Warum Liebe Ich Mein Kind Nicht?

Warum Liebe Ich Mein Kind Nicht
Ihr seid längst nicht so allein, wie ihr glaubt – Doch auch, wenn es sich so anfühlen mag: Es ist weder monströs noch selten, dass junge Mütter nicht sofort liebevolle Gefühle für ihr Baby entwickeln. Diplom-Psychologin Birgit Spieshöfer spricht aus ihrer Erfahrung als Therapeutin, wenn sie sagt: So etwas ist nichts Ungewöhnliches und auch kein Wunder, wenn man sich die Umstände einer frisch gebackenen Mutter ansieht.

  • Zuallererst sei es wichtig, zu verstehen: Dieses Gefühl hat nichts mit meinem Kind zu tun, sondern mit mir selbst.
  • Wenn ich keine Liebe für mein Kind empfinde, es sogar hasse oder Tötungsfantasien habe, ist das immer ein Schutz, sagt Spieshöfer.
  • Meist hängt das mit einer Überforderung zusammen – die Frau ist überlastet.” Der wichtigste Schritt laute jetzt: Das Gefühl nicht zu leugnen, sondern es anzunehmen und nach den Ursachen zu forschen, die dahinterliegen.

Erst wenn man an die zugrundeliegenden Gefühle herankomme, könnten diese sich lösen. Erst dann könne man beginnen, sein Kind zu lieben.

Warum können manche Mutter ihre Kinder nicht lieben?

Gründe für fehlende Mutterliebe – Die Fälle sind schlimm, wir hören sie in den Nachrichten: Mütter töten ihre Kinder, lassen sie verhungern und prügeln sie zu Tode. Niemand scheint herzloser, als eine Mutter, die ihrem Baby etwas antut. Viele Menschen halten Mutterliebe für unfehlbar, doch das ist sie nicht.

  • Schließlich beeinflussen neben der Biologie viele psychologische und soziale Faktoren die Gefühle der Mütter und Väter.
  • Nicht jede Mutter, die keine Mutterliebe empfindet, schlägt ihr Kind oder tötet es sogar.
  • Doch auch, wenn sie für es sorgt, ihm ein Zuhause und zu Essen gibt, wird das Kind in seiner Entwicklung geschädigt.

Zu abhängig sind Babys von der Zuwendung ihrer Mutter und des Vaters. Hat die Mutter das Gefühl, dass sie ihr Kind nicht genug liebt, steht sie meistens alleine da. Doch gibt es nicht wenige Mütter, die nur schwer eine Beziehung zu ihrem Kind aufbauen können.

  • Gründe dafür liegen meist in der eigenen Entwicklung und den Erfahrungen, die sie in ihrer Kindheit gemacht haben.
  • Viele haben selbst nicht genug elterliche Zuwendung erfahren und können diese dann eben auch nicht an ihre Kinder weitergeben.
  • Negativ auf die Mutter-Kind-Bindung wirkt sich außerdem aus, wenn es sich nicht um ein Wunschkind handelt.

Viele junge Mütter sind in ihrer persönlichen Entwicklung noch nicht voll ausgereift und fühlen sich nicht “bereit” für ein Kind. Der Frust, die eigenen Bedürfnisse nicht ausleben zu können, ist groß und schwächt das Gefühl für das Kind. Auch für Frauen, die von ihren Partnern nicht unterstützt werden (können), ist es manchmal schwer, die Liebe zu ihrem Baby zuzulassen, schon aus der Überforderung heraus, ständig für das kleine Wesen verantwortlich zu sein.

Was bewirkt fehlende Vaterliebe?

Soziale Einschränkungen, Misstrauen und Depression – Die Betroffenen neigten deutlich stärker zu Depressionen, Misstrauen gegen andere Menschen und Ermüdung. Frauen, die ohne Vater aufwuchsen, litten verstärkt unter Erschöpfung, Mattigkeit und Kreislaufbeschwerden.

  1. Insgesamt wurden bei vaterlos Aufgewachsenen stärkere soziale Einschränkungen und eine negativere Befindlichkeit als bei nicht vaterlos Aufgewachsenen festgestellt”, bilanziert Untersuchungsleiter Elmar Brähler.
  2. Diese Belastungen dauern nach seiner Einschätzung oft das ganze Leben an.
  3. Die Langzeitfolgen von Ausbombung und Vertreibung auf Menschen, die zwischen 1930 und 1945 aufgewachsen waren, hatte Brähler bereits in einer früheren Studie untersucht und dabei eine geringere Lebenszufriedenheit und verstärkte Panikattacken festgestellt.

Erlebnisse im Krieg können sogar Mitursachen für körperliche Erkrankungen werden wie etwa Herz- und Kreislaufbeschwerden. Der Mediziner hält seine Studien nicht nur in Bezug auf den Zweiten Weltkrieg für relevant, sondern auch vor dem Hintergrund der aktuellen Kriege: “Von Krieg und Vertreibung betroffene Kinder und Jugendliche bedürfen sowohl kurzfristig materieller und psychosozialer Unterstützung als auch im Bedarfsfall längerer begleitender Hilfestellung.” AP #Themen

Elmar Brähler Universität Leipzig

Warum bin ich so hart zu meinem Kind?

Die Ursachen: Woher kommt die Wut gegenüber dem Kind? – Trigger sind eigentlich Schutzschalter. Was dir irgendwann einmal widerfahren ist als Verletzung, Grenzüberschreitung oder Nichtwahrung deiner Integrität, legt sich in deinem Körper, in deiner Psyche, in deinem gesamten System nieder.

  • Der Trigger ist das Warnsignal: Kommst du jemals in deinem Leben wieder in diese oder eine ähnliche Situation, legt dein System den Schalter um und möchte dich durch eine bestimmte, automatische Reaktion schützen.
  • In der Evolution des Menschen hat sich diese Einrichtung bewährt: Der Trigger warnt und schützt uns vor Gefahr.

Das läuft automatisch ab. Die Alarmstufe Rot setzt du unbewusst. Genauso wenig steuerst du die vom Trigger ausgelöste Reaktion. Der Hintergrund: In Lebensgefahr funktioniert das System blitzschnell – für bewusste Abwägungen ist schlicht keine Zeit. In der Gewaltfreien Kommunikation gehen wir davon aus, dass Gefühle von anderen ausgelöst werden.

Das heißt: Jemand macht etwas, dein System erinnert sich an etwas und drückt den Alarmknopf. Das Verhalten des anderen ist also der Trigger und löst bei dir bestimmte Gefühle und ein bestimmtes Verhalten aus. Und ab da nehmen die Dinge ihren Lauf. Wir unterscheiden zwischen inneren und äußeren Triggern.

Eine Frau, die eine traumatische Geburt erlebt hat, reagiert vielleicht auf den Geruch von Desinfektionsmittel, weil dieser Geruch zusammen mit dem traumatischen Erlebnis abgespeichert wurde. Künftig kann der Geruch von Desinfektionsmitteln bei ihr zu panikartigen Reaktionen führen.

Dies ist ein sogenannter externer Trigger. Genauso können bestimmte Situationen mit Menschen oder Gegenständen zu Emotionssituationen führen, die einen Triggerpunkt berühren. Auch Gerüche Bilder oder Träume können Gefühle in uns auslösen. Es gibt auch interne Trigger – diese benötigen keine Stimulation im Außen und können z.B.

durch Gedanken in einem selbst ausgelöst werden. Trigger sind extrem individuell und im Prinzip kann alles zu einem Trigger werden, wenn wir ihn mit einem bestimmten Erlebnis oder einer Erfahrung verknüpfen. Das passiert ganz automatisch und völlig unbewusst.

Das ist grundsätzlich sinnvoll, denn unser System ist darauf geeicht, dass wir als Menschen überleben. Deshalb ist es sehr klug, dass unser System Dinge miteinander verknüpft und Assoziationen bildet, beispielsweise die Verbindung zwischen einem Gefühl und einer Situation herstellt, um uns warnen zu können, wenn solch eine Situation nochmals auftritt.

Dabei kommt es vor, dass die Verknüpfungen keinen unmittelbaren Bezug hat. Zum Beispiel ist das Desinfektionsmittel kein Grund dafür, dass die Frau in unserem Beispiel ein traumatisches Geburtserlebnis hatte. Dennoch wird ihr System von dem Geruch des Desinfektionsmittels getriggert, weil beide Informationen zusammen abgespeichert sind.

  • Die Ursprünge eines Triggers können grundsätzlich in jeder Erfahrung liegen, die wir jemals gemacht haben.
  • Ganz viele Trigger kommen aus unserer Kindheit.
  • Als Kinder gehen wir offen auf die Welt zu, machen viele Erlebnisse, und wollen ja auch Erlebnisse haben, weil wir verstehen möchten, wie die Welt funktioniert.

Gleichzeitig sind wir sehr verletzlich und abhängig davon, wie mit uns umgegangen wird. Jetzt denkst du vielleicht an dich und deine Kindheit, welche Trigger bei dir wohl gesetzt wurden. Sie laden uns also ein, nochmals ganz bewusst auf unsere Kindheit zu schauen – ohne jemanden dafür zu verurteilen.

  • Und wenn du den Transfer zu dir als Mama oder Papa machst, fragst du dich vielleicht, ob du dein Kind eigentlich beim Großwerden begleiten kannst, ohne Trigger bei ihm zu setzen.
  • Das ist nahezu unmöglich, denn es gibt keine perfekten Eltern.
  • Auch unsere Kinder werden als Erwachsene Lasten aus ihrer Kindheit mit sich herumschleppen.

Unsere Kinder brauchen einfach keine perfekten Eltern – sie brauchen authentische Eltern. Wenn wir versuchen, bei unseren Kindern ehrlich hin zu spüren und herauszufinden versuchen, was sie brauchen, damit es ihnen gut geht, sind wir auf einem guten Weg, positive Erfahrungen zu ermöglichen, die keine Trigger setzen.

Was stört die Mutter Kind Bindung?

Smartphone-Nutzung: Wenn Eltern daddeln, fördert das Frust und Aggression Erst der Blick aufs Handy, dann zum Kind: Eltern, die so mit ihrem Nachwuchs kommunizieren, verstärken Frust und Aggression. Diesen Zusammenhang belegt eine neue Studie. Die Kleinen backen Sandkuchen und klettern, die Großen gucken aufs Smartphone.

  • Auf vielen Spielplätzen und auch daheim ist das inzwischen Alltag: Eltern und Kinder spielen nebeneinander her.
  • Experten nennen das “Mangel an aktivem Miteinander” und warnen vor ungünstigen Folgen für die Eltern-Kind-Beziehung.
  • Eine neue Studie stützt diese These: Eltern, die viel Zeit mit digitalen Medien oder vorm Fernseher verbringen, statt sich mit ihrem Nachwuchs zu beschäftigen, können Verhaltensauffälligkeiten bei ihren Kindern fördern.

Missachtete Kinder seien eher frustriert, hyperaktiv, jammerten, schmollten oder reagierten mit Wutanfällen, berichten die Forscher im Fachjournal “Pedriatic Research”. Ein negativer Kreislauf entstehe, denn viele Eltern reagierten auf auffällige, als anstrengend empfundene Kinder mit noch mehr Medienkonsum, erläutern Brandon McDaniel von der Illinois State University und Jenny Radesky von der University of Michigan Medical School.

Mehr Frust und Stress, wenn das Handy ins Spiel kommt Für die Studie hatten 183 Elternpaare mit Kindern unter fünf Jahren über sechs Monate hinweg online in Fragebögen Auskunft gegeben: Sie sollten angeben, wie oft sie verschiedenen Mediengeräte nutzen und dafür die Kommunikation mit ihren Kindern unterbrechen.

Außerdem sollten sie Verhaltensweisen ihrer Kinder notieren, etwa wenn sie schmollen oder sich zurückziehen oder sich frustiert und aggressiv zeigen. Auch ihre eigenen Gefühle und Reaktionen gaben die befragten Eltern zu Protokoll. Außerdem wurde das Medienverhalten der Kinder festgehalten.

Die Befragungen fanden zwischen 2014 und 2016 statt. Das Ergebnis: In fast allen Fällen kam es pro Tag mindestens einmal dazu, dass digitale Geräte den Eltern-Kind-Austausch unterbrachen. Sowohl Mütter wie Väter gaben an, dass mit der Menge dieser Unterbrechungen auch Verhaltensauffälligkeiten der Kinder und elterliche Stressgefühle zunahmen.

Neun Stunden pro Tag vor TV, PC, Tablet oder Smartphone Gelegenheit gibt es inzwischen viele für solche “Technoferenzen” – so nennen die Forscher es, wenn Smartphone & Co. den persönlichen Kontakt von Auge zu Auge stören. Anderen Studien zufolge verbringen zumindest US-Eltern neun Stunden pro Tag vor TV, Computer, Tablet oder Smartphone.

Wir glauben, dass spezifische Aspekte der Digitaltechnologie, inklusive verführerischer Design-Elemente, besonders für solche Eltern anziehend sind, die Schwierigkeiten mit der Selbstregulation haben oder die mit dem familiären Sozialleben unzufrieden sind”, schreiben die Forscher. Manche lenkten sich dann durchs Digitale ab, während ihre Kinder immer intensiver nach Aufmerksamkeit heischten.

See also:  Warum Ich Dich Liebe Mama?

Vor allem beim gemeinsamen Essen, beim Spielen oder beim Zubettbringen des Nachwuchses sei es wichtig, auf die emotionalen Bedürfnisse der Kinder ohne Ablenkungen eingehen zu können. Medienregeln für die ganze Familie Dem Tenor der Studie stimmen deutsche Expertinnen zu.

  1. Dass Probleme zwischen Eltern und Kindern größer werden, wenn es weniger persönlichen Kontakt gibt und Probleme nicht ausgehandelt werden, ist nicht verwunderlich und schließt an vorliegende Studien an”, sagen Susanne Eggert und Gisela Schubert vom JFF-Institut für Medienpädagogik in München.
  2. Natürlich könnten Eltern das Smartphone auch nutzen, um sich bei konkreten Erziehungsproblemen Hilfe zu suchen.

“In der Situation muss aber der direkte Kontakt und Austausch mit dem Kind zentral sein.” Grundsätzlich sei es sinnvoll, in der Familie gemeinsam Regeln zur Nutzung mobiler Medien zu bestimmen, an die sich alle halten – inklusive medienfreier Zeiten.

Wie verhält sich eine toxische Mutter?

Eine toxische Mutter-Tochter-Beziehung erkennen und handeln – Mütter und Töchter gehen in der Regel eine der wichtigsten und engsten Beziehungen im Leben eines Menschen ein. Dass es dabei auch zu Konflikten und Auseinandersetzungen kommt, ist keine Seltenheit und in den meisten Fällen auch ganz normal. Weniger normal ist es hingegen, wenn sich toxische Muster einschleichen.

Jede Tochter ist mal genervt von der Mutter und jede Mutter hat sich schon einmal dabei erwischt, zu hohe Anforderungen an die Tochter zu stellen. Gefährlich wird es, wenn die Mutter bestimmte Muster gegenüber der Tochter entwickelt, die langfristig negative Auswirkungen auf das Selbstwertgefühl des Kindes haben können. Eine toxische Mutter-Tochter-Beziehung – sowie eine toxische Elternbeziehung im Allgemeinen – zeigt sich auf ganz unterschiedliche Weise. So kann die Mutter eine große Gleichgültigkeit gegenüber ihrer Tochter zeigen. Sie hört der Tochter nicht zu und interessiert sich nicht für deren Belangen. Auch Lieblosigkeit ist ein Anzeichen für eine toxische Beziehung, Wenn ein Kind keine lieben Worte erfährt, kein Lob, keine Streichel- und Kuscheleinheiten, kann es emotional verwahrlosen und sich im späten Leben damit schwertun, emotionale Bindungen zu anderen Menschen einzugehen. Bevormundung und Kontrolle sind ebenfalls toxische Muster, die bei Müttern beziehungsweise Eltern auftreten können. Dies geht oft mit der Vorstellung einher, dass die Tochter zu 100 Prozent nach den Vorstellungen der Mutter/Eltern funktionieren soll. Auch Narzissmus ist ein Anzeichen. Wenn sich bei der Mutter nur alles um sich selbst dreht, kann das negative Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes haben. Das gilt insbesondere dann, wenn das Verhalten der Mutter dem Kind gegenüber sehr ambivalent und unvorhersehbar ist. Narzisstische Mütter sind oft auf ihre Außenwirkung fokussiert. Stellt die Tochter die Mutter in den Mittelpunkt und handelt komplett nach Ihren Vorstellungen, ist die Mutter lieb und nett. Wenn die Tochter eigene Interessen und Wünsche hat, schlägt die Liebe sofort in Vorwürfe um. Typisch sind Sätze wie “Du liebst mich gar nicht” oder “Das ist der Dank für alles, was ich für dich opfere”. Aggressives Verhalten gegenüber der Tochter tritt häufig bei toxischen Müttern und Eltern auf. Das Kind wird permanent heruntergeputzt, gedemütigt und kleingemacht. Dadurch kann die Tochter kein eigenes, starkes Selbstwertgefühl aufbauen. Auch die Hilflosigkeit von Müttern, zum Beispiel durch Krankheit oder Drogenmissbrauch, kann zu einer toxischen Mutter-Tochter-Beziehung führen. Wenn die Tochter schon in jungen Jahren viel Verantwortung übernehmen muss und in die Rolle der Mutter für die Mutter schlüpft, hat das negative Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung.

Die Beziehung von Töchtern und Müttern sollte nicht toxisch, sondern von Liebe und Rücksichtnahme geprägt sein. imago images / Science Photo Library

Was ist fehlende Mutterliebe?

Fehlende Mutterliebe: Woher kommt das? – Mütter, die ihre Kinder nicht lieben. Das klingt falsch und grausam. Unmittelbar kreieren wir vor unseren Augen Bilder von Frauen, die ihren Nachwuchs misshandeln – körperlich oder emotional. Doch Expert:innen warnen vor solchen Assoziationen.

  • Das sind meist furchtbare Extrembeispiele, die allerdings eher die Ausnahme bleiben.
  • Tatsächlich ist das Phänomen der fehlenden Mutterliebe weiter verbreitet, als man vielleicht annehmen mag.
  • Meist haben Frauen, die, nachdem sie ein Kind auf die Welt gebracht haben, keine Mutterliebe entwickeln können, ein ernsthaftes psychisches Leiden oder gar eine Persönlichkeitsstörung.

Sie sind durchaus zu Liebe fähig, aber auch verletzlich und regelrecht überfordert mit der Verantwortung für ihr Kind. Daher kommen sie an ihre psychischen und physischen Grenzen – und schalten in den emotionalen Überlebensmodus.

Wie erkenne ich eine gute Mutter Kind Bindung?

Welches Verhalten deutet auf eine gute Mutter-Kind-Bindung hin? – Mütter mit einer guten Mutter-Kind-Bindung tragen ihre Babys öfter, schlafen oft auch mit ihnen zusammen im Bett, sie sprechen in der Ammensprache, in der intuitiven Sprachmelodie, und haben oft Blickkontakt mit dem Baby.

Wie macht sich ein Vaterkomplex bemerkbar?

Habe ich einen Vaterkomplex? An den Symptomen erkennst du Daddy Issues – Hat dein Papa dich zum Beispiel wie eine Prinzessin auf Händen getragen und dir jeden Wunsch erfüllt? Oder hast du Nähe und Liebe von ihm immer schmerzlich vermisst? Dann könnte es sein, dass sich das auf deine Männerwahl und dein Beziehungsleben auswirkt.

Du brauchst von deinem Partner die ungeteilte Aufmerksamkeit und willst vergöttert werden. Du suchst dir auffällig oft Partner aus, die deinem Vater ähnlich sehen. Nicht selten üben sie sogar einen ähnlichen Beruf aus und haben ähnliche Lebensansichten wie dein Vater. Bei der Partnerwahl bevorzugst du ganz klar Männer, die ein ganzes Stück älter sind als du. Ein großer Altersunterschied in einer Beziehung ist für dich kein Thema, wobei du dich zu jüngeren Männern gar nicht hingezogen fühlst.

Fühlst du dich zu einem ganz bestimmten Typ Mann hingezogen, der erstaunlich viele Ähnlichkeiten zu deinem Vater hat? Ob du einen Vaterkomplex hast, weil dir die Liebe und Zuneigung deines Papas als erste, männliche Figur im Leben als Kind gefehlt hat, erkennst du daran :

Du brauchst viel Zuneigung und willst ständig gezeigt bekommen, dass du von deinem Partner geliebt wirst. Damit willst du (unbewusst) unerfüllte Sehnsüchte nach Liebe und Anerkennung ausgleichen. Du suchst dir Männer aus, die keinerlei Gemeinsamkeiten mit deinem Vater haben, weder vom Äußerlichen noch vom Charakter oder Beruf her. Manchmal kann es dir auch passieren, dass du dich von Machos angezogen fühlst, die dir wenig Liebe geben. Warum? Weil du dieses Muster durch deinen familiären Hintergrund schon gewöhnt bist und dich zu ihm hingezogen fühlst. In einer Beziehung neigst du schnell dazu, aus einer Mücken einen Elefanten zu machen, also Streit wegen Kleinigkeiten anzuzetteln. Du trägst eine gewisse innere Unsicherheit in dir und reagierst dadurch übermäßig emotional, wenn es mal Ärger gibt, weil du hier alte Schemata aus Kindertagen wiedererkennst. Du schmeichelst und umgarnst deinen Freund aber auch gerne und versuchst, mit kleinen Geschenken und sexuellen Gefälligkeiten seine Gunst zu gewinnen, um Lob zu bekommen.

Vielleicht ist dir jetzt zu deinem eigenen Erstaunen aufgefallen, dass bei dir einige Anzeichen haargenau zutreffen. Ein Vaterkomplex tritt in der Regel unbewusst auf und wird den Betroffenen erst klar, wenn sie sich damit gezielt auseinandersetzen. Ein Vaterkomplex kann sich in individuelle Richtungen ausprägen, die aber eines gemeinsam haben: Der Vater beeinflusst das Denken und Handeln der Tochter bis ins Erwachsenenalter, auch wenn er möglicherweise keine physische Präsenz mehr in ihrem Leben hat.

Was ist ein toxischer Vater?

Ein geborener manipulativer Mensch – Eine zeigt sich häufig in manipulativem Verhalten. Diese Eltern suchen nach den Schwächen des Kindes und nutzen diese aus, um an ihr Ziel zu kommen, Dadurch fühlt sich das Kind kontrolliert, als Mittel zum Zweck missbraucht und seiner Fähigkeit beraubt, eigene Entscheidungen zu treffen.

Welches Alter Kinder ist am anstrengendsten?

Miriam von themama: «Nicht so viel Fachliteratur lesen» – «Das erste Jahr ist am anstrengendsten. Zwar schlafen die Babys viel, aber bis sich die Verdauung reguliert und man das Baby besser kennt, vergehen ein paar Monate. Ausserdem finde ich den Übergang vom Stillen, über den Brei bis hin zur festen Nahrung mühsam.

  1. Ich empfehlen, wann immer es anstrengend wird, einfach diesen Satz mehrmals laut vor sich hin sagen: Es ist alles nur eine Phase! Denn irgendwann sind diese anstrengenden Phasen vorbei.
  2. Meine Tipps: Nicht so viel Fachliteratur lesen, Ruhe bewahren und auf den Bauch hören.
  3. Ich bin froh, habe ich keinerlei Ratgeber gelesen.

Denn ich würde mich nur verrückt machen. Jedes Kind ist anders und deshalb bringt es auch nichts, mit anderen Kindern zu vergleichen, welche dieses und jenes vielleicht schon früher oder besser können. Wenn man dem Kind sein eigenes Tempo lässt, klappt’s von ganz alleine.» Miriam schreibt unter themama.ch über ihre Familie, über Erlebnisse und Erfahrungen als Mama. Sie ist 31 Jahre alt, wohnt in einem Dorf im Schweizer Mittelland und ist etwas über ein halbes Dutzend Jahre verheiratet. Ende Juli 2012 ist sie über Nacht mit der Julimaus «Nanna» Mama geworden und Mitte April 2014 ist Aprilbohne «Sia» dazu gekommen. Seither geniessen sie zu viert ihr Familienglück.

Warum bin ich als Mama so gestresst?

Tipps: Was belasteten Müttern im Alltag helfen kann – Wer nie an sich selbst denkt, hat irgendwann keine Kraft mehr an andere zu denken: Diesen einfachen Satz sollte man wie ein Mantra immer wiederholen. Es ist nicht egoistisch, wenn Mütter an sich selbst denken, denn nur mit aufgeladenen Akkus können sie auch für ihre Kinder da sein.

Es ist jedoch ein Irrtum, dabei auf große Auszeiten zu schielen, viel wichtiger sind die vielen kleinen Auszeiten, die man sich selbst im Alltag gönnt: Das sind kleine Rituale, Momente, in denen man sich nur um sich selbst kümmert. Zum Beispiel der zweite Kaffee am Morgen, wenn alle aus dem Haus sind, bevor man anfängt zu arbeiten.

Oder indem man eine Viertelstunde früher aufsteht, wenn alle noch schlafen und ein paar Sonnengrüße macht oder sich einfach nur ans offene Fenster stellt und tief durchatmet. Eine Möglichkeit ist es auch, nicht sofort nach Feierabend in den Kindergarten zu hetzen, sondern vorher eine kleine, ganz bewusste Pause zu machen.

Eine Art Notfall-Soforthilfe ist es, in Stresssituationen eine Atempause einzulegen, dabei tiefe, bewusste Atemzüge zu machen, so dass der Körper zur Ruhe kommt. Wenn man vor lauter To-Do-Listen nicht weiß, wo einem der Kopf steht, hilft es außerdem, die Dinge nach der 1-1-1-Methode zu priorisieren. Dabei stellt man sich die Fragen: Ist dieses Problem in einem Tag noch relevant? Ist es in einem Monat relevant? Oder in einem Jahr? So stellt man oft fest, dass sich viele Probleme tatsächlich von alleine lösen, wenn man nur lange genug wartet! Das bestätigte auch das Müttergenesungswerk in seiner Jahrespressekonferenz 2015: „Die Ursache für die gesundheitlichen Probleme von Müttern sind unter anderem die Diskrepanz zwischen den Erwartungen, die die Frauen an die Gesellschaft und ihre Partner haben, und den Erwartungen, die die Gesellschaft an die Frauen hat.” Denn trotz Elterngeld, Ausbau der Krippenplätze und Einführung der Vätermonate ist die Zahl der Kleinkind-Eltern, die unter Stress stehen, in den letzten zehn Jahren kontinuierlich gestiegen, wie mehrere Studien übereinstimmend berichten.

Für fast jede zweite Mutter in Deutschland ist ihr Kind ein Stressfaktor, ergab eine Erhebung der Krankenkasse DAK-Gesundheit aus dem Jahre 2013. Der größte Stressfaktor ist der Studie zufolge: die Mehrfachbelastung durch Erziehung, Haushalt und Beruf (für 75 Prozent der Befragten).

See also:  Wie Entsteht Liebe Bei MNnern?

Was passiert mit Kindern die oft angeschrien werden?

Verbale Gewalt ist genauso schlimm wie körperliche – Unseren Kindern zu Liebe müssen wir uns bewusst machen, dass auch Worte verletzen, ja, sogar Narben hinterlassen können. Mehrere wissenschaftliche Studien haben in den letzten Jahren bewiesen, das verbale Gewalt mindestens genauso schlimme Auswirkungen hat, wie körperliche.

Kinder, die regelmäßig von ihren Eltern angeschrien, beleidigt oder herabgesetzt werden, leiden zum Beispiel häufiger unter Depressionen und Angststörungen, Das haben Psychologen herausgefunden. Außerdem lügen und stehlen sie als Jugendliche häufiger und verhalten sich aggressiver. ” Auch wenn Eltern nur ab und zu zu harter, verbaler Disziplin greifen, können sie Schaden anrichten “, schrieb Studienleiter Ming-Te Wang in einer Pressemitteilung.

“Selbst wenn sie Ihr Kind normalerweise unterstützen, ist es immer noch schlecht, wenn sie die Fassung verlieren.” Denn: ” Wenn man schreit, verletzt man das Selbstwertgefühl des Kindes. Es gibt ihm das Gefühl, dass es untauglich ist, wertlos und unbrauchbar ist.” Untersuchungen am Traumazentrum des Justice Resource Institute im US-Bundesstaat Massachusetts haben zudem gezeigt, dass Kinder, die Opfer von emotionaler Gewalt geworden waren, genauso häufig unter Depressionen, Angstzuständen, Suizidgedanken, geringem Selbstbewusstsein und posttraumatischen Stresssymptomen litten wie gleichaltrige Kinder, die körperliche Misshandlung erlebt hatten.

Was zerstört Bindung?

Bindungstraumen bei Kindern – Kinder, die schwer traumatisiert wurden, bevor sie überhaupt sprechen konnten, leiden unter einem schweren Bindungstrauma, an welches sie sich nicht bewusst erinnern können und das sie auch nicht in Worte fassen können. Dafür werden jedoch äußerliche körperliche Beschwerden und Spannungszustände wie Angstattacken, Schwindel, Übelkeit, Atemnot oder Schweißausbrüche wahrnehmbar.

Vor allem bei sehr jungen Kindern und Babys ist die Bindung an die Eltern extrem wichtig. Erfolgt eine Traumatisierung durch Gewalt oder in Form von Schreien, wird genau diese Bindung immer wieder unterbrochen und zerstört. Auch Vernachlässigung, verachtende Blicke und die Nicht-Beantwortung auf körperliche und psychische Bedürfnisse zerstört diese Bindung.

In diesem Fall ist der Trigger das Bindungsgefühl selbst. Später berichten diese Menschen oft, dass sie nicht wirklich benennen können, wieso sie sich gerade schlecht fühlen oder Angstzustände wahrnehmen. Noch verwirrender ist die Tatsache, dass diese körperlichen Symptome vor allem in friedlichen Situationen oder in der Nähe geliebter und nahestehender Personen auftreten.

Wie verhält sich ein sicher gebundenes Kind?

Bindungsmuster im Kindergarten – Westermann Jedes Neugeborene hat ein angeborenes Bedürfnis nach dem Aufbau einer engen und gefühlsintensiven Beziehung zu einem Menschen, Deshalb geht jedes Baby eine Bindung zu der Person ein, die sich hauptsächlich um es kümmert.

  • Das Bindungsverhalten eines Babys dient dazu, Nähe zur Bezugsperson herzustellen.So weint oder schreit es beispielsweise und drückt damit aus, dass es etwas braucht, wie etwa Nahrung.
  • Je nachdem, wie die Bezugsperson auf das Bindungsverhalten des Kindes reagiert, entwickelt sich im Laufe der Zeit das Bindungsmuster.

Jedes Kind kommt also mit einem bestimmten Bindungsmuster in die Kita, Besonders dann, wenn es um neue Beziehungen und Übergänge geht, wird das Bindungsverhalten aktiviert. Deshalb sind die Bindungsmuster der Kinder in der pädagogischen Arbeit von großer Bedeutung.

Es werden vier Bindungsmuster unterschieden Um die Bindungsqualität zu testen, entwickelten Mary Ainsworth und ihre Kollegen den sogenannten „Fremde Situation Test”. Sie wollten herausfinden, wie sich ein Kind in Anwesenheit und in Abwesenheit der Mutter (als Hauptbezugsperson des Kindes) verhält. Es kristallisierten sich drei verschiedene Bindungsmuster heraus.Beim sicher gebundenen Bindungsmuster vertraut das Kind darauf, dass die Bindungsperson bei Bedarf zuverlässig für es da ist.

Die Bindungsperson reagiert angemessen und schnell auf die Signale des Kindes. Im Inneren des Kindes ist diese „liebevolle Zuverlässigkeit” abgespeichert.Beim unsicher-vermeidenden Bindungsmuster wird das Bindungsverhalten des Kindes deaktiviert und unterdrückt.

Das Kind vermeidet Kontakt. Ein Kind mit einem unsicher-vermeidenden Bindungsmuster hat in der Regel eine Bezugsperson, die körperlichen Kontakt und Nähe zum Kind vermeidet oder ablehnt. Sie zeigtwenig Gefühle, scheint desinteressiert an den Bedürfnissen des Kindes.Das dritte Bindungsmuster wird als unsicher-ambivalent bezeichnet.

Hier ist das Kind extrem auf die Bezugsperson fixiert. Es erlebt seine Bezugsperson als unberechenbar. So ist es ständig in „Alarmbereitschaft”, weil es sich nie sicher sein kann, wie seine Bezugsperson im nächsten Moment reagieren wird und ob seine Bedürfnisse erfüllt werden.

Zu einem späteren Zeitpunkt fügten Mary Main und Alice Salomon ein viertes Bindungsmuster hinzu: das desorganisierte Bindungsmuster. Die Kinder, die sie dieser Kategorie zuordnen, passen in keine der von Mary Ainsworth genannten Muster. Sie zeigen sehr widersprüchliche Verhaltensweisen. Dieses Bindungsmuster wird als ein „Steckenbleiben zwischen zwei Verhaltenstendenzen”, der Nähe zur Bindungsperson und der Abwendungvon ihr, gesehen und geht mit einem hohen Stresspegel einher (vgl.

https://lexikon.stangl.eu/5727/bindungstypen.de, Stand 18.12.2019). Pädagogische Fachkräfte können die Kinder nicht absolut in einem der genannten Bindungsmuster verorten. Kinder sind in der Lage, zu unterschiedlichen Bezugspersonen unterschiedliche Bindungsstile zu entwickeln.

  1. Wie können sich die Bindungsmuster in der Kita zeigen? Sicher gebundene Kinder zeigen in der Kita eine hohe emotionale Stabilität und eine hohe Sozialkompetenz,
  2. Sie sind hilfsbereit und kooperativ.
  3. Durch ihre Empathiefähigkeit sind sicher gebundene Kinder in der Lage, rücksichtsvoll zu sein.
  4. Sie haben ein stärkeres Selbstwertgefühl und mehr Selbstvertrauen als unsicher oder desorganisiert gebundene Kinder.

Sie sind aufgeschlossen, neugierig und lernen gerne Neues kennen. Sicher gebundene Kinder können ihre Potenziale entfalten. Sie spielen kreativ und phantasievoll. Wenn sie etwas interessiert, können sie sich ausdauernd damit beschäftigen. Sicher gebundene Kinder gehen Herausforderungen in der Regel zuversichtlich an.

Sie sind in der Lage, bei Bedarf um Hilfe zu bitten und angebotene Hilfe in Anspruch zu nehmen. Pädagogische Fachkräfte bezeichnen Kinder mit einem sicheren Bindungsmuster oft als „pflegeleicht”. Kinder mit einem unsicher-vermeidenden Bindungsverhalten werden auch oft als „pflegeleicht” wahrgenommen. Sie sind häufig unauffällig und scheinen sehr angepasst.

Sie zeigen nur wenig Gefühle und unterdrücken den hohen emotionalen Stress. Dadurch leiden sie still in sich hinein.Unsicher vermeidend gebundene Kinder verleugnen den Beziehungsaspekt, und fokussieren sich im Kontakt mit anderen auf die Sache. Sie fallen dadurch auf, dass sie Probleme haben, positive Kontakte zu anderen Kindern und Erwachsenen zu knüpfen.

Da sie von ihrer Bindungsperson oft mit ablehnendem Verhalten konfrontiert wurden, haben sie nur ein geringes Selbstwertgefühl. Um nicht in Abhängigkeit anderer Menschen zu geraten, versuchen sie jede Herausforderungalleine zu meistern und sich auf sich selbst zu verlassen. Sie bitten ungern um Hilfe und haben Probleme, angebotene Hilfe anzunehmen.

Unsicher-vermeidendgebundene Kinder fallen manchmal dadurch auf, dass sie Gruppenregeln übertreten oder andere Kinder aggressiv behandeln. Dadurch möchtensie sich möglicherweise unabhängig fühlen. Die distanzierte, vermeidende und konfliktreiche Beziehung zu Kinder mit einem unsicher-vermeidendenBindungsmuster ist für pädagogische Fachkräfte eine große Herausforderung.

Inder mit einem unsicher-ambivalenten Bindungsverhalten zeigen, dass sie kein Vertrauen in ihre Umwelt haben – und auch nicht in sich selbst. Die Kinder müssen sich immer wieder der Aufmerksamkeit der pädagogischen Fachkraft versichern. So dramatisieren sie zum Beispiel „Kleinigkeiten” und fordern eine Reaktion der Fachkraft und klammern.

Letztendlich lassen sie sich dann aber von ihr nicht zufriedenstellend trösten. Sie haben oft Angst vor Unbekanntem und zeigen sehr wenig Interesse, die Welt zu erkunden. Dieses Verhalten leuchtet ein, wenn man bedenkt, dass die Kinder ständig damit beschäftigt sind, Bindung zur Bezugsperson herzustellen.

  1. Es scheint, als wären Beziehungen zu anderen Kindern unwichtig und nur die pädagogische Fachkraft relevant.Dieses klammernde Verhalten ist für die pädagogische Fachkraft im pädagogischen Alltag nicht immer leicht auszuhalten (vgl.
  2. Schleiffer 2016).
  3. Liegt eine Bindungsstörung vor? Manchmal, aber nicht zwangsläufig, führen unsicher gebundene Bindungsmuster zu Bindungsstörungen.

Hier muss das Kind therapeutische Hilfe bekommen. Kinder, die eine desorganisierte Bindung haben, zeigen überdurchschnittlich häufig aggressives und auffälliges Verhalten, In der Kita fällt pädagogischen Fachkräften auf, dass die Kinder mit einem desorganisierten Bindungsmuster wenig sozial mit anderen Kindern umgehen und sich anderen gegenüber abwehrend, wenig wertschätzend und sogar feinselig zeigen.

  • Dies resultiert wahrscheinlich daher, dass ihre Bezugspersonen mit ihnen ähnlich umgegangen sind.
  • Inder mit einem desorganisierten Bindungsmuster haben meist eine Bindungsstörung und benötigen psychotherapeutische Unterstützung.
  • Bindungsmuster lassen sich verändern Das Bindungssystem, das in den ersten Lebensjahren erworben wurde, ist ein Grundgerüst für die weitere psychische Entwicklung des Kindes und bleibt ein Leben lang aktiv,

Je nach positiven oder negativen Lebensumständen und Beziehungserfahrungen im weiteren Leben ist es möglich, dass sich Bindungsmuster verändern. So kann ein unsicher gebundenes Kind durch sichere Beziehungs- und Bindungserfahrungen ein sicheres Bindungsmuster erwerben.

  • Diese positiven Erfahrungen können zum Beispiel durch eine Beziehung zur pädagogischen Fachkraft vermittelt werden.
  • Leider funktioniert das auch umgekehrt.
  • Ein sicher gebundenes Kind kann beispielsweise durch den Verlust eines Elternteils oder andere traumatische Erfahrungen ein unsicheres Bindungsmuster entwickeln.

Eine sichere Bindung von Kindern unterstützen Eine sichere Bindung ist die beste Grundlage für eine gesunde psychische Entwicklung eines Kindes. Sichere Bindungen können durch die pädagogische Arbeit in der Kita unterstützt werden. Das Kind muss sich auf die Fachkraft verlassen können.

  • Es muss sich sicher sein können, dass es in Notsituationen, wie etwa bei starkem Trennungsschmerz oder wenn es von anderen Kindern geärgert wird, eine einfühlsame Hilfe bekommt.
  • Das Kind muss konstant erfahren, dass seine Signale (durch Körpersprache, Worte oder Verhalten) von der Fachkraft wahrgenommen und richtig interpretiert werden sowie dass entsprechend darauf reagiert wird.
See also:  Was Tun Wenn Man Keine Liebe Mehr SpRt?

Von besonderer Bedeutung ist die Eingewöhnungsphase in eine Kita, denn hier wird das Bindungsverhalten des Kindes aktiviert und steht im Mittelpunkt. Die Eingewöhnungszeit muss sehr bewusst und sensibel geplant und durchgeführt werden, denn sie ist der Start für die neue Bindung zwischen Fachkraft und Kind,

Das Kind benötigt ausreichend Zeit, um in seinem Tempo Vertrauen und eine positive emotionale Beziehung zur Fachkraft aufzubauen. Das geht nur durch feinfühlige gemeinsame Erfahrungen. Das Kind muss erleben können, dass seine Bezugsperson in der Kita ihn versteht, Schutz und Trost bietet und angemessen auf seine Signale eingeht.

Es gibt verschiedene bewährte Modelle zur Eingewöhnung, die in Kitas umgesetzt werden. Dazu zählen beispielsweise das bekannte „Berliner Eingewöhnungsmodell” oder das „Münchner Modell”. Fazit Kinder kommen mit Bindungsmustern in die Kita. Eine sichere Bindung ist eine gute Grundlage für eine gesunde Entwicklung.

  1. Inder mit einer unsicheren Bindung haben durch die pädagogische Fachkraft die Möglichkeit, sichere Bindungserfahrungen kennenzulernen und zu verinnerlichen.
  2. Wenn dies gelingt, haben die Kinder eine bedeutende Ressource hinzugewonnen, die sich sehr positiv auf ihre weitere kognitive und sozial-emotionale Entwicklung auswirkt.

: Bindungsmuster im Kindergarten – Westermann

Wie verhält sich eine narzisstische Mutter?

Verhaltensmerkmale narzisstischer Mütter: –

Mangel an Empathie (können sich schwer in andere hineinversetzen)eigene Bedürfnisse stehen im Mittelpunktfühlen sich anderen gegenüber überlegenkennen keine eigenen Fehler und Schwächensind manipulativsind ausfallendwerden schnell wütendstarkes Bedürfnis nach Bewunderung

Diese Verhaltensweisen wirken sich nicht nur auf den/die Partner:in aus, sondern treffen vor allem die Kinder von narzisstischen Müttern schwer. Liebesentzug, Manipulation und emotionaler Missbrauch können bei Kindern schwere Auswirkungen auf die Psyche und den Selbstwert haben.

Ist meine Mutter eine verdeckte Narzisstin?

Verdeckt narzisstische Mütter – Der verdeckte Narzissmu s ist schwerer zu erkennen als der offene Narzissmus, da das narzisstische Verhalten subtiler ist. Verdeckt narzisstische Mütter sind eher introvertiert, agieren oft scheinbar selbstlos, „opfern” sich für die Familie unter dem Deckmantel sich überragend um die Kinder zu kümmern auf.

Unter diesem Deckmantel dominieren und kontrollieren sie die Kinder und machen die Kinder emotional abhängig, manipulieren mit Schuldgefühlen und Angst, Versuchen die Kinder sich zu lösen, kritisiert die verdeckt narzisstische Mutter, wertet ab, macht das Kind lächerlich und macht ihm auf subtile Art und Weise klar, dass es – wenn es nicht dem Rat der Mutter folgt – niemals erfolgreich sein Leben meistern kann.

Hinter der Selbstlosigkeit verdeckt narzisstischer Mütter steckt eine große Bedürftigkeit nach Anerkennung.

Was macht eine gute Mutter Sohn Beziehung aus?

Das macht eine gute Mutter-Sohn-Beziehung aus – Auch wenn verstärkt daran gearbeitet wird, neben Kindergärtnerinnen, Tagesmüttern und Grundschullehrerinnen mehr Männer für erzieherische Berufe zu begeistern, ist ein Kind in den ersten Entwicklungsjahren nach wie vor verstärkt von weiblichen Personen umgeben.

  1. Daher ist es besonders wichtig, dass es auch genug Kontakt zu Männern hält.
  2. Auch Vater, Großvater oder der Fußballtrainer sind wichtige Bezugspersonen, die andere Eindrücke und Rollenbilder vermitteln.
  3. Jungen brauchen ein glaubhaftes männliches Vorbild, damit sie nicht die Mutter als alleinigen emotionalen Bezugspunkt verankern.

Dies gilt im Besonderen für alleinerziehende Frauen, Eine starke Liebe zur Mutter macht aus einem Mann noch lange kein Muttersöhnchen. Liebe und eine innige Vertrautheit sind wichtig, denn sie bestimmen das Verhalten gegenüber anderen Menschen. Ebenso wichtig ist jedoch auch das Loslassen.

Funktioniert der Abnabelungsprozess gut, ist die Mutter-Sohn-Beziehung gesund. „Ein Mann, der von seiner Mutter übermäßig umsorgt wurde, bleibt unselbstständig und emotional stark an diese gebunden”, erklärt Psychologin Lisa Fischbach. „Wenn Kinder nicht genügend in den notwendigen Selbstständigkeitstendenzen unterstützt oder gelassen werden, misslingt der Abnabelungsprozess.

Deshalb kommt es zu Konflikten in späteren Partnerschaften”, so Fischbach weiter. Das Loslassen kann Stück für Stück in die Kindheit integriert werden. Wer die Selbstständigkeit des Sohnes fördert und ihm dabei trotzdem das Gefühl der Unterstützung vermittelt, unternimmt einen wichtigen Schritt für seine weitere gesunde Entwicklung – und fördert eine gesunde Mutter-Sohn-Beziehung.

Was ist fehlende Mutterliebe?

Fehlende Mutterliebe: Woher kommt das? – Mütter, die ihre Kinder nicht lieben. Das klingt falsch und grausam. Unmittelbar kreieren wir vor unseren Augen Bilder von Frauen, die ihren Nachwuchs misshandeln – körperlich oder emotional. Doch Expert:innen warnen vor solchen Assoziationen.

Das sind meist furchtbare Extrembeispiele, die allerdings eher die Ausnahme bleiben. Tatsächlich ist das Phänomen der fehlenden Mutterliebe weiter verbreitet, als man vielleicht annehmen mag. Meist haben Frauen, die, nachdem sie ein Kind auf die Welt gebracht haben, keine Mutterliebe entwickeln können, ein ernsthaftes psychisches Leiden oder gar eine Persönlichkeitsstörung.

Sie sind durchaus zu Liebe fähig, aber auch verletzlich und regelrecht überfordert mit der Verantwortung für ihr Kind. Daher kommen sie an ihre psychischen und physischen Grenzen – und schalten in den emotionalen Überlebensmodus.

Kann eine Mutter alle Kinder gleich lieben?

Studie sagt: Jede Mutter hat ein Kind lieber als das andere! Offen zugeben würde es niemand, aber Studien belegen: Fast alle Eltern haben ein “Lieblingskind”, dem sie besonders viel Zuneigung schenken. Nein, natürlich haben Eltern alle ihre Kinder gleich lieb.

  1. Das ist keine höfliche Lüge, das empfinden wohl alle Mamas und Papas aus tiefsten Herzen so.
  2. Und trotzdem: Viele Eltern haben einen klaren Favoriten bei ihren Kindern.
  3. Schon länger ist durch belegt, dass 65 Prozent aller Mütter und sogar 70 Prozent aller Väter eines ihrer Kinder bevorzugen.
  4. Bei Vätern ist das Lieblingskind meist die jüngste Tochter, bei Müttern ist umgekehrt meist der älteste Sohn am beliebtesten.

Wenig überraschend für die Kinder in der Mitte, die weder ältestes noch jüngstes Geschwisterkind sind: Sie wurden in der Studie praktisch nie als Eltern-Liebling genannt.

Was passiert wenn man in der Kindheit keine Liebe bekommt?

Angststörungen und übertriebene Ängstlichkeit – Liebe und Fürsorge in der Kindheit stärken das Selbstbewusstsein enorm und die Kinder können leichter zu einem selbstbewussten jungen Menschen heranwachsen. Zudem machen sie gleichzeitig die lebenswichtige Erfahrung, dass sie auch schwierige Situationen meistern können und Angst nicht immer angebracht sein muss.

  1. Ist die Kindheit jedoch von fehlender Zuneigung seitens der Eltern geprägt, kann das im Erwachsenenaltern zu einer übertriebenen Ängstlichkeit und zu Angststörungen führen und sogar Panikattacken auslösen.
  2. Die Angst, es könnte etwas Schlimmes passieren, ist allgegenwärtig und stark ausgeprägt.
  3. Zudem fallen selbst einfache Entscheidungen im Alltag oft schwer und banale Alltagssituationen, wie zum Beispiel das Fahren in öffentlichen Verkehrsmitteln, andere Personen nach dem Weg zu fragen oder gar das Essen in einem Restaurant, können das Leben von Betroffenen beeinträchtigen und zu einer Isolation führen.

Menschen mit einem mangelnden Selbstwertgefühl leiden im Alltag häufig an einer unverhältnismäßig großen Angst, welche im Laufe der Zeit und mit den wachsenden Herausforderungen immer schlimmer wird, sollte nichts dagegen unternommen werden.

Wie verhält sich eine normale Mutter?

Die 10 wichtigsten Eigenschaften einer guten Mutter

1. Körperliche Nähe schenken und zulassen

Körperliche Nähe ist ein elementares Grundbedürfnis eines jeden Kindes, so wichtig wie Essen und Schlafen. Es gibt sehr viele Möglichkeiten und kleine Gesten, um diese Nähe herzustellen, z.B. durch Kuscheln, Schmusen, aber auch durch spielerisches Rangeln, Kitzeln und Raufen.

2. Wirkliches Zuhören und ehrliches Interesse am Kind

Wenn uns jemand richtig zuhört, dann geht uns das Herz auf und wir fühlen uns angenommen, bedeutsam, gesehen und einfach wohl. Kein Wunder, dass das wirkliche Zuhören ganz oben auf dieser Liste der wichtigen Eigenschaften einer guten Mutter (und eines guten Vaters) steht.

4. Vertrauen und Zutrauen ins Kind

Wenn uns jemand etwas zutraut, beflügelt uns das! Auch Erwachsene spüren und schätzen den Effekt des Vertrauens und Zutrauens noch sehr. Und noch viel wichtiger ist diese Haltung des Vertrauens für Kinder. Eine Mutter (und ein Vater), die ihr Kind ausprobieren lässt und ihm zutraut, Lösungen zu finden, befähigt es dazu, Herausforderungen, kleine und große, selbst zu meistern.

5. Verlässlichkeit, also da zu sein, wenn sie gebraucht wird

Sie ist von den ersten Lebensstunden eines Babys an überlebenswichtig und bleibt für immer bedeutsam: Verlässlichkeit. Wenn Kinder das Gefühl haben können, dass Mama verlässlich für sie da ist, wenn sie sie brauchen, wächst so etwas wie eine unsichtbare Schutzschicht um sie herum, die sie in allen Lebenslagen stärkt.

6. Akzeptanz gegenüber dem Kind, so wie es ist

Eine gute Mutter versucht nicht, ihr Kind nach ihren eigenen Wunschvorstellungen zu formen, sondern versucht es als das Menschenwesen anzunehmen, zu lieben und zu fördern, das es nun einmal ist. Dafür braucht sie einen offenen und liebevollen Blick auf ihr Kind und sollte mit sich selbst im Reinen sein (um nicht eigene Wünsche an das Leben allzu sehr auf ihr Kind zu projezieren).

7. Selbstreflexion und Offenheit

Eine gute Mutter (und ein guter Vater!) reflektiert sich selbst. Sie stellt sich zum Beispiel genau diese Frage: Bin ich eine gute Mutter? Und was macht überhaupt eine gute Mutter aus? Oder sie fragt sich, ob die Erziehungs-Vorsätze, die sie noch während der Schwangerschaft hatte, wirklich so alltagstauglich sind und hat keine Angst, diese immer wieder über Bord zu werfen und ihr Verhalten nachzujustieren.

8. Mut zu Unvollkommenheit und keine Angst vor Fehlern

Eine gute Mutter ist keine Übermutter. Wer mag schon Menschen, die glauben alles richtig zu machen? Menschen sind unvollkommen und überhaupt nicht perfekt und am wunderbarsten sind solche, die ihre Schwächen mit einem liebevollen Augenzwinkern auch zugeben können.

9. Zeit haben für Kinder, und das gerne und mit Freude

Nein, eine gute Mutter muss nicht andauernd mit ihren Kindern spielen und sie bespaßen! Aber alle Kinder wünschen sich eine Mutter (und einen Vater), die sich immer wieder auch Zeit für sie nimmt, sie z.B. einbezieht bei einfachen Tätigkeiten im Haushalt, ihnen Dinge zeigt und erklärt, mit ihnen spricht, z.B.

10. Eigene Zufriedenheit und Freude am Leben

Eine gute Mutter kümmert sich auch um sich selbst und sagt “ja” zum Leben. Dieses Vorbild lässt Kindern Flügel wachsen. Eine Mutter, die Zufriedenheit ausstrahlt, macht auch Kinder zufrieden, ja, so einfach ist das manchmal. Die Eigenschaften einer guten Mutter wurden von urbia-Müttern in unserem Forum beschrieben.

Adblock
detector