Freundschaft Ist Wie Liebe?

Freundschaft Ist Wie Liebe
Für Saverio Tomasella gehören Freundschaften zu den wichtigsten Beziehungen in unserem Leben. Der französische Psychoanalytiker veröffentlichte 2018 das Buch Ces amitiés qui nous transforment (Freundschaften, die uns verändern) und möchte uns dazu anregen, uns tiefer mit Freundschaften zu beschäftigen.

Was ist Freundschaft? Wie entsteht sie? Welchen Stellenwert hat sie? Wie beeinflusst sie unser Erleben? Wie würden Sie Freundschaft definieren? Freundschaft ist wie Liebe. Freundschaften können genauso stark, leidenschaftlich, intensiv, dauerhaft, tief und intim sein wie Liebesbeziehungen. Der einzige Unterschied ist, dass es in einer Freundschaft keine Sexualität gibt.

Das schliesst zeitweiliges Begehren nicht aus. Aber bei der Liebe in einer Freundschaft geht es um etwas anderes als um Sex. Ein Freund ist weder ein Partner noch ein Kumpel, sondern ein Mensch, mit dem wir etwas teilen, und zwar etwas ganz Besonderes, Tiefes, Authentisches und Persönliches.

  • Genau wie beim Verlieben kann sich eine Freundschaft auch «auf den ersten Blick» bilden.
  • Und dasselbe gilt für das Ende der Freundschaft, die häufig mit grossem Schmerz einhergeht.
  • Freundschaften können aber auch sehr viel langsamer entstehen: Wenn wir regelmässig mit jemandem Zeit verbringen und uns nach und nach bewusst wird, dass wir diesen Menschen wirklich mögen.

Eine freundschaftliche Beziehung ist also nicht dasselbe wie die Beziehung zu einem Kumpel? Genau, das sind unterschiedliche Beziehungen. Kumpel oder Kollegen sind Menschen, mit denen wir uns gut fühlen und die wir in einer Gruppe als angenehm empfinden.

  • Aber diese Beziehungen bleiben oberflächlich und hängen von den äusseren Umständen ab: Man trifft sich im Sportverein oder bei der Arbeit.
  • Mit diesen Menschen zeigen wir uns meist von unserer besten Seite.
  • Mit Freunden hingegen können wir uns so geben, wie wir sind, und über unsere Zweifel und Bedenken sprechen.

Bei Freundschaften ist die Beziehung intimer. Ein Freund ist jemand, den wir mitten in der Nacht anrufen können, wenn wir ein grosses Problem haben. Freundschaften haben etwas Familiäres. Unsere Freunde sind wie Brüder und Schwestern, mit denen wir zwar nicht genetisch, aber über das Herz verbunden sind.

In Schlüsselmomenten unseres Lebens leisten sie echte Unterstützung. Bei wichtigen Entscheidungen geben Freunde oft respektvollere Ratschläge als Verwandte, denn die könnten ein Interesse daran haben, Druck in die eine oder in die andere Richtung auszuüben – auch unbewusst. Echte Freunde können weit voneinander entfernt wohnen.

Auch wenn man sich nur selten trifft, scheint es jedes Mal so zu sein, als hätte man sich am Vorabend zuletzt gesehen. Mit echten Freunden kann man über alles reden: über Sex, die Kinder oder über gesundheitliche Probleme. In Ihrem Buch verwenden Sie den Begriff «tomber en amitié».

In Analogie zu «sich verlieben» könnte man es mit «sich verfreunden» übersetzen. Woher kommt dieser Ausdruck? Ich habe mich von den Kanadiern inspirieren lassen, die von «tomber en amour» sprechen. Freundschaft ist etwas, das plötzlich da ist: Es ist das angenehme Gefühl, mit jemandem zu sein, der zu uns passt und uns versteht.

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Zunächst hat man Lust, mit diesem Menschen zu sprechen oder mit ihm etwas zu unternehmen. Egal, ob es sich um eine Freundschaft oder um eine Liebesbeziehung handelt, bleibt die Anziehung immer präsent. Die beiden Beziehungsarten sind nicht dasselbe, aber in beiden Fällen sind starke Gefühle im Spiel.

«Gleich und Gleich gesellt sich gern», sagt man. Freunden wir uns mit ähnlichen Menschen an? Das denke ich nicht, obwohl eine US-Studie mit Studierenden zu diesem Ergebnis kam. Während dem Studium tendieren wir vielleicht dazu, uns Menschen anzunähern, die uns ähnlich sind, weil sie uns helfen, unsere Ziele zu erreichen.

Ich habe aber festgestellt, dass unsere besten Freunde ganz anders sind als wir selbst. Sie können eine andere Religion praktizieren, andere politische Vorstellungen haben und gar aus einem anderen sozialen Milieu stammen. Kann man sich mit seinem schlimmsten Feind anfreunden? Auch nach Konflikten, Meinungsverschiedenheiten, Auseinandersetzungen, Streit und Debatten kann man sich anfreunden.

  1. Die Begegnung – ganz gleich, ob sie sich im Beruf, beim Sport oder in der Politik ereignet – ist dann erst eine Konfrontation.
  2. Der Konflikt ist dabei häufig sehr stark.
  3. Doch eine Bewunderung kann dadurch entstehen, dass der andere auf ehrliche und wohlwollende Weise dagegengehalten hat.
  4. So entsteht gegenseitiger Respekt vor dem Mut und der Fähigkeit des anderen, seine Ideen zu verteidigen und sich zu schützen.
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Im Anschluss an Konflikte können sehr starke und zuverlässige Freundschaften entstehen, denn es gibt keine Heuchelei: Der andere hat sich bereits in seiner Verletzlichkeit gezeigt. Ist es möglich, ohne Freunde zu leben? Nein, ich denke nicht, dass wir ohne Freundschaft leben können.

Kinder schliessen ihre ersten Freundschaften bereits in der Kindertagesstätte. Freundschaften entstehen unter den schrecklichsten Umständen wie im Krieg und auf der Flucht. Es gibt auch wunderbare Freundschaften, die in Altersheimen und in palliativmedizinischen Abteilungen von Spitälern geknüpft werden.

Das menschliche Herz kennt kein Alter, man kann also in jedem Alter Freunde finden. Gibt es Lebensphasen, in denen Freundschaften besonders wichtig sind? Diese Frage habe ich mir bereits gestellt, habe aber noch keine abschliessende Antwort darauf gefunden.

Ich denke nicht. Freundschaft ist in allen unseren Lebensphasen wichtig. Es kann aber sein, dass sie in schwierigen Zeiten einen besonders hohen Stellenwert hat. In Trauer-, oder Krankheitsphasen haben manche Menschen die Freundschaft nötig, sie müssen sich auf jemanden stützen können, um sich mit den Schwierigkeiten nicht allein zu fühlen.

Wenn wir verletzlicher sind, merken wir viel stärker, dass Freundschaft für uns essenziell ist. «Echte Freundschaften helfen uns, zu dem Menschen zu werden, der wir sind.» Ist Freundschaft immer etwas Positives? Ich sehe die Freundschaft als ein sehr positives Gefühl.

Doch Freundschaften in ihrer konkreten Ausprägung können toxisch, pervers oder destruktiv sein. Dies kann sehr schmerzhaft und schwierig werden. Beispielsweise können zwei morbide Charaktere ihre psychischen Krankheiten über die Freundschaft ausleben. Was aber am meisten Probleme bereitet, ist die Manipulation.

Manche Menschen sind manipulativ, weil sie den anderen ununterbrochen brauchen oder weil sie Frustration nicht aushalten können. Besonders ehrliche, nette und hilfsbereite Menschen sind für sie leichte Beute. Es kann lange dauern, bis derjenige, der den Freund vorspielt, entlarvt wird.

Eine toxische Freundschaft zu beenden, ist schwierig, weil das Opfer eine echte Bindung empfinden kann. Je länger solche Freundschaften andauern, desto schwieriger wird es, sich aus den verhängnisvollen Bindungen zu lösen. Müssen manche Freundschaften zu Ende gehen? Manchmal schon. Bestimmte Freundschaften enden behutsam: Sie laufen aus.

Man spricht weniger miteinander, man sieht sich seltener. Das heisst nicht, dass man die Freundin oder den Freund nicht mehr mag, sondern dass das Leben einfach weitergegangen ist. Die Freundschaft bleibt in guter Erinnerung. Manche Freundschaften enden aber auch jäh, entweder, weil sich der Freund verraten fühlt, oder weil die Freundin eine Seite von sich zeigt, die nicht zu den Werten des anderen passt.

  • Beispielsweise, wenn plötzlich homophobe oder rassistische Sprüche fallen.
  • Was halten Sie vom Begriff «bester Freund»? Ich denke, der «beste Freund» ist ein Mythos.
  • Man kann mehrere sehr gute Freunde oder Freundinnen haben.
  • Es stimmt allerdings, dass manche Menschen eine beste Freundin oder einen besten Freund haben.

Neulich habe ich das bei einer Patientin beobachtet, für die sich eine Freundschaft zur Obsession entwickelt hatte. Ihre beste Freundin bedeutete ihr alles. Es war eine aufrichtige Freundschaft, aber diese emotionale Abhängigkeit passt nicht zur Vorstellung einer besten Freundin.

  1. Ich würde der Idee des «besten Freunds» nicht allzu viel Bedeutung verleihen.
  2. Wie viele Freunde können wir haben? Meine erste Psychoanalytikerin hat mir gesagt: «Seine Freunde kann man an einer Hand abzählen.» Das hat mir bewusst gemacht, dass ich vielleicht nicht so viele Freunde hatte, wie ich glauben mochte.
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Und dass nicht alle, mit denen ich mich gut verstand, unbedingt zu meinen Freunden zählten. Das hängt aber von jedem Einzelnen und von der Lebensphase ab. Ich glaube nicht, dass die Anzahl der Freunde begrenzt ist. Was mich betrifft, habe ich jedenfalls mehr als fünf Freunde.

Wie werden wir durch unsere Freundschaften verändert? Echte Freundschaften helfen uns, zu dem Menschen zu werden, der wir sind, zu uns zu stehen, uns zu entdecken. Unsere Familie hat häufig eine unvollständige oder eingeschränkte Vorstellung von unserer Persönlichkeit. Was unsere Freunde über uns sagen, kann uns überraschen.

Oft ist das etwas ganz anderes als das, was zum Beispiel unsere Geschwister über uns sagen. Freundschaften verändern unser Selbstbild: Sie zeigen uns positive, wertvolle und sympathische Züge an uns, die vorher noch nicht hervorgehoben worden waren. Freundschaften geben uns aber auch Mut.

Das kann der Mut sein, zu einer anderen Meinung zu stehen, uns in ein Liebesabenteuer zu stürzen, einen von der Familie nicht unbedingt gut angesehenen Beruf zu erlernen oder eine Reise zu unternehmen, die wir alleine nie gewagt hätten. Die in der Freundschaft liegende Stärke macht es uns möglich, unser Selbstbild zu erweitern.

Die Freundschaft ist also an sich eine Ressource und bringt zudem die in uns vorhandenen Ressourcen hervor.

Wann ist es keine Freundschaft mehr sondern Liebe?

Freundschaft und Beziehung – beides sind emotionale Bindungen – Um es vorweg zu nehmen: Mit Freundschaft meinen wir in diesem Artikel keine Facebook-Freunde und auch keine Bekannten, sondern echte, tiefe und gewachsene Freundschaft. Ebenso meinen wir mit Beziehung keine kurzzeitige Liaison oder Affäre, sondern eine dauerhafte Partnerschaft.

Bei einer Freundschaft sind Emotionen im Spiel, gegenseitige Zuneigung ist sicher ein Merkmal einer Freundschaft. Freundschaft basiert jedoch auch auf Vertrauen, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und “Füreinander-Dasein”. Freundschaft entsteht und entwickelt sich, sie ist kein plötzliches Ereignis und ist lang andauernd. Sie ist aber unverbindlich und jede Partei lebt dennoch ihr “eigenes” Leben. Entscheidungen trifft jeder für sich. Eine Beziehung, also eine Liebesbeziehung, ist eine Partnerschaft, bei der zwei Menschen ein gemeinsames Leben führen und Entscheidungen zusammen fällen, da sie meist auch beide betreffen. Beide entscheiden sich auch bewusst, eine Beziehung miteinander einzugehen. Das ist bei der Freundschaft nicht der Fall. Auch eine Beziehung beruht auf Vertrauen, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und “Füreinander-Dasein”. Die Zuneigung gehört natürlich ebenfalls dazu, ist aber tiefer. Es handelt sich um ein starkes Gefühl, beide fühlen sich zueinander hingezogen – emotional wie auch körperlich. Es entsteht mehr Intimität als bei einer Freundschaft, wobei Intimität sich nicht nur auf Körperlichkeit bezieht. Diese körperliche, erotische Anziehung ist ein weiterer Aspekt, der Beziehungen von Freundschaften unterscheidet. Auch Freunde können sich körperlich näher kommen, sei es in Form einer Umarmung oder einem Streicheln über den Rücken. Hiebei fehlt jedoch die erotische, sexuelle Komponente, die in einer Beziehung zwischen zwei Menschen vorhanden ist. Die Verbindlichkeit spielt in einer Beziehung eine große Rolle. Echte Freunde sind zwar selten, man kann jedoch mit mehreren Menschen eine Freundschaft pflegen, wenn man denn das Glück hat, gute Freunde zu finden. Eine Freundschaft ist also in dem Sinn unverbindlich, weil Sie nicht auf eine Person beschränkt ist. In einer Beziehung dagegen entscheiden sich zwei Menschen füreinander und für ein gemeinsames Leben. Ob eine Beziehung ein Leben lang hält, ist eine andere Sache – es ist auf jeden Fall das Ziel eine echten Beziehung. Freundschaften kann es auch unter Kindern geben, Beziehungen nur unter Erwachsenen.

Freundschaft oder Partnerschaft – es gibt Unterschiede (Bild: Pixabay)

Wie nennt man freundschaftliche Liebe?

Die zweite Form der Liebe: Das bedeutet Philia – Als zweite Form der Liebe definieren die antiken griechischen Philosophien ” Philia “. Sie bezeichnet eine vollkommen andere Art der Liebe, die jeder Mensch kennt, aber womöglich nicht als solche wahrnimmt.

  1. Philia ist die freundschaftliche Liebe.
  2. Anders als Eros, können wir Philia für jeden empfinden.
  3. Diese Form der Liebe vereint Menschen nicht aufgrund körperlicher Anziehung und Begehren, sondern aufgrund gemeinsamer Eigenschaften, Interessen und Überzeugungen.
  4. Sie kann zwischen Liebenden, Freunden, Kollegen oder auch Bekannten entstehen.
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Während Eros eine romantische Beziehung entfacht, hält Philia sie aufrecht. Die beiden Liebesformen bauen aufeinander auf. Zwei Menschen sehen einander und empfinden eine gewisse körperliche Anziehung. Doch auf Dauer reicht reine körperliche Anziehung für eine Beziehung nicht aus.

Was sind die drei Arten von Freundschaft?

Aristoteles unterscheidet zwischen drei Arten der Freundschaft: Die Freundschaft des Nutzens, die der Lust und die vollkommende Freundschaft.

Wann ist es für einen Mann eine Beziehung?

Anzeichen Nummer 1: Er interessiert sich für dein Leben – Er interessiert sich für dich und deinen Alltag und zwar nicht nur, wenn ihr zusammen seid. Du erzählst ihm z.B. bei einem Treffen, dass du in ein paar Tagen eine wichtige Präsentation hast, er schreibt dir an diesem Tag und fragt, wie deine Präsi lief oder wünscht dir davor ganz viel Glück.

Was kann eine Freundschaft zerstören?

Aber auch ein Streit oder ein Missverständnis können der Grund für eine plötzliche Funkstille zwischen Freunden sein. Lügen über den anderen zu verbreiten, Geheimnisse weiterzuerzählen, oder den/die Freund/in auszunützen sind in einer Freundschaft tabu.

Wann ist eine Freundschaft einseitig?

Einseitige Freundschaft erkennen – Gute Freunde sind sehr wichtig für unser seelisches Wohlbefinden. Es kann jedoch vorkommen, dass eine Person mehr in die Freundschaft investiert als eine Andere:

Das größte Zeichen dafür, dass eine einseitige Freundschaft vorliegt, ist, dass die komplette Initiative nur von einer Person ausgeht. Wenn Sie sich zum Beispiel ständig bei der Person melden, diese Sie aber eher abwimmelt, liegt eindeutig eine einseitige Freundschaft vor. Des Weiteren erkennen Sie eine Unausgeglichenheit daran, wenn Sie bei einem Gefallen stets parat stehen, Ihr angeblicher Freund dies jedoch nicht tut. Gute Freunde helfen sich gern gegenseitig. Auch wenn bei Ihren Gesprächen immer nur eine Person im Mittelpunkt steht, liegt eine einseitige Freundschaft vor. Schließlich möchten gute Freunde nicht nur alles über sich erzählen, sondern auch möglichst viel über den Anderen wissen.

Wann hört eine Freundschaft auf?

Freundschaft hört auf, wenn man nur ausgenutzt wird, übergangen oder verleumdet.

Welche Berührungen sind nicht mehr freundschaftlich?

2. Er berührt dich scheinbar zufällig – Damit sind natürlich keine eindeutigen Berührungen gemeint. Würde er einfach deine Hand nehmen oder beim Schlendern durch die Stadt den Arm um dich legen, würdest du das hier vermutlich gar nicht lesen. Achte darauf, ob er dich in unterschiedlichen Situationen scheinbar rein zufällig berührt.

Wann ist es mehr als Freundschaft Plus?

‘Freundschaft Plus’, ‘Freundschaft mit Extras’, ‘Freundschaft mit Vorteilen’ oder ‘Friends with Benefits’ – es gibt einige Bezeichnungen dafür, dass Freund:innen gelegentlich auch miteinander Sex haben. Freundschaft Plus bewegt sich irgendwo in einer Grauzone zwischen romantischer Beziehung und wilder Affäre.

Warum geht Freundschaft kaputt?

Warum gehen Freundschaften so schnell kaputt? – Woran Freundschaften zerbrechen – Die Gründe, warum Freundschaften »kaputtgehen«, sind ganz unterschiedlich. Einige enden abrupt im Streit, andere laufen langsam und stillschweigend aus. Eine Meinungsumfrage von Emnid ergab, dass hinter verschiedenen zerbrochenen Freundschaften oft ähnliche Gründe stehen: Lügen oder das Ausplaudern von Geheimnissen, das Ausspannen von Partner:innen, aber vor allem auch, dass man in Notsituationen hängen gelassen wird.

  1. Denn sich gegenseitig zu helfen, wenn’s drauf ankommt, ist ein wichtiges Merkmal von Freundschaften.
  2. In toxischen Freundschaften kann das Verhältnis aus Geben und Nehmen über einen längeren Zeitraum unausgeglichen und der toxische Part nur auf seinen Vorteil bedacht sein.
  3. Die Gründe für das Ende einer Freundschaft müssen aber auch nicht immer so dramatisch sein.

Oft entwickelt man sich einfach in unterschiedliche Richtungen, man hat sich weniger zu erzählen, es »passt« einfach nicht mehr so und man lebt sich auseinander.

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