Kabale Und Liebe Welche Epoche?

Kabale Und Liebe Welche Epoche
Friedrich Schiller: Kabale und Liebe Friedrich Schiller schrieb das Theaterstück „Kabale und Liebe” im Jahr 1784 und heute zählt es zu den bedeutendsten deutschen Theaterstücken. In Literaturepoche Sturm und Drang ist das Werk eines der wichtigsten. Das Drama ist in fünf Akten aufgeteilt und erzählt die leidenschaftliche Liebe zwischen dem Adelssohn Ferdinand von Walther und der bürgerlichen Musikerstochter Luise Miller.

Ferdinands Vater hat aber andere Pläne für seinen Sohn, ein bürgerliches Mädchen passt ihm nicht ins Bild. Der Vater will seinen Sohn nämlich mit der Lady Milford verheiraten, um so seinen Einfluss der am Hofe zu vergrößern. Der Vater, Präsident von Walther, plant mit seinem Haussekretär Wurm eine Intrige, um die Beziehung der Jugendlichen zu zerstören könnten.

Die Intrige ist erfolgreich, anschließend vergiftet der wütende und verzweifelte Ferdinand die Luise und sich selbst. Ferdinand kehrt schnell um, wird ihre letzte, sterbende Bewegung gewahr und fällt in Schmerz aufgelöst vor der Toten nieder: Halt! Halt! Entspringe mir nicht, Engel des Himmels! Er faßt ihre Hand und läßt sie schnell wieder fallen.

Kalt, kalt und feucht! Ihre Seele ist dahin. Er springt wieder auf. Gott meiner Luise! Gnade! Gnade dem verruchtesten der Mörder! Es war ihr letztes Gebet! – Nach einer Pause. Aber wie? Warum fühl ich nichts? Will die Kraft meiner Jugend mich retten? Undankbare Mühe! Das ist meine Meinung nicht. Er greift nach dem Glase.

Schiller selbst nannte das bürgerliche Trauerspiel ursprünglich „Luise Millerin”, aber durch den Vorschlag des Schauspielers August Wilhelm Iffland erhielt das Stück einen publikumswirksameren Titel „Kabale und Liebe”. https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/09/Kabale_und_Liebe_Theaterzettel_1784.png Im Buch findet man vieles, was zum „Sturm und Drang” gehört. Zum Beispiel wird in diesem Buch ein Gesellschaftsproblemen behandelt, was eine Neuerung gegenüber den anderen Epochen war.

Auch geschieht ein Freitod der Hauptfiguren Ferdinand und Luise, was auch sehr charakteristisch für Sturm und Drang ist. Das Motiv eines Freiheitskampfes gegen die Gesellschaft, welches man in diesem Drama bemerkt, ist charakteristisch für die betreffende Epoche. Außerdem kann man die Sprache in diesem Buch zu der Epoche verknüpfen: Es wird viel übertrieben und dramatisiert, auch die Schwülstigkeit der Epoche fällt dem Leser leicht auf.

Ein gutes Beispiel dufür ist dieser Abschnitt im Buch: Präsident noch immer kein Aug´von ihm wendend: Ich warte auf deine Dankbarkeit, Ferdinand. – Ferdinand stürzt auf ihn zu und küßt ihm feurig die Hand: Vater! Ihre Gnade entflammt meine ganze Empfindung – Vater! meinen heißesten Dank für ihre herzliche Meinung – Ihre Wahl ist untadelhaft – aber – ich kann – ich darf – bedauern Sie mich – ich kann die Gräfin nicht lieben! http://www.goethezeitportal.de/fileadmin/Images/db/wiss/bildende_kunst/illustrationen/schiller/kabale-liebe/lossow/I-7_Lossow_Kabale_800x466_.jpg In westlichen Ländern gibt es kaum mehr die Tradition arrangierter Ehen, bei welchen die Eltern den zukünftigen Ehemann ihrer Tochter oder die Ehefrau ihres Sohns schon wie in Kabale und Liebe im Voraus wählen.

Trotzdem werden die meisten den Ehen auf dieser Welt noch von den Eltern ausgemacht: Zum Beispiel in Indien, Afghanistan und Pakistan ist dies immer noch eine gewöhnliche und hochgeachtete Tradition. In westlichen Ländern gibt es kaum noch die Gesellschaftsklassen, die es damals gab, aber im Rest der Welt schon.

Da definiert die Gesellschaftsklasse fast das ganze Leben des Mannes – Ob er zur Schule gehen darf oder nicht, mit wem er heiraten wird und sogar wie er begraben wird. Das Theaterstück Kabale und Liebe und der Film Titanic im Vergleich Als ich mich dafür entschieden habe, „Kabale und Liebe” das Theaterstück von Schiller zu interpretieren, musste ich natürlich auch ein gutes Werk finden, mit dem ich das Stück vergleichen könnte.

Da ist mir der Film Titanic aus dem Jahr 1997 gleich eingefallen. Dadurch, dass die Hauptrollen in Titanic auch aus verschiedenen Gesellschaftsklassen sind und ihren Freiheitskampf gegen die Gesellschaft und für die Liebe kämpfen müssen, dachte ich mir, dass der Film ein perfekter Vergleich für das Theaterstück sein könnte.

Auch in Titanic ist das Ende traurig – der Held muss tragischerweise sterben. http://www.nydailynews.com/entertainment/tv-movies/titanic-jack-rose-lived-happily-mythbusters-article-1.1178176 In Titanic geht es vor allem um die Liebe. Der Film kam im Jahr 1997 in die Kinos und beruht auf Tatsachen, die Figuren aber sind fiktiv. Die Geschichte erzählt die Jungfernfahrt der RMS Titanic, ein riesengroßes Schiff, das als unsinkbar bezeichnet wurde.

Viele möchten mitfahren, aber nur die glücklichsten dürfen das. Eine von denen ist Rose, eine junge Frau die mit ihrem reichen Mann Cal und ihrer Mutter Ruth nach Amerika ziehen, will. Anderer ist Jack, ein junger Künstler, der nur mit wenig Geld in seinem Leben auskommt. Die Rose ist sehr unglücklich und bedrängt in ihrer Ehe und so verzweifelt, dass sie ihr das Leben nehmen will.

Da aber betritt Jack die Szene und rettet sie. Sie befreunden sich und verlieben sich langsam, als sie einander kennen lernen. Roses Mutter und ihr Verlobter Cal akzeptieren das aber überhaupt nicht. Rose trennt sich von Cal und will nach der Kreuzfahrt mit Jack zusammen sein, um Nordamerika zu bereisen und zu erleben. http://www.bustle.com/articles/139059-7-titanic-plot-holes-that-are-bigger-than-the-hole-made-by-the-iceberg In beiden Werken gibt es ein Drama, das auf der verbotenen Liebe beruht. In Titanic ist Rose schon verlobt und ihre Mutter und der Cal wollen nicht, dass sie was mit Jack zu tun hat.

In Kabale und Liebe wollen die Väter der beiden Jugendlichen nicht, dass die Jugendlichen in einer Beziehung sind. Und in beiden Werken sind die Männer bereit alles zu tun, damit die Liebenden einander nicht bekommen: Der Vater von Ferdinand spinnt viele Intrigen gegen Luise, sodass sie nicht mit Ferdinand zusammen sein kann, während in Titanic der Cal sogar bereit ist den Jack zu erschießen, damit dieser Rose nicht bekommt.

Während in Kabale und Liebe die ganze Geschichte traurig ist, gibt es viele glückliche Momente in der Geschichte von Jack und Rose. Da ist auch ein Unterschied zwischen den Einstellungen der Zielgruppen zu den Werken: Heutzutage wollen die Menschen meistens was schönes sehen.

Wenn es nur eine traurige Geschichte wäre, würde der Film nicht so viele Zuschauer bekommen und für diejenigen, die den Film anschauen, könnte es anstrengend sein, die ganze Zeit nur etwas Trauriges zu erleben. Damals, als Schiller Kabale und Liebe geschrieben hat, war der Stil ganz anderes: Es sollte ein trauriges Ende in verschiedenen Geschichten geben, die Menschen wollten etwas Trauriges hören und lesen.

In beiden Geschichten geht es auch um Freitod aufgrund unglücklicher Liebe. Rose ist unglücklich mit Cal und Ferdinand hat erfahren, dass er Luise nie bekommen kann. Der Unterschied ist nur, dass Rose nicht stirbt, während Ferdinand sowohl sich selbst als auch Luise tötet.

  1. In beiden Werken wird ein aktuelles Gesellschaftsproblem behandelt, nämlich die verbotene Liebe zwischen zwei Menschen die aus verschiedenen Gesellschaftsklassen kommen.
  2. Während Rose aus einer vermögenden Familie kommt, kommt Luise aus einer Familie, in der die Eltern nicht so reich sind.
  3. Jack hat kaum Geld, während der Ferdinand ein Adeliger ist.

Heutzutage gibt es dieses Problem in westlichen Ländern kaum noch, aber weniger als vor einem hundert Jahr haben die Gesellschaftsklassen schon eine große Rolle gespielt. Friedrich Schiller: Kavaluus ja rakkaus Kavaluus ja rakkaus on Friedrich Schillerin vuonna 1784 julkaisema näytelmä, joka kertoo kahden nuoren, muusikontyttären Luise Millerin ja aatelispojan Ferdinand von Waltherin intohimoisesta, mutta traagisesti päättyvästä suhteesta.

  • Ferdinandin isällä Präsident von Waltherilla on nimittäin kunnianhimoinen suunnitelma naittaa poikansa arvostetulle Lady Milfordille.
  • Suunnitelman avulla hän voisi laajentaa vaikutusvaltaansa eivätkä tämän kunnianhimoisen tavoitteen saavuttamiseen tavalliset työläisten tyttäret sovi.
  • Präsident kehittelee kavalan juonen yhdessä sihteerinsä Wurmin kanssa.

Epätoivo ja raivo ajavat lopulta Ferdinandin myrkyttämään ensin rakkaan Luisensa ja lopuksi itsensä. Schillerin näytelmä on todellinen osa vuosina 1767-1785 vaikuttanutta Sturm und Drangin aikakautta teemojensa sekä tapahtumiensa puolesta. Teoksessa käsitellään yhteiskunnan ongelmia, kuten kiellettyä rakkautta eri yhteiskunnallisen aseman omaavien ihmisten välillä (työläisen tytär ja aatelispoika).

Tällaista yhteiskunnallisten ongelmien käsittelyä ei aiemmissa kirjallisissa tyylisuuntauksissa esiintynyt. Myös teoksen lopussa esiintyvät, epäonnistumisen / epäonnen seurauksena päähenkilöille käyvät traagiset tapahtumat, kuten esimerkiksi Ferdinandin itsemurha ja Luisen myrkyttäminen sekä isän anteeksipyyntö, ovat hyvin tyypillisiä Sturm und Drangille.

Lisäksi aikakaudella esiintyvä, yhteiskuntaa vastaan suuntautuva vapauskamppailu on keskeisessä osassa Schillerin Kavaluus ja rakkaus- romaanissa ja tulee esiin nuorten taistelussa vanhempiaan, erityisesti Ferdinendin isää ja tämän avustajan edustamia yhteiskunnan arvoja vastaan.

In welcher Epoche ist Kabale und Liebe?

Epoche – Kabale und Liebe Interpretation. Du kannst das Drama als typisches Werk der Epoche des Sturm und Drang interpretieren. In der Literatur der Epoche gewannen die Natur und die Gefühle an Bedeutung. Besonders wichtig war aber die Kritik an der absolutistischen Ständegesellschaft und die Selbstbestimmung.

Ist Kabale und Liebe Aufklärung oder Sturm und Drang?

Epochenzuordnung – Das Drama kann allgemein dem Sturm und Drang zugeordnet werden, aber es enthält auch Aspekte der Aufklärung,

Warum ist Kabale und Liebe typisch für Sturm und Drang?

Friedrich Schiller ist gerade erst 25 Jahre alt, als er “Kabale und Liebe” schreibt. Der junge Dichter rebelliert gegen die gesellschaftlichen Regeln und Normen. Er ist ein typischer Repräsentant des „Sturm und Drang”. Sein Trauerspiel “Kabale und Liebe” zeigt mehrere Merkmale dieser literarischen Epoche.

  1. Es enthält eine scharfe gesellschaftliche Kritik und Figuren, die sich, wie Ferdinand, gegen die bestehenden Schranken und Traditionen auflehnen.
  2. Deutschland besteht zu Schillers Zeit noch aus feudalen Staaten, die über eigene Heere, Justiz- und Verwaltungsorgane verfügen.
  3. In Württemberg, wo Schiller in seiner Jugend lebt, regiert Herzog Karl Eugen über 600.000 Einwohner.

Der historische Hintergrund wird beleuchtet, um die Zeitkritik, die der Autor in Kabale und Liebe einarbeitet, besser verstehen zu können. In dem Dokument Epoche findest du eine Fülle an Hintergrundinformationen. Die Entstehungsgeschichte, die autobiografischen Bezüge und die literarische Einflüsse werden ebenfalls ausführlich beleuchtet.

  • Abale und Liebe” ist ein gutes Beispiel der Periode des „ Sturm und Drang “.
  • Diese literarische Jugend- und Protestbewegung hat Standes -und Gesellschaftskritik, Freiheit, Individualismus, Schöpferkraft, Gefühlsbetontheit und Naturverbundenheit als wichtige Merkmale zum Inhalt.
  • Ferdinand ist ein typischer Repräsentant dieser Geniezeit, die hier detailliert beschrieben wird.

Abschließend werden Schillers Kritik und die Rezeption des Stücks ausführlich geschildert.

Welche Art von Drama ist Kabale und Liebe?

Hintergrund – Titelblatt der Erstausgabe 1784 Theaterzettel der zweiten Aufführung vom 3. Mai 1784 in Frankfurt am Main mit August Wilhelm Iffland in der Rolle des Kammerdieners.1784 veröffentlichte Schiller seine theoretische Schrift Die Schaubühne als eine moralische Anstalt betrachtet, Der Hauptgedanke dieser Abhandlung ist, die Tragödie als Mittel der Theodizee darzustellen: Die Aufgabe des Theaters sei es, die Ordnung der Welt als von Gott geschaffen zu zeigen, indem die höhere Gerechtigkeit auf der Bühne wiederhergestellt wird.

Diese Gerechtigkeit wird in Kabale und Liebe daran sichtbar, dass am Ende nicht die weltliche Justiz, sondern Gott als letzte richterliche Instanz gilt. Eine weitere Funktion des Theaters sieht Schiller in dessen Erziehungsauftrag, das heißt darin, eine Katharsis des Zuschauers zu bewirken, ihn durch Bildung zur Veredelung zu bringen und so die „Schaubühne” zu einer „moralischen Anstalt” zu machen.

Deren bedeutendste Aufgabe aber sei ihre Mittlerrolle zwischen Freiheit und Notwendigkeit: Der Kampf des Individuums mit gesellschaftlichen, sittlichen und religiösen Zwängen wird auf der Bühne idealisiert und vom Menschen gewonnen. Kabale und Liebe ist ein bürgerliches Trauerspiel, eine auf Gotthold Ephraim Lessing zurückzuführende Form der Tragödie, die nicht mehr ausschließlich in der Welt des Adels, sondern auch in der des Bürgertums spielt.

  1. Der Einfluss von Lessings Emilia Galotti auf Schillers Stück ist unübersehbar.
  2. Die literarische Ständeklausel ist außer Kraft gesetzt, der Konflikt zwischen Bürgertum und Adel – der sich auch als einer zwischen bürgerlichem Standes stolz und adeligem Standesdünkel manifestiert – ist das beherrschende Motiv.

Das allgemein Menschliche steht im Zentrum, politische Missstände werden offen angeklagt. Das Stück zählt zur Epoche des Sturm und Drang, Individuelle Interessen und subjektive Gefühle sowie die Forderung nach Freiheit gegenüber den Zwängen der Ständegesellschaft sind machtvolle Triebfedern für die Figuren und führen schließlich in die Katastrophe.

Durch seine Liebe zu Caroline von Wolzogen, der Schwester seiner späteren Ehefrau Charlotte von Lengefeld, war sich Schiller der Kluft zwischen Adel und Bürgertum schmerzlich bewusst geworden. Kabale und Liebe ist nach Die Räuber und Die Verschwörung des Fiesco zu Genua das dritte Drama Schillers. Im September 1782 war er aus dem Machtbereich des württembergischen Herzogs Carl Eugen nach Mannheim geflohen; der Herzog hatte Schiller wegen dessen unerlaubter Ausreise zur Uraufführung der Räuber unter Arrest stellen lassen und ihm seine schriftstellerische Tätigkeit untersagt.

Ungerechtigkeit und Fürstenwillkür, deren Zeuge und Opfer er wurde, haben sich in Kabale und Liebe niedergeschlagen:

  • Die Verschwendungssucht am herzoglichen Hof: Obwohl Württemberg zur Zeit Schillers ein relativ armes Land war, führte Carl Eugen sein Hofleben nach dem Vorbild des Versailler Hofes. Dementsprechend aufwändig waren die häufigen Feste, Bälle und Jagden, die durch Ausbeutung der Bevölkerung und „Soldatenverkauf” mitfinanziert wurden.
  • Soldatenhandel : Der „Verkauf” von Landeskindern ins Ausland, zu Schillers Zeiten vor allem für den Kolonialkrieg in Amerika, fand auch in Württemberg statt und diente der Geldbeschaffung. Dieser Söldnerhandel beinhaltete die Verschleppung von Bauern-, Handwerker- und Tagelöhnersöhnen zu ausländischen Herrschern, wobei auch gewalttätige Methoden und Betäubungsmittel eingesetzt wurden. Der „Landesvater” erhielt dafür hohe Summen an Kopfgeldern.
  • Das Mätressenwesen : Carl Eugen unterhielt ein für seine Zeit typisches, ausgeprägtes Mätressenwesen. Eine seiner Geliebten, Franziska von Hohenheim wurde später die offizielle Gefährtin des Herzogs und 1780 seine Ehefrau. Sie ist das zeitgenössische Vorbild der Lady Milford in Kabale und Liebe, Dies gilt insbesondere für den positiven Einfluss, den Franziska von Hohenheim auf den Herzog hatte.
  • Intrigen : Der zur Zeit Schillers am württembergischen Hof amtierende Minister Graf Friedrich Samuel von Montmartin hatte mittels gefälschter Briefe seinen Rivalen zu Fall gebracht und sich das alleinige Vertrauen des Fürsten verschafft.
  • Willkürherrschaft : Wie berechtigt Schillers Kritik an der Willkür der Herrschenden war, kann man unter anderem am Schicksal von Christian Friedrich Daniel Schubart erkennen, eines Journalisten und Dichters, der an den empörenden Zuständen Anstoß genommen hatte und dafür ohne gerichtliches Urteil eingekerkert worden war.
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Was ist die Epoche Sturm und Drang?

Die Epoche „Sturm und Drang’ ist ungefähr dem Zeitraum von 1765 bis 1790 zuzuordnen. Eine genaue Datierung einer Epoche ist immer schwierig, da sie nicht von heute auf morgen entsteht und auch Nebenströmungen parallel verlaufen.

War Lessing Sturm und Drang?

Überblick: Sturm und Drang Durch ein Werk von Gotthold Ephraim Lessing ausgelöst, wurde die Ideologie der Vernunft der Aufklärung durch den Einzug von Gefühlen und Fantasie in den Werken eingetauscht. Dabei spricht man auch von dem Austausch von ratio zu emotio.

Was ist das Thema von Kabale und Liebe?

Das bürgerliche Trauerspiel “Kabale und Liebe” wurde 1784 von Friedrich Schiller verfasst und thematisiert die Problematik der damaligen Ständegesellschaft, In dieser hatten der Adel und die katholischen Priester mehr Macht und Mitbestimmungsrecht als das Bürgertum.

Widergespiegelt wird das Thema der Ständeproblematik durch die Liebe der Personen Luise und Ferdinand, Luise Miller ist eine einfache Bürgerstochter, die den adligen Ferdinand von Walter liebt. Die beiden versuchen, die bestehende Ständeordnung zu überwinden und nehmen sich am Ende für die Liebe das Leben.

Mehr erfährst Du in der Zusammenfassung und Analyse! Unter dem Begriff “Kabale” ist eine Intrige oder auch ein Komplott zu verstehen. Das Drama “Kabale und Liebe” thematisiert die Liebe von Ferdinand und Luise, die aufgrund von Intrigen scheitert und in einer Katastrophe endet.

Wie wird die Liebe im Sturm und Drang dargestellt?

2.) Die Liebe in der Strömung des Sturm und Drang und im 18. Jahrhundert – Im folgenden Kapitel möchte ich die Liebesvorstellungen in der Strömung des Sturm und Drang sowie im 18. Jahrhundert herausarbeiten. Beziehen werde ich mich dabei sowohl auf die Philosophie als auch auf die Literaturwissenschaft.

  1. Onzentrieren werde ich mich auf die Romantik bzw.
  2. Die Frühromantik sowie die Darstellung der Liebe im Sturm und Drang.
  3. Das Phänomen der Liebe wurde sowohl in der Literaturwissenschaft als auch in der Philosophie häufig aufgenommen.
  4. Schon Platon, Kierkegaard, Hölderlin, und der moderne Emmanuel Lévinas haben das Phänomen der Liebe untersucht.

Dabei wurde immer versucht der Frage nachzugehen, was die Liebe ausmacht und auf wen sie zu welchem Zweck gerichtet ist. Joesfine Müllers geht in ihrer Monografie im Kapitel Goethe und Hölderlin im Überblick. Die wichtigsten Positionen von Goethes und Hölderlins Welt- und Daseinsdichtung auf das Phänomen der Liebe genauer ein.

  • Sie beleuchtet den Begriff des Eros sowohl aus philosophischer als auch aus literaturwissenschaftlicher Sicht.
  • Sie betont, dass die Liebe immer mit dem Göttlichen einhergeht, mit einer Sinnfrage und dem eigenen Erkennen im Anderen.
  • Dieses Erkennen im Anderen ist wiederum als Transzendenzerfahrung zu charakterisieren.

Folgendes Zitat Goethes zur Liebe aus Dichtung und Wahrheit, zitiert von Josefine Müllers, soll das Phänomen und das Ziel der Liebe bzw. des Eros genauer illustrieren: „In der Liebe nämlich sind nach allen seiten des Inhalts die Momente vorhanden, welcher wir als Grundbegriff des absoluten Geistes angaben: die versöhnende Rückkehr aus seinem Anderen zu sich selbst.

  1. Dies Andere kann als das Andere, in welcher der Geist bei sich selber bleibt, nur selbst wieder Geistiges, eine geistige Persönlichkeit /Seele/ sein.
  2. Das wahrhafte Wesen der Liebe besteht darin, das Bewußtsein seiner selbst aufzugeben, sich in einem anderen Selbst zu vergessen, doch in diesem Vergehen und Vergessen sich erst selber zu haben und zu besitzen.

” Josefine Müllers erläutert zu diesem Zitat, dass mit dem Geist, im Sinne von Goethe und Hölderlin, das Göttliche im Menschen gemeint ist. Die Liebe im Herzen des Menschen sei die Erkenntnis. Durch die Erkenntnis des Herzens, die Liebe, erkennt der Mensch, dass er ist und wie er ist.

Die Liebe zu einem anderen Wesen, zu dem Anderen also, verleiht dem Menschen einen Sinn. Durch das Erfahren des Anderen erfährt er das Göttliche und zugleich sich selbst (als Individuum in Abgrenzung zu dem Anderen). Ähnliche Vorstellungen sind auch in der Strömung des Sturm und Drang und der Epoche der Romantik zu finden.

Die Liebesvorstellung der Romantik möchte ich hierbei exemplarisch für das 18. Jahrhundert verwenden, um nicht nur einen Einblick in die Vorstellung des Sturm und Drang zu geben, sondern den Blick etwas zu erweitern. Sowohl die Romantik als auch der Sturm und Drang sind Reaktionen auf die Aufklärung.

Beide kritisieren die Verarmung der Welt durch die Aufklärung, die den Verstand in den Mittelpunkt des Lebens rückt, alles auf das Nützliche hin untersucht und keinen Raum mehr für das Gefühl und das Geheimnisvolle lässt. Die Romantik sehnt sich daher nach der Zeit des Mittelalters, rückt das Geheimnisvolle und Imaginäre in den Mittelpunkt und besinnt sich auf das Gefühl im Einklang und im Verschmelzen mit der Natur.

Auch religiöse Themen, wie der Verlust des Paradieses werden in der Romantik aufgegriffen und zum Beispiel anhand von Gedichten zu Wasserfrauen thematisiert. Vor allem aber wird die ideale Liebe thematisiert und der Langweiligkeit der gesellschaftlichen Liebe gegenübergestellt.

  • Dies ist vor allem an den Gedichten und Erzählungen von Wasserfrauen zu erkennen.
  • Die romantische Auffassung der Liebe ist hierbei der Wunsch nach der bedingungslosen, gänzlich erfüllenden Liebe, die jedoch an der Realität scheitern muss.
  • Des Weiteren ist die Romantik als „Universalpoesie” zu betrachten, die alles miteinander verbinden möchte.

Somit besteht auch eine Verbindung zwischen der Liebe und Gott sowie der Erfahrung Gottes in der Natur. Sie fasst ihre Universalpoesie als eine „Erfahrung vom Zusammenfallen Gottes mit Natur und Freiheit und Liebe” auf. Ein weiterer Aspekt der sowohl in die romantische Auffassung der Liebe als auch in das Phänomen der Liebe im Allgemeinen fällt, ist die Liebe des Mannes zur Frau, die sowohl von einer großen Sehnsucht und einem großen Schutzbedürfnis geprägt ist als auch von starker Beunruhigung.

  • Die Frau verkörpert immer das Weibliche, sie beinhaltet das Motiv der „Großen Mutter” das geprägt ist von schöpferischen und schützenden Aspekten, aber auch vernichtenden Aspekten.
  • Beate Otto hat diese Aussage im Bezug auf die Lyrik zur Wasserfrau geäußert, sie ist aber auch exemplarisch für die Liebesvorstellung in der Romantik zu verwenden.

Auch Goethe hatte diese Bindungsängste bzw. die Angst sich in der Liebe zur Frau zu verlieren oder von einer Frau dominiert zu werden. Dies lässt sich anhand vieler seiner Gedichte erkennen und aus vielerlei Sekundärliteratur herauslesen. Einige Aussagen über das Verhältnis Goethes zu seinen Frauen bzw.

Zur Liebe, möchte ich hier nun anführen und später anhand der ausgewählten Gedichte prüfen. „An Liebeleien fehlt es ihm nicht in den Salons, in denen er das `Leben eines Vogels´ führt; aber es scheint, daß er sich durch die Strategie der Vorsicht von `jeder gefährlichen´ Verbindung fernhält. Und `gefährlich´ ist für ihn alles, wobei er Gefahr läuft, sich anzuketten, unfrei zu werden, sich zu verwirklichen,

Er verliebt sich deshalb auch vorzugsweise in verheiratete Frauen oder solche, die kurz vor der Heirat stehen (mit einem Mann, den sie lieben, damit die Leidenschaft keinerlei Gefahr mit sich bringt), oder auch in Frauen, die er nicht heiraten kann, da sie nicht standesgemäß sind.

Sobald er die drohende Möglichkeit einer Heirat nahen fühlt, flieht er.” Ein weiteres Zitat illustriert den Zusammenhang der Liebe mit der Dichtung, der für den Sturm und Drang charakteristisch war und auch bei Goethe eine große Rolle gespielt hat. „Aber es scheint wahr zu sein, daß für ihn, wie für so viele andere Menschen, die vor allem `empfindsam´ sind, der Zustand des Verliebtseins der Begegnung mit der Liebe vorausgeht.

Zudem will der wechselseitige Einfluß der Poesie auf die Liebe und der Liebe auf die Poesie, daß man durch das Besingen der Liebe sie schließlich erfährt. Andererseits hat es den Anschein, als sei Goethe immer verliebt gewesen, schon von früher Jugend an; das Objekt seiner Liebe hat oft gewechselt, aber der Zustand ist gleich geblieben bis ins hohe Alter.

Er besaß darüber hinaus die Gabe, jedesmal so zu lieben, als ob es das erste und einzige Mal sei, und es ist rührend, in seinen Alterslieben dieses Ungestüm, dieses Feuer, ja sogar diese Blindheit wiederzufinden, die der Verliebtheit des Jünglings eigen war.” Der Zusammenhang zwischen der Liebe und der Dichtung, der „Genieästhetik”, die charakteristisch für den Sturm und Drang war, zeigt sich auch im folgenden Zitat: „Damit diese Freude wieder vollkommen sei, fehlt Goethe nur noch die neue Liebe, in der sich die sinnliche Kraft, die er geschöpft hat, entfalten kann.

Die Entdeckung einer unbekannten Welt wäre in der Tat nicht vollständig ohne die Fülle der Leidenschaft. Sie ist notwendig, um das Genie Goethes auf die höchste Stufe zu heben, und in den Angelpunkten seines Lebens wirkt die Liebe wie ein Katalysator, durch den sich die verwirrte Gefühlsaufwallung niederschlägt und fixiert.” Die Liebe ist also im Sturm und Drang nicht nur auf ein Subjekt gerichtet.

  • Sie ist etwas Umfassendes, eine Macht die dem Individuum innewohnt.
  • Das Verliebtsein ist ein Gefühl der Dichter und immer schon vor der Geliebten da.
  • Anhand der Liebe zu einem Individuum jedoch, wird der Dichter inspiriert.
  • Gleichzeitig kann er aber nicht nur bei einer Geliebten bleiben, da das Gefühl des Verliebtseins schwinden würde und damit auch die Inspiration zur Lyrik.

Beispielhaft dafür hat Bernd Witte das Gedicht Willkommen und Abschied von Goethe gedeutet. Hierzu hat er sich folgendermaßen geäußert: „Damit sind die zentralen poetologischen Begriffe genannt, mit denen der Sturm und Drang das dichterische Genie charakterisiert.

Als Dichter und um seiner Dichtung willen muß sich der Mann von seiner Geliebten trennen ” Matthias Luserke-Jaqui hat das Gedicht Willkommen und Abschied ebenfalls analysiert und interpretiert. Er bemerkte hierzu, dass innerhalb des Gedichts das Individuelle durch die ständigen Reflexionen des lyrischen Ichs zum Ausdruck kommt sowie dass die Leidenschaft anhand der „Naturmythisierung” verdeutlicht und verstärkt wird und dann in der Begegnung mit der Geliebten ihr Ziel findet und gestillt wird.

Die Leidenschaft, die über den Verstand siegt sowie die individuelle Liebe des Dichters sind also für den Sturm und Drang charakteristisch und bedeutend. Das Individuelle des empfindsamen Menschen in der Liebe wird im Sturm und Drang thematisiert. Es ist hinzuzufügen, dass es im Sturm und Drang um die Empfindsamkeit an sich ging.

  1. Es ging darum, seinen Empfindungen, an denen das Herz teilnimmt, Ausdruck zu verleihen.
  2. Gerade bei Goethes Lyrik geht es um „Revolution, Aufbruch und radikalen Gefühlsausdruck” sowie „subjektive Leidenschaften”, ein „ich-zentriertes Menschenbild”, das „Selbstverwirklichungsstreben in Liebesangelegenheiten” und das „Bestreben des Ichs, sich mit dem Göttlichen zu verschmelzen.” Goethe orientiert sich dabei bei seinen Gedichten des Sturm und Drang an keiner Form, „ jedes Gedicht trägt im Sinne der Originalpoesie seine poetische Norm in sich selbst.” Es lässt sich also festhalten, dass es bei den Liebesvorstellungen im 18.

Jahrhundert und im Sturm und Drang darum geht, dem Gefühl, der Empfindsamkeit, der Leidenschaft und der Liebe im Allgemeinen Ausdruck zu verleihen. Die Romantik und der Sturm und Drang reagieren dabei auf die Aufklärung und stellen dem Verstand das Gefühl bzw.

  • Die Leidenschaft und die Liebe entgegen.
  • Goethe, Johann Wolfgang von: Maifest,
  • In: Kasten Eibl (Hrsg.): Johann Wolfgang von Goethe.
  • Sämtliche Gedichte 1756 – 1799.
  • Deutscher Klassiker Verlag, Frankfurt am Main 1987, S.129-130.
  • Müllers, Josefine: Liebe, Erkenntnis und Dichtung.
  • Ganzheitliches Welterfassen bei Goethe und Hölderlin.

Verlag Peter Lang GmbH, Frankfurt am Main 1992, S.63-118. Ebd., S.102. Vgl. ebd., S.102-103. Vgl. http://www.pohlw.de/literatur/epochen/romantik.htm, 29.11.14. Vgl. Safranski, Rüdiger: Romantik. Eine deutsche Affäre. Carl Hanser Verlag, München 2007, S.13. Vgl.

  • Von Matt, Peter: Liebesverrat.
  • Die treulosen in der Literatur.
  • Deutscher Taschenbuchverlag GmbH & Co.
  • G, München 1991, S.237. Vgl.
  • Meissner, Thomas: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.09.2010, S.30.
  • Bunzel, Wolfgang: Einleitung.
  • In: Wolfgang Bunzel (Hrsg.): Romantik.
  • Epoche, Autoren, Werke.
  • WBG 2010, S.8. Vgl.

ebd., S.8. Ebd., S.237. Vgl. ebd., S.237. Otto, Beate: Unterwasser-Literatur. Königshausen & Neumann, Würzburg 2001, S.26. Vgl. ebd., S.26. Brion, Marcel: Und jeder Atemzug für dich. Goethe und die Liebe. Wilhelm Heyne Verlag und Paul Zsolnay Verlag Gesellschaft m.b.H., München, Wien/Hamburg 1982, S.41.

Ebd., S.40. Luserke-Jaqui, Matthias: Sturm und Drang. Autoren – Texte – Themen. Reclam, Stuttgart 1997, S.11. Brion, Marcel: Und jeder Atemzug für dich. Goethe und die Liebe. Wilhelm Heyne Verlag und Paul Zsolnay Verlag Gesellschaft m.b.H., München, Wien/Hamburg 1982, S.97-98. Witte, Bernd: Mir schlug das Herz,

In: Witte, Bernd, Buck, Theo, Dahnke, Hans Dietrich et al. (Hrsg.): Goethe Handbuch.J.B. Metzler Verlag, Stuttgart, Weimar: 1996 (Band 1), S.81. Luserke-Jaqui, Matthias: Sturm und Drang. Autoren – Texte – Themen. Reclam, Stuttgart 1997, S.261. Vgl. ebd., S.261.

  • Vgl. Stosch, Samuel Johann Ernst: Empfindsam.
  • Empfindlich.
  • In: Gerhard Sauder (Hrsg.): Theorie der Empfindsamkeit des Sturm und Drang.
  • Reclam, Stuttgart 2003, S.43.
  • Jürgensen, Christoph und Irsingler, Ingo: Sturm und Drang.
  • Vandenhoeck und Ruprecht GmbH & Co.
  • G, Göttingen 2010, S.39.
  • Ebd., S.39.
  • Ebd., S.39.
See also:  Liebe Den NChsten Wie Dich Selbst?

Ebd., S.39. Ebd., S.39. Ebd., S.40. : Liebesvorstellungen des Sturm und Drang am Beispiel von Goethes Gedichten “Neue Liebe, Neues Leben” und “An Belinden”

Welche Themen werden in Kabale und Liebe behandelt?

Folgende Themen werden in „ Kabale und Liebe ‘ behandelt : die Zeit der Aufklärung, Bürger als Protagonisten, Vermittlung bürgerlicher Wertvorstellungen, Kritik am Adel, Ausdruck bürgerlichen Selbstbewusstseins, kritische Sicht des Bürgertums sowie Theater als Moralinstanz, also Vorführung von Tugenden und Lasten.

Warum Drama im Sturm und Drang?

Motiv des verführten Mädchens und des Kindsmordes – Ein weiteres zentrales Thema der Literatur des Sturm und Drang ist das Motiv des verführten Mädchens und des Kindsmord es, das sich zur Darstellung der moralischen Verkommenheit des Adels sowie gleichzeitig zur Anprangerung einer barbarischen, mittelalterlichen Justiz nutzen ließ.

  1. Die Ursachen für dieses weit verbreitete Verbrechen sahen die Männer des Sturm und Drang nicht in der allgemeinen Verderbtheit des Menschen, sondern in gesellschaftlich bedingten Furcht vor der öffentlichen Schande, der uneheliche Mütter ausgesetzt waren.
  2. Das Häkkerlingsstreuen, das GOETHE in der Brunnenszene des „Faust” erwähnt, einem Brauch, bei dem man der „nicht unbescholtenen Braut” am Vorabend ihrer Hochzeit gehacktes Stroh statt Blumen vor das Haus streute, stellte noch ein mildes Mittel der Verhöhnung dar.

Vielerorts wurden Frauen öffentlich ausgepeitscht oder mit hohen Geldstrafen belegt. Uneheliche Kinder waren ein Leben lang rechtlos und wurden als Bankerte bezeichnet.

In welcher Epoche wurde die Räuber geschrieben?

Die Räuber – Das Wichtigste –

Friedrich Schillers Erstlingswerk „Die Räuber” erzählt vom Thema der Rivalität der adeligen Brüder Karl und Franz Moor.Der erstgeborene Sohn Karl ist ein Freigeist möchte sich nicht den Gesetzen der Gesellschaft beugen.Der jüngere Bruder Franz fühlt sich vom Vater, den Grafen Maximilian von Moor, ungeliebt und steht im Schatten seines Bruders. Durch Intrigen gelingt es ihm, Karl gegen den Vater auszuspielen, um an das gemeinsame Erbe heranzukommen. Sein Versuch, Karls Geliebte Amalia zu erobern, scheitert jedoch.Nachdem er vom Vater verstoßen worden ist, schließt sich Karl Moor einer Räuberbande an und wird deren Hauptmann. Dabei wird er von seinem schlechten Gewissen geplagt.Als er in seine Heimat zurückkehrt, erfährt er von der Intrige seines Bruders Franz und schwört Rache.Franz wird von seinem schlechten Gewissen geplagt und begeht daraufhin Suizid. Auch Karl verliert am Ende alles. Das Werk “Die Räuber” enthält Formen der Epik (Erzählungen) und lyrische Elemente (Lieder).”Die Räuber” folgt einem klassischen 5-Akt-Schema und zeigt Züge eines geschlossenen Dramas.Das Drama gilt als wichtigstes Werk der Epoche Sturm und Drang (1765–1790). Der junge Schiller kritisiert mit “Die Räuber” den Selbstverwirklichungsdrang der Stürmer und Dränger und weist mit seiner Darstellung auf Missstände in Gesellschaft, Religion und Moral.

In welcher Epoche wurde Maria Stuart geschrieben?

Bei „Maria Stuart’ handelt es sich um ein typisches Werk der Weimarer Klassik. Die Zeit zwischen 1786 und 1832 war geprägt von politischen Umbrüchen, wie beispielsweise der Französischen Revolution und der anschließenden Gewaltherrschaft in Frankreich.

In welcher Klasse liest man Kabale und Liebe?

-13. Klasse )

Was wird in Kabale und Liebe kritisiert?

Mit seinem Stück Kabale und Liebe übt Schiller Kritik an der damals geltenden absolutistischen Herrschaft, da sich der Adel auf Kosten seiner Bürger bereichert und das Volk der Willkür des regierenden Fürsten ausgesetzt ist. Dieser Artikel geht ausführlich darauf ein, welche Missstände Schiller in seinem Stück aufzeigt.

  1. Die absolutistische Herrschaft basiert auf der Vorstellung, dass die regierenden Fürsten die Stellvertreter Gottes auf Erden sind und den göttlichen Willen ausüben.
  2. Sie sind unantastbar und jede Kritik an ihnen ist bereits ein Sakrileg, das schwer bestraft wird.
  3. Dadurch sind die Untertanen ihrer Willkür schutzlos ausgeliefert und schulden ihnen bedingungslosen Gehorsam.

Dieses Prinzip spiegelt sich im Kleinen in der Familie. Hier ist der Vater die höchste Autorität und seinem Willen muss klaglos Folge geleistet werden. In Schillers Stück wird diese Ordnung von allen Personen außer Ferdinand hingenommen. Er ist ein Rebell und lehnt sich gegen die Pläne seines Vaters und des Fürsten auf.

  • Er soll nämlich die Mätresse des Fürsten, Lady Milford, heiraten, aber er ist in die bürgerliche Luise Miller verliebt und will mit ihr fliehen, nachdem sein Vater sich nicht umstimmen ließ.
  • Luise ist aber weniger rebellisch veranlagt und will die gesellschaftlichen Schranken nicht durchbrechen.
  • Sie sieht ihren Platz bei ihrem Vater.

Das zeigt, dass sie im Gegensatz zu Ferdinand in dem patriarchalen System verwurzelt ist und den Willen ihres Vaters als absolut anerkennt. Hinweis: Ihr bereitet euch auf eine Prüfung zu Kabale und Liebe vor? Wir haben einen Test für euch erstellt (vier Antwortmöglichkeiten pro Frage, eine Antwort richtig). Der Höhepunkt der Absolutismuskritik findet sich in der Kammerdienerszene (II,2). Hier überbringt ein Kammerdiener der Lady wertvolle Diamanten als Hochzeitsgeschenk des Fürsten und sie erfährt, dass diese durch Soldatenhandel bezahlt wurden. Dadurch gehen ihr die Augen auf und sie verkauft das wertvolle Geschenk, um damit die Not des Volkes zu lindern.

Die Szene zeigt, dass der Luxus am Hof durch den Verkauf von Untertanen gesichert wird und der Fürst dabei rücksichtslos vorgeht. Er betrachtet die Menschen als sein Eigentum, mit dem er verfahren kann, wie es ihm beliebt. Die Leute sind gezwungen, sich seinem Willen zu unterwerfen, da er alle, die Kritik üben, erschießen lässt.

Dadurch traut sich niemand, sich zu wehren, sondern alle besteigen vermeintlich freiwillig das Schiff, um im Ausland für einen fremden Fürsten zu kämpfen. Durch den Soldatenhandel werden Familien auseinandergerissen und Liebende getrennt. Dieses rücksichtslose Geschäft zeigt deutlich, dass es dem Fürsten nicht um das Glück und Wohlergehen seiner Untertanen geht, um die er sich eigentlich wie ein guter Vater kümmern müsste.

  • Vielmehr zeigt sich hier seine Geldgier und sein fehlendes Nationalbewusstsein.
  • Er baut seine Herrschaft auf dem Unglück seiner Untertanen auf und unterwirft sie seiner Willkür.
  • Durch die Kritik an diesem System zeigt sich Schiller als Anhänger der Aufklärung.
  • Für ihn steht die Würde des Menschen im Mittelpunkt und damit verbunden sind Grundrechte, wie sie schon in der amerikanischen Verfassung niedergeschrieben wurden.

Danach hat jeder das Recht auf Leben, Freiheit, Eigentum, Glück und Sicherheit, was im Gegensatz zu den Verhältnissen im absolutistischen Deutschland steht. Hier sind alle Untertanen rechtslos und mit Standesunterschieden geboren. Da sich der Herrscher nur Gott gegenüber verantworten muss, sind die Untertanen von seiner Willkür abhängig.

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Was ist der Unterschied zwischen Sturm und Drang und Klassik?

1. Definition und Grundgedanke Wenn wir von der Epoche der deutschen Klassik sprechen, beziehen wir uns auf die Zeit zwischen 1786 bis 1832. In diesem Zusammenhang wird oft auch von der Weimarer Klassik gesprochen. Hier können zwei unterschiedliche Einteilungen vorgenommen werden.

  1. Zum einen fasst der Begriff das Schaffen des Vierergestirns Goethe, Schiller, Wieland und Herder im Raum Weimar zusammen.
  2. Im engeren Sinne wird nur das gemeinsame Schaffen von Goethe und Schiller ebenfalls als Weimarer Klassik bezeichnet.
  3. Die erste Bildungsreise Goethes 1786 nach Italien sowie Schillers Kant-Studien markieren das Ende von Sturm und Drang.

Nachahmung, Manier und Stil waren laut Goethe die Grundpfeiler literarischen Schaffens. In Über die ästhetische Erziehung des Menschen beschäftigte sich Schiller mit dem Schönen und der Rolle der Kunst (in der Französischen Revolution). Im engeren Sinne endete die Weimarer Klassik mit dem Tod Schillers 1805.

  1. Etliche Faktoren spielten bei der Entstehung der Weimarer Klassik eine Rolle.
  2. Zum einen waren dies die Auseinandersetzung mit der Französischen Revolution 1789 und der daraufhin folgenden Umwälzung der Gesellschaft sowie die Herrschaft der Jakobiner.
  3. Zum anderen vollzogen sich eine Vielzahl weiterer politischer Änderungen, wie beispielsweise der Auf- und Abstieg Napoleons und die Reformen in Preußen (Bildungsreform, Judenemanzipation, Gewerbefreiheit usw.).

Weitere Stützfeiler waren die Werke Kants und der Humanismus. Der aus der Aufklärung resultierende Wertekonflikt zwischen Vernunft und Gefühl konnte durch Sturm und Drang nicht gelöst werden. In Anlehnung an die Antike strebten die Künstler nach Harmonie und Vollkommenheit.

„Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!” aus.

Schiller und Goethe lehnten einen gewaltsamen Umbruch ab. Goethe setzte politisch auf einen Reformkurs, an dem Fürsten und Untertanen, Adelige und Bürger gleichsam beteiligt sein sollten. Dem realpolitischen Reformkurs entspricht ein ästhetischer Idealismus,

  1. Der menschliche Idealzustand, so Schiller, ist durch Charakterschönheit ausgezeichnet.
  2. Die Aufgabe der Kunst ist es nun, diesen menschlichen Idealzustand zu beschreiben und im Kunstgenuss erlebbar zu machen.
  3. Die Kunst soll dem Menschen die Begegnung mit dem Wahren, Schönen und Guten ermöglichen.
  4. Hieraus ergibt sich die Analogie zur Politik.

Moralisch schöne Menschen leben die moralisch perfekte Gesellschaft, die dann natürlich keine Revolution mehr braucht

Was ist das neue an der Weimarer Klassik?

Die Renaissance bediente sich der antiken Muster wegen des Gedankens an die Humanität, der dort literarisch verarbeitet wurde. In der Aufklärung ging es vor allem um einen literarischen Appell an den Verstand. Im Sturm und Drang wurde das Gefühl in den Mittelpunkt gerückt.

In der Klassik sollte nun ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Verstand und Gefühl entworfen werden, mit antiken Mustern als Vorbild für die neue Klassik.2. Textformen und Gattungen Der Klassik ging es um die Harmonie zwischen Vernunft und Natur und um die Darstellung des schönen Menschen in der Kunst.

In der klassischen Lyrik wird der rebellische Ton des Sturm und Drang aufgegeben und die Einheit von Inhalt und Form wird angestrebt.

Gängige Formen waren der Bildungsroman und das Charakterdrama.

Wie bereits in der Antike setzen Goethe und Schiller bei der Inszenierung der Dramen auf den Katharsis- Effekt: Der Zuschauer soll durch Miterleben mit hohen, exemplarischen Charakteren psychisch gereinigt werden. Es ging hier also nicht darum, die Wirklichkeit abzubilden oder gesellschaftliche Missstände anzuprangern, sondern man wollte Identifikationsmuster anbieten, die zum moralisch Guten erziehen sollen.

Beliebte Formen in der Lyrik waren Balladen, Sonette, Hymnen und Oden.

Der Unterschied zum Sturm und Drang präsentiert sich bezeichnend in Goethes Gedicht: Grenzen der Menschheit Wenn der uralte Heilige Vater Mit gelassener Hand Aus rollenden Wolken Segnende Blitze Über die Erde sät, Küß’ ich den letzten Saum seines Kleides, Kindliche Schauer Treu in der Brust.

Denn mit Göttern Soll sich nicht messen Irgendein Mensch Hebt er sich aufwärts Und berührt Mit dem Scheitel die Sterne, Nirgends haften dann Die unsichern Sohlen, Und mit ihm spielen Wolken und Winde. Steht er mit festen, Markigen Knochen Auf der wohlgegründeten, Dauernden Erde; Reicht er nicht auf, Nur mit der Eiche Oder der Rebe Sich zu vergleichen.

Was unterscheidet Götter von Menschen? Daß viele Wellen Vor jenen wandeln, Ein ewiger Strom: Uns hebt die Welle, Verschlingt die Welle, Und wir versinken. Ein kleiner Ring Begrenzt unser Leben, Und viele Geschlechter Reihen sich dauernd An ihres Daseins Unendliche Kette.3.

Sturm und Drang Klassik
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Götz von Berlichingen Die Leiden des jungen Werther Iphigenie auf Tauris Wilhelm Meisters Lehrjahre Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit Faust I, Faust II
Friedrich von Schiller (1759-1805) Die Räuber Kabale und Liebe Don Carlos Das Lied von der Glocke Wallenstein Maria Stuart Wilhelm Tell

In den Jahren 1797 und 1798 entstanden eine Reihe von klassischen Balladen. Hier kommt ihr bewusster Kunstwillen zum Ausdruck. Einige Beispiele sind Goethes Der Zauberlehrling, Die Braut von Korinth und Schillers Der Handschuh und Die Bürgschaft,

Johann Friedrich Herder (1744-1803)

Volkslieder nebst untermischten anderen Stücken Briefe zur Beförderung der Humanität Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft

Christoph Martin Wieland (1733-1813)

Oberon Dschinnistan Aristipp und einige seiner Zeitgenossen Einen großen Einfluss hatten die Werke von:

Immanuel Kant (1724-1804)

Kritik der reinen Vernunft Kritik der praktischen Vernunft Kritik der Urteilskraft Unabhängig von Weimarer Klassik und Romantik, sozusagen als Außenseiter, schuf:

Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist (1777-1811)

zur selben Zeit Werke wie: Der zerbrochne Krug Amphitryon Das Erdbeben in Chili Die Marquise von O Das Käthchen von Heilbronn Michael Kohlhaas Kleists Werke entziehen sich dem Streben nach Harmonie. Seiner Auffassung nach war das Erkennen eines Idealzustandes nicht möglich und so enden seine Werke in menschlichen Katastrophen. Eine ähnliche unabhängige Stellung hatte der Lyriker:

Johann Christian Friedrich Hölderlin (1770-1843)

Hyperion oder Der Eremit in Griechenland Gedichte von Friedrich Hölderlin 4. Steckbrief Klassik

Zeitraum:
Kerngedanke/Schlüsselbegriffe
Textformen:
Autoren:
Werke:

Tipp : Zum besseren Verständnis beachte auch die Kapitel Literatur der Aufklärung und Literatur des Sturm und Drang,

Wer prägte Sturm und Drang?

Die literarische Strömung des Sturm und Drang – Die Bewegung des Sturm und Drang (etwa 1767 bis 1785) ist nach dem Titel eines 1777 veröffentlichten Dramas von Friedrich Maximilian Klinger benannt. Zu der Bewegung zählte sich eine Gruppe junger, bürgerlicher Schriftsteller, die gegen die rationalen Regelzwänge in Gesellschaft und Kunst rebelliert.

  1. Statt einem Kanon festgelegter Schreibregeln zu folgen, sollte sich das Genie des Sturm und Drang nach seiner individuellen Kreativität und künstlerischen Originalität richten.
  2. Shakespeare wurde dabei zum großen Vorbild der Autoren des Sturm und Drang.
  3. Sie orientierten sich in ihren Werken weniger an der Antike, als an Gegenständen und Ereignissen der deutschen Geschichte und der eigenen Gegenwart.
See also:  Was Ist Freundschaftliche Liebe?

Das autonome Künstlersubjekt, welches ohne Regelzwang von seinen inneren Empfindungen schreibt, ist eine Erfindung des Sturm und Drang. Zentrale Autoren des Sturm und Drang waren zum Beispiel Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller und Jakob Lenz,

Was ist typisch für die Epoche der Romantik?

Die Romantik Epoche im Überblick: –

  • Zeitraum: 1795 bis 1848
  • Wichtige Ereignisse: die Französische Revolution, Industrialisierung, Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, Sieg über Napoleon und Wiener Kongress.
  • Merkmale: Verklärung des Mittelalters, Weltflucht, Hinwendung zur Natur, Betonung subjektiver Gefühle und des Individuums, Rückzug in Fantasie- und Traumwelten, Faszination des Unheimlichen.
  • Symbole: Die Blaue Blume, Spiegel- und Nachtmotiv
  • Universalpoesie: Literatur sollte nicht an Vorgaben gebunden sein -> Vermischung der literarischen Gattungen

Jetzt, wo du mit der Epoche der Romantik, ihren Merkmalen und Motiven sowie dem zeitgeschichtlichen Kontext vertraut bist, heißt es, dieses Wissen in deiner Klausur anzuwenden. Wie du das am besten machst, liest du hier. Gedichte aus der Epoche der Romantik sind nicht immer so romantisch, wie du es dir vorstellst. Denn es geht nicht um die große, kitschige Liebe im Kerzenschein. Vielmehr stehen die Natur, Weltflucht und das Individuum im Vordergrund. Und es kann durchaus auch mal gruselig werden. Wir erklären dir, an welchen typischen Merkmalen du Romantik Gedichte erkennst und wie du sie interpretieren kannst. Sie begleitet dich durch deine gesamte Schulzeit: die Interpretation. Ob Gedicht, Kurzgeschichte oder Drama – in keiner Deutschklausur in der Oberstufe kommst du an ihr vorbei. Wir erklären dir, worauf es in einer guten Interpretation ankommt und warum das Interpretation schreiben gar nicht so schwer ist. Gedichtanalysen sind nicht genug, es gibt ja auch noch den Gedichtvergleich. Wie der funktioniert, welche Methoden es gibt und welche Tipps dir beim Schreiben helfen können, erklären wir dir hier. : ▷Romantik: Die Epoche im Überblick (1795–1835)

Was steht im Mittelpunkt des Sturm und Drang?

Mittelpunkt der Epoche Sturm und Drang – Im Mittelpunkt der Epoche Sturm und Drang von 1765 bis 1785 steht der Mensch als Individuum, Ein Individuum, das sich natürlich und selbstbestimmt mit Herz, Vernunft und Verstand entwickelt und verwirklicht. Alle Grenzen und Regeln wollten überwunden werden.

Warum endete die Epoche Sturm und Drang?

Literatur des Sturm und Drang 1. Begriff Der Begriff des Sturm und Drang ist von Klingers gleichnamigen Drama Sturm und Drang (1776) hergeleitet. Der Beginn der Epoche wurde mit dem Erscheinen der Herderschen Fragmente 1767 markiert. Der Sturm und Drang endet mit dem Wandel Goethes und Schillers zu Klassikern, ausgelöst durch Goethes Bildungsreise in Italien und Schillers Kant-Studien.2.

  • Geniekult Im Mittelpunkt neuer ästhetischer Betrachtungen steht nun das Genie, nicht mehr die Regelpoetik.
  • Die Zeit des Sturm und Drangs wird auch als Geniezeit bezeichnet, die viele Genies hervorbrachte, und in welcher der Dichter gegenüber anderen Menschen herausgehoben wurde.
  • Starke Impulse erhielten die Genies durch Shakespeare.

Er avancierte bei den Stürmern und Drängern zum Vorbild als genialer Dichter. Ein Entstehungsgrund für den Geniekult war auch der hinzugekommene starke Konkurrenzdruck auf dem literarischem Markt. Die neue Literatur ist einerseits durch Genialität, andererseits durch Subjektivität geprägt worden.

  • Der Sturm und Drang darf nicht als Kampf gegen die Aufklärer gesehen werden.
  • Mit dem Sturm und Drang trat die Aufklärung in eine neue Phase ein.
  • Die aufklärerische Rationalität wurde durch die Gefühlsregungen der Stürmer und Dränger erweitert.
  • Verstand und Gefühl bildeten nun eine Einheit.3.
  • Das Drama im Sturm und Drang Die bevorzugte literarische Form der Stürmer und Dränger war das Drama, ihm wurde eine erzieherische und bildende Rolle zugeschrieben.

Mit Werken wie Die Räuber (1781) und Kabale und Liebe (1784) von Schiller und den Götz von Berlichingen (1773) von Goethe wurde das deutsche Theater dem französischen und englischem Theater ebenbürtig. Die Behandlung aktueller Gesellschaftsprobleme ist eine Neuerung des Dramas des Sturm und Drang gegenüber anderen Epochen.

Eines haben die Dramen des Sturm und Drang alle gemeinsam: am Ende scheitert der Held an den gesellschaftlichen Verhältnissen und kann seine Identität nur durch Mord, Freitod oder Selbstverstümmelung bewahren. Wichtige Themen der Dramen im Sturm und Drang waren Freiheitskampf gegen die Gesellschaft (z.B.

Schiller: Kabale und Liebe, Die Räuber ; Goethe: Goetz von Berlichingen; Klinger: Die Zwillinge) und gesellschaftliche Geschlechterauffassungen (z.B. Lenz: Die Soldaten).4. Der Roman im Sturm und Drang Der bürgerliche Roman hatte vor der Epoche des Sturms und Drangs das gleiche Problem, wie das bürgerliche Drama.

  1. Beide steckten sie noch in ihren Kinderschuhen.
  2. Erst mit Goethes Briefroman Die Leiden des jungen Werthers (1774) erschien der erste bürgerliche Roman.
  3. Die Form des Briefromans ist eine Möglichkeit, das Gefühlsleben durch unkonventionelle Sprache zu artikulieren.
  4. Werther ist ein junger, bürgerlicher Intellektueller, der am Eingliederungsversuch eines bürgerlichen Individuums in die feudale Ordnung (Ständegesellschaft) scheitert und darauf Selbstmord begeht.

Werther war ein Außenseiter der Gesellschaft und nicht angepasst und integriert wie Albert. Werther behauptete für sich das Recht auf Selbstbestimmung, Selbstfindung und Selbstverwirklichung. Dies war jedoch nicht bei der Arbeit möglich, da er sich als Sekretär auch unterordnen muss.

  1. Einzig die Liebe bot ihm einen Ausweg aus der Subordination (Unterordnung), weil sie eine Gleichstellung zwischen zwei Liebenden ermöglichen kann.5.
  2. Die Lyrik im Sturm und Drang Die Lyrik des Sturm und Drangs war bestimmt von Liebes-, Natur- und lehrhaften Gedichten.
  3. Die Empfindungslyrik spielte eine wesentliche Rolle, da auch sie, wie der Briefroman, das Gefühlsleben zum Ausdruck bringen konnte.

Einige Beispiele sind Willkommen und Abschied (1771) von Goethe oder Der Bauer an seinen durchlauchtigen Tyrannen (1773) von Gottfried August Bürger.

Welche Themen werden im Sturm und Drang behandelt?

Literatur des Sturm und Drang 1. Definition und Grundgedanke Die literarische Epoche der Aufklärung schließt „Empfindsamkeit” (1740-1790) und „Sturm und Drang” (1765-1790) mit ein. Die Bezeichnung Sturm und Drang erhielt die Epoche von einem gleichnamigen Schauspiel von Friedrich Maximilian Klinger.

  • Sturm und Drang erweitert die Aufklärung mit der Komponente der Gefühle.
  • Verstand und Gefühl sollten eine Einheit bilden.
  • Die „Stürmer und Dränger” griffen die Grundkonzeption Lessings auf und erweiterten sie.
  • Während Lessings Forderung die Auflockerung des starren Regelgefüges von Zeit, Ort und Handlung in Dramen betraf, galt den Dichtern des Sturm und Drang als Kunstwerk nur, was die Genialität des Künstlers und seine schöpferische Eigenständigkeit repräsentierte.

Der Dichter als Genie wurde über andere Menschen herausgehoben. Es entstand ein regelrechter Geniekult 2. Textformen und Gattungen Grundlegende Themen waren aktuelle gesellschaftliche Themen, wie der Freiheitsdrang gegen die Gesellschaft, die Geschlechterrollen oder die Selbstbestimmung.

  1. Das Drama spielte eine große Rolle für die Dichter des Sturm und Drang.
  2. Sie orientierten sich, wie Lessing, an Shakespeare.
  3. Die Protagonisten dieser Dramen waren in der Regel den gesellschaftlichen Zwängen nicht gewachsen.
  4. Ihr Scheitern drückt sich meist durch Mord, Selbstmord oder einem ähnlich tragischen Ende aus.

Mit den Werken von Schiller und Goethe schloss das deutsche Drama zu England und Frankreich auf. Der bürgerliche Roman stand zu dieser Zeit sozusagen am Anfang. Goethes Briefroman Die Leiden des jungen Werthers drückte das Lebensgefühl einer ganzen Generation aus.

  • Die Leserschaft fand in Werther, dessen Versuch sich in die Ständegesellschaft zu integrieren mit dem Freitod endet, eine Identifikationsfigur.
  • Thematisch behandelt der Roman alle Motive, die für den Sturm und Drang typisch sind: das idyllische Landleben, die Verherrlichung der Natur, die bedingungslose Liebe, die gegen bürgerliche Konventionen rebelliert, die Erneuerung von Kunst und Literatur gegenüber der Regelpoetik der Aufklärung und die Revolte gegenüber der gesellschaftlichen Ordnung.

Die Lyrik bot sich für kalkulierte Regelverstöße förmlich an. Hier konnten traditionelle Reimschemata aufgelöst und unregelmäßige Metren verwendet werden. Der Verstoß gegen Konventionen konnte formal und inhaltlich ausgedrückt werden, indem Inhalt und Form korrelierten.

  • Du mich beneidest.
  • Ich kenne nichts Ärmeres Unter der Sonn’ als euch Götter! Ihr nähret kümmerlich Von Opfersteuern Und Gebetshauch Eure Majestät Und darbtet, wären Nicht Kinder und Bettler
  • Hoffnungsvolle Toren.
  • Da ich ein Kind war, Nicht wußte, wo aus, wo ein, Kehrt’ ich mein verirrtes Auge Zur Sonne, als wenn drüber wär Ein Ohr zu hören meine Klage, Ein Herz wie meins,
  • Sich des Bedrängten zu erbarmen.

Wer half mir Wider der Titanen Übermut? Wer rettete vom Tode mich, Von Sklaverei? Hast du’s nicht alles selbst vollendet, Heilig glühend Herz? Und glühtest, jung und gut, Betrogen, Rettungsdank Dem Schlafenden dadroben? Ich dich ehren? Wofür? Hast du die Schmerzen gelindert Je des Beladenen? Hast du die Tränen gestillet Je des Geängsteten? Hat nicht mich zum Manne geschmiedet Die allmächtige Zeit Und das ewige Schicksal,

  1. Meine Herren und deine?
  2. Wähntest du etwa, Ich sollte das Leben hassen, In Wüsten fliehn, Weil nicht alle Knabenmorgen-
  3. Blütenträume reiften?
  4. Hier sitz’ ich, forme Menschen Nach meinem Bilde, Ein Geschlecht, das mir gleich sei, Zu leiden, weinen, Genießen und zu freuen sich, Und dein nicht zu achten,
  5. Wie ich!
  6. Ein Beispiel, das ein infrage stellen von gottgegebener Obermacht des Adels verdeutlicht, ist Gottfried August Bürgers:
  7. Der Bauer an seinen durchlauchtigen Tyrannen
  8. Wer bist du, Fürst, daß ohne Scheu Zerrollen mich dein Wagenrad,
  9. Zerschlagen darf dein Roß?
  10. Wer bist du, Fürst, daß in mein Fleisch Dein Freund, dein Jagdhund, ungebleut
  11. Darf Klau und Rachen haun?
  12. Wer bist du, daß durch Saat und Forst Das Hurra deiner Jagd mich treibt,
  13. Entatmet wie das Wild?
  14. Die Saat, so deine Jagd zertritt, Was Roß und Hund und du verschlingst,
  15. Das Brot, du Fürst, ist mein.
  16. Du Fürst hast nicht bei Egg und Pflug, Hast nicht den Erntetag durchschwitzt.
  17. Mein, mein ist Fleiß und Brot!

Ha! du wärst Obrigkeit von Gott? Gott spendet Segen aus; du raubst!

  • Du nicht von Gott, Tyrann!
  • 3. Werke und Autoren
  • der \junge Goethe Die Leiden des jungen Werthers, Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand
  • der junge Schiller Kabale und Liebe, Die Räuber
  • Jakob Michael Reinhold Lenz (1751-1792) Der Hofmeister oder Vorteile der Privaterziehung
  • Johann Gottfried Herder (1744-1803) Über die neuere deutsche Literatur
  • Friedrich Maximillian Klinger (1752-1831) Sturm und Drang
  • Gottfried August Bürger (1747-1794) Die Wunderbaren Reisen des Freiherrn von Münchhausen

Zu den Vertretern der Empfindsamkeit zählt beispielsweise:

Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803) Hermanns Schlacht

4. Steckbrief Sturm und Drang

Zeitraum:
Kerngedanke/Schlüsselbegriffe:
Textformen:
Autoren:
Werke:

Tipp: Da die Themen eng miteinander verknüpft sind, beachte auch die Kapitel und, : Literatur des Sturm und Drang

Ist Kabale und Liebe ein klassisches Drama?

2. Aufbau von „Kabale und Liebe” – Kabale und Liebe hat Schillers als klassisches Drama in fünf Akten aufgebaut. In den ersten vier Akten wechselt die Szene jeweils zwischen den verschiedenen Orten der Handlung bzw. der Konflikte. Der fünfte Akt, in dem sich der dramatische Knoten auflöst, findet im Haus von Miller statt.

In welcher Epoche wurde die Räuber geschrieben?

Die Räuber – Das Wichtigste –

Friedrich Schillers Erstlingswerk „Die Räuber” erzählt vom Thema der Rivalität der adeligen Brüder Karl und Franz Moor.Der erstgeborene Sohn Karl ist ein Freigeist möchte sich nicht den Gesetzen der Gesellschaft beugen.Der jüngere Bruder Franz fühlt sich vom Vater, den Grafen Maximilian von Moor, ungeliebt und steht im Schatten seines Bruders. Durch Intrigen gelingt es ihm, Karl gegen den Vater auszuspielen, um an das gemeinsame Erbe heranzukommen. Sein Versuch, Karls Geliebte Amalia zu erobern, scheitert jedoch.Nachdem er vom Vater verstoßen worden ist, schließt sich Karl Moor einer Räuberbande an und wird deren Hauptmann. Dabei wird er von seinem schlechten Gewissen geplagt.Als er in seine Heimat zurückkehrt, erfährt er von der Intrige seines Bruders Franz und schwört Rache.Franz wird von seinem schlechten Gewissen geplagt und begeht daraufhin Suizid. Auch Karl verliert am Ende alles. Das Werk “Die Räuber” enthält Formen der Epik (Erzählungen) und lyrische Elemente (Lieder).”Die Räuber” folgt einem klassischen 5-Akt-Schema und zeigt Züge eines geschlossenen Dramas.Das Drama gilt als wichtigstes Werk der Epoche Sturm und Drang (1765–1790). Der junge Schiller kritisiert mit “Die Räuber” den Selbstverwirklichungsdrang der Stürmer und Dränger und weist mit seiner Darstellung auf Missstände in Gesellschaft, Religion und Moral.

Was thematisiert Kabale und Liebe?

Das bürgerliche Trauerspiel “Kabale und Liebe” wurde 1784 von Friedrich Schiller verfasst und thematisiert die Problematik der damaligen Ständegesellschaft, In dieser hatten der Adel und die katholischen Priester mehr Macht und Mitbestimmungsrecht als das Bürgertum.

Widergespiegelt wird das Thema der Ständeproblematik durch die Liebe der Personen Luise und Ferdinand, Luise Miller ist eine einfache Bürgerstochter, die den adligen Ferdinand von Walter liebt. Die beiden versuchen, die bestehende Ständeordnung zu überwinden und nehmen sich am Ende für die Liebe das Leben.

Mehr erfährst Du in der Zusammenfassung und Analyse! Unter dem Begriff “Kabale” ist eine Intrige oder auch ein Komplott zu verstehen. Das Drama “Kabale und Liebe” thematisiert die Liebe von Ferdinand und Luise, die aufgrund von Intrigen scheitert und in einer Katastrophe endet.

In welcher Epoche wurde Maria Stuart geschrieben?

Bei „Maria Stuart’ handelt es sich um ein typisches Werk der Weimarer Klassik. Die Zeit zwischen 1786 und 1832 war geprägt von politischen Umbrüchen, wie beispielsweise der Französischen Revolution und der anschließenden Gewaltherrschaft in Frankreich.

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