Die FNf Sprachen Der Liebe – Wie Kommunikation In Der Partnerschaft Gelingt?

Die FNf Sprachen Der Liebe - Wie Kommunikation In Der Partnerschaft Gelingt
Inhaltsverzeichnis

  • 2.1 Lob und Anerkennung.
  • 2.2 Zweisamkeit – die Zeit nur für euch.
  • 2.3 Geschenke, die von Herzen kommen.
  • 2.4 Hilfsbereitschaft.
  • 2.5 Zärtlichkeit.

Kann man mehrere Sprachen der Liebe sprechen?

Liebt er mich noch – oder ist es eher ein Missverständnis in der Liebe? – Wir kennen das Phänomen, dass wir im Urlaub gerne eine andere Sprache sprechen. Wenn wir etwa von der spanischen Sonne und dem dunkelroten Sangria beschwipst sind, zwitschern wir ein besseres Spanisch als noch zu Schulzeiten.

Aber in einer fremden Sprache getröstet zu werden, kann uns frustrieren und verunsichern. Die Worte kommen nicht so an – und wir können uns nicht verständlich machen. In wünschen wir uns, der andere spricht unsere Sprache. In der Liebe und in Beziehungen ist es genauso. Wenn es uns gut geht, sprechen wir gerne auch eine andere Sprache der Liebe.

Bei Streit in der Partnerschaft, Zweifeln oder schlichtweg Stress wünschen wir uns aber, in unserer eigenen Sprache zu kommunizieren.

Was ist das A und O in einer Beziehung?

Kommunikation ist das A und O in einer Beziehung – Fühlen wir uns in der Partnerschaft einsam und haben dem anderen scheinbar einfach nichts mehr zu sagen, kippt die Stimmung ins Negative. Für viele ist das ein Grund zur Trennung. Doch die Frage ist: Hat man wirklich keine gemeinsamen Themen mehr oder nehmen sich beide nur keine Zeit dafür? Die Anteilnahme am Leben des Partners, die ehrliche Kommunikation miteinander ist das A und O einer harmonischen und funktionierenden Beziehung.

Was erreicht ein Mensch mit Sprache?

Die Sprache macht den Mensch Archiv Die Sprache drückt Emotionen, Gefühle und rationale Prozesse aus – und ist sogleich die Grundlage unserer komplexen sozialen Systeme. Auch wenn die Sprache sich aus Tierlauten entwickelt hat, unterscheidet sie den Menschen von den übrigen Lebewesen. Die Grundfrage stellten sich nicht nur Herder und Kant: Ist Sprache Natur oder Kultur, Instinkt oder Erfindung? Antwort aus naturwissenschaftlicher Sicht gibt nun Ruth Berger in ihrem Buch “Warum der Mensch spricht. Eine Naturgeschichte der Sprache”. Die Sprachwissenschaftlerin hat nicht nur Hebräisch, Englisch und Turksprachen studiert, sondern auch Biologie.

Ihre Magisterarbeit schrieb sie dann über die Geschichte der Anthropologie und war somit bestens gerüstet, sich dem Thema Sprache interdisziplinär zu nähern. “Mit dem Interdisziplinären, das ist ungemein wichtig bei dem Thema Sprache, weil das natürlich was sehr Komplexes ist, wo sehr viele Bereiche, von Sozialwissenschaften über klassische Sprachwissenschaften, über Neurowissenschaften, allgemeine Biologie, Verhaltenswissenschaften, Genetik, Paläoanthropologie, alle Beiträge liefern, und das ist natürlich ein Ziel gewesen, dass ich versucht habe, nicht aus einem Fach nur das zu betrachten, sondern zusammenzusuchen, was die verschiedenen Fächer in den letzten Jahren für Erkenntnisse hatten.”Und da gab es in den letzten zehn, 15 Jahren tatsächlich viel Neues.

Noch Mitte der 90er Jahre ging der Kognitionswissenschaftler Steven Pinker in seinem Bestseller “Der Sprachinstinkt” von einem angeborenen abstrakten Sprachwissen aus, das vom Kleinkind nur noch abgerufen werden müsste – ein rein genetischer Determinismus also.

  1. Heute weiß man aber, dass es keine vorprogrammierte “Universalgrammatik” gibt, wie das Pinker und andere Schüler des amerikanischen Linguisten Noam Chomsky lange postulierten.
  2. Es gibt zwar durchaus ein “Sprachgen”, das steuert jedoch erst die Entwicklung eines wichtigen Hirnbereichs, der Basalganglien.
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Die sind zuständig für Feinmotorik und Artikulation und neben dem Broca- und dem Wernicke-Areal entscheidend für die Sprache. Dazu kommt noch der vordere cinguläre Cortex, Teil des Gefühlshirns, der Gefühle mit Denken, rationalen Überlegungen und äußeren Eindrücken abgleichen kann.

Eine Region, die auch bei Tieren für die Kommunikation zuständig ist. Bei der Recherche fand Ruth Berger heraus, dass Sprache tatsächlich aus Tierkommunikation hervorgegangen ist, was lange umstritten war:”Unterschiedliche Tiere haben ihre eigenen Sozialsysteme und ihre eigenen Signale, die sie verwenden, um diese sozialen Systeme zu organisieren, und beim Menschen ist es so, dass die Lautkommunikation irgendwann eine ganz erhebliche Rolle bekommen hat.

Die 5 Sprachen der Liebe: Wie Kommunikation in der Partnerschaft gelingt. Gary Chapman. Hörbuch

Das hat möglicherweise etwas damit zu tun, dass Menschen eine natürliche Neigung haben, kooperativer zu sein als Affen, und mehr davon auszugehen, dass andere ihnen nutzen, als dass sie ihnen schaden wollen. Das zeigen Experimente. Und um das zu befördern, ist es vielleicht sinnvoll gewesen, die soziale Kommunikation und soziale Bindung zu intensivieren.”Weit mehr als der Affe ist der Mensch dank des cingulären Cortex in der Lage, seine Gefühle zu kontrollieren, zu lügen oder auch zu heucheln.

  • Das erlaubt es ihm, im Guten wie im Bösen, in sehr großen Gruppen zusammenzuleben.
  • Auch sorgt die Sprache dank des gleichen Wort- und Erfahrungsschatzes für den Zusammenhalt einer Gesellschaft.
  • Als Voraussetzung für das Sprechen dient dem Menschen dabei nicht nur die Intelligenz, auch anatomisch besitzt er alles Notwendige: Neuere Untersuchungen an spanischen Urmenschen zeigen, dass bereits vor 600.000 Jahren der Gehörgang so geformt war, diejenigen Frequenzen weiterzuleiten, die uns die Konsonanten erkennen lassen, was uns ermöglicht, den sprachlichen Code äußerst differenziert zu gestalten.

Die Urform der Sprache reicht sogar noch weiter zurück, mindestens 1,8 Millionen Jahre. Denn um sprechen zu können, muss der Mensch seinen Atem kontrollieren, und das geht dank erweiterter Nervenkanäle in den Wirbelknochen, die man schon beim Vorfahren des Homo sapiens findet, dem Homo ergaster.

Affen hingegen haben keine Atemkontrolle, weshalb ihr Lachen ähnlich wie Keuchen klingt:”Das liegt daran, dass sie in ihrem normalen Atemrhythmus lachen, jedes Mal, wenn sie ausatmen, geben sie dann so eine Art Stöhnlaut von sich, während wir, wenn wir lachen, so ähnlich wie wir sprechen, einen ganz langen Atem- beziehungsweise Ausatmen-Vorgang haben, den wir dann modulieren mit der Stimme.

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Und deshalb kann man bei uns Lachen sehr viel besser unterscheiden von Keuchen oder anderen angestrengten Atemvorgängen.”Was dazu führte, dass Versuchspersonen beim reinen Hören die Affenlaute nicht für Lachen, sondern für Sex hielten. Und das liegt durchaus nahe, denn mit dem Sprechen geben Menschen auch Auskunft über ihre biologische Fitness:”Also, man darf das jetzt nicht so missverstehen, dass es sich nur auf die sexuelle Fitness bezieht, das wird ja gerne in den Medien so dargestellt, dass Männer sprechen, damit Frauen auf sie fliegen.

Das mag auch zutreffen, gelegentlich. Aber immer, wenn wir sprechen, zeigen wir erstmal grundsätzlich, dass wir überhaupt geistig gesund sind und eben in der Lage zu sprechen. Das ist was neurologisch sehr Anspruchsvolles, was sehr viel mit ganz komplizierter Feinmotorik und Lernprozessen zu tun hat. Wenn wir mit anderen Menschen kommunizieren, dann verwenden wir ein Vokabular, das bestimmte Dinge über uns aussagt, und wir zeigen auch anhand der Grammatik, die wir beherrschen, wie belesen oder intelligent wir sind, und wir können über die Sprache auch andere Menschen gut einschätzen, und wenn jemand dieses Medium, womit man so ein bisschen angeben und was über sich aussagen kann, nicht gut beherrscht, dann hat der natürlich Nachteile, indem er zum Beispiel weniger oder weniger gute Kooperationspartner oder auch Geschlechtspartner bekommt.”Fast wie im übrigen Tierreich also? Rangordnung, Fitness – auch den emotionalen Zustand, die Stimmung und die Gesinnung kann man an der Sprache ablesen.

Doch zur Natur gesellt sich die Kultur: Über 90 Prozent dessen, was wir täglich von uns geben, dient nicht dem Vermitteln von Inhalt, sondern dem sozialen Ritual, so Ruth Berger:”Da sind zwei Leute, die reden miteinander, aber es geht eigentlich gar nicht so sehr um das, was inhaltlich ausgetauscht wird, sondern es geht darum, dass die beiden ihre Beziehung entweder aufbauen oder verstärken oder intensivieren oder einfach bestätigen, dass die weiterhin besteht diese Beziehung.

  1. Das passiert eben darüber, das man mit jemandem redet, und wenn man nicht mehr mit jemandem redet, dann hat man diese Beziehung aufgekündigt.”Ohne Sprache also keine dauerhaften sozialen Bindungen.
  2. Der vieldiskutierte “Sprachinstinkt” zeigt sich in der emotionalen Einstellung des Menschen, in seinen dialogischen Riten, sagt Ruth Berger: Angeboren ist nicht eine Universalgrammatik, sondern der Wille zur Kommunikation.

Dass die Autorin keiner Schule anhängt, gereicht ihrer Untersuchung zum Vorteil. Sie zeigt den “Link” zwischen Sprache und Monogamie, ebenso wie den “Missing Link” der Sprachforschung: Wie man bis heute bei den sogenannten “Lall-Duetten” zwischen Mutter und Kind die Entwicklung der Sprache im Verlauf der Evolution nachvollziehen kann.

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All das macht Ruth Berger auf ebenso verständliche wie unterhaltsame Weise deutlich, gibt dabei einen klaren Überblick über den neuesten Stand der Forschung – die Literaturliste weist 450 Titel auf – und hat ihr komplexes Thema bestens im Griff. Nur eines vermisst der Leser auf seiner Reise durch die Evolutionsgeschichte der Sprache: Abbildungen, denn welcher Laie kann sich sofort die unterschiedlichen Hirnareale vorstellen? Da hat der Verlag leider gespart.

Dennoch: Ruth Berger gibt mit “Warum der Mensch spricht” ein hervorragendes Beispiel, wie man komplizierte wissenschaftliche Zusammenhänge seriös und humorvoll zugleich vermitteln kann. Und sie zeigt: Die Sprache ist nicht durch zufällige Mutationen entstanden – sie hat die Entwicklung des Menschen, seines Gehirns und seines Verhaltens, entscheidend geprägt.

Was die Sprache über einen Menschen verrät?

Psychologie Wenn wir sprechen, sprechen wir nicht nur über etwas, sondern etwas spricht auch aus uns über uns. © imago/Stuart Kinlough Von Carina Fron · 21.06.2018 Die Stimmanalyse wird für die Wissenschaft immer wichtiger: Moderne Verfahren können bei Personalentscheidungen helfen und für therapeutische Zwecke dienlich sein.

  • Dabei greift die Forschung auch auf Youtube-Videos als Material zurück.
  • Sprache ist Ausgangspunkt und Fluchtpunkt all dessen, was wir sind”, sagt der Psychologe Philipp Grochowski.
  • Das heißt, es drückt aus, wer wir sind, aber es beeinflusst natürlich auch die eigene Empfindung.
  • Sprache ist nichts anderes als die Manifestation der Gedanken.

Das ist unsere Persönlichkeit. Also wir sind, wie wir sprechen.” Grochowski arbeitet bei “Precire”. Das Aachener Start Up hilft inzwischen mehr als 100 Kunden – Unternehmen, Versicherungen, Krankenkassen –, geeignete Mitarbeiter zu finden. Und zwar mithilfe von Stimmanalysen.

Was ist Physical Touch Love Language?

Understand Physical Touch as a Love Language – If your love language is physical touch, then that means you prefer physical expressions of love over all other expressions (such as verbal compliments or gifts). Note that physical touch as a love language is not all about sex, although sex can be an important aspect of a romantic relationship.

A hug, a shoulder squeeze, a handhold, even a pat on the back can be an expression of love that is just as meaningful to your partner. If you’re in a non-sexual relationship or if you’re unable to have sex with your partner for some reason ( long-distance, postpartum, PTSD), don’t worry. We explore easy ways to give and receive physical touch, no matter where you are (physically or mentally) with your partner.

This may seem self-explanatory, but there are both intimate and non-intimate touches that can and should be used to show your partner love.

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