Wie Mache Ich Schluss Obwohl Ich Sie Liebe?

Wie Mache Ich Schluss Obwohl Ich Sie Liebe
5. Sei offen für neue Erfahrungen – Trennungen sind vor allem deswegen so schmerzhaft und schwer, weil die meisten Menschen sich vor Veränderungen fürchten. Wenn du diesen Veränderungen jedoch eine Chance gibst, ebnest du dir den Weg zu neuen positiven Erfahrungen.

Wie bereits erwähnt, solltest du nach einer Trennung sämtliche Orte und Aktivitäten meiden, die dich an deinen Expartner erinnern. Suche dir stattdessen neue Hobbys. Möglicherweise gibt es etwas, das du schon immer mal ausprobieren wolltest: Reiten, Fallschirmspringen oder einem Buchclub beitreten? Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Probiere aus, was dir Freude bereitet. Ein weiterer Pluspunkt: Wer sich einem neuen Hobby widmet, lernt auch neue Menschen kennen. Möglicherweise ergeben sich hieraus feste Freundschaften oder sogar eine neue Partnerschaft.

Kann man sich trotz Liebe trennen?

Wann eine Trennung trotz Liebe die Lösung sein kann – Für eine Trennung aus Vernunft kann es ganz unterschiedliche Ursachen geben. Entscheidend ist dabei letztendlich immer die Frage, ob ein Beziehungspart unter den Umständen der Partnerschaft leidet.

  1. Die beiden Partner*innen in einer Beziehung haben so verschiedene Pläne für die eigene Zukunft, dass sich hierfür kein Kompromiss finden lässt. Zum Beispiel will eine Person unbedingt eine Familie gründen, die andere möchte jedoch auf keinen Fall Kinder.
  2. Es gab einen Vorfall in der Beziehung, durch den das Vertrauen in den*die Partner*in verloren gegangen ist – etwa ein Seitensprung oder eine Affäre,
  3. Auch unterschiedliche angestrebte Beziehungsmodelle können eine Trennung trotz Liebe nötig machen. Etwa, wenn eine*r sich eine offene Beziehung wünscht, für den*die andere*n jedoch nur eine monogame Partnerschaft infrage kommt.
  4. Wenn die Liebe nicht im Gleichgewicht ist, kann das die Beziehung auf Dauer belasten. Deshalb ist eine Trennung manchmal die beste Lösung, wenn eine Person deutlich mehr liebt und in die Partnerschaft investiert als die andere.
  5. Zu guter Letzt sind toxische Verhaltensweisen ein guter Grund für eine Trennung trotz Liebe. Das können entweder Gewalt in der Partnerschaft sein, aber auch extreme Eifersucht, Narzissmus oder Suchtprobleme.

Wie erkläre ich ihr dass ich sie nicht mehr Liebe?

TIPP 4: Bereite dich auf das Trennungsgespräch vor. – Überlege dir den Wortlaut, mit dem du die Beziehung beendest und die Trennung aussprichst. Sag deinem Partner z.B., dass ihr nicht mehr zusammenpasst, dass er nicht der Partner ist, den du dir wünschst.

  1. Du brauchst an diesem Punkt noch keine umfassende Erklärung für deine Entscheidung abzugeben.
  2. Dein Partner wird wahrscheinlich erst einmal geschockt oder aus der Fassung sein und deine Trennungsgründe nicht hören.
  3. Sätze wie, dass es dir schwerfällt, ihm das zu sagen, oder dass es dir leid tut, dass eure Partnerschaft so endet, können ein wenig den Druck nehmen.
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Überlege dir auch, wie dein Partner auf deine Trennungsabsicht reagieren könnte, und wie du damit umgehen willst. Er könnte etwa mit Schock und Sprachlosigkeit, gewollt cool, mit einem Weinkrampf oder Wutanfall reagieren. Dein Partner könnte dich anflehen, dass du deine Entscheidung zurücknimmst.

Warum fällt es mir schwer mich zu trennen?

Was sind die Gründe, warum eine Trennung so verdammt schwerfällt? –

Zunächst ist Trennung evolutionär etwas, das Bedrohlich wirkt. Wer früher ausgestoßen oder allein gelassen wurde, konnte nicht überleben. Entsprechend reagieren Menschen mit Schock und traumatischen Belastungsstörungen. Das will man weder sich noch dem ehemals geliebten Partner leichtfertig antun. Dann kommt es auf die Gesamtbilanz des Paares an: Ich erlebe in der Paarberatung häufig, beispielsweise wenn es um Untreue oder eine Affäre geht, dass sehr lange von den Partnern abgeglichen wird, ob nicht die guten Erfahrungen überwiegen und die gemeinsam erreichten Ziele wichtiger sein könnten als die Kränkung und der Betrug: nicht nur gemeinsame Kinder oder geschaffener Besitz, auch gemeinsame Erlebnisse zählen dazu. Ein wichtiger Aspekt: die Gewöhnung an typische Beziehungsprobleme, Menschen passen sich schnell und gut an. Sogar in unglücklichen Beziehungen höre ich Partner oft sagen: „Hier kenne ich die Probleme und weiß, mit ihnen umzugehen, In einer neuen Beziehung tausche ich nur die Konflikte und muss neu lernen.” Emotionale Abhängigkeit kann eine Rolle spielen, vielleicht sind die Betroffenen Ko-Abhängige in einer emotional abhängigen Beziehung – aber das lässt sich nur im Einzelfall beantworten. Jeder Einzelfall erzählt oft eine für Außenstehende ganz klare Botschaft: „Schluss machen! Schütze dich! Geh!” Aber warum die nicht bei den Betroffenen durchdringt, das ist sehr individuell. Ein letztlich positiver Aspekt ist die Hoffnung, dass sich der Konflikt (oder der Partner) doch noch ändern würden. Solange die Partner nicht zu lange zu vergeblich hoffen, ist das okay. Häufig ist diese Hoffnung jedoch schon so oft enttäuscht worden, dass das Abwarten letztlich zur Qual wird. Wer viel reflektiert, sucht die Schuld an den Beziehungsproblemen nicht nur beim Partner. Selbstzweifel über den eigenen Anteil an den Beziehungsproblemen verhindern vorschnelle Reaktionen natürlich. Doch man kann Dinge auch „zer”-denken. Und dann sind da natürlich die Liebe und die Bindung zum Partner, die sich nicht wie ein Lichtschalter ausknipsen lassen. Der Wunsch, die zeit zurückzudrehen und wieder glücklich verliebt sein zu können, der geht nicht so einfach weg. Liebeskummer wurde lange unterschätzt und belächelt. Heute weiß man, dass ein Broken Heart Syndrom gefährlich werden kann. Existentielle Gründe: Eine Trennung kann teuer zu stehen kommen. Wie geht es das Leben weiter, wenn aus einem Haushalt zwei werden und wer zahlt das zweite Sofa, den zweiten Tisch, das zweite Bett? Der Partner, der weniger verdient, steht vielleicht vor dem materiellen Nichts. Gemeinsame Kinder machen eine Trennung sicher nicht leichter. „Wir möchten unseren Kindern keine kaputte Familie antun. Sie sollen keine Scheidungskinder werden.” Die Absicht dahinter ist klar: Der Wunsch, das Beste für die Kinder zu bieten. Doch ich warne davor zu denken, das Aufrechterhalten einer zerrütteten Partnerschaft würde Kinder weniger belasten getrennte Elternteile, die glücklich werden. Wer sich trennt, zeigt auch, dass man sich nicht mit einer unglücklich machenden Situation abfinden muss. Dass man nicht alles ertragen muss. Und seinen Kindern etwas vorspielen, das bringt sowieso nichts. Sie merken es sowieso und sie werden ihren Eltern irgendwann vorwerfen, angelogen und betrogen worden zu sein. Zuletzt ein seltener, aber umso wichtiger Grund, die Trennung nicht durchzuführen: Angst. Viele Frauen müssen Gewalt oder Schlimmeres befürchten, wenn sie sich trennen. Sie benötigen Unterstützung und Schutz.

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Was sind Gründe um Schluss zu machen?

Die meisten Studienteilnehmenden kreuzten als Gründe, warum sie Schluss machen wollten, vor allem emotionale Distanz, Ungleichheit und Vertrauensbrüche oder ein Problem mit dem Charakter des*der Partner*in an. Ob die Person verheiratet war oder nicht, spielte dabei keine Rolle.

Wie lange sollte man nach einer Trennung alleine sein?

Die Phasen nach der Trennung nutzen – Aber was ist nun ein angemessener Zeitraum, um Wunden zu lecken, sich selbst zu finden und wieder fit zu werden für eine neue Liebe? Ich finde, ein halbes Jahr sollte nach einer Trennung ins Land gehen, bevor man wieder den Hafen einer festen Beziehung ansteuert.

Das wäre jedenfalls ideal. Acht Wochen, um sich abzunabeln. Acht Wochen, um sich zu orientieren. Acht Wochen, um auszugehen, mit sich allein Spaß zu haben, das Leben zu lieben. Doch was passiert, wenn man sich schnell neu verliebt hat? Wenn einem in der ersten Phase beim Bäcker einer über den Weg läuft, in den man sich unsterblich verguckt? Ohne jede Chance auf Gegenwehr.

Was ist, wenn man von einer Beziehung in die nächste geht, weil da schon ein Mann auf einen wartet? Für den man sich vielleicht sogar getrennt hat. Nun, wenn das der Fall ist, würde ich dringend dazu raten, sehr langsam in die neue Beziehung zu gehen.

  1. Ich würde dazu zu raten, zu schleichen und den Fuß vom Gaspedal des Herzens zu nehmen! Also auf keinen Fall täglich zusammenhocken! Erst Recht auf keinen Fall gleich zusammenziehen, um Himmels willen.
  2. Ich weiß, wie schwierig das ist, wenn jede Faser von Körper, Seele und Geist nach dem neuen Mann schreit.
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Trotzdem, schreibt Euch das hinter die Ohren! Die Parole lautet: Liebe auf Sparflamme! Die meisten von Euch haben doch auch schon einmal eine Diät gemacht und sind versiert im Verzichten, weil am Ende die gute Figur winkt. So müsst Ihr das sehen, wenn Ihr Euch mit einem Kerl zurückhaltet.

  1. Am Ende winkt die bessere Beziehung! Weil Ihr im Kopf und im Herzen klar seid.
  2. Und diese Klarheit braucht einfach Zeit.
  3. Ihr müsst erkennen, woran die alte Beziehung gescheitert ist, um es in der nächsten besser zu machen.
  4. Und was ist mit den Übergangsmännern? Ich werde immer wieder gefragt, was ich von sogenannten “Übergangsmännern” halte.

Ob die denn wenigstens gehen. Die gehen! Die finde ich toll! Vorausgesetzt, man verliebt sich nicht und der Übergangsmann kann mit diesen Gefühlen nichts anfangen. Oder umgekehrt. Er verliebt sich und drängelt auf mehr, als ein Übergangsmann zu sein. Das ist ein Drama, das man nach einer Trennung nicht braucht.

Was man gut haben kann, das ist erfüllender und geiler Sex. Hat man einen netten und hübschen und erotischen Mann gefunden, der in dieser Angelegenheit ein bis zwei Mal in der Woche bei einem vorbeischaut, hilft das enorm bei der Selbstfindung und Verarbeitung der Trennung. Dann ist man allein und hat Zeit zum Nachdenken.

Und man ist doch nicht so wirklich allein. Dennoch gerade allein genug, um zu sich zu kommen. Perfekt!

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