Was Kann Man Gegen Durchfall Machen Kinder?

Was Kann Man Gegen Durchfall Machen Kinder
Was sollte man bei Durchfall tun? – Damit sein Verdauungssystem nicht noch stärker gereizt und sich der Gesundheitszustand nicht verschlimmert, sollte das Kind für die nächsten ca.4 Stunden in der Hauptsache Flüssigkeit erhalten, z.B. verdünnten schwarzen Tee bzw.

  1. Fenchel- oder Kamillentee trinken lassen.
  2. Der Tee sollte nicht wärmer als die Zimmertemperatur sein.
  3. Um den Verlust von Mineralstoffen auszugleichen, sollte man jeder Tasse Tee (ca.100 ml) eine Prise Salz und 1 bis 2 Teelöffel Traubenzucker (ca.5 g) hinzugeben.
  4. Im Handel (Apotheke) sind fertige Elektrolytmischungen erhältlich, die aber nur kurzfristig eingesetzt werden sollten (Gefahr der Mineralübersättigung).

Babies, die normalerweise gestillt werden, sollten weiterhin Muttermilch und nur gegebenenfalls zusätzlich Mineralwasser oder Tee erhalten. Entwickelt das Kind Appetit, bietet sich zunächst stärkereiche und fett- bzw. reizstoffarme Ernährung an, z.B. Zwieback, Toast, Salzstangen, Reis- oder Karottenbrei, Kartoffelpüree oder Brühwürfelsuppen mit Nudeln- oder Reiszusatz.

Vermieden werden sollte blähendes Gemüse oder alles Gebratene. Bei Flaschenkindern sollte die Milch anfangs verdünnt (z.B. Halbmilch im Sinne einer 50%igen Verdünnung) und z.B. in Verbindung mit Reisschleim gegeben werden. Bei Verschlechterung der Situation (Zunahme der Stuhlfrequenz oder des Erbrechens) muss der Kinder- und Jugendarzt aufgesucht werden.

Bessert sich die Stuhlfrequenz, kann relativ rasch wieder auf normale Ernährung umgestellt werden (je nach Alter z.B. Apfel/Bananen-Brei, Joghurt, Quark, unverdünnte Milch). Kuhmilch kann allerdings aufgrund ihres Laktosegehaltes und des bei Durchfällen in der Regel vorhandenen vorrübergehenden Lactasemangels Blähungen und Bauchschmerzen verursachen.

Was hilft schnell gegen Durchfall bei Kindern?

Durchfall bei Babys und Kleinkindern

Wenn Ihr Kind Durchfall hat, sollten Sie zunächst die Körpertemperatur messen, denn gleichzeitiges Fieber und/oder lassen vermuten, dass eine Infektion vorliegt.Wichtig: Um den Verlust an Flüssigkeit und Salzen auszugleichen, muss Ihr Kind viel trinken, am besten immer wieder in kleinen Mengen. Je nach Alter Ihres Kindes empfehlen sich für die Zufuhr von Flüssigkeit und Salzen unterschiedliche Vorgehensweisen:Wenn das Baby Durchfall hat:

Säuglinge sollten auf jeden Fall weitergestillt werden. Durch das Stillen nach Bedarf wird ausreichend Muttermilch gebildet, um Babys Durst zu löschen. Bei Flaschennahrung sollte das Kind die Säuglingsmilch in verdünnter Form weiter bekommen evtl. in Verbindung mit Reisschleim. Die Verdünnung sollte langsam verringert werden.

Wenn das Kleinkind und ältere Kind Durchfall hat:

Das Kind sollte etwa sechs Stunden lang kein feste Nahrung zu sich nehmen, sondern nur viel trinken. Die Getränke sollten abwechslungsreich ausgewählt werden.

Besonders empfehlenswert sind Kamillen-, Fenchel- oder dünner schwarzer Tee mit ein bis zwei gestrichenen Teelöffeln Zucker pro 100 ml Tee (entspricht in etwa einer Tasse) und einer Prise Salz. Gesalzene Brühen und kaliumreiche Obstsäfte wie Bananen- oder Aprikosensaft können zusätzlich helfen, Verluste an Nährstoffen, Elektrolyten und Vitaminen auszugleichen.

Wenn Ihr Kind schon selbstständig aus dem Becher trinkt, lässt sich die Trinkmenge durch Verwendung eines Strohhalms oft erhöhen. Nach etwa sechs Stunden können Sie Ihrem Kind wieder leicht verdauliche, fettarme Kost anbieten, wie zum Beispiel gesalzene Schleimsuppen aus Hafer oder Reis, geriebener Apfel, pürierte Banane oder Zwieback.

Zum Schutz vor weiteren Ansteckungen ist häufiges Händewaschen und besondere Sauberkeit oberstes Gebot. Das gilt natürlich für alle in der Familie. Nach jedem Toilettengang, nach dem Wechseln der Windeln und vor jedem Essen sollten die Hände gründlich mit warmem Wasser und Seife gewaschen werden.

Was stopft schnell?

Durchfall kann viele Gründe haben, oft hängt er mit Viren und Bakterien zusammen, die uns über die Ernährung zu schaffen machen. Diese 7 Lebensmittel helfen, um ihn wieder loszuwerden. Wenn Sie beim Essen etwas Verdorbenes erwischt oder sich Viren eingefangen haben, kann es zum Durchfall kommen.

Bei Durchfallerkrankungen sollte man viel trinken, am besten Tee. Zwieback und Bananen haben eine stopfende Wirkung. Geriebener Apfel, Haferschleim und Karotte sind ebenfalls gut verträglich.

Art Symptom
Beschreibung häufigere Stuhlentleerung, mit breiiger bis flüssiger Konsistenz
Ursachen Infektionen, Reizdarmsyndrom, Nahrungsmittelunverträglichkeit, Medikamente
Vorbeugung Küchenhygiene, ausgewogene Ernährung
Therapie Elektrolytlösungen, Aktivkohle, Probiotika

Tee ist immer eine gute Idee, um einen gereizten Magen zu beruhigen. Bei Durchfall empfiehlt sich unter anderem Kamillentee, auch Pfefferminz- oder Fencheltee kann helfen. Prinzipiell ist es wichtig, viel zu trinken – wer keinen Tee möchte, sollte alternativ auf Wasser zurückgreifen.

  1. Der Zwieback mag geschmacklich keine Sensation sein, in Sachen Gesundheit ist er aber ein Alleskönner.
  2. Als trockener Stopfer wird er bei Durchfall besonders gern angewendet, sinnvoll ist er außerdem bei Sodbrennen, Gastritis und Lebererkrankungen.
  3. Zwieback sollten Sie immer zuhause haben, da er praktisch nicht schlecht wird und eben in vielen Lebenslagen hilfreich sein kann.

Ebenfalls leicht stopfend ist die Banane, die auch zahlreiche andere Vorteile für den menschlichen Körper hat. Sie beinhaltet jede Menge Vitamine und Spurenelemente sowie den Stoff Tryptophan, der dem Gehirn bei der Bildung des Glückshormons Serotonin hilft.

Außerdem steckt in der Banane noch eine Menge Magnesium, das dank seiner Muskel lockernden Wirkung unter Anderem beim Einschlafen hilft. Die Karotte kann im Darm Flüssigkeiten binden und damit den Durchfall lindern. Sie ist darüber hinaus ein wichtiger Lieferant von Vitamin A, das vor allem den Augen hilft.

Denn wer zu wenig davon im Körper hat, kann eine Nachtblindheit entwickeln. Das Vitamin A unterstützt aber auch das Immunsystem und schützt vor Herzinfarkt und Schlaganfall, In Sachen Hausmittel ist der Apfel einer der beliebtesten Freunde und Helfer.

  • Unter anderem wirkt er gegen Durchfall, da er den Ballaststoff Pektin enthält, der im Darm Flüssigkeit aufnimmt und damit den Stuhl etwas fester macht.
  • Wichtig ist, dass der Apfel gerieben ist, damit er für den angeschlagenen Magen leichter zu verdauen ist.
  • Haferschleim stellt man her, indem man sich an folgendes Mischverhältnis hält: 1 Liter Wasser zu 50g Haferflocken.

Der Schleim ist ein ideales gesundes Frühstück und kann bei akutem Durchfall zum Einsatz kommen. Wenn Sie möchten, können Sie ihn mit geriebenen Äpfeln verfeinern. Schwarzer Tee ist für viele Menschen die sanfte Alternative zum Kaffee, um sich an müden Tagen wieder ein bisschen Energie zu holen.

Wann geht Durchfall bei Kindern weg?

Wann und was darf ich meinem Kind wieder zu essen geben? – Der Darm braucht für den Heilungsprozess Energie. Wenn Sie Ihr Kind stillen, können Sie es zwischen dem Füttern der Trinklösung an die Brust legen. Sobald der Körper Ihres Kindes wieder gut mit Flüssigkeit versorgt ist (was nach 3–4 Stunden der Fall sein sollte), geben Sie ihm auch wieder die gewohnte Nahrung.

Säuglinge erhalten Muttermilch oder ihre übliche Flaschennahrung in normaler Konzentration (nicht verdünnt), Kleinkinder erhalten ihre gewohnte Kost. Günstig sind stärkehaltige Produkte wie Nudeln, Breie, Kartoffeln, Brot oder Zwieback. Auch Fett ist erlaubt. Schränken Sie in den ersten Tagen stark zuckerhaltige Speisen und Getränke, besonders Säfte und Softdrinks, ein.

Auch bei richtiger Behandlung dauert der Durchfall meist 2 oder 3 Tage an. In dieser Zeit sollten Sie Ihrem Kind reichlich Flüssigkeit anbieten! Bei wässrigem Durchfall geben Sie auch weiterhin die Trinklösung.

Wie lange kann ein Kind Durchfall haben?

Durchfall ist ein sehr verbreitetes Problem bei Kindern (siehe auch Durchfall Durchfall bei Erwachsenen Durchfall bezeichnet eine Vermehrung des Volumens, der Wässrigkeit oder der Häufigkeit des Stuhlgangs. (Siehe auch Durchfall bei Kindern.) Die Häufigkeit des Stuhlgangs ist nicht das einzige.

Erfahren Sie mehr bei Erwachsenen). Als Durchfall gelten häufige, weiche oder wässrige Stuhlgänge des Kindes, die vom normalen Muster abweichen. Manchmal enthalten die Durchfälle Blut oder Schleim. Einen leichten Durchfall zu erkennen, kann schwierig sein, da die Anzahl und Konsistenz der Stuhlgänge von gesunden Kindern, je nach Alter und Ernährung, sehr unterschiedlich sein können.

So werden z.B. bei Stillkindern, die noch keine feste Nahrung erhalten, häufige und weiche Stuhlgänge als normal betrachtet. Eine plötzlich erhöhte Anzahl und weichere Konsistenz kann bei solchen Säuglingen einen Durchfall signalisieren. Wässrige Stuhlgänge, die länger als 24 Stunden dauern, sind allerdings nie normal.

  1. Inder mit Durchfall können ihren Appetit verlieren, erbrechen Erbrechen bei Säuglingen und Kindern Erbrechen ist das unangenehme, unfreiwillige, wuchtige Hochwürgen von Nahrung.
  2. Bei Säuglingen muss man Erbrechen von Aufstoßen/Spucken unterscheiden.
  3. Säuglinge spucken häufig kleine Mengen aus.
  4. Erfahren Sie mehr, Gewicht verlieren oder Fieber Fieber bei Säuglingen und Kindern Die normale Körpertemperatur ist von Person zu Person und über den Tag betrachtet unterschiedlich (normalerweise ist sie nachmittags am höchsten).

Bei Kindern im Vorschulalter ist die normale. Erfahren Sie mehr bekommen. Wenn der Durchfall schwerwiegend ist oder lange anhält, verlieren die Kinder wahrscheinlich eine erhebliche Menge an Körperflüssigkeit ( Dehydratation Dehydratation (Flüssigkeitsmangel) bei Kindern Dehydratation bedeutet, dass der Körper Wasser verliert, in der Regel aufgrund von Erbrechen und/oder Durchfall.

Ein Flüssigkeitsmangel (Dehydratation) tritt auf, wenn die Körperflüssigkeit. Erfahren Sie mehr ). Säuglinge und junge Kinder können schnell dehydrieren, manchmal in weniger als 1 Tag. Schwere Austrocknung kann zu Krampfanfällen, Hirnschäden und zum Tod führen. Weltweit verursacht Durchfall 1,5 bis 2,5 Millionen Todesfälle pro Jahr.

In den USA sind Durchfälle für etwa 9 Prozent der stationären Krankenhausaufenthalte von Kindern im Alter von unter 5 Jahren verantwortlich. Die Ursache für einen Durchfall hängt meist davon ab, ob er weniger (akut) oder länger (chronisch) als 2 Wochen anhält.

Die meisten Durchfälle sind akuter Natur. Akuter Durchfall wird normalerweise durch Folgendes hervorgerufen: Chronischer Durchfall wird normalerweise durch Folgendes hervorgerufen: Chronischer Durchfall kann auch durch Erkrankungen, die die Aufnahme von Nahrungsmitteln einschränken ( Malabsorption Übersicht über Malabsorption Das Malabsorptionssyndrom bezieht sich auf eine Reihe von Erkrankungen, bei denen die Nährstoffe aus der Nahrung im Dünndarm nicht richtig aufgenommen werden.

Bestimmte Erkrankungen, Infektionen. Erfahren Sie mehr ), z.B. Mukoviszidose Mukoviszidose (zystische Fibrose, CF) Mukoviszidose (zystische Fibrose) ist eine Erbkrankheit, bei der bestimmte Körperdrüsen abnorm dickflüssige Sekrete produzieren, die verschiedene Gewebe und Organe, vor allem die Lunge und die.

Erfahren Sie mehr oder durch ein geschwächtes Immunsystem Übersicht über Immundefektkrankheiten Immundefektkrankheiten sind durch eine Fehlfunktion des Immunsystems gekennzeichnet. Hierdurch kommt es zu Infektionen, die häufiger wiederkehren, schwerwiegender sind und länger als gewöhnlich. Erfahren Sie mehr (aufgrund einer Krankheit wie AIDS Infektion mit dem humanen Immunschwächevirus (HIV) bei Kindern und Jugendlichen Eine Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV) ist eine Virusinfektion, die schrittweise bestimmte weiße Blutkörperchen zerstört.

Die Betroffenen werden dadurch anfällig für Infektionen. Erfahren Sie mehr oder der Einnahme bestimmter Medikamente) hervorgerufen werden. Bestimmte Symptome stellen einen Grund zur Besorgnis dar. Hierzu gehören:

Anzeichen einer Austrocknung, z.B. vermindertes Urinieren, Teilnahmslosigkeit oder Lustlosigkeit, tränenloses Weinen, extremer Durst und ein trockener Mund Krankes Erscheinungsbild Hohes Fieber Blut im Stuhl Schmerzen im Bauch und extremer Druckschmerz bei Berührung Blutungen in der Haut (erkennbar als winzige rötlich-lilafarbene Punkte oder kleine Flecken )

Kinder, bei denen ein Warnsignal erkennbar ist, sollten sofort von einem Arzt untersucht werden. Ebenso sollten Kinder, die mehr als 3 oder 4 Durchfall-Episoden hatten und nicht oder nur wenig trinken, vom Arzt untersucht werden. Bei Kindern, die keine Warnsignale aufweisen und normal trinken und urinieren, sollte der Arzt verständigt werden, wenn der Durchfall 2 Tage oder länger dauert oder wenn es zu mehr als 6 bis 8 Durchfall-Episoden pro Tag kommt.

Wenn es sich nur um einen leichten Durchfall handelt, ist ein Besuch beim Arzt nicht notwendig. Kinder, die 14 Tage oder länger an Durchfall leiden, sollten von einem Arzt untersucht werden. Die Ärzte stellen zunächst Fragen zu den Symptomen und der Krankengeschichte. Darauf folgt eine körperliche Untersuchung.

Die Ergebnisse der Krankengeschichte und der ärztlichen Untersuchung deuten oft auf eine Ursache hin und geben Anhaltspunkte für durchzuführende Tests ( siehe Tabelle: Einige Ursachen und Merkmale für Durchfall Einige Ursachen und Merkmale für Durchfall ). Die Ärzte stellen Fragen zum Aussehen der Stuhlgänge und wie häufig sie auftreten, wie lange sie andauern und ob beim Kind andere Symptome wie Fieber, Erbrechen oder Bauchschmerzen vorhanden sind. Die Ärzte stellen außerdem Fragen zu möglichen Ursachen, z.B. Wenn der Durchfall weniger als 2 Wochen andauert und die Anzeichen nicht vorliegen, wird er wahrscheinlich durch eine Gastroenteritis hervorgerufen, die durch ein Virus ausgelöst wurde; weitere Tests sind dann normalerweise unnötig. Wenn die Ärzte allerdings eine andere Ursache vermuten, werden Tests durchgeführt, um diese vermuteten Ursachen abzuklären.

  1. Die Tests werden üblicherweise durchgeführt, wenn bei Kindern Warnsignale auftreten.
  2. Wenn sie Anzeichen einer Austrocknung aufweisen, werden Bluttests durchgeführt, um die Konzentrationen der Elektrolyte zu messen (Natrium, Kalium, Kalzium und andere Mineralstoffe, die notwendig sind, um den Flüssigkeitshaushalt des Körpers aufrechtzuerhalten).
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Wenn andere Warnsignale vorliegen, können unter anderem folgende Untersuchungen durchgeführt werden: großes Blutbild, Urintests, körperliche Untersuchung und Stuhlanalyse, Röntgenaufnahmen des Bauchs oder eine Kombination dieser Untersuchungen. Spezielle Ursachen des Durchfalls werden behandelt.

  1. Wenn ein Kind beispielsweise an Zöliakie leidet, wird Gluten von seinem Ernährungsplan gestrichen.
  2. Antibiotika, die den Durchfall auslösen, werden abgesetzt, wenn der Arzt dies anordnet.
  3. Eine durch Viren hervorgerufene Gastroenteritis verschwindet normalerweise ohne weitere Behandlung.
  4. Bei Säuglingen und jungen Kindern werden keine Medikamente gegen Durchfall, wie etwa Loperamid, empfohlen.

Da das Hauptaugenmerk bei Kindern auf einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr liegt, konzentriert sich die Behandlung auf die Verabreichung von Flüssigkeit und Elektrolyten ( Dehydratation (Flüssigkeitsmangel) bei Kindern Dehydratation (Flüssigkeitsmangel) bei Kindern Dehydratation bedeutet, dass der Körper Wasser verliert, in der Regel aufgrund von Erbrechen und/oder Durchfall.

  1. Ein Flüssigkeitsmangel (Dehydratation) tritt auf, wenn die Körperflüssigkeit.
  2. Erfahren Sie mehr ).
  3. Die meisten Kinder, die an Durchfall leiden, werden erfolgreich mit Flüssigkeit behandelt, die sie über den Mund (oral) einnehmen.
  4. Intravenös wird Flüssigkeit nur dann gegeben, wenn das Kind nicht trinkt, sich viel erbricht oder erheblich dehydriert ist.

WHO-Trinklösungen Behandlung Dehydratation bedeutet, dass der Körper Wasser verliert, in der Regel aufgrund von Erbrechen und/oder Durchfall. Ein Flüssigkeitsmangel (Dehydratation) tritt auf, wenn die Körperflüssigkeit. Erfahren Sie mehr mit ausgewogenen Anteilen an Kohlenhydraten und Natrium kommen zum Einsatz.

In den USA sind solche Lösungen in den meisten Supermärkten und Apotheken ohne Rezept erhältlich. Sportlergetränke, Limonaden, Säfte und ähnliche Getränke sollten nicht verwendet werden, da sie zu wenig Natrium und zu viele Kohlenhydrate enthalten. Wenn das Kind zusätzlich erbricht, werden zuerst häufige kleine Flüssigkeitsmengen gegeben.

Normalerweise wird alle 5 Minuten 1 Teelöffel (5 Milliliter) gegeben. Wenn das Kind diese Menge nicht wieder ausspuckt, wird die Menge allmählich erhöht. Wenn das Kind nicht erbricht, muss die anfängliche Flüssigkeitsmenge nicht begrenzt werden. Mit Geduld und Ermutigung können die meisten Kinder ausreichend Flüssigkeit über den Mund einnehmen, ohne Flüssigkeit intravenös zuführen zu müssen.

Inder, die stark ausgetrocknet sind, brauchen möglicherweise solche intravenösen Flüssigkeitsgaben. Sobald das Kind ausreichend Flüssigkeit erhält und nicht erbricht, sollte es altersgerecht ernährt werden. Säuglinge können weiter gestillt werden oder Säuglingsnahrung erhalten. Bei Kindern mit chronischem Durchfall ist die Behandlung von der Ursache abhängig.

Am wichtigsten ist es jedoch, für eine angemessene Versorgung mit Nahrung zu sorgen und auf mögliche Defizite von Vitaminen und Mineralstoffen zu achten.

Bei Kindern kommt Durchfall häufig vor. Meistens ist eine Gastroenteritis die Ursache, die durch ein Virus ausgelöst wird. Kinder sollten von einem Arzt untersucht werden, wenn sie Warnsignale zeigen (z.B. Anzeichen einer Austrocknung, heftige Bauchschmerzen, Fieber oder Blut oder Eiter im Stuhl). Nur selten sind Tests erforderlich, wenn der Durchfall weniger als 2 Wochen andauert. Wenn der Durchfall lange anhält, ist eine Austrocknung wahrscheinlich. Bei den meisten Kindern kann die Flüssigkeitszufuhr über den Mund vor dem Austrocknen schützen. Bei Säuglingen und jungen Kindern werden keine Medikamente gegen Durchfall, wie etwa Loperamid, empfohlen.

Was Essen und Trinken bei Durchfall hat?

Was sollte man essen bei Durchfall? Was sollte man bei Durchfall (Diarrhoe) essen und trinken? Verdauungssystem Veröffentlicht am: 04.05.2023 11 Minuten Lesedauer Über den flüssigen Stuhl beim Durchfall verliert der Körper Wasser und Mineralstoffe. Dieser Verlust muss mit reichlichem Trinken ausgeglichen werden. Was Kann Man Gegen Durchfall Machen Kinder © iStock / Nes Durchfall, in der Fachsprache Diarrhoe genannt, ist sehr weicher, ungeformter oder flüssiger Stuhlgang, der mehr als dreimal am Tag auftritt, und mit einer insgesamt erhöhten Stuhlmenge, Man unterscheidet zwischen akutem Durchfall, der in der Regel nur wenige Tage andauert, und chronischem Durchfall, der länger als zwei Wochen anhält.

  1. Die Hauptursache für Durchfallerkrankungen sind Infektionen mit,
  2. Bakterien werden oft über verdorbene oder verunreinigte Lebensmittel aufgenommen, während bei Viren die Übertragung von Mensch zu Mensch eine größere Bedeutung hat.
  3. Häufige virale Durchfallerreger in Deutschland sind das und das Rotavirus.

Zu den bakteriellen Erregern zählen zum Beispiel Campylobacter und Salmonellen. Je nach Erreger geht der Durchfall (Diarrhoe) mit Übelkeit und Erbrechen einher – zum Beispiel bei einer Magen-Darm-Infektion durch das Noro- und das Rotavirus. Salmomellen lösen eher eine reine Durchfallerkrankung aus, die nur manchmal von Erbrechen begleitet wird.

Durchfall (Diarrhoe) kann auch das Symptom chronischer Darmerkrankungen wie Reizdarmsyndrom oder einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung wie oder sein, die Folge einer Therapie mit bestimmten Medikamenten sowie im Rahmen einer Chemo- oder Strahlentherapie oder einer Lebensmitteunverträglichkeit auftreten.

Wenn Durchfall das Symptom einer anderen Erkrankung ist – das ist bei chronischem Durchfall meist der Fall –, richtet sich die Behandlung gegen diese primäre Krankheit. Ist der Durchfall bakteriell bedingt, werden manchmal Antibiotika verordnet. Bei Erwachsenen und Jugendlichen ist es in der Regel nicht nötig, akuten Durchfall gesondert zu behandeln. Durch den flüssigen und vermehrten Stuhlgang verliert der Körper viel Flüssigkeit. Außerdem gehen wichtige Mineralstoffe verloren: die sogenannten Elektrolyte wie zum Beispiel, Kalium, Magnesium oder Calcium. Das Wichtigste bei Durchfall ist es, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, Für das Verhalten und die Ernährung bei Diarrhoe gelten diese Grundregeln :

  1. Viel trinken – mindestens zwei bis drei Liter am Tag. Der Richtwert ist: 45 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht (zum Beispiel 2,9 Liter bei 65 Kilogramm Körpergewicht). Die notwendige Flüssigkeitsmenge kann mit Wasser, gezuckertem Tee und gesalzenen Brühen oder Suppen gedeckt werden.
  2. Körperliche Schonung
  3. Langsamer Kostaufbau: Wenn Menschen, die unter Durchfall leiden, anfänglich keine Lust auf Essen verspüren, ist das kurzfristig in Ordnung – ein paar Tage ohne feste Nahrung sind vertretbar. Die Größe der Mahlzeiten kann dann nach und nach gesteigert werden. Eine besondere Diät ist meist nicht nötig. Vorsichtshalber können Sie zu Beginn auf leicht verträgliche Speisen setzen wie Hafer- oder Reisbrei.
  4. Mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt: Überfordern Sie Ihr geschwächtes Verdauungssystem nicht mit großen Portionen. Verteilen Sie stattdessen mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag.
  5. Hygiene für alle Haushaltsteilnehmer, um eine Ansteckung zu vermeiden: häufiges Händewaschen und Lüften; gründliche Reinigung der Toilette; Kleidung, Handtücher und sonstige Wäsche bei mindestens 60 Grad Celsius waschen; auf Sauberkeit und Hygiene bei der Zubereitung von Speisen achten; Geschirr oder Schneidbretter mit mindestens 60 Grad Celsius heißem Wasser spülen.

Doc Felix erklärt, was man bei Durchfall tun sollte. Während des akuten Durchfalls ist magenfreundliches Essen am besten, das im Idealfall stuhlfestigend ist, wie Reis, Bananen oder Zwieback. Leicht verdauliche Gemüsesorten als Brei oder Suppe gekocht (zum Beispiel: Karotten oder ) werden auch sehr gut vertragen. Was Kann Man Gegen Durchfall Machen Kinder © iStock / creacart Haferbrei und Bananen sind für den Kostaufbau bei Durchfall hervorragend geeignet. Bei Jugendlichen und Erwachsenen sind Spezialgetränke selten nötig, sodass vor allem auf die ausreichende Menge zu achten ist. Generell verträgliche Getränke sind:

  • Leitungswasser, stilles Mineralwasser
  • Mit Zucker gesüßter Kamillen-, Fenchel-, Kümmel-, Schwarz- oder grüner Tee

Verzichten sollte man auf Kaffee, Fruchtsäfte, alkohol- und kohlensäurehaltige Getränke. Kleine Kinder sind sind besonders gefährdet zu dehydrieren und mit der ausgeschiedenen Flüssigkeit zu viele Elektrolyte zu verlieren. Dieser Verlust kann mit Apfelsaftschorle ausgeglichen werden – am besten nur schluckweise, dafür aber häufig! Bei Kindern, alten Menschen oder starkem Durchfall, empfehlen Fachleute manchmal, den Elektrolytverlust mit einer speziellen Trinklösung auszugleichen.

  • Diese erhält man unter Namen wie Elektrolyt-, Glucose- oder Rehydratationslösung in der Apotheke oder in Drogerien.
  • Elektrolytlösungen werden als wasserlösliche Pulver angeboten, die Salze, Mineralstoffe und Traubenzucker enthalten.
  • Die empfohlene Menge bei solchen Lösungen ist pro Tag ungefähr 40 Milliliter Lösung je Kilogramm Körpergewicht.

Wiegt ein Kind beispielsweise 20 Kilogramm, wäre die empfohlene Menge 800 Milliliter täglich. Man kann eine solche Elektrolytlösung auch selbst herstellen:

  • 4 gestrichene Teelöffel Zucker
  • 1/2 Liter Orangensaft
  • 1/2 Liter stilles Mineralwasser
  • 3/4 Teelöffel Salz

Der Mythos, dass Salzstangen und Cola bei Durchfall helfen sollen, hält sich hartnäckig. An Salzstangen ist nichts auszusetzen. Salzgebäck ist gut verdaulich und kann gewiss nicht schaden. Allerdings reichen Salzstangen nicht aus, um den Mineralverlust des Körpers auszugleichen, weil wichtige Salze fehlen.

Was darf ein Kind bei Magen-Darm essen?

Nichts essen, viel trinken – Ihr Kind sollte erst einmal 6 bis 10 Stunden nichts essen, aber viel trinken. Am besten eignen sich Glucose-Elektrolyt-Lösungen wie zum Beispiel Elotrans, um die verloren gegangenen Salze zu ersetzen. Bei Erbrechen sollte Ihr Kind Flüssigkeit erst teelöffelweise, dann schluckweise trinken.

Ist Bewegung gut gegen Durchfall?

Bewegung & Stress – Bewegung hat unumstritten eine positive Wirkung auf Stress. Zudem gilt es als erwiesen, dass Stress und Ängste Durchfall auslösen können. Gerade in unserer von Leistungsdruck geprägten Welt ist es gut zu wissen, dass regelmäßige Bewegung nicht nur Ihre Darmgesundheit fördert, sondern auch helfen kann, einen der häufigsten Auslöser von Durchfall abzuwenden.

Welche Medikamente bei Durchfall Kinder?

Nicht alle Medikamente gegen Durchfall sind für Kinder geeignet. Schließlich gibt es hier deutliche Unterschiede im Hinblick auf die Verträglichkeit. So ist zum Beispiel der Wirkstoff Loperamid für Kinder unter 12 Jahren in der Selbstmedikation nicht zugelassen.

Doch es gibt Alternativen. Perenterol ® Junior 250 mg mit Probiotika auf Basis der Arznei-Hefe S. boulardii ermöglicht eine effektive, verträgliche und kindergerechte Art der Durchfall-Behandlung. Es ist für Kinder ab zwei Jahren zur Selbstmedikation zugelassen. Nach Rücksprache mit dem Arzt kann Perenterol ® Junior auch für jüngere Kinder ab 6 Monaten eingesetzt werden.

Dabei besticht es mit seinem kindgerechten Geschmack und einer ebenso starken Wirksamkeit wie Perenterol ® forte. Die enthaltene Arznei-Hefe bindet Durchfallerreger und hilft, diese aus dem Körper auszuscheiden. Gleichzeitig wird die Regeneration der Darmflora unterstützt und der Flüssigkeitsverlust reduziert.

Welche Hausmittel stopfen?

Das können Sie bei Durchfall gut und gerne essen: –

Zwieback Der Klassiker bei Durchfall ist Zwieback – ein besonders haltbares, doppelt gebackenes Brot, das sehr bekömmlich ist und nicht schwer im Magen liegt. Wenn Ihnen der Zwieback zu trocken ist, können Sie alternativ auch trockenes Weißbrot essen. Wichtig ist nur: Das Brot sollte pur und nicht mit einem leckeren Stück Käse oder einer Scheibe Wurst verzehrt werden. Milchprodukte und fettige Speisen sind bei Durchfall tabu. Geriebener Apfel und pürierte Bananen „An apple a day keeps the doctor away” (Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern) – bei Durchfall ist das Sprichwort Programm. Äpfel und Bananen enthalten viel Pektin, ein wichtiger Ballaststoff, der den Stuhl fester macht. Das Pektin quillt im Darm, nimmt Flüssigkeit auf und verdickt dadurch den Stuhl. Es sitzt beim Apfel allerdings in der Schale – daher sollten Sie ihn vor dem Verzehr nicht schälen. Wenn Sie den Apfel reiben, entfaltet das Pektin seine Wirksamkeit besonders gut. Bananen enthalten neben Pektin auch viel Kalium, das unter anderem den Flüssigkeitsgehalt in den Zellen aufrechterhält. Da der Körper bei Durchfall Kalium verliert, ist die Aufnahme des Mineralstoffs besonders wichtig. Reis Reis ist leicht stopfend, denn beim Kochen entstehen Schleimstoffe, die im Körper das Wasser binden. In Kombination mit Salz schmeckt der Reis noch besser und wird außerdem mit Elektrolyten angereichert, die bei Durchfall vermehrt ausgeschieden werden. Bei leichtem Durchfall und wenn Sie darauf Appetit haben, können Sie den Reis mit gedünstetem Gemüse zum Beispiel Möhren oder Zucchini kombinieren. Vermeiden sollten Sie Kohl oder Hülsenfrüchte als Beilage. Kartoffeln Ein weiteres Lebensmittel, das viel Kalium enthält und gleichzeitig gut bekömmlich ist, sind Kartoffeln – entweder in viel Wasser gegart oder als Püree. Achten Sie aber darauf, dass die Kartoffeln keine grünen Stellen haben. Dann enthalten sie leicht giftige Inhaltsstoffe, Chaconin und Solanin, die zu Erbrechen und Durchfall führen können und damit Ihre Beschwerden nur noch verschlimmern. Möhrensuppe ​Genau wie Äpfel und Bananen, enthalten auch Möhren viel Pektin. Besonders effektiv wirken sie aber nicht im rohen Zustand, sondern gekocht. Ein schonendes Rezept, das auch noch lecker schmeckt, ist die altbewährte Moro’sche Möhrensuppe, die der Heidelberger Kinderarzt Ernst Moro 1908 auf der Suche nach einem natürlichen Durchfallmittel erfand. Das Rezept ist ganz einfach:

½ kg Möhren1 l Wasser3 g Kochsalz

Die Karotten werden geschält und in kleine Würfel geschnitten. Anschließend werden sie für eine Stunde gekocht und dann mit einem Mixer püriert. Der nun pürierte Brei wird mit Wasser wieder auf einen Liter aufgefüllt und mit drei Gramm Salz gewürzt. Drei Gramm Salz entsprechen ungefähr einem Teelöffel.

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Haferflocken Hafer gilt vom ernährungswissenschaftlichen Standpunkt aus als das wertvolles Getreide. Es enthält neben Ballaststoffen viele Mineralstoffe und die Vitamine B1 und E. Die Kombination wirkt sich unter anderem positiv auf den Blutzuckerspiegel und das Immunsystem aus. Auch bei Magen-Darm-Beschwerden sind Haferflocken ein bewährtes Hausmittel, da sie leicht verdaulich sind. Am besten kochen Sie sich bei Durchfall eine Haferschleimsuppe, denn gekocht sind die Haferflocken noch bekömmlicher:

2 EL Haferflocken250 ml kaltes WasserSalz oder 1 TL Gemüsebrühe

Alle Zutaten unter Rühren zum Kochen bringen und bei niedriger Hitze so lange köcheln lassen bis alles eingedickt ist. Alternativ können Sie auch nach 20 Minuten die überschüssige Flüssigkeit absieben. Geschmacklich ist der Haferschleim bei vielen nicht beliebt. Unser Tipp: Geben Sie noch etwas geriebenen Apfel dazu. Min92 “Verlässlich und praktisch für unterwegs”

Welches Medikament hilft am besten gegen Durchfall?

IMODIUM ® akut: Schnelle Hilfe bei akutem Durchfall – Bei akutem Durchfall verliert der Körper große Mengen Flüssigkeit und Elektrolyte – die Folge: Der Körper ist geschwächt und der Krankheitsverlauf verzögert sich. Hier eignet sich IMODIUM ® akut mit dem Wirkstoff Loperamid – die schnelle Hilfe bei akutem Durchfall. IMODIUM ® akut hat 2 Wirkeffekte:

Loperamid bewirkt im Darm eine Verminderung der gesteigerten Motilität (Darmbewegung). Dadurch verleibt die Nahrung länger im Darm und der Körper kann mehr Flüssigkeit, Elektrolyte und Nährstoffe daraus aufnehmen.Zusätzlich wird die gesteigerte Sekretion von Flüssigkeit und Elektrolyten in den Darm wieder reduziert.

IMODIUM akut gibt dem Körper mehr Zeit, dem Stuhl Wasser zu entziehen, die gesteigerte Stuhlfrequenz wird reduziert und die Konsistenz wieder fester. Dem Flüssigkeitsverlust wird so entgegen gewirkt. Je früher Sie den akuten Durchfall behandeln, desto kürzer ist die Leidenszeit und desto schneller können Sie sich wieder besser fühlen.

Schauen Sie sich auch das Video-Interview mit unserer Expertin Dr. Birgit Weuffel an – sie erklärt Ihnen wie Loperamid im Körper wirkt. Wussten Sie, dass IMODIUM akut ® das meist gekaufte Mittel gegen akuten Durchfall ist? * Es ist gut verträglich und wirkt schnell, sodass 80 % der Patienten innerhalb von 24 Stunden durchfallfrei sind.

IMODIUM ® akut gibt es in verschiedenen Darreichungsformen, zum Beispiel IMODIUM ® akut lingual Schmelztabletten, die sich direkt auf der Zunge auflösen, oder IMODIUM ® akut Duo Tabletten, welche zusätzlich Krämpfe und Blähungen lindern. Bei hohem Fieber, Schleim oder Blut im Stuhl kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt.

Warum bekommt man wässrigen Durchfall?

Durchfall: Formen, Ursachen, Hausmittel Sie sind hier: Alle NetDoktor.de-Inhalte werden von medizinischen Fachjournalisten überprüft. Durchfall (Diarrhoe, Diarrhö) ist sehr unangenehm. Die vermehrte Entleerung von dünnem bis flüssigem Stuhl belastet das Wohlbefinden und bringt den Flüssigkeits- und Energiehaushalt durcheinander.

Behandlung: Ausgleich von Flüssigkeits- und Salzverlust, Schonkost, ggf. Hausmittel, ggf. Medikamente bei Krämpfen, Schmerzen oder gegen bestimmte Erreger, spezifische Therapie auslösender Krankheiten Ursachen: Infektionen (,, Pilze, Parasiten, Gifte), Medikamente, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder -allergien,, chronische Darmkrankheiten, Tumorerkrankungen, Stress Wann zum Arzt? Bei schwerem, anhaltendem oder chronischem Durchfall, bei Durchfall mit Bauchkrämpfen, Kreislaufproblemen und/oder, bei Durchfall bei Babys, Kleinkindern und Älteren Diagnostik:, klinische Untersuchung,, Stuhluntersuchung, Bildgebung, spezielle Untersuchungsverfahren

Bei Erwachsenen ist akuter Durchfall (Diarrhoe) in den meisten Fällen ungefährlich und bedarf zunächst meist keiner Therapie. Oft genügen Hausmittel, um die Beschwerden zu lindern. Eine sorgfältige Hygiene ist dann jedoch wichtig, um andere Menschen vor Infektionen mit potenziellen Krankheitserregern zu schützen.

Woher kommt Durchfall bei Kindern?

Warum kann Durchfall bei Kindern schnell gefährlich werden? – Bei Durchfall verliert das Kind übermäßig viel Wasser sowie wertvolle Mineralstoffe und Elektrolyte. Erbrechen und Fieber verschlechtern die Situation zusätzlich. Kann der Verlust nicht durch Flüssigkeitsaufnahme ausgeglichen werden, besteht die Gefahr einer Dehydration (Austrocknung).

Auch Elektrolytentgleisungen sind mögliche Komplikationen. Das Risiko dafür ist umso größer, je jünger das Kind ist: Babys und Kleinkinder bis zum zweiten Geburtstag haben einen höheren Flüssigkeitsumsatz als ältere Kinder und Erwachsene und reagieren daher empfindlicher auf Veränderungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes.

Bestehende Grunderkrankungen des Kindes ( z.B. Diabetes, Mangelernährung, Immunschwäche) können das Risiko für eine Dehydration bzw. für eine Elektrolyt- und Stoffwechselentgleisung noch weiter erhöhen.

Welcher Saft bei Durchfall Kinder?

diarrhoesan ® Saft gegen Durchfall für Kinder – Die rein pflanzliche Kombination aus Apfel-Pektin und Kamillen-Extrakt ist eine optimale Ergänzung zur Behandlung mit Elektrolyten, da sie – im Gegensatz zu herkömmlichen Durchfallmitteln wie bspw. medizinischen Hefen (Saccharomyces) – gleichzeitig Ursachen und Symptome des Durchfalls bekämpft ohne die natürliche Darmbewegung zu hemmen oder zu verstopfen.

Ist Durchfall bei Kindern ansteckend?

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  4. Rotaviren

Rotaviren sind eine der häufigsten Ursachen für Magen-Darm-Erkrankungen bei Kleinkindern. Sie sind hoch ansteckend, deshalb haben fast alle Kinder bis zum Alter von 5 Jahren bereits eine Infektion durchgemacht. Erst im Laufe der ersten Lebensjahre entwickelt sich ein Schutz gegen die Erreger, der aber nicht lebenslang anhält. Von Mensch zu Mensch Die Verbreitung erfolgt meistens über eine Schmierinfektion, Betroffene scheiden die Erreger massenhaft mit dem Stuhl aus. Dabei können Rotaviren über kleinste Spuren von Stuhlresten an den Händen weitergegeben werden. Von der Hand gelangen die Erreger in den Mund und weiter in den Verdauungstrakt. Über verunreinigte Gegenstände und Lebensmittel Möglich ist auch eine Ansteckung über verunreinigte Gegenstände wie Toiletten, gemeinsam genutzte Handtücher, Griffe, Armaturen oder Handläufe, denn die Erreger sind sehr stabil in der Umwelt. Sie gelangen dann über die Hände in den Mund und weiter in den Verdauungstrakt.

Möglich ist auch in seltenen Fällen eine Ansteckung über verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel, auf denen Erreger haften. Im eingetrockneten Stuhl bleiben Rotaviren über mehrere Tage ansteckend. Im Wasser überleben sie sogar mehrere Wochen. Plötzlich einsetzender wässriger Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen sind gängige Zeichen einer Erkrankung durch Rotaviren.

Im Stuhl finden sich unter Umständen Schleimspuren. Häufig tritt auch leichtes Fieber sowie Husten und Schnupfen auf. Im Vergleich zu anderen Durchfall-Erkrankungen verläuft die durch Rotaviren verursachte Magen-Darm-Erkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern häufig schwerer.

Die Beschwerden bestehen meistens über 2 bis 6 Tage und klingen dann von selbst ab. Bei schweren Verläufen verlieren die Erkrankten schnell Körperflüssigkeit durch Erbrechen und Durchfall. Schwindel und Kreislaufprobleme können die Folge sein. Wenn der Flüssigkeitsverlust nicht ausgeglichen werden kann, kann der Zustand mitunter lebensbedrohlich werden.

Im Gegensatz dazu sind auch leichte Verläufe möglich, bei denen die Betroffenen aber dennoch Viren ausscheiden. Die Krankheit bricht meistens 1 bis 3 Tage nach Ansteckung aus. Die Erreger werden auch nach Abklingen der Beschwerden noch bis zu 8 Tage mit dem Stuhl ausgeschieden. Meistens erkranken Säuglinge und Kleinkinder bis zum Alter von 2 Jahren. Bei ihnen sind schwere Krankheitsverläufe häufiger. Sie reagieren auch besonders empfindlich auf den Flüssigkeits- und Salzverlust. Daher werden Säuglinge am häufigsten zur Behandlung ins Krankenhaus eingewiesen.

  • Halten Sie in der akuten Erkrankungsphase Bettruhe ein und schränken Sie nach Möglichkeit den Kontakt zu anderen Menschen ein
  • Bei Durchfall-Erkrankungen ist es wichtig, viel zu trinken! Bei schweren Verläufen kann eine Infusion nötig werden.
  • Achten Sie vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern auf genügend Flüssigkeitszufuhr, am besten in kleinen Portionen. Geeignet sind zum Beispiel verdünnte Kräutertees. Ist der Wasserverlust zu hoch, müssen die Kinder im Krankenhaus behandelt werden. Gestillte Säuglinge können weiter gestillt werden.
  • Um den Verlust von Salzen auszugleichen, kann gegebenenfalls der Einsatz von sogenannten Elektrolyt-Ersatzlösungen aus der Apotheke sinnvoll sein.
  • Achten Sie auf leicht verdauliche Nahrung mit ausreichender Salzzufuhr.
  • Bereiten Sie nach Möglichkeit keine Mahlzeiten für Ihre Angehörigen zu, wenn Sie selbst erkrankt sind.
  • Es gibt keine ursächliche Behandlung gegen Rotaviren, daher werden nur die Beschwerden gemildert. Antibiotika sind unwirksam gegen Krankheiten, die von Viren verursacht wurden. Auch stopfende Medikamente gegen Durchfall sind nicht empfehlenswert. Sie können den Krankheitsverlauf sogar mitunter verlängern.
  • Kleinkinder, Schwangere, geschwächte oder ältere Menschen sollten ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, vor allem wenn Durchfälle oder Erbrechen länger als 2 bis 3 Tage anhalten und zusätzlich Fieber auftritt.
  • Bei Erkrankungen durch Rotaviren gelten die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes. Kinder unter 6 Jahren, die an ansteckendem Erbrechen oder Durchfall erkrankt sind oder bei denen der Verdacht auf eine solche Erkrankung besteht, dürfen Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kindergärten vorübergehend nicht besuchen. Eltern müssen die Gemeinschaftseinrichtung über die Erkrankung ihres Kindes informieren. Der Besuch einer Einrichtung ist frühestens 2 Tage nach Abklingen der Beschwerden wieder möglich. Ein ärztliches Attest ist meistens nicht erforderlich.
  • Betroffene, die beruflich mit Lebensmitteln zu tun haben, dürfen ihre berufliche Tätigkeit frühestens 2 Tage nach dem Abklingen der Krankheitszeichen wieder aufnehmen. Ob und wann die Tätigkeit wieder aufgenommen werden kann, entscheidet die behandelnde Ärztin bzw. der behandelnde Arzt oder das zuständige Gesundheitsamt.
  • Die Erreger werden noch einige Tage nach dem Abklingen der Krankheitszeichen mit dem Stuhl ausgeschieden. Achten Sie daher auch in dieser Phase ganz besonders auf sorgfältige Hände- und Sanitärhygiene.

Impfung

  • Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt für Säuglinge eine Schluckimpfung gegen Rotaviren. Die erste Impfung sollte ab der vollendeten 6. Lebenswoche und spätestens bis zum Alter von 12 Wochen erfolgen. Je nachdem welcher Impfstoff verwendet wird, sind 2 oder 3 Impfstoffdosen in einem Mindestabstand von 4 Wochen notwendig. Die Impfserie sollte je nach Impfstoff möglichst bis zum Alter von 16 Wochen oder bis zum Alter von 22 Wochen abgeschlossen sein – spätestens jedoch bis zum Alter von 24 Wochen bzw.32 Wochen.
  • Nach der ersten Impfstoffdosis besteht möglicherweise ein geringfügig erhöhtes Risiko, dass sich ein Darmabschnitt in einen anderen einstülpt. Diese Darmeinstülpung wird medizinisch Invagination genannt. Nach aktuellem Kenntnisstand können etwa 1 bis 2 zusätzliche Invaginationen pro 100.000 geimpften Kindern auftreten. Da die Wahrscheinlichkeit für eine Invagination bei Säuglingen generell mit den Lebensmonaten zunimmt, wird empfohlen, die Impfserie möglichst früh zu beginnen und rechtzeitig abzuschließen. Eltern sollten frühzeitig den Kinderarzt oder die Kinderärztin aufsuchen, wenn das Kind nach der Impfung Krankheitszeichen entwickelt, die auf eine Darmeinstülpung hinweisen könnten, wie z.B. Bauchschmerzen, Erbrechen, blutige Stühle oder schrilles Schreien mit Anziehen der Beine.

Handhygiene Waschen Sie die Hände sorgfältig mit Wasser und Seife. Händewaschen ist besonders wichtig nach jedem Toilettengang, vor der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen sowie auch nach dem Windelwechsel von erkrankten Kindern. Sonstige Hygienemaßnahmen

  • Benutzen Sie ausschließlich Ihre eigenen Pflegeprodukte und Handtücher. Hängen Sie diese entfernt von anderen Tüchern und Kleidungsstücken auf.
  • Wechseln Sie Bettwäsche, Handtücher und Waschlappen häufig und waschen Sie diese bei mindestens 60°C.
  • Reinigen Sie gründlich alle Flächen wie Türgriffe oder Armaturen, mit denen ein Erkrankter in Berührung kommt. Das Virus ist sehr beständig und überlebt lange auf belasteten Oberflächen oder Gegenständen.

Richtiger Umgang mit Lebensmitteln Rotaviren sind empfindlich gegen Hitze. Sie werden durch gründliches Erhitzen auf mindestens 70°C abgetötet. Im Gegensatz zu Bakterien vermehren sich Viren in Lebensmitteln nicht. Das örtliche Gesundheitsamt steht Ihnen für weitere Beratung zur Verfügung. Da bei ansteckenden Durchfall-Erkrankungen die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes gelten, liegen dort Informationen zur aktuellen Situation und große Erfahrung im Umgang mit der Krankheit vor.

Wie lange dauert Magen-Darm bei Kindern?

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Rotaviren sind eine der häufigsten Ursachen für Magen-Darm-Erkrankungen bei Kleinkindern. Sie sind hoch ansteckend, deshalb haben fast alle Kinder bis zum Alter von 5 Jahren bereits eine Infektion durchgemacht. Erst im Laufe der ersten Lebensjahre entwickelt sich ein Schutz gegen die Erreger, der aber nicht lebenslang anhält. Von Mensch zu Mensch Die Verbreitung erfolgt meistens über eine Schmierinfektion, Betroffene scheiden die Erreger massenhaft mit dem Stuhl aus. Dabei können Rotaviren über kleinste Spuren von Stuhlresten an den Händen weitergegeben werden. Von der Hand gelangen die Erreger in den Mund und weiter in den Verdauungstrakt. Über verunreinigte Gegenstände und Lebensmittel Möglich ist auch eine Ansteckung über verunreinigte Gegenstände wie Toiletten, gemeinsam genutzte Handtücher, Griffe, Armaturen oder Handläufe, denn die Erreger sind sehr stabil in der Umwelt. Sie gelangen dann über die Hände in den Mund und weiter in den Verdauungstrakt.

Möglich ist auch in seltenen Fällen eine Ansteckung über verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel, auf denen Erreger haften. Im eingetrockneten Stuhl bleiben Rotaviren über mehrere Tage ansteckend. Im Wasser überleben sie sogar mehrere Wochen. Plötzlich einsetzender wässriger Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen sind gängige Zeichen einer Erkrankung durch Rotaviren.

Im Stuhl finden sich unter Umständen Schleimspuren. Häufig tritt auch leichtes Fieber sowie Husten und Schnupfen auf. Im Vergleich zu anderen Durchfall-Erkrankungen verläuft die durch Rotaviren verursachte Magen-Darm-Erkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern häufig schwerer.

  1. Die Beschwerden bestehen meistens über 2 bis 6 Tage und klingen dann von selbst ab.
  2. Bei schweren Verläufen verlieren die Erkrankten schnell Körperflüssigkeit durch Erbrechen und Durchfall.
  3. Schwindel und Kreislaufprobleme können die Folge sein.
  4. Wenn der Flüssigkeitsverlust nicht ausgeglichen werden kann, kann der Zustand mitunter lebensbedrohlich werden.
See also:  Ab Wann Schneiden Kinder?

Im Gegensatz dazu sind auch leichte Verläufe möglich, bei denen die Betroffenen aber dennoch Viren ausscheiden. Die Krankheit bricht meistens 1 bis 3 Tage nach Ansteckung aus. Die Erreger werden auch nach Abklingen der Beschwerden noch bis zu 8 Tage mit dem Stuhl ausgeschieden. Meistens erkranken Säuglinge und Kleinkinder bis zum Alter von 2 Jahren. Bei ihnen sind schwere Krankheitsverläufe häufiger. Sie reagieren auch besonders empfindlich auf den Flüssigkeits- und Salzverlust. Daher werden Säuglinge am häufigsten zur Behandlung ins Krankenhaus eingewiesen.

  • Halten Sie in der akuten Erkrankungsphase Bettruhe ein und schränken Sie nach Möglichkeit den Kontakt zu anderen Menschen ein
  • Bei Durchfall-Erkrankungen ist es wichtig, viel zu trinken! Bei schweren Verläufen kann eine Infusion nötig werden.
  • Achten Sie vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern auf genügend Flüssigkeitszufuhr, am besten in kleinen Portionen. Geeignet sind zum Beispiel verdünnte Kräutertees. Ist der Wasserverlust zu hoch, müssen die Kinder im Krankenhaus behandelt werden. Gestillte Säuglinge können weiter gestillt werden.
  • Um den Verlust von Salzen auszugleichen, kann gegebenenfalls der Einsatz von sogenannten Elektrolyt-Ersatzlösungen aus der Apotheke sinnvoll sein.
  • Achten Sie auf leicht verdauliche Nahrung mit ausreichender Salzzufuhr.
  • Bereiten Sie nach Möglichkeit keine Mahlzeiten für Ihre Angehörigen zu, wenn Sie selbst erkrankt sind.
  • Es gibt keine ursächliche Behandlung gegen Rotaviren, daher werden nur die Beschwerden gemildert. Antibiotika sind unwirksam gegen Krankheiten, die von Viren verursacht wurden. Auch stopfende Medikamente gegen Durchfall sind nicht empfehlenswert. Sie können den Krankheitsverlauf sogar mitunter verlängern.
  • Kleinkinder, Schwangere, geschwächte oder ältere Menschen sollten ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, vor allem wenn Durchfälle oder Erbrechen länger als 2 bis 3 Tage anhalten und zusätzlich Fieber auftritt.
  • Bei Erkrankungen durch Rotaviren gelten die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes. Kinder unter 6 Jahren, die an ansteckendem Erbrechen oder Durchfall erkrankt sind oder bei denen der Verdacht auf eine solche Erkrankung besteht, dürfen Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kindergärten vorübergehend nicht besuchen. Eltern müssen die Gemeinschaftseinrichtung über die Erkrankung ihres Kindes informieren. Der Besuch einer Einrichtung ist frühestens 2 Tage nach Abklingen der Beschwerden wieder möglich. Ein ärztliches Attest ist meistens nicht erforderlich.
  • Betroffene, die beruflich mit Lebensmitteln zu tun haben, dürfen ihre berufliche Tätigkeit frühestens 2 Tage nach dem Abklingen der Krankheitszeichen wieder aufnehmen. Ob und wann die Tätigkeit wieder aufgenommen werden kann, entscheidet die behandelnde Ärztin bzw. der behandelnde Arzt oder das zuständige Gesundheitsamt.
  • Die Erreger werden noch einige Tage nach dem Abklingen der Krankheitszeichen mit dem Stuhl ausgeschieden. Achten Sie daher auch in dieser Phase ganz besonders auf sorgfältige Hände- und Sanitärhygiene.

Impfung

  • Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt für Säuglinge eine Schluckimpfung gegen Rotaviren. Die erste Impfung sollte ab der vollendeten 6. Lebenswoche und spätestens bis zum Alter von 12 Wochen erfolgen. Je nachdem welcher Impfstoff verwendet wird, sind 2 oder 3 Impfstoffdosen in einem Mindestabstand von 4 Wochen notwendig. Die Impfserie sollte je nach Impfstoff möglichst bis zum Alter von 16 Wochen oder bis zum Alter von 22 Wochen abgeschlossen sein – spätestens jedoch bis zum Alter von 24 Wochen bzw.32 Wochen.
  • Nach der ersten Impfstoffdosis besteht möglicherweise ein geringfügig erhöhtes Risiko, dass sich ein Darmabschnitt in einen anderen einstülpt. Diese Darmeinstülpung wird medizinisch Invagination genannt. Nach aktuellem Kenntnisstand können etwa 1 bis 2 zusätzliche Invaginationen pro 100.000 geimpften Kindern auftreten. Da die Wahrscheinlichkeit für eine Invagination bei Säuglingen generell mit den Lebensmonaten zunimmt, wird empfohlen, die Impfserie möglichst früh zu beginnen und rechtzeitig abzuschließen. Eltern sollten frühzeitig den Kinderarzt oder die Kinderärztin aufsuchen, wenn das Kind nach der Impfung Krankheitszeichen entwickelt, die auf eine Darmeinstülpung hinweisen könnten, wie z.B. Bauchschmerzen, Erbrechen, blutige Stühle oder schrilles Schreien mit Anziehen der Beine.

Handhygiene Waschen Sie die Hände sorgfältig mit Wasser und Seife. Händewaschen ist besonders wichtig nach jedem Toilettengang, vor der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen sowie auch nach dem Windelwechsel von erkrankten Kindern. Sonstige Hygienemaßnahmen

  • Benutzen Sie ausschließlich Ihre eigenen Pflegeprodukte und Handtücher. Hängen Sie diese entfernt von anderen Tüchern und Kleidungsstücken auf.
  • Wechseln Sie Bettwäsche, Handtücher und Waschlappen häufig und waschen Sie diese bei mindestens 60°C.
  • Reinigen Sie gründlich alle Flächen wie Türgriffe oder Armaturen, mit denen ein Erkrankter in Berührung kommt. Das Virus ist sehr beständig und überlebt lange auf belasteten Oberflächen oder Gegenständen.

Richtiger Umgang mit Lebensmitteln Rotaviren sind empfindlich gegen Hitze. Sie werden durch gründliches Erhitzen auf mindestens 70°C abgetötet. Im Gegensatz zu Bakterien vermehren sich Viren in Lebensmitteln nicht. Das örtliche Gesundheitsamt steht Ihnen für weitere Beratung zur Verfügung. Da bei ansteckenden Durchfall-Erkrankungen die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes gelten, liegen dort Informationen zur aktuellen Situation und große Erfahrung im Umgang mit der Krankheit vor.

Wie lange dauert der Durchfall bei Magen-Darm?

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  4. Noroviren

Noroviren kommen weltweit vor und bewirken meist Magen-Darm-Erkrankungen, Die Erreger werden von Erkrankten massenhaft mit dem Stuhl und dem Erbrochenen ausgeschieden und sind hoch ansteckend. Deshalb kommt es häufig zu größeren Ausbrüchen von Brechdurchfällen in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Altenheimen oder Krankenhäusern. Von Mensch zu Mensch Noroviren werden meist über eine Schmierinfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Dabei werden die Erreger in kleinsten Spuren von Stuhlresten oder Erbrochenem von Erkrankten an den Händen weitergetragen. Von der Hand gelangen die Viren leicht in den Mund. Sehr ansteckend sind auch winzigste virushaltige Tröpfchen in der Luft, die während des Erbrechens entstehen. Über verunreinigte Gegenstände Die Erreger können auch an Gegenständen wie Türgriffen, Handläufen oder Armaturen haften und über die Hände leicht in den Mund gelangen. Über Nahrun gsmittel Rohe Lebensmittel wie Salate, Obst (auch z.B. tiefgekühlte Beeren), Krabben oder Muscheln können mit Noroviren belastet sein und ebenso zu einer Ansteckung führen wie verunreinigtes Wasser oder andere Getränke. Die Erkrankung beginnt zumeist plötzlich mit heftigem Durchfall, Übelkeit und schwallartigem Erbrechen.

Dazu kommt häufig ein starkes Krankheitsgefühl mit Bauch- und Muskelschmerzen, gelegentlich mit leichtem Fieber und Kopfschmerzen. Die starken Brechdurchfälle können rasch zu einem Flüssigkeitsmangel im Körper führen, welcher sich durch ein ausgeprägtes Schwächegefühl oder Schwindel bemerkbar machen kann.

Die Beschwerden klingen meist nach 1 bis 2 Tagen vollständig ab. Nach der Ansteckung bricht die Erkrankung meist schnell aus, in der Regel zwischen 6 Stunden und 2 Tagen. Die Betroffenen sind mit dem Auftreten der Krankheitszeichen hoch ansteckend. Bis etwa 48 Stunden nach Abklingen der Beschwerden werden relativ viele Erreger mit dem Stuhl ausgeschieden. Grundsätzlich kann jeder an Noroviren erkranken. Besonders häufig trifft es Kinder unter 5 Jahren und Senioren über 70 Jahren. Sie reagieren auch besonders empfindlich auf den Flüssigkeitsverlust, der durch Erbrechen und Durchfall entstehen kann.

  • Erkrankte sollten sich körperlich schonen und den Kontakt mit anderen Personen möglichst einschränken.
  • Bei Durchfall und Erbrechen ist es wichtig, viel zu trinken.
  • Um den Verlust von Salzen auszugleichen, kann gegebenenfalls der Einsatz von sogenannten Elektrolyt-Ersatzlösungen aus der Apotheke sinnvoll sein.
  • Achten Sie auf leicht verdauliche Nahrung mit ausreichender Salzzufuhr.
  • Vor allem Kleinkinder, Schwangere, Senioren oder geschwächte Menschen sollten ärztlich behandelt werden, insbesondere wenn Durchfälle oft auftreten und/oder länger als 2 bis 3 Tage anhalten und zusätzlich Fieber oder Erbrechen hinzukommen.
  • Es können nur die Beschwerden gelindert werden. Antibiotika sind gegen Noroviren unwirksam.
  • Benutzen Sie, wenn möglich, eine eigene Toilette bis zu 2 Tage nach Genesung. Achten Sie besonders in den 2 Wochen nach der Erkrankung darauf, sich nach jedem Toilettengang gründlich die Hände mit Wasser und Seife zu waschen und auch die Toilette sauber zu halten!
  • Beseitigen Sie immer sehr zügig die Reste von Erbrochenem oder Stuhl, da diese sehr ansteckend sind. Achten Sie danach auf gründliche Händehygiene!
  • Bereiten Sie im Erkrankungsfall keine Speisen für andere zu. Geschirr kann wie üblich gereinigt werden.
  • Wechseln Sie im Krankheitsfall Leib- und Bettwäsche, Waschlappen und Handtücher häufig und waschen Sie diese mit einem Vollwaschmittel bei mindestens 60°C.
  • Vermeiden Sie auch nach Abklingen der Beschwerden mindestens für zwei Tage den Besuch von Altenheimen oder Krankenhäusern, um eine Ansteckung dort zu verhindern.
  • Achten Sie auch im Anschluss grundsätzlich immer auf sorgfältige Hände- und Sanitärhygiene. Bei einem Ausbruch im Krankenhaus wird das Personal besondere Hygienemaßnahmen ergreifen.
  • Bei Noroviren gelten die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes. Kinder unter 6 Jahren, bei denen ansteckendes Erbrechen und/oder Durchfall festgestellt wurde bzw. der Verdacht darauf besteht, dürfen Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kindergärten vorübergehend nicht besuchen. Eltern müssen die Gemeinschaftseinrichtung über die Erkrankung ihres Kindes informieren. In der Regel kann die Einrichtung erst 2 Tage nach Abklingen der Beschwerden wieder besucht werden. Den genauen Zeitpunkt bestimmt das zuständige Gesundheitsamt. Ein schriftliches ärztliches Attest ist nicht erforderlich.
  • Wer beruflich mit bestimmten Lebensmitteln zu tun hat, darf bei ansteckendem Erbrechen und/oder Durchfall frühestens 2 Tage nach Abklingen der Beschwerden wieder arbeiten. Das gilt auch für den Verdachtsfall.

Händehygiene Waschen Sie sich die Hände immer sorgfältig mit Wasser und Seife, insbesondere nach jedem Toilettengang sowie vor der Zubereitung von Speisen und vor dem Essen. Trocknen Sie die Hände anschließend sorgfältig mit einem sauberen Tuch ab. Dadurch wird verhindert, dass Krankheitserreger aus dem Darm über verunreinigte Hände in den Mund gelangen. Sonstige Hygienemaßnahmen

  • Meiden Sie nach Möglichkeit den direkten Kontakt mit Erkrankten bis 2 Tage nach Abklingen der Krankheitszeichen.
  • Benutzen Sie ausschließlich eigene Hygieneartikel und Handtücher.
  • Reinigen Sie Flächen im Umfeld des Erkrankten wie Waschbecken, Türgriffe und Böden regelmäßig am besten mit Einmaltüchern und entsorgen Sie diese anschließend in den Hausmüll. Das gilt auch für sichtbar verschmutzte Flächen wie Toiletten. Dabei kann das Tragen von Einmalhandschuhen einen zusätzlichen Schutz vor Infektionen bieten.
  • Eine Reinigung mit Wasser und gängigen Reinigungsmittel ist in der Regel ausreichend.
  • Der Einsatz von speziellen Desinfektionsmitteln kann erforderlich sein, sofern dies vom Gesundheitsamt oder von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt empfohlen wurde.

Richtiger Umgang mit Lebensmitteln

Zur Vermeidung einer Ansteckung über mit Noroviren belastete Speisen sollten insbesondere Gerichte mit Meeresfrüchten gut durchgegart sein.

Eine Impfung gegen Noroviren gibt es bislang nicht. Das örtliche Gesundheitsamt steht Ihnen für weitere Beratung zur Verfügung. Da bei ansteckenden Durchfallerkrankungen die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes gelten, liegen dort Informationen zur aktuellen Situation und große Erfahrung im Umgang mit der Krankheit vor.

Welcher Saft bei Durchfall Kinder?

diarrhoesan ® Saft gegen Durchfall für Kinder – Die rein pflanzliche Kombination aus Apfel-Pektin und Kamillen-Extrakt ist eine optimale Ergänzung zur Behandlung mit Elektrolyten, da sie – im Gegensatz zu herkömmlichen Durchfallmitteln wie bspw. medizinischen Hefen (Saccharomyces) – gleichzeitig Ursachen und Symptome des Durchfalls bekämpft ohne die natürliche Darmbewegung zu hemmen oder zu verstopfen.

Was kann man Kindern bei Magen-Darm geben?

Das sollten Sie bei Magen-Darm-Grippe beachten. – Besonders bei Kindern mit einer Magen-Darm-Infektion ist es besonders wichtig, den Wasser- und Elektrolyt-Verlust des kleinen Körpers auszugleichen, um einer Dehydration entgegen zu wirken. Am besten eignen sich stilles Wasser oder mit etwas Traubenzucker gesüßter Tee.

Auch Glucose-Elektrolytlösungen aus der Apotheke können hier zum Einsatz kommen. Vermeiden Sie auf jeden Fall Fruchtsäfte, da diese den Magen- Darm-Trakt des Kindes zusätzlich reizen. Meistens ist eine medikamentöse Therapie nicht notwendig, Kinderärzte empfehlen jedoch Bettruhe. Sogenannte „Durchfallmedikamente” sollten nicht ohne ärztlichen Rat angewendet werden.

Erbrechen, Durchfall, Fieber – was jetzt? | FRAG DR. NELE!

Sie können möglicherweise die Erkrankung sogar verlängern, da sie die Ausscheidung der Krankheitserreger aus dem Körper verzögern können. Halten Erbrechen oder Durchfall jedoch an und das Kind kann nicht mal Flüssigkeit bei sich behalten, sollten Sie unverzüglich Ihren Kinderarzt aufsuchen.

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