Warum SpRe Ich Keine Liebe?

Warum SpRe Ich Keine Liebe
Die Psychologin Kathrin Hoffmann antwortet: – Liebe Lessie, mangelnde bzw. reduzierte Gefühlswahrnehmung kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Zum einen spielt die genetische Veranlagung eine Rolle, wie gefühlsbetont wir sind, zum anderen die Erfahrungen, die man im Laufe seines Lebens macht.

  • So kann es zum Beispiel sein, dass man von den Eltern (oder einem Elternteil) einen eher kühleren Charakter geerbt hat und man zudem einen eher rationalen Umgang mit den Themen Beziehung und Liebe vorgelebt bekommen hat.
  • Womöglich war in deiner Jugend die Erfahrung, wie sehr deine Freundinnen teils gelitten haben, sehr erschreckend und bedrohlich für dich.

Um dich emotional zu schützen, hast du möglicherweise mehr oder weniger bewusst beschlossen, dich nie so sehr zu verlieben. Frage dich einmal selbst:

Wie sieht das in deiner Familie aus? Wie sind deine Eltern charakterlich ? Eher rational, ausgeglichen oder emotional impulsiv und ausdrucksstark? Sind deine Eltern in ihrer Beziehung sehr leidenschaftlich und emotional verbunden oder sind vielleicht Werte wie Sicherheit, Stabilität, gemeinsame Werte und Interessen im Vordergrund? Wie stark empfindest du andere Gefühle (Freude, Trauer, Wut)? Bist du eher ein Kopfmensch oder ein Bauchmensch ? Ist es dir wichtig, dich selbst gut unter Kontrolle zu haben – oder bist du oft impulsiv?

Das Thema Beziehung beinhaltet ja immer ein großes Konfliktfeld : Der Konflikt zwischen Bindungswunsch (mit der Angst, allein zu sein) und dem Bedürfnis nach Autonomie (mit der Angst, sich hinzugeben und sich selbst zu verlieren). In einer Beziehung zu sein, scheint für dich ja grundsätzlich sehr wichtig zu sein und du genießt es auch.

Doch gleichzeitig empfindest du eine innere Unabhängigkeit, Und das hat ja auch ganz klare Vorteile. Du leidest nicht, wenn der andere mal nicht da ist, richtest wahrscheinlich auch nicht dein ganzes Leben nach deinem Partner aus und verfolgst deine eigenen Interessen und Ziele. Und es schützt dich eben auch vor dem enormen Schmerz im Falle einer Trennung.

Du empfindest Unabhängigkeit – das hat auch Vorteile! Kathrin Hoffmann Du bist froh, deinen Partner zu haben, aber du könntest eben auch ohne ihn. Wie viele Frauen gibt es, die innerlich so abhängig und zutiefst emotional verstrickt sind – die beneiden dich wahrscheinlich,

  • Was ich damit sagen möchte: Es gibt nicht die eine richtige und angemessene Gefühlsintensität.
  • Wir alle sind unterschiedlich gestrickt, jeder hat eine einzigartige emotionale Landkarte – manche Gefühle werden stärker empfunden, manche weniger, manche gar nicht.
  • Was auch immer die Ursache deiner geringen Liebesempfindung ist, versuche dich deshalb nicht, unter Druck zu setzen oder zu verurteilen.

Du kannst das Gefühl nicht erzwingen. Du kannst nur versuchen, ein besseres Verständnis für deine Veranlagung, deine Prägungen, deine Bedürfnisse und Ängste zu entwickeln. Falls eine Angst dahinter steckt, schau ihr ins Gesicht, mach dir klar, dass du es mit ihr aufnehmen kannst und riskiere einen ersten kleinen Schritt aus deiner Schutzzone.

Wie merkt man dass es keine Liebe ist?

Keine Gefühle mehr für den / die Partner:in: Anzeichen – Die gemeinsame Zeit mit deinem / deiner Partner:in fühlt sich plötzlich nicht mehr gut an, sondern eher wie eine Belastung? Wenn du dich in seiner / ihrer Nähe nicht mehr wohlfühlst, eure Zweisamkeit nicht mehr genießen kannst und dich stattdessen ein schlechtes Gewissen plagt, weil du dir immer häufiger Zeit für dich allein oder die Gesellschaft von anderen Personen wünschst, ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass sich deine Gefühle verändert haben.

Warum bin ich emotional kalt?

Wie sinnvoll Gefühlskälte als Selbstschutz ist – Gefühlskälte, auch Alexithymie genannt, ist die Unfähigkeit, positive sowie negative Gefühle sprachlich und körperlich auszudrücken. Sie entsteht für die Betroffenen oft unbewusst. Unterschiedliche Auslöser wie beispielsweise psychische oder seelische Probleme, diverse Vorkommnisse in der Kindheit, Traumata oder sonstige prägende Ereignisse können ein Grund für Gefühlskälte sein.

Aber auch ohne einen konkreten Auslöser können Menschen persönlichkeitsbedingt gefühlskalt auftreten. Auf Andere wirken sie oft emotionslos, leblos und frei von jeglicher Empathie, Bei den Betroffenen kann sich Gefühlskälte als Resignation und scheinbare Gleichgültigkeit und Reserviertheit gegenüber ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt äußern. Gefühlskälte besagt aber nicht, dass die Betroffenen über keinerlei Gefühle verfügen. Das Hindernis stellt die Kommunikation über ebendiese dar. Gefühlskälte wird von den Betroffenen nicht bewusst und explizit als eine Selbstschutzmaßnahme gewählt. Zudem kann Gefühlskälte für etliche Probleme in zwischenmenschlichen Beziehungen sorgen. Deshalb sollte dieser Zustand nicht absichtlich als Selbstschutz in Erwägung gezogen werden. Gefühlskälte kann allerdings aber auch nach Enttäuschungen, wie Trennungen, entstehen. Hierbei handelt es sich oft um eine Verdrängung der eigentlichen Gefühle, da diese oft mit Schmerz verbunden sind. Durch Verdrängen hindern Sie sich allerdings auch selbst daran, die Situation zu verarbeiten und mit ihr abzuschließen.

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Gefühlskälte als Selbstschutz kann dazu führen, dass Betroffene allein bleiben. (Bild: Pixabay/ goodinteractive)

Was ist wenn man keine Gefühle mehr spürt?

Nichts mehr fühlen bei Depressionen – Wenn sich zu viele oder einige wenige sehr starke belastende Gefühle über einen langen Zeitraum anstauen und nicht verarbeitet werden, kann daraus eine Depression entstehen. Betroffene fühlen sich antriebslos, niedergeschlagen und innerlich leer.

Wie verhält sich eine Frau die nicht mehr liebt?

Woran Sie erkennen, dass Ihre Frau Sie nicht mehr liebt – Sind Sie sich nicht sicher, ob Ihre Partnerin noch Gefühle für Sie hat, gibt es einige Hinweise, auf die Sie achten können. Diese Anzeichen deuten darauf hin, dass Ihre Frau Sie nicht mehr liebt:

Sie sagt nicht mehr “Ich liebe dich”, obwohl sie dies vorher regelmäßig tat. Sie möchte keine Zeit mehr mit Ihnen verbringen und ist lieber für sich oder bei Freundinnen. Sie hat keine Lust mehr auf Sex, Küsse oder Umarmungen. Sie benimmt sich anders als sonst, wirkt kühl, aweisend und distanziert. Sie macht Ihnen regelmäßig Vorwürfe, wirkt ständig unzufrieden und streitet nur noch mit Ihnen. Sie steckt in einer Art Midlife-Crisis, will ihr Leben auf den Kopf stellen und neu beginnen – am liebsten mit einem anderen Partner.

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Kann man Gefühle aufgrund von Stress verlieren?

Stress reduziert die partnerschaftliche Kommunikationsqualität – Weiter zeigen Studien, dass Stress zu einer deutlichen Verschlechterung der Kommunikation führt und so längerfristig die Unzufriedenheit mit der Partnerschaft bewirkt. Unter Stress nimmt die Qualität der Kommunikation um rund 40% ab, wie eigene Untersuchungen unter standardisierten Bedingungen gezeigt haben.

Dabei ist nicht nur eine Abnahme der positiven Kommunikationssignale (Zustimmung, Lob, Anerkennung, Bewunderung etc.) feststellbar, sondern insbesondere eine Zunahme negativer Äußerungen und hier speziell von paraverbal negativen Gesprächsinhalten, d.h. der Tonfall wird gereizt, sarkastisch und unangenehm.

Unter paraverbaler Negativität verstehen wir Äußerungen, welche nicht verbal, d.h. im Inhalt, negativ sind (wie z.B. eine Kritik, ein Vorwurf usw.), sondern durch die Intonation (Betonung, Dehnung der Wörter, gemeiner Unterton usw.) und häufig rein durch die Bedeutung (“Du bist wie Deine Mutter”) negativ sind.

Diese Form der Negativität ist besonders destruktiv, da zum einen schwierig darauf zu reagieren ist (die Negativität ist häufig nicht konkret fass- und festmachbar, da verbal keine negativen Inhalte kommuniziert werden) und zum anderen der Gehalt der Negativität deutlich höher ist und in der Regel unter die Haut geht.

Eine durch starke paraverbale Negativität gekennzeichnete Kommunikation eines Paares ist äußerst problematisch und hat sich in unseren Untersuchungen als relevanter Scheidungsprädiktor (Vorhersagefaktor) erwiesen. Interessant ist nun, dass diese destruktive Form der Kommunikation insbesondere dann unter Stress erhöht ist, wenn die Partner individuell ungünstig mit Stress umgehen.

  • Das heißt, Personen, welche mangelnde Stressbewältigungskompetenzen aufweisen, haben ein höheres Risiko, unter Stress in dieser Art und Weise mit dem Partner zu kommunizieren.
  • Damit schließt sich der Teufelskreis.
  • Stress führt zu einer ungünstigeren Kommunikation, verunmöglicht eine tiefe, emotionale Begegnung, in welcher Selbstöffnung und affektiver Austausch stattfinden kann, und führt so zur Entfremdung der Partner, zum Erkalten der Liebe und schließlich zum Zerfall der Partnerschaft.

Der Einfluss von Stress ist mit einem korrosiven Prozess vergleichbar. Lange Zeit unbemerkt nagt der Rost am Eisen, bis es bricht.

Was ist emotionale Taubheit?

Emotionale Störungen Viele Betroffene können keine intensiven Gefühle mehr empfinden, diese ‘Abflachung’ wird als emotionale Taubheit (‘numbing’) bezeichnet. Es können aber auch intensive Gefühle von Furcht, Ärger, Trauer, Schuld und Scham hinzukommen. Häufig finden sich zudem depressive Verstimmungen.

Was tun wenn die Gefühle schwinden?

Unser Fazit – Auch wenn einer von euch beiden scheinbar keine Gefühle mehr für seine Partnerin oder seinen Partner hat und sich trennen möchte, kann eine Eheberatung in der Nähe passend sein um diese Situation aufzuarbeiten und Klarheit zu schaffen. Womöglich sind die Gefühle ja gar nicht weg, sondern werden nur von Stresssituationen und Konflikten im Alltag überlagert.

  • Sollen die Gefühle hingegen tatsächlich verschwunden sein und eine Trennung im Raum stehen, kann man durch eine Paartherapie alle Themen aufarbeiten und so dafür sorgen, dass diese nicht mit in die nächste Beziehung getragen werden.
  • Viele Paare fragen sich vor einer Paartherapie, mit welchen Kosten sie für den gesamten Prozess rechnen müssen.

Diese Frage beantworten wir euch in unserem Blog-Bereich. Du möchtest dich außerdem gerne noch weiter mit diesem Thema auseinandersetzen? Oder du hast das Gefühl, dass du deine eigenen Gefühle für deine Partnerin oder deinen Partner nicht mehr so klar vor Augen siehst? Dann schau gerne in unserem Beitrag ” Beziehung ohne Liebe ” vorbei, in dem wir dir noch einmal detailliert die Gründe für den Verlust der eigenen Gefühle erklären.

  • Alternativ kannst du auch weiter in unserem Blog stöbern.
  • Wir zeigen dir beispielsweise auch in einem unserer Artikel, wie du ein Trennung trotz Liebe überwinden kannst.
  • Falls du dich für ein Coaching bei den Lebensidealisten interessierst und unsere Methoden kennenlernen möchtest, dann schau dich gerne weiter auf unserer Website um.
See also:  Hat Eifersucht Was Mit Liebe Zutun?

Wir freuen uns auf dich!

Sind depressive Menschen Gefühlskalt?

Die 10 Symptome einer Depression Bei einer Depression gibt es drei Symptome, die den Kern der Erkrankung bilden. Die anderen Symptome – die Zusatzsymptome – ranken sich um diese drei Kernsymptome herum. In Kombination mit weiteren Zusatzsymptomen müssen mindestens zwei Kernsymptome vorliegen, um eine depressive Episode zu diagnostizieren.

Antriebslosigkeit Eines der Kernsymptome einer Depression ist der Verlust von Antrieb und Energie. Betroffene sind konstant erschöpft und müde, sie haben keine Kraft mehr. Oft beginnt der Tag schon damit, dass man morgens kaum oder nur mit größter Mühe aus dem Bett kommt. Aus eigener Kraft kann man sich nicht mehr zu Aktivitäten aufraffen, auch Initiativen von Mitmenschen bleiben in der Regel ohne Effekt.

Verlust von Freude Der Verlust von Interesse und Freude ist ein weiteres Kernsymptom einer Depression. Selbst an Aktivitäten, die einem früher Freude bereitet haben, verliert man das Interesse. Betroffene fühlen sich ausgelaugt und lustlos, sie haben schlicht keine Lebensfreude mehr.

Als Konsequenz vernachlässigt man Freunde oder bricht zwischenmenschliche Kontakte komplett ab. Betroffene können für kaum etwas mehr Interesse aufbringen, Alltägliches wird nicht mehr als positiv wahrgenommen. Niedergeschlagenheit Niedergeschlagenheit ist das Kernsymptom, das manchmal auch als „depressive Stimmung” bezeichnet wird.

Betroffene fühlen sich traurig oder innerlich leer. Manche Betroffene beschreiben diesen Zustand auch als Gefühlskälte. Ihre Hoffnung haben sie aufgegeben, Ausweglosigkeit macht sich breit. Die Stimmung ist düster und gedrückt und lässt sich selbst durch tröstende Worte von Mitmenschen nicht aufhellen.

Warum kann ich keine Gefühle mehr entwickeln?

Antwort von Psychologen Online – Liebe Anfragende, wenn Sie den Eindruck haben „kaum Gefühle zu haben” oder gar keine Gefühle empfinden zu können, könnte es sein, dass Sie in Ihrer Kindheit nicht gut lernen konnten, Ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen.

Warum tut es so weh jemanden zu lieben?

Liebeskummer neurobiologisch erklärt – Die Anthropologin Helen Fisher und die Neurowissenschaftlerin Lucy Brown erklären Liebeskummer wissenschaftlich. Sie beschäftigen sich seit Jahren mit dem Phänomen der (romantischen) Liebe und suchen Antworten auf die Fragen, wie ein Liebesgefühl entsteht und warum wir so leiden, wenn die Liebe zerbricht.

  • Biochemisch betrachtet laufen im Körper dieselben Prozesse ab, die ein Heroinabhängiger auf kaltem Entzug erlebt.
  • Unser Belohnzentrum im Hirn bekommt nicht mehr jene Impulse, die uns ein glückliches Gefühl vermitteln.
  • Wir leiden und haben körperliche und seelische Schmerzen.
  • Wie kommt das? In unserem Mittelhirn (Mesencephalon) liegt das Belohnzentrum.

Das Mittelhirn beherbergt unsere Reflexe wie z.B. Atmen oder Gehen, also alles, worüber wir nicht aktiv nachdenken müssen, damit es funktioniert. Es aktiviert sich auch, wenn wir etwas oder im Fall der Liebe, wenn wir jemanden wirklich wollen. Es ist dafür zuständig, dass wir jemanden begehren und unsere gesamte Energie und Aufmerksamkeit auf ihn oder sie lenken.

  • Das Belohnzentrum im Hirn speichert, wenn uns eine Person gefällt und wenn uns diese Begegnung glücklich macht.
  • Das Hormon Dopamin sorgt dafür, dass sich in unserem Gehirn diese aktivierten Nervenbahnen schließen und verbinden.
  • Es speichert ab, wenn etwas (Schokolade, Drogen) oder jemand in uns ein gutes Gefühl auslösen.

Verliebt sein und geliebt werden, das uns Menschen ja in einem besonderen Ausmaß glücklich macht, macht uns umso abhängiger und gieriger. Wenn wir diesen geliebten Menschen verlieren, dann schaltet unser Körper, wie im Vergleich bei Sauerstoffmangel auf Überlebensmodus und aktiviert alles, damit sich der frühere Zustand wieder herstellt.

Das verursacht Schmerzen. Wir spüren sie psychisch als Ängste, vorübergehende oder auch länger dauernde Depressionen, Pantikattacken, Schlaflosigkeit u.v.m. Aber sie können sich auch physisch äußern, z.B. als Herzschmerzen. Dann spürt man ein Brennen in der Brust, das so schlimm werden kann, dass man vom Broken heart syndrom spricht.

Im Gehirn ist Herzschmerz im gleichen Areal abgebildet wie physischer Schmerz.

Ist es Liebe wenn man zweifelt?

Fazit – Zweifel an einer Beziehung sind nichts Ungewöhnliches. Niemand von uns ist davor gefeit. Früher oder später melden sich in jeder Beziehung die bohrenden Zukunftsfragen und Zweifel : Sind wir kompatibel? Verpasse ich nicht etwas? Soll es das jetzt schon alles gewesen sein? Es muss nicht einmal sein, dass sich diese Fragen erst nach einigen Beziehungsjahren bemerkbar machen.

Auch am Anfang einer Beziehung kann es zu Unsicherheiten und Zweifeln kommen. Viele Menschen suchen die Gründe dafür dann in der anderen Person, nicht aber bei sich selbst, Wenn wir Zweifel an einer Partnerschaft haben, liegt die Ursache jedoch häufig bei uns – sehr häufige Phänomene sind Bindungsangst sowie Verlustangst.

Zweifelst du an eurer Beziehung, solltest du das offene Gespräch mit deinem Partner oder deiner Partnerin suchen. Könnt ihr gemeinsam die Zweifel überwinden, wird eure Beziehung gestärkt daraus hervorgehen, Wenn alle Tipps, Strategien und Gespräche nicht helfen und du das Gefühl hast, dauerhaft unglücklich zu sein, ist es an der Zeit, dich zu trennen,

See also:  Ich Liebe Meine Frau Nicht Mehr Was Tun?

Kann keine tiefen Gefühle empfinden?

Gefühlskalt: Was Alexithymie ist – Gefühlskälte: Was Alexithymie ist Alexithymie ist besser bekannt als Gefühlsblindheit und Gefühlskälte. Sie beschreibt das Persönlichkeitsmerkmal weder wahre Freude noch Trauer empfinden zu können. Auch wenn Alexithymie in das Feld der psychosomatischen Krankheitslehre einzuordnen ist, ist sie keine Krankheit.

  • Ein anderes Synonym, welches das Störungsbild genauso treffend beschreibt, ist Gefühls-Legasthenie.
  • Sie meint in diesem Sinne eine Störung der Gefühlswelt und emotionalen Wahrnehmung.
  • Wortherkunft: Alexithymie ist ein Kunstwort, das sich aus dem Griechischen ( a, lexis und thymos) herleitet und übersetzt die “Unfähigkeit, Gefühle zu lesen und auszudrücken” bedeutet.

Ursprünglich wurde bei der Alexithymie von einer Persönlichkeitsstörung ausgegangen, die auch psychosomatische Symptome verursacht. In der modernen Forschung ist diese Ansicht umstritten. Heute wird Alexithymie häufig bei Betroffenen einer geringen emotionalen Intelligenz beobachtet.

  1. Unter emotionaler Intelligenz wird allgemein die Fähigkeit verstanden, eigene und fremde Gefühle wahrnehmen und einordnen zu können.
  2. Circa zehn Prozent der Deutschen leiden an emotionaler Gefühlsblindheit.
  3. Da also ungefähr jeder Zehnte davon betroffen ist, ist es gut möglich, dass du eine betroffene Person kennst oder selbst davon betroffen bist.

Alexithymie impliziert das Unvermögen oder die Unfähigkeit, die eigenen Gefühle wahrnehmen und ausdrücken zu können. Dazu gehört auch das Verbalisieren von Emotionen. Alexithymie geht aus diesem Grund mit einer verminderten bis hin zu einer fehlenden emotionalen Intelligenz einher.

  • eigene Emotionen genau zu kennen und wahrzunehmen
  • die eigenen Gefühle zu steuern und zu beeinflussen
  • emotional angemessen zu reagieren
  • Gefühle gezielt einzusetzen, um etwas damit zu bezwecken
  • sich in die Gefühlswelt anderer hineinzuversetzen
  • das emotionale Verhalten anderer zu interpretieren

Diese Defizite führen dazu, dass Betroffene sich in ihrem sozialen Umfeld nur schwer zurechtfinden können. Wichtig zu betonen ist, dass Gefühlsblindheit nicht bedeutet, dass keine Gefühle vorhanden sind. Sie finden nur keinen verbalen Ausdruck.

Kann man zusammen sein ohne sich zu lieben?

1. Kann Liebe ohne Verliebtheit entstehen? – Ja, Liebe kann auch ohne eine Phase anfänglicher Verliebtheit entstehen. Im Laufe der gemeinsamen Zeit entwickelt sich zwischen Paaren nämlich das, was in der Psychologie als Bindung bezeichnet wird. Je mehr beide Partner miteinander erlebt haben, desto verbundener und näher fühlen sie sich.

Was passiert wenn man keine Liebe hat?

Fehlende Berührung kann krankmachen – Der Mensch ist auf eine gewisse Stimulierung von außen angewiesen, ansonsten verkümmert er. Das zeigt sich deutlich bei Säuglingen, die keinen Körperkontakt bekommen. Bei ihnen verzögert sich die gesamte Entwicklung (Deprivation).

  1. Ohne liebevollen Kontakt drohen psychische Störungen wie Ängste, Kontaktunfähigkeit, Bindungslosigkeit, geistige und körperliche Verkümmerung”, sagt Franz Brunner, Psychotherapeut am Institut für Psychotherapie des Kepler Universitätsklinikums.
  2. Aber nicht nur Säuglinge und Kinder brauchen körperliche Zuwendung, der Mensch ist in jedem Alter darauf angewiesen.

Mögliche Auswirkungen fehlender positiver Berührungen sind:

Mangelnde Entwicklung und langsames WachstumSüchte (z.B. Magersucht, Alkoholsucht, Drogen, Spielsucht)Negative Auswirkung auf Selbstwert und SelbstvertrauenAffektive Störungen wie DepressionenEin lang andauernder Mangel an Berührungen kann zu Stress (Ausschüttung durch Cortisol) und auf Dauer zu hohem Blutdruck führen und schwächt das Immunsystem.

Ob mangelnde Berührung einen Menschen krankmacht, hängt auch davon ab, inwieweit der Mensch in seinen anderen Fähigkeiten (hören, schmecken, riechen, sehen) eingeschränkt oder gestört ist. Ein Mangel an Berührung kann aber nur bis zu einem gewissen Maß durch andere Sinneseindrücke kompensiert werden.

Kann man mit Alexithymie lieben?

Gefühlsblindheit kann Beziehungen enorm belasten – Doch nicht nur das eigene Gefühlsleben ist Menschen mit Alexithymie fremd: Es fällt ihnen auch schwer, die Gefühle anderer zu deuten und darauf angemessen zu reagieren. Überschwängliche Freude oder Trauer drücken Menschen mit dieser Persönlichkeit eher rational aus: ” Der- oder diejenige würde nicht sagen:,Ich liebe dich so sehr,

  • Du bist der wunderbarste Mensch auf Erden.
  • Ich habe Schmetterlinge im Bauch.'”, zitiert der Business Insider Isabella Heuser, Direktorin der Klinik und Hochschulambulanz für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité Berlin.
  • Typisch seien dagegen rationale Auskünfte auf der Sachebene, wie etwa: ‘Ich finde, wir passen gut zusammen und haben ähnliche Lebensphilosophien.

Wir sollten zusammenbleiben’. “Wenn die Alexithymie sehr ausgeprägt ist, kann das zu Problemen in zwischenmenschlichen Beziehungen führen”, sagt Heuser. Vor allem, weil Empathie und damit einhergehendes Verständnis häufig zu kurz kommen.

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