Wann Katze Raus Lassen?

Wann Katze Raus Lassen
Wann darf eine Katze zum ersten Mal ins Freie? Wenn Sie ein Kitten aufgenommen haben, sollte dies in den ersten Monaten keinen Freigang erhalten. Dies sollte frühestens mit acht Monaten erfolgen. Manche Katzenhalter warten sogar, bis die Katze beinahe ein Jahr alt ist.

Wann ist der richtige Zeitpunkt eine Katze raus zu lassen?

Die Katze zum ersten Mal rauslassen: Vorbereitung – Sofern Sie sich für die Haltung einer jungen Katze und deren Gewöhnung an einen Freigang entschieden haben, sollten Sie dies nicht überstürzen. Am wichtigsten ist es, die Grundimmunisierung abzuschließen, bevor Sie Ihre Katze zum ersten Mal rauslassen: Schutzimpfungen, vor allem gegen Katzenschnupfen, Katzenseuche und Tollwut, müssen grundsätzlich komplett abgeschlossen sein und sollten etwas Zeit haben, um im Körper zu wirken.

  1. Ebenso kann eine Impfung gegen Leukämie bei Freigängern sinnvoll sein.
  2. Die Grundimmunisierung sollte mit dem 16.
  3. Lebensmonat abgeschlossen sein, weshalb die Samtpfote spätestens dann nach draußen kann.
  4. Nachdem die wichtigsten Katzenimpfungen erfolgt sind, müssen diese in entsprechenden Impfintervallen immer wieder aufgefrischt werden.

Bedenken Sie auch, dass durch das Zusammentreffen mit Artgenossen ungewollte Trächtigkeiten entstehen können, weshalb Sie Ihre Katze kastrieren lassen sollten, sofern Sie dies nicht wollen. Auch die Kastration von Katern ist bei Freigängern zu empfehlen, um unkontrollierte Vermehrung auszuschließen.

  • Bevor sie die Katze das erste Mal rauslassen, können Sie an Ihrem Haus ein paar Vorbereitungen treffen: Wenn Ihre Katze jederzeit Zugang nach drinnen haben soll, kann eine Katzenklappe sinnvoll sein.
  • Über Katzenrampen, die beispielsweise zu einem Fenster führen, können Katzen sich schneller bemerkbar machen, um rein- und rausgelassen zu werden.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie immer zuhause sein können, um Ihren Liebling wieder rein zu lassen, sollten Sie zumindest einen Unterschlupf bereitstellen. Teilen sich Vierbeiner und Kinder den Haushalt, sollten Sie außerdem darauf achten, dass Sandkästen oder ähnliche Spielorte im Garten bei Nicht-Benutzung abgedeckt werden, damit die Katze im einladenden weichen Sand nicht ihr Geschäft verrichtet.

Wie lange sollte man eine Katze im Haus lassen bevor man sie raus lässt?

Lass sie mindestens vier Wochen im Haus. So gehst du sicher, dass die Katze die neue Umgebung als Zentrum ihres Reviers anerkennt. Begleite deine Katze bei den ersten Freigängen auf kurzen Spaziergängen, damit sie ihr neues Revier kennenlernt und Vertrauen in die neue Situation fasst.

Soll ich meine Katze rauslassen?

W er seine Katze ausschließlich in der Wohnung hält, muss sich oft rechtfertigen – denn Katzen wollen spielen, am liebsten draußen. Trotzdem sind einige Tiere in den sicheren vier Wänden besser aufgehoben. Allerdings müssen die Bedingungen stimmen. Die Wohnungshaltung hat einen entscheidenden Vorteil: Während in der Natur jede Menge Gefahren auf eine Katze lauern, kann zu Hause nicht viel passieren.

  1. Doch dem Charakter der Katzen wird das Leben ohne Freigang kaum gerecht.
  2. Atzen sind Jäger.
  3. Sie wollen ihrer Beute auflauern und mal einem Vogel oder einer Maus hinterherjagen”, sagt Astrid Behr vom Bund Praktizierender Tierärzte in Frankfurt am Main.
  4. Ranke oder behinderte Tiere aber kommen in der freien Natur oft nicht zurecht, sagt Lea Schmitz vom Deutschen Tierschutzbund in Bonn.

„Für Katzen, die Epilepsie haben, blind oder taub sind, ist der Freigang eher nicht geeignet.” Das gilt auch für Tiere, die das Katzenleukämievirus (FeLV) oder das Feline Immunschwächevirus (FIV) in sich tragen. Die für den Menschen ungefährlichen Erreger übertragen Tiere untereinander vor allem durch Bisse.

Wie gewöhne ich junge Katze an Freigang?

Nimm dir dafür ein paar Wochen Zeit, damit sie sich damit richtig wohl fühlt und gerne mit dir mitgeht – zum Beispiel auf Ausflüge in den Keller. Klappt das gut, dass kannst du die ersten Ausflüge in die große weite Welt mit ihr zusammen an der Leine machen. Der richtige Freigang kommt dann später.

Was tun wenn wohnungskatze raus will?

Ist ein Ausgang an der Leine sinnvoll? – Ein kleiner Spaziergang mit der Katze an der Leine? Undenkbar oder doch im Bereich des Möglichen? Ja sicher, denn wenn Du so etwas auf Deinem Grund und Boden durchspielst, kannst Du Deiner Katze eine Menge Vertrauen beibringen.

Lass Deine Samtpfote herumstöbern und herumrennen. Dein Liebling kann selbst entscheiden, wann der kleine Ausflug wieder beendet ist. Wenn Dein Liebling unsicher ist, gibt ihm die Leine und die Verbundenheit mit Dir mehr Sicherheit. Du bist ja immer in Reichweite Deiner Katze. Animiere Deine Katze mit ein paar Leckerlis auch mal dazu, Stellen im Garten zu erkunden, von denen aus sie keinen Sichtkontakt zu Dir hat.

Spürt Deine Katze, dass etwa der Holzstapel oder der Kompostbehälter einfach nur harmlos herumstehen, ist alles in bester Ordnung. Lass Deiner Katze beim Erkunden ruhig genug Zeit. Denk mal daran, dass Du ja auch nicht beim ersten Mal mit Anlauf vom Drei-Meter-Brett im Freibad gesprungen bist.

Sind Katzen mit Freigang glücklicher?

Freiheit hat Ihren Preis – Wer seiner Katze den Weg ins Katzenabenteuerland ermöglichen möchte, sollte sich diese folgenschwere Lebensentscheidung gut überlegen. Eine Freigängerkatze wird sich schwer damit tun, sich als Wohnungskatze wohl zu fühlen. Ausnahmen bestätigen immer wieder die Regel, aber darauf sollte man sich niemals verlassen.

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Eine Naturkatze wird nach draußen wollen und ihren Drang nach Freiheit vehement und lautstark einfordern. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine Freigängerkatze sollte eine Wohngegend ohne viel Verkehr sein. Wenn eine Samtpfote in der Natur herumstreunert, sollte sie unbedingt, nicht nur zum eigenen Schutz, ausreichend geimpft sein.

Bei Katzen, die möglicherweise Beute machen, sollte der Kot sicherheitshalber auf Parasiten untersucht und die Samtpfoten regelmäßig entwurmt werden. Bei Kontakt mit anderen Tieren kann ein Vierbeiner schnell zum „Flohtaxi” werden und auch Zecken mit ins Haus tragen.

  1. Auch hier gilt es, genau zu schauen oder vorzubeugen.
  2. Atzenhalter sollten sich bewusst sein, dass sie zudem starke Nerven brauchen.
  3. Ihre Samtpfote wird Sie als „Türöffner” lautstark fordern, denn sie gibt vor, wann es Zeit ist, nach draußen zu gehen, und wann sie wieder ins vertraute Heim möchte.
  4. Wer berufstätig ist und erst am Abend nach Hause kommt, sollte über eine Katzenklappe nachdenken.

Aus einem abendlichen Auslauf kann leicht eine Nachtwanderung werden und gerade im Winter sollte die Katze dann die Möglichkeit haben, schnell wieder ins warme Haus zu kommen. Wer möchte schon in der Nachtruhe gestört werden, um sein Tier wieder ins Haus zu lassen? Einige Katzenhalter gewähren dem Haustiger tagsüber ihren Ausgang.

  • Wer aber tagsüber zur Arbeit fährt, kann sein Tier nicht im Blick behalten.
  • Nicht selten sind Streitereien und Kämpfe mit Nachbarskatzen und es kann zu heftigen Bissverletzungen kommen, die unbedingt durch einen Tierarzt behandelt werden sollten.
  • Es ist immer wieder zu beobachten, dass nicht angeleinte Hunde auf Katzen treffen und diese hetzen oder schlimmstenfalls auch packen.

Ein Notfallplatz, vielleicht ein erhöhter Sitz- oder geschützter Schlafplatz im Carport, bietet guten Schutz vor vierbeinigen Feinden und auch vor Wind und Wetter. Eine wetterfeste Katzenhöhle auf der Gartenbank ist ebenfalls eine gute Variante, wenn die Katze einmal nicht ins Haus kommt.

Die Samtpfoten gehen ihrem Naturell entsprechend in der Natur auf Raubzüge, und dann jagen sie alles, was ihnen unter die Pfoten kommt. Sie finden Mäuse und Vögel zum Hinterherjagen genauso interessant wie die über den Rasen sausende Biene oder Hummel. Diese Insekten können eine große Gefahrenquelle sein, besonders wenn die Samtpfote danach schnappt.

Rattengift und andere Chemikalien können ebenso gefährlich werden wie ein Katzenhasser in der Nachbarschaft, der schlimmstenfalls vergiftete Köder auslegt.

Wann dürfen Katzen nicht mehr raus?

Katzen – eine Gefahr für Wildtiere – NABU Hamburg Hauskatzen sind liebenswerte Begleiter des Menschen. Ihre Jagd auf Amseln, Finken, Rotkehlchen, Meisen und andere Gartenvögel führt daher regelmäßig zu Verstimmungen zwischen Katzenhaltern und Vogelfreunden. Hauskatze – Foto: Helge May Dringt eine Katze in das Brutrevier eines Vogels ein, gerät dieser in Alarmstimmung. Er verlässt das Nest, warnt unablässig und stellt dabei alle anderen wichtigen Aktivitäten wie Futtersuche, Füttern des Nachwuchses, Brüten und Hudern ein.

  • Durch die hohe Katzendichte in Städten hält dieser Zustand oft lange an und wird zum Dauerstress mit der Folge, dass Gelege auskühlen, Jungvögel geschwächt und Gelege verlassen werden.
  • Es ist also nicht nur das Gefressen werden, sondern auch die konstante Störung, die den Wildtieren zusetzt.
  • Junge Bachstelze – Foto: Annegret Wiermann Verwilderte Hauskatzen Ein großes Problem für Wildtiere stellen auch verwilderte, herrenlose Hauskatzen dar.

Sie decken ihren Nahrungsbedarf außer über menschliche Abfälle praktisch komplett durch die Jagd auf Kleintiere. Mit umfassenden Programmen zur Kastration aller verwilderten Hauskatzen, kombiniert mit einer entsprechenden Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Hauskatzen mit Freigang, würde der Bestand verwilderter Katzen deutlich abnehmen.

Weit über 200 Kommunen in Deutschland (z.B. Paderborn) sind dementsprechend schon aktiv geworden. Hamburg gehört nicht dazu. Wildtier sein in der Stadt – kein leichter Job Einerseits müssen wilde Tiere in der Stadt mit den Gefahren durch Verkehr, Gebäude (Vogelschlag an Glasscheiben!), Lärm, Störungen und unsichere Futterquellen klar kommen, andererseits müssen sie sich zusätzlich einer Übermacht gut genährter, topfitter Hauskatzen und ihrem oft tödlichen Jagdtrieb erwehren.

In der Tat kein leichter Job. Der NABU ruft deshalb alle Katzenfreunde zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit dem Allgemeingut StadtNatur auf. So helfen Sie unseren Wildtieren:

Kastrieren Sie auf jeden Fall Ihre Katze, bevor Sie sie in die Natur lassen!Halten Sie Ihre Katze mindestens während der Brutzeit von Mitte April bis Mitte Juli, vorzugsweise aber bis Mitte August morgens im Haus! Aus Sicht der Wildtiere wäre es am besten, Katzen sogar ganzjährig im Hause zu halten. Viele Katzenhalter verhalten sich hier schon jetzt vorbildlich.Bedenken Sie, dass Glöckchen wenig helfen, da nur gesunde erwachsene Vögel dadurch gewarnt wegfliegen können, Jungvögel, Amphibien und andere Tiere aber nicht!Vielen Dank für Ihr Verständnis.

3.1 MB : Katzen – eine Gefahr für Wildtiere – NABU Hamburg

Welche Katzen brauchen keinen Freigang?

Wohnungskatze Pauschal lässt nur bedingt eine Aussage machen, welche Katzenrassen sich besonders gut oder schlecht als Wohnungskatze eignen. Der individuelle Charakter und vor allem das Umfeld, in dem Kitten aufwachsen, spielen dabei eine entscheidende Rolle.

  1. Ennen die Katzen keinen Freilauf und fühlen sich wohl, dann kommt prinzipiell jede Katzenrasse für die Haltung in der Wohnung in Frage.
  2. Beliebt sind unter anderem die,,, und,
  3. Ein wenig freiheitsliebender sind und,
  4. Ritisch wird es bei allen Katzen, die bereits Freigang kennengelernt haben und dann als Wohnungskatze gehalten werden.
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Dasselbe gilt für Katzen, die seit Generationen draußen auf dem Land gelebt haben. Ihr Freiheitsdrang könnte so groß sein, dass sie bei ausschließlicher Haltung in der Wohnung unglücklich sind. Für sie sollte Freigang möglich sein. Wer diesen keinesfalls realisieren kann, entscheidet sich besser für eine Katze, die in engem Kontakt mit Menschen in einer Wohnung oder einem Tierheim aufgewachsen ist.

  1. Wer seiner Katze gefahrenlos Freigang bieten kann, kann leicht behaupten, dass dies die artgerechtere Haltung sei.
  2. Jedoch muss man hier differenzieren: Einer Katze im 4.
  3. Stock eines Mietshauses kann nun einmal kein Freigang ermöglicht werden.
  4. Darauf verzichtet werden sollte auch, wenn sich in unmittelbarer Nähe eine stark befahrene Straße befindet.

Auch bei Langhaarkatzen, deren Pflege durch Freigänge noch erhöht wird, ist eine Wohnungshaltung die bessere Entscheidung. Für ein kann auch indoor gesorgt werden und es gibt durchaus Vorteile gegenüber Freigängerkatzen: Wohnungskatzen leben im Schnitt ! Gründe dafür sind unter anderem der Autoverkehr, Krankheiten und Revierkämpfe.

Wie lange kann man junge Katzen alleine lassen?

Wie lange kann ich mein Katzenbaby allein lassen? – Wie bereits erwähnt, sind Katzen sehr soziale Lebewesen, Vor allem Kitten sind allerdings auf ausreichend sozialen Kontakt angewiesen und sollten deswegen nicht so lange allein gelassen werden. Kitten unter 4 Monaten sollten nicht länger als 2–4 Stunden alleine gelassen werden.

Woher weiß eine Katze wo sie wohnt?

Die Angst ist groß, wenn die geliebte Fellnase auch nach einigen Tagen des Herumstreunens verschwunden bleibt. Doch dank ihres ausgeprägten Orientierungssinns schaffen es Katzen trotz großer Entfernung wieder nach Hause zu finden. Aber wie genau stellen die Vierbeiner das eigentlich an? Das Ortsgedächtnis und der Orientierungssinn von Katzen sind ein viel erforschte Phänomene, zu denen es einige Theorien gibt.

  1. Immer wieder werden Geschichten bekannt, laut denen Katzen sogar 30km und mehr überwinden konnten, um zum Wohnsitz zurückzukehren.
  2. Wie weit die maximale Entfernung genau beträgt, innerhalb welcher Katzen wieder nach Hause finden, ist bislang ungeklärt.
  3. Der innere Kompass der Katze Katzen haben nicht nur einen sehr ausgeprägten Gehörsinn, sondern auch eine beeindruckende Sehleistung.

Sie können mit sechsmal schwächerem Licht sehen als wir Menschen, wodurch sie auch im Dunkeln bestens zurechtkommen. Die Tiere besitzen spezielle Nervenzellen in den Augen, mithilfe derer sie auch Töne über die Sehorgane wahrnehmen können. Dadurch können sie viel mehr Töne voneinander unterscheiden und auch Entfernungen deutlich “sehen”.

  • So kann deine Fellnase eventuell hören, wie weit das eigene Heim entfernt ist oder zumindest erkennen, in welcher Richtung die bekannten Geräusche liegen.
  • Viele Forscher glauben außerdem, dass sich Katzen mithilfe des Magnetfeldes der Erde orientieren.
  • Diese kompassartige Wahrnehmung ist auch bei etlichen anderen Arten wie Vögeln oder Fischen nachgewiesen.

So wurde auch beobachtet, dass Katzen kurz vor dem Ausbruch von Erdbeben oder Vulkaneruptionen sehr unruhig geworden sind, da sie ihr Instinkt zur Flucht veranlasst. Aber natürlich erfolgt auch ein großer Teil ihrer Orientierung anhand der vertrauten Geräusche und Erinnerungen.

  1. Ein guter Orientierungssinn ist leider keine Garantie, dass Deine Katze immer nach Hause findet.
  2. Es ist besonders wichtig, Deinem Liebling ein vertrautes Heim zu schenken, da die Prägung auf den Ort, zu dem sie immer wiederkehren, entscheidend ist.
  3. Ommt es zu einem Umzug, solltest Du mindestens vier bis sechs Wochen warten, bis du Deinen Vierbeiner erstmals aus dem Haus lässt.

Kennen Katzen ihren Rückzugsort, finden sie fast immer dahin zurück.

Haben Katzen Trennungsschmerz?

Maßnahmen gegen Trennungsangst bei Katzen – Wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome auch bei Ihrer Katze feststellen, sollten Sie zuerst andere Ursachen ausschließen, Denn gerade Unsauberkeit, Aggressivität oder übersteigerte Pflege können auch Anzeichen für Krankheiten sein.

  1. Leidet eine Katze beispielsweise an Demenz, kann sie vergessen, wo ihre Toilette ist und deshalb unsauber werden.
  2. Sind organische Ursachen ausgeschlossen, so sollten Sie dringend dafür sorgen, dass Ihre Katze sich alleine beschäftigen kann, wenn Sie nicht da sind.
  3. Wie die Studie „Identifizierung von Trennungsproblemen bei Hauskatzen” (2020) zeigte, sind vor allem Katzen von Trennungsangst betroffen, die weder Spielmöglichkeiten noch Artgenossen haben, mit denen sie sich beschäftigen können.

Ein Beispiel für eine gute Beschäftigung für Katzen ohne den Mensch: Schnüffelkissen oder Fummelbretter. Darin können Sie Trockenfutter verstecken und die Katze kann es suchen. Das nimmt einige Zeit in Anspruch und belohnt die Katze außerdem mit Futter.

keine übermäßigen AbschiedszeremonienStress und Hektik vermeiden, bevor Sie das Haus verlassenGeben Sie der Katze die Möglichkeit, nach draußen zu sehen. Katzen lieben es, wenn Sie Dinge beobachten können.

Zusätzlich sollten Sie überdenken, ob Sie Ihre Katze vielleicht zu lange alleine lassen, Die meisten Katzen können zwar problemlos mehrere Stunden alleine bleiben, fünf Tage die Woche jeweils acht Stunden sind aber auch für Katzen zu viel. Denken Sie in diesem Fall darüber nach, Ihrer Katze einen Artgenossen oder einen Katzensitter zu besorgen, sonst vereinsamt sie womöglich.

Wie weit laufen Katzen nachts?

Die Reviergröße einer Katze – Wie groß das Revier einer Katze wirklich ist, kann mithilfe eines kleinen GPS-Trackers, der an einem Halsband befestigt wird, ermittelt werden. Viele Besitzer sind erstaunt, wie weit ihre kleinen Tiger teilweise tatsächlich laufen.

  • Der Radius einer normalen kleinen Runde rund ums Haus beträgt meist nur knapp 50 Meter,
  • Während einer ausgedehnten Jagd- und Erkundungsrunde entfernen sich einige Katzen aber auch gerne mal 0,5 bis 1 Kilometer vom Zuhause.
  • Unkastrierte Kater besitzen meist ein größeres Revier als Katzen, da sie auf der Suche nach paarungsbereiten Weibchen sind.
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Zudem gibt es Unterschiede zwischen Stadt- und Landkatzen. Durch die dichtere Bebauung haben Katzen in Städten meist nur ein kleines Revier von 1.500 bis 2.000 Quadratmetern, Ländlich wohnende Katzen können schon mal ein Revier von 60.000 Quadratmeter ihr Eigen nennen und laufen in einer Nacht teilweise auch mal 10 Kilometer Wegstrecke ab.

Warum will meine Katze ständig raus und wieder rein?

4. Verlustängste – Katzen, die viel Zeit alleine verbringen, neigen oft dazu, ihren Menschen ständig zu folgen, wenn dieser Zuhause ist. Damit möchte die Katze sicherstellen, dass der Mensch sie nicht wieder verlässt. Oft leiden diese Katzen unter Einsamkeit,

Wann dürfen Katzen nicht mehr raus?

Katzen – eine Gefahr für Wildtiere – NABU Hamburg Hauskatzen sind liebenswerte Begleiter des Menschen. Ihre Jagd auf Amseln, Finken, Rotkehlchen, Meisen und andere Gartenvögel führt daher regelmäßig zu Verstimmungen zwischen Katzenhaltern und Vogelfreunden. Hauskatze – Foto: Helge May Dringt eine Katze in das Brutrevier eines Vogels ein, gerät dieser in Alarmstimmung. Er verlässt das Nest, warnt unablässig und stellt dabei alle anderen wichtigen Aktivitäten wie Futtersuche, Füttern des Nachwuchses, Brüten und Hudern ein.

  1. Durch die hohe Katzendichte in Städten hält dieser Zustand oft lange an und wird zum Dauerstress mit der Folge, dass Gelege auskühlen, Jungvögel geschwächt und Gelege verlassen werden.
  2. Es ist also nicht nur das Gefressen werden, sondern auch die konstante Störung, die den Wildtieren zusetzt.
  3. Junge Bachstelze – Foto: Annegret Wiermann Verwilderte Hauskatzen Ein großes Problem für Wildtiere stellen auch verwilderte, herrenlose Hauskatzen dar.

Sie decken ihren Nahrungsbedarf außer über menschliche Abfälle praktisch komplett durch die Jagd auf Kleintiere. Mit umfassenden Programmen zur Kastration aller verwilderten Hauskatzen, kombiniert mit einer entsprechenden Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Hauskatzen mit Freigang, würde der Bestand verwilderter Katzen deutlich abnehmen.

Weit über 200 Kommunen in Deutschland (z.B. Paderborn) sind dementsprechend schon aktiv geworden. Hamburg gehört nicht dazu. Wildtier sein in der Stadt – kein leichter Job Einerseits müssen wilde Tiere in der Stadt mit den Gefahren durch Verkehr, Gebäude (Vogelschlag an Glasscheiben!), Lärm, Störungen und unsichere Futterquellen klar kommen, andererseits müssen sie sich zusätzlich einer Übermacht gut genährter, topfitter Hauskatzen und ihrem oft tödlichen Jagdtrieb erwehren.

In der Tat kein leichter Job. Der NABU ruft deshalb alle Katzenfreunde zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit dem Allgemeingut StadtNatur auf. So helfen Sie unseren Wildtieren:

Kastrieren Sie auf jeden Fall Ihre Katze, bevor Sie sie in die Natur lassen!Halten Sie Ihre Katze mindestens während der Brutzeit von Mitte April bis Mitte Juli, vorzugsweise aber bis Mitte August morgens im Haus! Aus Sicht der Wildtiere wäre es am besten, Katzen sogar ganzjährig im Hause zu halten. Viele Katzenhalter verhalten sich hier schon jetzt vorbildlich.Bedenken Sie, dass Glöckchen wenig helfen, da nur gesunde erwachsene Vögel dadurch gewarnt wegfliegen können, Jungvögel, Amphibien und andere Tiere aber nicht!Vielen Dank für Ihr Verständnis.

3.1 MB : Katzen – eine Gefahr für Wildtiere – NABU Hamburg

Sollten Katzen nachts raus?

Kann eine Katze im Winter draußen bleiben? – Gerade nachts sinken die Temperaturen im Winter nochmals deutlich herab. Deswegen solltest du deine Katze nachts nicht draußen lassen.

Eine gesunde Freigänger-Katze kann ohne Bedenken bei kalten Temperaturen für kurze Zeit draußen streunen. Ohnehin ist sie den Freigang gewohnt und möchte auch bei Schnee sicherstellen, dass das eigene Revier in Ordnung ist. Hauskatzen, Jungkatzen oder Katzen mit wenig Unterwolle sollten in der warmen Stube bleiben. So sind sie vor Blasenentzündungen und Erkältungen geschützt.

Gerade nachts sinken die Temperaturen im Winter nochmals deutlich herab. Deswegen solltest du deine Katze nachts nicht draußen lassen.

Was tun wenn wohnungskatze raus will?

Ist ein Ausgang an der Leine sinnvoll? – Ein kleiner Spaziergang mit der Katze an der Leine? Undenkbar oder doch im Bereich des Möglichen? Ja sicher, denn wenn Du so etwas auf Deinem Grund und Boden durchspielst, kannst Du Deiner Katze eine Menge Vertrauen beibringen.

  • Lass Deine Samtpfote herumstöbern und herumrennen.
  • Dein Liebling kann selbst entscheiden, wann der kleine Ausflug wieder beendet ist.
  • Wenn Dein Liebling unsicher ist, gibt ihm die Leine und die Verbundenheit mit Dir mehr Sicherheit.
  • Du bist ja immer in Reichweite Deiner Katze.
  • Animiere Deine Katze mit ein paar Leckerlis auch mal dazu, Stellen im Garten zu erkunden, von denen aus sie keinen Sichtkontakt zu Dir hat.

Spürt Deine Katze, dass etwa der Holzstapel oder der Kompostbehälter einfach nur harmlos herumstehen, ist alles in bester Ordnung. Lass Deiner Katze beim Erkunden ruhig genug Zeit. Denk mal daran, dass Du ja auch nicht beim ersten Mal mit Anlauf vom Drei-Meter-Brett im Freibad gesprungen bist.

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