sind Schweinefleisch, weißer Pansen und rohes Geflügel tabu. Da die Rasse zu Übergewicht neigt, verzichtest du am besten auf sehr fetthaltiges und kalorienreiches Futter.

Ist eine Französische Bulldogge schwer zu erziehen?

Sind Französische Bulldoggen schwer zu erziehen? – Französische Bulldoggen sind zwar ein wenig stur, jedoch äußerst gelehrig. Die kleinen Knautschgesichter sind aufgrund ihrer offenen, freundlichen und kuscheligen Art relativ leicht zu erziehen. Sie können jedoch zum Teil ein wenig stur sein. Es ist also einfacher, einen Frenchie-Welpen als eine erwachsene Französische Bulldogge zu erziehen.

Wie viel kostet eine Geburt in den USA?

Teure Geburten US-Mütter berichten, wie lange sie die Kosten für die Geburt ihrer Kinder abstottern mussten – In den USA müssen Familien für die Geburtskosten ihrer Kinder oft selbst aufkommen. Auf TikTok berichten die Userinnen, wie viele Jahre es dauerte, bis sie die Rechnung endlich beglichen hatten.

Eine Geburt kostet viel Geld und nicht in jedem Land kommt die Krankenversicherung für die hohen Krankenhausrechnungen auf. Im internationalen Vergleich sind die USA in Sachen Geburt eines der teuersten Länder der Welt. Laut der “New York Times2 belaufen sich die Kosten einer normalen Geburt dort umgerechnet auf rund 25.000 Euro.

Dies gilt aber nur für Geburten ohne Komplikationen und Babys, die ohne gesundheitliche Schäden geboren werden. Frauen, die per Kaiserschnitt entbinden, zahlen fast 16.000 Euro mehr. Warum FranzSische Kinder Keine NervensäGen Sind Eine Pflicht-Krankenversicherung wie in Deutschland gibt es dort nicht. Doch selbst wenn sich die US-Amerikaner eine teure Privatversicherung leisten, schließen diese etwaige Geburtskosten häufig aus oder übernehmen nur einen Teil davon. Nicht eingerechnet sind die Kosten für sämtliche Vorsorgeuntersuchungen, die zusätzlich bezahlt werden müssen – ein Ultraschall kostet in den USA umgerechnet circa 800 Euro.

Wie viel kostet der Kindergarten in den USA?

Kinderbetreuung in den USA: System droht zu kollabieren Fast ein Viertel ihres Einkommens muss eine Familie in den USA im Schnitt für einen Kita-Platz ausgeben. Kinderbetreuung ist in den USA zum Luxusgut geworden. Idris ist noch nicht ganz wach, als seine Mutter Yasmin ihn am Nachmittag aus der Kinderbetreuung abholt.

  • Er ist gerade zwei Jahre alt geworden und fühlt sich wohl in der Kita – zum Glück.
  • Denn in den USA gibt es weder einen gesetzlichen Mutterschutz noch Elternzeit.
  • Inder kommen deshalb oft schon mit ein paar Monaten in die Krippe.
  • Und das kostet.
  • Mutter Yasmin war geschockt, als sie erfahren hat, wie teuer die Betreuung ihres Sohnes wird: “Ich hatte wirklich keine Ahnung.” Sie erinnert sich: Als ich die Preise gesehen habe, war ich sprachlos.

Kinderbetreuung für die Kleinsten im Alter von bis zu einem Jahr koste pro Monat zwischen 2700 und 3000 Dollar, erzählt sie – “mehr als die monatliche Rate fürs Haus”, so Yasmin.3000 Dollar: Das entspricht umgerechnet aktuell etwa 3000 Euro. Diese Summe wird für Yasmin und ihren Mann jeden Monat fällig.

Was kostet Kita in USA?

Eine amerikanische Familie gibt für die Ganztagsbetreuung eines vierjährigen Kindes durchschnittlich zwischen $3.000 und $9.600 im Jahr aus. Für Säuglinge und Kleinkin- der unter 4 Jahren liegen die Kosten noch höher: zwischen $3.800 und $13.500 im Durchschnitt.

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