Was Tun Bei Rs Virus Kinder?

Was Tun Bei Rs Virus Kinder
Da es derzeit bei einer Infektion mit dem RS-Virus keine ursächliche Behandlung gibt, konzentriert man sich auf eine Linderung der Symptome. Nasentropfen und Inhalationen mit Kochsalzlösung helfen, die oberen Atemwege feucht zu halten. Schleimlöser lindern Husten.

Wie wird der RS-Virus bei Kindern behandelt?

Wie sieht die Behandlung bei einer RSV-Infektion aus? – Da die meisten Infektionen mit dem RS-Virus harmlos verlaufen, können sie zuhause auskuriert werden. Eine RSV spezifische Therapie gibt es nicht. Eltern sollten – wie bei anderen Atemwegserkrankungen auch – bei ihren Kindern darauf achten, dass sie viel trinken und, sofern nötig gegen Fieber vorgehen.

Wie äußert sich RS-Virus Kleinkind?

Auf welche Symptome zu achten ist – Nach der Ansteckung mit dem RS-Virus ( R espiratorisches S ynzytial- V irus) vergehen zwischen zwei bis acht Tage, meistens etwa fünf Tage, bis sich die ersten Krankheitszeichen einer „ Erkältung ” zeigen: Das Kind bekommt Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, vielleicht Schluckbeschwerden oder auch Fieber,

  • Es wirkt schlapp und müde.
  • Diese lästigen, aber meist harmlosen Erkältungssymptome klingen in der Regel nach gut einer Woche wieder ab.
  • Häufig bekommen junge Kinder im Zuge einer RSV-Erkrankung eine Mittelohrentzündung, die ärztlich behandelt werden muss.
  • Achten Sie deshalb darauf, ob Ihr krankes Kind über Ohrenschmerzen klagt, sich ans Ohr fasst oder/und Sie den Eindruck haben, dass es schlechter hört.

Bei einem schweren Verlauf einer RSV-Infektion, der selten, aber rasch eintreten kann, hustet das Kind sehr stark, das Atmen fällt ihm plötzlich schwer und es muss deshalb schneller atmen als sonst. Bei Säuglingen kann sich bei der erschwerten Atmung die Haut zwischen den Rippen etwas nach innen ziehen.

Durch die entzündlich verengten und verschleimten Bronchien können pfeifende Atemgeräusche entstehen – vor allem beim Ausatmen. Manchmal kommt es zu Atemaussetzern. Eine Blaufärbung von Haut und Lippen ist ein weiteres ernstzunehmendes Zeichen, das auf zu wenig Sauerstoff im Blut hinweist. Eventuell muss sich das Kind erbrechen und kann weder trinken noch essen.

In einem solchen Fall ist sofortige ärztliche Hilfe bzw. Abklärung nötig, im Zweifel auch über den Notruf zum Rettungsdienst (112).

Wie erkenne ich das RS-Virus?

Kurzübersicht –

Was ist das RS-Virus? Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist der Erreger saisonaler auftretender akuter Atemwegsinfektionen, die besonders kleine Kinder betreffen. Es gibt zwei Virus-Untergruppen: RSV A und RSV B. In den meisten Jahren dominiert RSV A. Symptome : Schnupfen, trockener Husten, Niesen, Halsschmerzen ; bei Beteiligung der unteren Atemwege: Fieber, beschleunigte Atmung, Rasselgeräusche beim Atmen, Giemen, Husten mit Auswurf, trockene, kalte und blasse Haut, eingesunkene Fontanelle (Kinder unter 18 Monate). Risikofaktoren für schweren Verlauf : u.a Frühgeburt, Kinder unter sechs Monaten, männliches Geschlecht, Kinder mit Vorerkrankungen der Lunge oder Herzfehlern, Chromosomenabweichungen (wie Trisomie 21), krankheits- oder therapiebedingte Immunschwäche, Raucher-Haushalt, Unterernährung. Diagnose : Erhebung der Krankengeschichte, körperliche Untersuchung inkl. Abhören der Lunge, Laboruntersuchung (Abstrich). Behandlung : Nur symptomatisch möglich; ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Nasenspülung, Inhalieren, ggf. Wadenwickel gegen Fieber und fiebersenkende Medikamente, abschwellende Nasensprays, bronchienerweiternde Mittel, ggf. Beatmung, Prognose : Bei Erwachsenen verläuft RSV-Infektion meist unkompliziert. Bei Kindern kommt es zum Teil zu schweren Verläufen mit Beteiligung der unteren Atemwege ( Bronchiolitis ); tödlicher Verlauf möglich. Vorbeugen : Hygienemaßnahmen ( Händewaschen, Niesen und Husten in Armbeuge, regelmäßige und gründliche Reinigung des Kinderspielzeugs), passive Impfung für Risikokinder, aktive Impfung für Ältere ab 60 Jahren

Wie gefährlich ist das RS-Virus?

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Das RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus, RS-Virus) ist ein Virus, das die Atemwege befällt. Die Krankheitszeichen nach einer Infektion sind in den meisten Fällen ähnlich wie bei einer Erkältung. RSV-Infektionen treten gehäuft im Winter auf. In der Regel haben bis zum Ende des zweiten Lebensjahres alle Kinder eine erste Infektion mit dem Virus durchgemacht.

Im Laufe des weiteren Lebens kann man sich öfter mit RSV infizieren. Von Mensch zu Mensch RSV wird vor allem über Tröpfcheninfektion übertragen. Beim Niesen oder Husten kann eine infizierte Person kleinste Tröpfchen, die Viren enthalten, in die Luft versprühen. Eine andere Person kann sich anstecken, wenn diese virushaltigen Tröpfchen eingeatmet werden und auf die Schleimhäute der Atemwege in Nase, Mund und Rachen gelangen.

Das RS-Virus kann auch durch eine Schmierinfektion von Hand zu Hand oder über gemeinsam benutzte Gegenstände und Oberflächen weiterverbreitet werden. Eine Ansteckung ist möglich, wenn dann eine andere Person mit dem virushaltigem Sekret in Kontakt kommt und mit ungewaschenen Händen, Auge oder Nase berührt.

RSV kann in Sekret aus den Atemwegen an den Händen ungefähr 20 Minuten und auf Papiertaschentüchern etwa 45 Minuten überleben. Eine RSV-Infektion kann unterschiedlich schwer verlaufen. Die Krankheitszeichen können einer leichten Infektion der oberen Luftwege entsprechen. Die Erkrankung kann jedoch auch so schwer sein, dass eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich wird.

Tödliche Verläufe sind in seltenen Fällen möglich. Bei Kindern beginnt es meist mit einer laufenden Nase und Appetitverlust. Zudem kann sich der Rachen entzünden. Husten und Niesen folgen und häufig tritt Fieber auf. Im weiteren Verlauf können sich Infektionen der unteren Atemwege entwickeln mit schleimhaltigem Husten.

Dazu zählen eine Entzündung der feinen Äste der unteren Atemwege (Bronchiolitis) sowie Lungenentzündungen. Durch die Entzündung und Schleim kann es zu einer Verengung der Atemwege mit erschwerter oder sehr schneller Atmung und Atemnot kommen. Bei Frühgeborenen können Aussetzer der Atmung (Apnoen) auftreten.

Ein verminderter Sauerstoffgehalt im Blut macht sich durch eine bläuliche Verfärbung der Haut bemerkbar. Bei einem schweren Verlauf, kann eine Beatmung notwendig sein. Vor allem bei Erwachsenen kann eine RSV-Infektion ganz ohne Krankheitszeichen bleiben.

Aber Erwachsene können auch Krankheitszeichen eines Atemwegsinfekts zeigen. Erwachsene mit chronischen Herz- und Lungenkrankheiten, schwachem Immunsystem oder ab 65 Jahren können an einer Lungenentzündung erkranken. Nach überstandener Erkrankung kann eine länger anhaltende Überempfindlichkeit der Bronchien auf Umweltreize zurückbleiben.

Zwischen Ansteckung mit dem RS-Virus und Ausbruch der Erkrankung vergehen 2 bis 8 Tage, durchschnittlich sind es 5 Tage. Infizierte Personen können das Virus schon einen Tag nach der Ansteckung und vor dem Auftreten von Krankheitszeichen weiterverbreiten. Ein erhöhtes Risiko, schwer an einer RSV-Infektion zu erkranken, haben:

  • Frühgeborene,
  • Neugeborene und Säuglinge (jünger als sechs Monate),
  • Kinder mit Vorerkrankungen der Lunge,
  • Kinder mit Herzfehlern,
  • Erwachsene älter als 65 Jahre,
  • Personen mit Vorerkrankungen der Lunge oder des Herzens oder mit beeinträchtigtem Immunsystem.

Eine RSV-Infektion kann auch ein vorbestehendes Asthma, chronische Erkrankungen der Lunge oder des Herzens und schwere neurologische Erkrankungen verschlimmern. Erkrankte sollten möglichst zu Hause bleiben und insbesondere Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten oder Krabbelgruppen nicht besuchen. Vor allem der Kontakt zu besonders gefährdeten Risikopersonen sollte vermieden werden. Kranke Kinder sollten nicht von den Großeltern betreut werden. Erkrankte sollten einige Hygieneregeln beachten:

  • Wer hustet oder niest, sollte sich abwenden und ein Einweg-Taschentuch benutzen oder Nase und Mund mit der Armbeuge bedecken.
  • Die Hände sollten regelmäßig gewaschen werden.
  • Häufig benutzte Gegenstände wie Türklinken oder Kinderspielzeug sollten gründlich gereinigt werden.

Eine wirksame ursächliche Behandlung einer RSV-Infektion steht nicht zur Verfügung. Nur die Krankheitszeichen können behandelt werden. Antibiotika, die gegen Bakterien gerichtet sind, helfen gegen die Viren nicht. Wichtig ist es, viel zu trinken. Um die Nasenatmung zu erleichtern, können eine vorsichtige Reinigung der Nase, Sprays (auf Altersangabe achten) oder Tropfen mit Salzwasser hilfreich sein.

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Bei einer RSV-Infektion kann es zu einer raschen Veränderung der Beschwerden kommen. Wenn Ihr Kind oder Sie unter Atemnot leiden, die Flüssigkeitsaufnahme vermindert ist oder sich die Krankheitszeichen verschlechtern, sollten Sie ärztliche Hilfe suchen. Bei Kindern mit Vorerkrankungen und Frühgeborenen sollten bereits erste Warnzeichen wie Husten und Fieber prinzipiell ärztlich abgeklärt werden.

Zieht sich die Haut am Brustkorb beim Atmen stark nach innen (“Einziehen”), sollte zeitnah ein Art oder eine Ärztin aufgesucht werden. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt wird Ihnen je nach Krankheitsbild geeignete Maßnahmen empfehlen beziehungsweise Medikamente verordnen.

  • Enger Kontakt zu Erkrankten sollte möglichst vermieden werden. Besonders an Familienfesten sollten nur Gesunde teilnehmen.
  • Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände und unterstützen Sie Ihr Kind dabei.
  • Augen, Nase und Mund sollten möglichst nicht mit ungewaschenen Händen berührt werden.

Gegen RSV-Infektionen steht keine vorbeugende Schutzimpfung zur Verfügung. Bei Kindern, die ein besonders hohes Risiko für einen schweren Verlauf einer RSV-Infektion haben, kann während der RSV-Saison die vorsorgliche Gabe einer passiven Impfung erwogen werden. Dabei handelt es sich um Antikörper, die vor schweren Verläufen schützen können.

Wie hört sich der RS-Virus an?

2. Atemnot, Atemgeräusche, blau verfärbte Lippen – Insbesondere bei Säuglingen kann es durch die Infektion der unteren Atemwege zu Komplikationen kommen. Atmet das Kind schnell, angestrengt und macht dabei giemende, also pfeifende, zischende oder knisternde Geräusche sind dies Alarmsignale für Atemnot.

  • In diesem Fall sollten Eltern sofort den Kinderarzt kontaktieren oder unter der Notrufnummer 112 einen Rettungswagen rufen.
  • Auch Sven Armbrust, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums in Neubrandenburg, weist darauf hin, wie tückisch das Virus gerade für Säuglinge bis sechs Monate sei.

Der Grund: Die Anatomie der Atemwege sei bei Babys viel feiner und damit auch empfindlicher. „Was beim großen Geschwisterkind vielleicht etwas Rotz in den oberen Atemwegen ist, kann bei den ganz Kleinen Atemnot sein”, warnt Armbrust daher bei der „ Rheinischen Post “.

Weil das Virus die Lunge angreife, sei der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut erschwert. Bewegten sich beim Kind laut Armbrust die Nasenflügel deutlich oder zieht sich an den Rippen sowie am Hals beim Atmen die Haut nach innen, seien dies ebenfalls Alarmsignale für eine Atemnot. Genauso wie bläulich verfärbte Lippen, die auf einen Sauerstoffmangel im Gewebe hindeuten.

Tatsächlich müssten etwa zwei bis drei Prozent der RSV-Infizierten Kinder im Krankenhaus behandelt werden, weil sie Sauerstoff bräuchten, sagt Martin Wetzke von der Medizinischen Hochschule in Hannover bei „ BR24 “. Ein Teil dieser Kinder bräuchte zudem intensivmedizinische Behandlung.

Wie fängt RSV Virus an?

Eine Infektion mit dem Respiratory Syncytial Virus und dem humanen Metapneumovirus führt zu Infektionen der oberen und manchmal der unteren Atemwege.

Die Infektion mit diesem Virus ist eine sehr häufige Ursache von Atemwegsinfektionen bei Säuglingen und jungen Kindern. Das humane Metapneumovirus ist dem Respiratory Syncytial Virus zwar ähnlich, jedoch handelt es sich bei diesem um ein eigenständiges Virus. Zu den typischen Symptomen gehören eine laufende Nase, Fieber, Husten und Keuchatmung. Eine schwere Infektion kann zu Atemnot führen. Die Diagnose stützt sich auf die Symptome und ihr Auftreten zu bestimmten Zeiten des Jahres. Kinder, die ein hohes Risiko für eine schwere Infektion mit dem Respiratory Syncytial Virus haben, erhalten Palivizumab. Bei Bedarf wird Sauerstoff gegeben.

Kinder mit schweren Erkrankungen (wie einem angeborenen Herzfehler, Asthma, Mukoviszidose, neuromuskulären Störungen oder Unterdrückung des Immunsystems) oder Frühgeburten sowie Säuglinge unter 6 Monaten tragen ein besonders hohes Risiko, schwer zu erkranken.

  1. Auch Erwachsene und ältere Kinder können sich mit dem RSV infizieren, und bei älteren Menschen besteht ein erhöhtes Risiko für Lungenentzündung (Pneumonie).
  2. Das humane Metapneumovirus (hMPV) ist ein ähnliches, aber separates Virus.
  3. HMPV kommt zur gleichen Jahreszeit vor wie RSV, infiziert aber nicht so viele Kinder.

RSV und hMPV führen zu ähnlichen Symptomen.3 bis 5 Tage nach der Ansteckung beginnen Schnupfen und Fieber. Etwa die Hälfte der Kinder mit einer Erstinfektion zeigen auch Husten und Keuchatmung, was auf eine Beteiligung der unteren Atemwege hindeutet. Bei Kindern unter 6 Monaten kann das erste Symptom ein Atemaussetzer sein (Apnoe).

Untersuchung durch den Arzt

Verdacht auf eine Infektion mit RSV (und möglicherweise hMPV) besteht normalerweise bei jungen Säuglingen und Kindern mit Bronchiolitis oder Lungenentzündung (Pneumonie) während der RSV-Saison oder während einer Epidemie. Im Normalfall werden keine Tests durchgeführt, es sei denn, die Ärzte versuchen, das Vorliegen einer Epidemie festzustellen, oder es ist ein Krankenhausaufenthalt erforderlich.

Gute Hygiene Injektionen mit Palivizumab für Kinder mit hohem Risiko

Eine gute Hygiene ist eine wichtige Vorsorgemaßnahme. Dazu gehört, dass sich das kranke Kind und alle Haushaltsangehörigen häufig die Hände waschen. Je enger der körperliche Kontakt mit dem kranken Kind ist (durch Schmusen, Kuscheln oder Schlafen in einem gemeinsamen Bett), desto größer ist im Allgemeinen auch die Ansteckungsgefahr für die Familienmitglieder.

  • Eltern müssen sich dieses Risikos bewusst sein, wenn sie ihr krankes Kind trösten, und eine entsprechende Balance finden.
  • Zur Vorbeugung vor einer RSV- oder hMPV-Infektion gibt es derzeit keinen Impfstoff.
  • Bestimmten Kindern mit einem hohen Risiko für eine schwere RSV-Infektion kann einmal im Monat das RSV-Antikörper enthaltende Palivizumab gespritzt werden.

Zu den Kindern mit einem hohen Risiko zählen Säuglinge und Kleinkinder mit schwerer Herz- oder Lungenerkrankung und/oder sehr unreife oder mit einem anderen hohen Risiko belastete Babys. Die Injektionen werden während der gesamten RSV-Saison verabreicht.

Sauerstoff bei Atembeschwerden

Kinder mit Atembeschwerden müssen im Krankenhaus behandelt werden. Je nach ihrem Zustand erhalten sie Sauerstoff und intravenöse Flüssigkeit. Ribavirin, ein antivirales Medikament, wird nicht mehr empfohlen, außer für Kinder mit stark geschwächtem Immunsystem. Copyright © 2023 Merck & Co., Inc., Rahway, NJ, USA und seine verbundenen Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.

Wie behandelt man ein Virus?

Virusinfektion Behandlung Klinik und Poliklinik für Innere Medizin Im Gegensatz zu einer bakteriellen Infektion sind Antibiotika bei einer Virusinfektion unwirksam. Dennoch gibt es mehre Möglichkeiten, eine Virusinfektion zu behandeln. Gegen wenige Virusinfektionen, wie zum Beispiel die Grippe (Influenza), COVID-19, Hepatitisviren, eine Infektion mit Herpesviren oder HIV, gibt es antivirale Medikamente.

  1. Der Grund hierfür ist, dass Viren im Gegensatz zu Bakterien sehr klein sind, keinen eigenen Stoffwechsel besitzen und sich nur innerhalb von Zellen vermehren.
  2. Daher bieten sie Medikamenten wenig Angriffsfläche.
  3. Die Mittel werden meist geschluckt, können aber auch über eine Vene oder einen Muskel gespritzt werden.

Antivirale Medikamente – wie zum Beispiel Proteasehemmer – wirken, indem sie die Neubildung (Reproduktion der Viren) hemmen. Proteasehemmer kommen zum Beispiel bei einer chronischen Hepatitis C oder HIV-Infektion zum Einsatz. Allerdings sind antivirale Medikamente nicht in jedem Fall geeignet.

  • Sie können für menschliche Zellen giftig (toxisch) sein und lösen möglicherweise Nebenwirkungen wie Fieber, Schüttelfrost, Schwäche und Muskelschmerzen aus.
  • In manchen Fällen können Viren auch unempfindlich (resistent) auf die Medikamente reagieren.
  • Gegen viele Viruserkrankungen existiert keine konkrete Behandlung.
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Daher beschränkt sich die Therapie in der Regel auf die Linderung der Symptome. Bei leichten Symptomen kann es ausreichen, einfach abzuwarten, bis sie wieder abklingen. In der Regel kann der Körper einen leichten Infekt wie eine Erkältung gut selbst bewältigen.

Was für ein Husten bei RSV?

RS-Virus: Welche Symptome verursacht die Atemwegsinfektion? Das Respiratorische Synzytial-Virus befällt die oberen und unteren Atemwege. Besonders bei Frühgeborenen, Säuglingen und Kleinkindern ist es der häufigste Erreger von Atemwegsinfektionen. Da bei ihnen das Immunsystem noch nicht vollständig ausgebildet ist, kommt es immer wieder zu schweren Verläufen, in ganz seltenen Fällen bis hin zum Tod.

Gefährdet sind auch Menschen mit Immunschwäche oder unterdrücktem Immunsystem. Bei gesunden Jugendlichen und Erwachsenen dagegen verläuft eine RSV-Infektion meist harmlos. Weil auch das RSV in der kalten Jahreszeit gehäuft auftritt und nahezu identische Symptome aufweist, sind sich die beiden Infektionen vom Krankheitsbild ähnlich.

Die Symptome einer RSV-Infektion können unterschiedlich stark ausgeprägt sein – so kann die Infektion von einer einfachen Atemwegserkrankung mit Husten, Schnupfen und etwas Fieber bis hin zu einer schweren beatmungspflichtigen Lungenentzündung (Pneumonie) führen.

  1. Die Infektion kann aber auch ganz ohne Symptome (asymptomatisch) verlaufen.
  2. Vor allem bei Säuglingen in den ersten Lebensmonaten kann eine Infektion mit dem RSV zu einer gefährlichen Bronchitis, Lungenentzündung oder einer gleichzeitigen Entzündung von Luftröhre und Bronchien (Tracheobronchitis) führen.

Zu Beginn der Infektion treten Schnupfen, trockener Husten und manchmal eine Rachenentzündung auf. Nach ein bis drei Tagen können auch die unteren Atemwege (Bronchien, Lunge) betroffen sein – mit stärkerem, produktivem Husten, Kurzatmigkeit bis hin zur Atemnot.

  1. Dabei kann sich der Allgemeinzustand stark verschlechtern: betroffene Kinder mögen nicht trinken oder essen, müssen sich übergeben, sind geschwächt – und leiden unter Kurzatmigkeit bis hin zur Atemnot.
  2. Bei einem schwerem Verlauf kann es zur Verengung und Verschleimung der Bronchiolen kommen, was das Ausatmen erschwert (“stille Obstruktion”) – hinzu kommt eine beschleunigte Atmung und eine schlechte Sauerstoffsättigung mit bläulicher Verfärbung der Haut.

Da sich die Symptome der Betroffenen stark unterscheiden und sich rasch verschlechtern können, müssen Betroffene ggf. wiederholt einem Arzt vorgestellt beziehungsweise im Krankenhaus stationär beobachtet werden. Die Übertragung von RS-Viren erfolgt meistens durch Tröpfcheninfektion.

Die Viren gelangen über die Bindehaut der Augen oder die Nasenschleimhaut in den Körper. Es wird vermutet, dass eine Infektion auch über kontaminierte Gegenstände, Oberflächen und Hände erfolgen kann. Das Virus kann in Husten- oder Schnupfensekret zum Beispiel 20 Minuten auf Händen, 45 Minuten auf Papierhandtüchern und bis zu mehreren Stunden auf Kunststoffoberflächen überleben.

Und unbemerkt können auch Menschen ohne oder mit nur wenigen Symptomen das Virus übertragen – und auch Kinder, die schon eine sogenannte passive Impfung erhalten haben. Grundsätzlich kann man sich in jedem Alter mit RS-Viren infizieren. Eine langfristige Immunität besteht nicht.

Vor allem Erwachsene mit regelmäßigem Kontakt zu Kleinkindern infizieren sich häufig mehrfach. Die Inkubationszeit beträgt zwischen zwei und acht Tagen. Infizierte können das RSV schon einen Tag nach der Ansteckung weitergeben – noch bevor sie überhaupt Symptome entwickeln. Infizierte mit gesundem Immunsystem sind in der Regel bis zu acht Tage ansteckend.

Früh- und Neugeborene sowie Betroffene mit geschwächtem oder unterdrücktem Immunsystem können jedoch mehrere Wochen lang infektiös sein. Vor allem für Frühgeborene und Kinder mit Lungen-Vorerkrankungen oder bestimmten Herzfehlern ist RSV besonders gefährlich.

Unter den betroffenen Kindern, die wegen RSV im Krankenhaus behandelt werden müssen, sind etwa doppelt so häufig Jungen wie Mädchen. Aber auch Risikopatientinnen und -patienten mit chronischen Herz- oder Lungenerkrankungen sowie immungeschwächte beziehungsweise immununterdrückte Betroffene jeden Alters haben bei einer RSV-Infektion ein besonders hohes Risiko, an einer schweren Lungenentzündung zu erkranken.

Eine häufige Komplikation einer RSV-Infektion ist eine akute Mittelohrentzündung. Als Langzeitkomplikation kann es nach einer RSV-Infektion durch eine Übererregbarkeit der Atemwege (bronchiale Hyperreagibilität) zu anfallsartiger Verengung der Bronchien mit pfeifender Atmung, Luftnot, Engegefühl in der Brust und Husten kommen.

  1. Innerhalb ihres ersten Lebensjahres haben mindestens die Hälfte und bis zum Ende des zweiten Lebensjahres nahezu alle Kinder mindestens eine RSV-Infektion durchgemacht.
  2. Sie sind dann aber nicht immun gegen das Virus.
  3. Häufig kommt es Reinfektionen – insbesondere stecken sich Erwachsene mit regelmäßigem Kontakt zu Kleinkindern wiederholt an.

Bei Kindern kann eine RSV-Reinfektion wieder die unteren Atemwege betreffen – meistens jedoch weniger schwer als bei der Erstinfektion. Die Erkrankung dauert etwa drei bis zwölf Tage – der Husten kann jedoch bis zu vier Wochen und länger anhalten. Bei Erwachsenen verlaufen RSV-Infektionen oftmals asymptomatisch oder als Atemwegserkrankung mit grippeähnlichen Symptomen wie Müdigkeit, Schnupfen, nichtproduktiver Husten, eventuell Bronchitis oder auch Fieber.

  • Inder unter einem Jahr, die an einer fieberhaften Erkältungsinfektion leiden, und Kinder, die länger als drei Tage hohes Fieber haben, sollten einem Arzt vorgestellt werden.
  • Alarmsignale, bei denen es sofort zum Arzt gehen sollte, sind Atemnot, schnelle und schwere Atmung oder knisternde Atemgeräusche.

Gleiches gilt, wenn die Kinder nicht mehr trinken oder so stark husten, dass sie sich übergeben müssen. Sehr kleine Kinder bis drei Monate können bereits ernsthaft krank sein, wenn sie noch kein Fieber haben, aber insgesamt teilnahmslos wirken und das Trinken verweigern.

  1. Erkrankte sollten ausreichend trinken und versuchen, die Atemwege möglichst freizuhalten, etwa durch Nasenspülungen und Nasentropfen.
  2. Bei schweren Verläufen werden Sauerstoffgaben im Krankenhaus oder sogar Beatmungen mit Maschinen nötig.
  3. Gegen RS-Viren gibt es bislang weder eine Impfung noch wirksame Medikamente.

Für besonders gefährdete Kinder gibt es aber laut RKI eine präventive Antikörper-Therapie. Bislang ist noch kein Impfstoff zur aktiven Immunisierung zugelassen. Zur passiven Immunisierung ausschließlich kleiner Risikopatientinnen und -patienten steht ein Antikörper (Palivizumab) zur Verfügung, der während der RSV-Saison einmal monatlich verabreicht wird.

Die maximale Schutzwirkung wird jedoch erst nach der zweiten Dosis erreicht. Das Einhalten von Hygieneregeln wie regelmäßiges Händewaschen, hygienisches Husten und Niesen sowie das Reinigen von eventuell kontaminiertem Kinderspielzeug und anderen Gegenständen kann das Risiko einer Ansteckung minimieren.

Infizierte Kinder sollten Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas und Krabbelgruppen während der Ansteckungsfähigkeit besser nicht besuchen, um andere Kinder zu schützen. : RS-Virus: Welche Symptome verursacht die Atemwegsinfektion?

Können sich Erwachsene mit dem RS-Virus anstecken?

Immer mehr Schulen gehen wegen RSV oder Grippe in den Notbetrieb – Das Infektionshoch der Atemwegserkrankungen macht sich auch in den Schulen bemerkbar. „Schulen teilweise im Notbetrieb”, schreibt etwa der „MDR” zur Lage in Sachsen-Anhalt, dort verbreite sich neben RSV auch die Grippe.

  1. In einer Schule in Brandenburg sind alle Lehrkräfte ausgefallen – dort gibt es nun nur noch eine Notbetreuung, wie „rbb24″ berichtet.
  2. Auch das „Hamburger Abendblatt” schreibt davon, dass sich jeder sechste Lehrer krank gemeldet habe.
  3. Andere Lehrer seien zwar selbst nicht erkrankt, müssen sich aber um ihre kranken Kinder kümmern, wie „NDR” berichtet.

Zwar führt RSV bei Erwachsenen meist nur zu leichten Erkältungssymptomen. Für jüngere Kinder kann es jedoch gefährlich werden. FOCUS online erklärt, wie lange Infizierte ansteckend sind – und wie Sie sich vor einer Infektion schützen können.

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Wie lange leben RS Viren?

Wie wird das RS-Virus übertragen? – Das Respiratorische Syncytial-Virus wird meist durch Tröpfcheninfektion, also wenn eine erkrankte Person beispielsweise niest oder hustet, oder über kontaminierte Hände und die Berührung mit dem Erreger verunreinigter Oberflächen übertragen.

Wann mit RSV zum Kinderarzt?

Wann sollten Eltern eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen? – “Sobald die Symptome schwerer werden und das Kind schneller zu atmen beginnt, keucht oder komische Geräusche beim Atmen erzeugt, die Nasenflügel sich aufblähen, sollten Eltern umgehend ihren Kinder- und Jugendarzt kontaktieren”, rät Kinderarzt Dr.

  • Ulrich Fegeler in einer Mitteilung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte.
  • Die Mayo Clinic informiert darüber, dass jeder und jede infizierte Person sofort eine Arztpraxis aufsuchen sollte, wenn sehr hohes Fieber oder Atembeschwerden auftreten.
  • Auch wenn die Haut bläulich verfärbt ist oder an der Lippe oder im Nagelbett blaue Verfärbungen zu sehen sind, ist dies ein Warnsignal.

Außerdem sollten Eltern bei kleinen Kindern auch auf das Ess- und Trinkverhalten achten, wenn sie weniger als die Hälfte essen und trinken als normal, sollte unbedingt ein Arzt oder eine Ärztin aufgesucht werden, rät der britische Gesundheitsdienst NHS.

Wie ist der Husten bei RSV?

RS-Virus: Welche Symptome verursacht die Atemwegsinfektion? Das Respiratorische Synzytial-Virus befällt die oberen und unteren Atemwege. Besonders bei Frühgeborenen, Säuglingen und Kleinkindern ist es der häufigste Erreger von Atemwegsinfektionen. Da bei ihnen das Immunsystem noch nicht vollständig ausgebildet ist, kommt es immer wieder zu schweren Verläufen, in ganz seltenen Fällen bis hin zum Tod.

Gefährdet sind auch Menschen mit Immunschwäche oder unterdrücktem Immunsystem. Bei gesunden Jugendlichen und Erwachsenen dagegen verläuft eine RSV-Infektion meist harmlos. Weil auch das RSV in der kalten Jahreszeit gehäuft auftritt und nahezu identische Symptome aufweist, sind sich die beiden Infektionen vom Krankheitsbild ähnlich.

Die Symptome einer RSV-Infektion können unterschiedlich stark ausgeprägt sein – so kann die Infektion von einer einfachen Atemwegserkrankung mit Husten, Schnupfen und etwas Fieber bis hin zu einer schweren beatmungspflichtigen Lungenentzündung (Pneumonie) führen.

  1. Die Infektion kann aber auch ganz ohne Symptome (asymptomatisch) verlaufen.
  2. Vor allem bei Säuglingen in den ersten Lebensmonaten kann eine Infektion mit dem RSV zu einer gefährlichen Bronchitis, Lungenentzündung oder einer gleichzeitigen Entzündung von Luftröhre und Bronchien (Tracheobronchitis) führen.

Zu Beginn der Infektion treten Schnupfen, trockener Husten und manchmal eine Rachenentzündung auf. Nach ein bis drei Tagen können auch die unteren Atemwege (Bronchien, Lunge) betroffen sein – mit stärkerem, produktivem Husten, Kurzatmigkeit bis hin zur Atemnot.

Dabei kann sich der Allgemeinzustand stark verschlechtern: betroffene Kinder mögen nicht trinken oder essen, müssen sich übergeben, sind geschwächt – und leiden unter Kurzatmigkeit bis hin zur Atemnot. Bei einem schwerem Verlauf kann es zur Verengung und Verschleimung der Bronchiolen kommen, was das Ausatmen erschwert (“stille Obstruktion”) – hinzu kommt eine beschleunigte Atmung und eine schlechte Sauerstoffsättigung mit bläulicher Verfärbung der Haut.

Da sich die Symptome der Betroffenen stark unterscheiden und sich rasch verschlechtern können, müssen Betroffene ggf. wiederholt einem Arzt vorgestellt beziehungsweise im Krankenhaus stationär beobachtet werden. Die Übertragung von RS-Viren erfolgt meistens durch Tröpfcheninfektion.

Die Viren gelangen über die Bindehaut der Augen oder die Nasenschleimhaut in den Körper. Es wird vermutet, dass eine Infektion auch über kontaminierte Gegenstände, Oberflächen und Hände erfolgen kann. Das Virus kann in Husten- oder Schnupfensekret zum Beispiel 20 Minuten auf Händen, 45 Minuten auf Papierhandtüchern und bis zu mehreren Stunden auf Kunststoffoberflächen überleben.

Und unbemerkt können auch Menschen ohne oder mit nur wenigen Symptomen das Virus übertragen – und auch Kinder, die schon eine sogenannte passive Impfung erhalten haben. Grundsätzlich kann man sich in jedem Alter mit RS-Viren infizieren. Eine langfristige Immunität besteht nicht.

Vor allem Erwachsene mit regelmäßigem Kontakt zu Kleinkindern infizieren sich häufig mehrfach. Die Inkubationszeit beträgt zwischen zwei und acht Tagen. Infizierte können das RSV schon einen Tag nach der Ansteckung weitergeben – noch bevor sie überhaupt Symptome entwickeln. Infizierte mit gesundem Immunsystem sind in der Regel bis zu acht Tage ansteckend.

Früh- und Neugeborene sowie Betroffene mit geschwächtem oder unterdrücktem Immunsystem können jedoch mehrere Wochen lang infektiös sein. Vor allem für Frühgeborene und Kinder mit Lungen-Vorerkrankungen oder bestimmten Herzfehlern ist RSV besonders gefährlich.

Unter den betroffenen Kindern, die wegen RSV im Krankenhaus behandelt werden müssen, sind etwa doppelt so häufig Jungen wie Mädchen. Aber auch Risikopatientinnen und -patienten mit chronischen Herz- oder Lungenerkrankungen sowie immungeschwächte beziehungsweise immununterdrückte Betroffene jeden Alters haben bei einer RSV-Infektion ein besonders hohes Risiko, an einer schweren Lungenentzündung zu erkranken.

Eine häufige Komplikation einer RSV-Infektion ist eine akute Mittelohrentzündung. Als Langzeitkomplikation kann es nach einer RSV-Infektion durch eine Übererregbarkeit der Atemwege (bronchiale Hyperreagibilität) zu anfallsartiger Verengung der Bronchien mit pfeifender Atmung, Luftnot, Engegefühl in der Brust und Husten kommen.

Innerhalb ihres ersten Lebensjahres haben mindestens die Hälfte und bis zum Ende des zweiten Lebensjahres nahezu alle Kinder mindestens eine RSV-Infektion durchgemacht. Sie sind dann aber nicht immun gegen das Virus. Häufig kommt es Reinfektionen – insbesondere stecken sich Erwachsene mit regelmäßigem Kontakt zu Kleinkindern wiederholt an.

Bei Kindern kann eine RSV-Reinfektion wieder die unteren Atemwege betreffen – meistens jedoch weniger schwer als bei der Erstinfektion. Die Erkrankung dauert etwa drei bis zwölf Tage – der Husten kann jedoch bis zu vier Wochen und länger anhalten. Bei Erwachsenen verlaufen RSV-Infektionen oftmals asymptomatisch oder als Atemwegserkrankung mit grippeähnlichen Symptomen wie Müdigkeit, Schnupfen, nichtproduktiver Husten, eventuell Bronchitis oder auch Fieber.

  1. Inder unter einem Jahr, die an einer fieberhaften Erkältungsinfektion leiden, und Kinder, die länger als drei Tage hohes Fieber haben, sollten einem Arzt vorgestellt werden.
  2. Alarmsignale, bei denen es sofort zum Arzt gehen sollte, sind Atemnot, schnelle und schwere Atmung oder knisternde Atemgeräusche.

Gleiches gilt, wenn die Kinder nicht mehr trinken oder so stark husten, dass sie sich übergeben müssen. Sehr kleine Kinder bis drei Monate können bereits ernsthaft krank sein, wenn sie noch kein Fieber haben, aber insgesamt teilnahmslos wirken und das Trinken verweigern.

  1. Erkrankte sollten ausreichend trinken und versuchen, die Atemwege möglichst freizuhalten, etwa durch Nasenspülungen und Nasentropfen.
  2. Bei schweren Verläufen werden Sauerstoffgaben im Krankenhaus oder sogar Beatmungen mit Maschinen nötig.
  3. Gegen RS-Viren gibt es bislang weder eine Impfung noch wirksame Medikamente.

Für besonders gefährdete Kinder gibt es aber laut RKI eine präventive Antikörper-Therapie. Bislang ist noch kein Impfstoff zur aktiven Immunisierung zugelassen. Zur passiven Immunisierung ausschließlich kleiner Risikopatientinnen und -patienten steht ein Antikörper (Palivizumab) zur Verfügung, der während der RSV-Saison einmal monatlich verabreicht wird.

Die maximale Schutzwirkung wird jedoch erst nach der zweiten Dosis erreicht. Das Einhalten von Hygieneregeln wie regelmäßiges Händewaschen, hygienisches Husten und Niesen sowie das Reinigen von eventuell kontaminiertem Kinderspielzeug und anderen Gegenständen kann das Risiko einer Ansteckung minimieren.

Infizierte Kinder sollten Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas und Krabbelgruppen während der Ansteckungsfähigkeit besser nicht besuchen, um andere Kinder zu schützen. : RS-Virus: Welche Symptome verursacht die Atemwegsinfektion?

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