Wann KNnen Meerschweinchen Raus?

Wann KNnen Meerschweinchen Raus
Über Nacht draußen bleiben dürfen die Tiere erst, wenn es keinen Bodenfrost mehr gibt. Das ist in der Regel ab Mitte Mai der Fall. Wenn die Tiere im Frühjahr an die Außenhaltung gewöhnt wurden, können sie von da an ganzjährig draußen bleiben.

Wie viel Kälte verträgt ein Meerschweinchen?

Bei Kälte: Maßnahmen für Meerschweinchen Wenn Meerschweinchen bei Wintertemperaturen ihre Zeit im Außengehege verbringen, sollten Tierfreunde sie regelmäßig beobachten und einige Maßnahmen beachten. In der Regel werden die Tiere im Sommer bei wärmeren Temperaturen langsam an die Außenhaltung gewöhnt.

  1. Damit sich die Tiere im Außengehege auch im Winter „pudelwohl” fühlen, sind einige Tipps zu beachten: Nur gesunde Meerschweinchen können Wintertemperaturen gut verkraften.
  2. Daher sollten die Tiere in kurzen Abständen gewogen werden.
  3. Denn die Gewichtskontrolle ist ein guter Gesundheitscheck.
  4. Bei Unsicherheiten, ist es immer besser, die Tiere einmal vom Tierarzt durchchecken zu lassen, bevor Erkrankungen lebensbedrohlich werden.

Zum Spielen werden sie nicht ins Haus getragen, da starke Temperaturschwankungen zu Erkältungen führen. Das Gehege muss wetterfest sein, Wassertränken dürfen nicht gefrieren. Mindestens vier Tiere sollten in einem Außengehege wohnen. Die Anzahl der Tiere ist im Winter besonders entscheidend, da die Tiere sich gegenseitig wärmen müssen.

Da Meerschweinchen Rudeltiere sind und Artgenossen brauchen, sollten idealerweise immer mehrere Tiere zusammensein. Die Schutzhütte sollte zirka 120×60 Zentimeter groß und mit Holz und Styropor isoliert sein. Die Innentemperatur muss regelmäßig überprüft werden. Sie darf nicht unter null Grad fallen, 15 Grad und mehr sind in einem windstillen Gehege ideal.

Achten Sie auf ausreichende Luftzirkulation, damit Kondenswasser nicht zu Lungenproblemen führt. Die Schutzhütte enthält eine dicke Lage Einstreu, Stroh, und es sollte auch eine Heuraufe vorhanden sein. © by, Anke Blum : Bei Kälte: Maßnahmen für Meerschweinchen

Was ist besser Meerschweinchen drinnen oder draußen?

Artgerechte Haltung von Meerschweinchen Wie hält man ein Meerschweinchen „artgerecht” in Gefangenschaft? Falsche Haltung ist nicht selten die Ursache für Erkrankungen. Die häufigsten Haltungsfehler: Falsche Fütterung: Meerschweinchen sind „Herbivoren”.

  • Das heißt, sie sind „Gräser und Kräuterfresser”.
  • Getreidehaltige Produkte gehören nicht auf den Speiseplan Ihres Meerschweinchens.
  • Leider sind die meisten im Handel angebotenen „Meerschweinchen”-Futtermittel nicht für Meerschweinchen geeignet.
  • Falsche Ernährung ist verantwortlich für mehr als die Hälfte aller medizinischen Probleme, die in unserer Praxis vorgestellt werden (Zahnprobleme, Verdauungsstörungen, Verfettung etc.).

Aus diesem Grund haben wir für Sie einen Handzettel ausschließlich zu Fragen der erstellt.

  • Einzel- oder Gruppenhaltung:
  • als das Vergesellschaften von Kaninchen. Möglich sind verschiedene Gruppenkonstellationen:

Meerschweinchen bevorzugen generell das Leben in der Gruppe bzw. im Rudel. In der Natur besteht ein Familienverband aus 3 – 10 Tieren. Meerschweinchen sind nicht für die Einzelhaltung geeignet! Es sollten immer mindestens zwei Tiere zusammen gehalten werden. Das Vergesellschaften von Meerschweinchen ist deutlich einfacher

  • mehrere weibliche Tier
  • ein kastriertes männliches Tier mit einem oder mehreren weiblichen Tieren
  • mehrere kastrierte männliche Tiere

Zwischen unkastrierten Böckchen gibt es fast immer wilde Raufereien. Gemeinsame Haltung von Meerschweinchen und Kaninchen : Meerschweinchen und Kaninchen sprechen nicht die gleiche Sprache, und sie können sie auch nicht erler-nen. Meerschweinchen brauchen immer ihre „Meerschweinchenfamilie”. Diese kann durch ein Kaninchen nicht ersetzt werden. Käfiggröße und Standort: Viele Meerschweinchenkäfige sind zu klein. Als Mindestgröße für zwei Tiere gilt: Käfiglänge: 120 cm Käfigbreite: 60 cm Käfighöhe: 50 cm Für jedes weitere Tier sollten 0,5 m2 hinzukommen. Zusätzlich sollten die Tiere regelmäßigen Freilauf in Wohnung oder Garten haben.

Bitte beachten Sie bei der Auswahl des Käfigstandorts, dass Meerschweinchen sehr hochentwickelte Sinnesorgane haben. Sie hören, sehen und riechen sehr gut und sollten deshalb nicht in Räumen stehen, in denen ferngesehen oder laute Musik gehört wird. Auch das Kinderzimmer als Käfigstandort ist aus verschiedenen Gründen nicht unproblematisch.

Zum einen sind Meerschweinchen, wie oben beschrieben, sehr geräuschempfindlich, zum anderen sind sie untereinander sehr „gesprächig” und, da sie dämmerungsaktiv sind, stört dies die Kinder auch oft zur Schlafenszeit.

  1. Innen- oder Außenhaltung?
  2. Ungeeignete Einstreu:
  3. Käfigeinrichtung:
  4. Kranke Meerschweinchen:
  5. Buchtipp: „Artgerechte Haltung, ein Grundrecht auch für Meerschweinchen” von Ruth Morgenegg, tb-Verlag

Meerschweinchen können sowohl drinnen als auch draußen gehalten werden. Wichtig ist jedoch, sie vor Extremtemperaturen zu schützen. In heißen Dachwohnungen oder im Außengehege ohne Sonnenschutz erleiden Meerschweinchen häufig einen Hitzschlag, der nicht selten zum Tode führt.

Bei Außenhaltung muss der Meerschweinchenstall im Winter sehr gut gegen Wind und Kälte isoliert sein. Tiere, die aus irgendwelchen Gründen (z.B. Erkrankung) im Winter für einige Tage ins Haus geholt wurden, sollten in diesem Winter nicht wieder zurück in das Außengehege. Tipps, wie ein geeignetes Außengehege aussehen sollte, finden Sie in der unten genannten Literatur.

Die ideale Einstreu ist Stroh. In der Kot- bzw. Urinecke können auch Sägespäne verwendet werden. Pelletierte Einsteu führt zu Schmerzen an den Füßen und kann zu schwerwiegenden Entzündungen der Fußunterseite führen (Pododermatitis). Heu ist kein Einstreumaterial, sondern ein Grundnahrungsmittel der Meerschweinchen.

Viele Häuschen sind zu klein. Die Tiere müssen sich in ihren Häuschen problemlos umdrehen und aneinander vorbei laufen können. Im Häuschen darf kein „Stau” entstehen. Bitte beachten Sie, dass pro Meerschweinchen ein Häuschen zur Verfügung steht und alle Häuser einen zweiten Ausgang haben sollten! Hiermit beugen Sie schweren Rangordnungskämpfen vor.

Die Käfigeinrichtung sollte aus Natur-materialien hergestellt sein, nicht aus Plastik. Die Trinkflaschen und Näpfe sollten täglich mit heißem Wasser ausgespült werden. Ein Meerschweinchen, das nicht frißt, ist immer ein medizinischer Notfall. Es sollte noch am gleichen Tag beim Tierarzt vorgestellt werden.

Wie gewöhne ich Meerschweinchen an draußen?

Ist eine schrittweise Gewöhnung an die Außentemperaturen sinnvoll und nötig? – Um den Organismus nicht unnötig zu belasten, muss auf jeden Fall eine schrittweise Gewöhnung an die Außenhaltung durchgeführt werden. Dies kann über den Sommer/Herbst erfolgen indem man das Meerschweinchen bei Zimmer-ähnlichen Außentemperaturen nach draußen umzieht.

Wie viel Grad brauchen Meerschweinchen?

Temperatur und Raumklima im Meerschweinchen Gehege – Direkte Sonneneinstrahlung in das Meerschweinchen Gehege solltest du unbedingt vermeiden. Die ideale Umgebungstemperatur liegt für Meerschweinchen bei 18 bis 22°C mit einer Luftfeuchtigkeit von ca.40 bis 70%.

  1. Bei trockener Heizungsluft ist es deshalb sinnvoll einen Luftbefeuchter aufzustellen.
  2. Der Käfig kann auch leicht erhöht aufgebaut sein.
  3. So hast du besseren Kontakt zu deinen Meeris und wenn du die Tiere fütterst, kommt deine Hand nicht komplett von oben, was den Meerschweinchen weniger Angst macht.
  4. Ausserdem kannst du in einem Kasten darunter Heu, Futter, und Zubehör lagern und es zieht um einiges weniger als direkt auf dem Boden.

Es ist für die Tiere jedoch auch nicht ganz ungefährlich: Die Gehegewände oder Plexiglasscheiben müssen unbedingt genug hoch sein, damit die Tiere nicht aus dem Käfig fallen können.

Wie merkt man das Meerschweinchen kalt ist?

Körpersprache von Marion Reich Bei Meerschweinchen als sozialen Tieren kommt der Körpersprache große Bedeutung zu. Das Ausdrucksverhalten ist dabei nicht so deutlich wie etwa bei Hund oder Katze, aber mit ein bisschen Übung kann man seine Meerschweinchen recht gut “lesen”. Wichtige Aspekte sind das Fell (eng angelegt, mehr oder weniger gesträubt oder locker getragen), der Augenausdruck und auch die Ohrenstellung.

  1. Außerdem können sich Meerschweinchen ganz klein oder imposant groß machen.
  2. Je nach Meerschweinchenrasse kann es leichter oder schwerer sein, die Körpersprache zu interpretieren.
  3. Einige Aspekte sind manchen Rassetieren überhaupt nicht möglich.
  4. Am leichtesten zu lesen sind sicherlich glatthaarige Kurzhaartiere.

So ist bei diesen Tieren am besten zu erkennen, ob sie entspannt sind (locker getragenes Fell), aufgeregt und leicht aggressiv (aufgestelltes Fell im Nackenbereich, manchmal bei stärkerer Erregung auch ein aufgestellter Kamm in der Mitte des Rückens), ob sie sich wohlfühlen (locker getragenes Fell) oder ob ihnen kalt ist (leicht gesträubtes Fell), ob ein Tier krank ist (stärker gesträubtes Fell) oder ob es sich fremden Artgenossen gegenüber wichtig macht (dicke Fellkugel). Zuneigung und freundliche Begrüßung Zwei einander gut bekannte Meerschweinchen begrüßen einander durch gegenseitiges Beschnuppern in der Schnauzengegend. Bei der Begrüßung von Männchen und Weibchen beginnt das Männchen nach einer gewissen Trennung meistens seinen Balztanz.

  1. Eine Geste besonderer Zuneigung ist ein gegenseitiges Beschnüffeln und Abschlecken bei den Ohren oder rund um die Schnurrhaare.
  2. Manchmal hat man den Eindruck, als würde ein Tier am Öhrchen des anderen knabbern.
  3. Ein besonders eingehendes Beschnüffeln eines Tieres durch die restlichen Gruppenmitglieder im Schnauzenbereich kann aber auch auf eine Erkrankung hinweisen, da Meerschweinchen einen leicht veränderten Körpergeruch wahrnehmen können, der am Menschen spurlos vorübergeht.

Werbeverhalten Das Balzverhalten der Meerschweinchenböcke besteht aus wiegenden Schritten, mit denen das Böckchen langsam seitlich neben dem Weibchen hin- und hertrippeln und dabei tiefe Gurr- oder Brummlaute ausstößt. Es präsentiert dabei im Allgemeinen seine Flanke, sodass es zu einer T-Stellung der beiden Tiere kommt.

  1. Meistens ist auch das Nackenfell, manchmal das ganze Fell etwas gesträubt und das Männchen stellt sich direkt auf seine Zehenspitzen, um sich möglichst groß zu machen.
  2. Auch brünstige Weibchen zeigen dieses Balzverhalten.
  3. Der Balztanz (auch als Meerschweinchen-Rumba bezeichnet) wirkt in Stresssituationen oder Konfliktsituationen zwischen Weibchen der Gruppe auch als beruhigendes Signal.

Ein sozial kompetenter Bock spielt eine wichtige Vermittlerrolle zwischen den Weibchen der Gruppe und sorgt so für eine stabile soziale Ordnung. Dieses Verhalten wird aber auch im Rahmen des Dominanzverhaltens gezeigt. Im Zuge der Partnerwerbung, aber auch beim Dominanzverhalten, läuft das Männchen (bzw.

Das dominante Tier) hinter dem Weibchen (bzw. dem unterlegenen Tier) her und reitet auf. Auch brünstige Weibchen laufen im Allgemeinen zunächst vor dem Männchen weg. Sind sie in Paarungsstimmung, präsentieren sie sich dem Böckchen, indem sie ihr Hinterteil hochrecken und ihm direkt vor die Nase halten.

Brünstige Weibchen zeigen dieses Verhalten auch anderen Weibchen gegenüber. Häufig kann man auch beobachten, dass sie versuchen, bei anderen Weibchen oder auch beim Bock aufzureiten. Fotos dazu finden Sie hier, Harnspritzen Das Harnspritzen ist eine Abwehrreaktion, die Weibchen häufig dem allzu aufdringlichen Werbeverhalten des Männchens entgegensetzen, wenn sie nicht brünstig sind.

  1. Es wird auch bei Vergesellschaftungen häufig beobachtet.
  2. Das Böckchen bleibt dann einen Moment verdutzt sitzen, beutelt sich manchmal – und setzt seine Verfolgung dann im Allgemeinen recht unverdrossen fort.
  3. Natürlich ist das Harnspritzen nicht nur gegen Böcke gerichtet, aber die Herren bekommen im Allgemeinen das meiste ab.

Auseinandersetzungen Meerschweinchen drohen einander mit hochgehaltenem Kopf und entblößten Schneidezähnen. Die nächste Warnstufe ist ein Zähneklappern, das sich zu einem wütenden Crescendo steigern kann, wenn das andere Meerschweinchen die Drohung noch immer ignoriert.

  1. Der nächste Schritt ist ein Hinfahren auf den Kontrahenten.
  2. Zunächst kommt es meistens zu einem Biss in die Luft vor der Schnauze des Kontrahenten.
  3. Dabei ist häufig ein richtiges Schnappgeräusch zu vernehmen.
  4. Wenn auch das noch keine Wirkung zeigt, kommt es zum tatsächlichen Angriff.
  5. Ziel ist häufig das dicke Fell im Nacken.

Bei ernsthaften Auseinandersetzungen kann es vorkommen, dass die Tiere sich in einander verbeißen und wie eine Kugel herumrollen. Bissverletzungen fügen Meerschweinchen einander bei kleineren Auseinandersetzungen normalerweise nicht zu, allerdings können Kerben in den Ohren eine Folge sein. Gesträubtes Fell Meerschweinchen zeigen in verschiedenen Situationen gesträubtes Fell – besonders gut zu beobachten ist das aber natürlich nur bei Glatthaartieren. Gesträubtes Fell im Nackenbereich oder sogar in einem Strich den Rücken entlang ist ein Zeichen für Erregung und wird häufig im Zuge von Auseinandersetzungen innerhalb der Gruppe, bei Vergesellschaftungen, aber auch beim Paarungsverhalten gezeigt.

  1. Nett ist auch, wie sich manche Meerschweinchen ausplustern, wenn ihnen das Fressen besonders gut schmeckt.
  2. Sitzt ein Tier aber mit gesträubtem Fell im Käfig, kann das auch ein Hinweis darauf sein, dass dem Tier entweder kalt ist oder dass es krank ist ( Näheres zu Krankheitssymptomen ).
  3. Gänsemarsch Sind Meerschweinchengruppen gemeinsam im Freilauf unterwegs, bewegen sie sich häufig im Gänsemarsch.

Auch zwei Meerschweinchen auf Erkundigungstour zeigen dieses typische Verhalten häufig. Ängstlich-neugieriges Erkundigungsverhalten Ein ängstliches Meerschweinchen erkennt man im Allgemeinen gut an seinen groß aufgerissenen Augen. Die Augen erscheinen kugelrund.

  • Ein entspanntes Meerschweinchen hat dagegen eher mandelförmige Augen, manchmal auch leicht geschlossen, wenn es vor sich hindöst, während ein unternehmungslustiges Meerschweinchen runde, aber nicht aufgerissene Augen zeigt.
  • Dazu kommt meist noch ein besonders unternehmungslustiger Gang und leicht wippende Ohrenspitzen.

Im Gegensatz dazu streckt sich ein Meerschweinchen beim ängstlich-neugierigen Erkundungsverhalten lange aus, der Bauch berührt dabei fast den Boden, die Bewegungen sind teilweise ruckartig vorwärts, normalerweise aber langsam. Die Bewegung kann von glucksenden Erkundungslauten begleitet sein.

  1. Charakteristisch ist auch ein schneller Wechsel von Durchstarten und Abbremsen ( mehr zum Erkennen von Angst beim Meerschweinchen ).
  2. Hochwerfen des Kopfes Durch das Hochwerfen des Kopfes droht ein Meerschweinchen einem anderen Tier.
  3. Es wehrt auf diese Weise auch die streichelnde Hand des Menschen ab, wenn Streicheln gerade unerwünscht ist.

Manchmal beginnt das Tier auch sich besonders lang zu strecken oder sich leicht zu wälzen. Es windet sich dann unter der Berührung, die als unangenehm empfunden wird. Hört das Streicheln oder Bürsten nicht auf, kann es passieren, dass sich das Meerschweinchen leicht seitlich dreht und mit den Hinterbeinen die Berührung abwehrt, meistens begleitet von aufgeregtem Singsang. Gitternagen/Betteln Nagen Meerschweinchen besonders aufdringlich am Gitter des Käfigs, kann das verschiedenste Ursachen haben. Häufig handelt es sich um Langeweile. Man sollte die Größe des Käfigs/Eigenbaus überprüfen und ev. verggrößern und den Alltag der Tiere abwechslungsreicher gestalten, damit sich keine Verhaltensstereotypie herausbildet, gegen die man viel schwerer (wenn überhaupt) ankommt.

Gitternagen kann aber auch zeitlich begrenzt vor den Futterzeiten als Bettelgeste auftreten. Und manchmal zeigen Meerschweinchen damit auch an, dass etwas von der anderen Seite des Gitters ist, zum dem sie gerne möchten (zB ein köstlich duftendes Weibchen), oder dass es einfach höchste Zeit für den gewöhnten Freilauf ist.

Neben den bekannten Bettelgesängen ist auch das Aufrichten auf die Hinterbeine und Männchenmachen ein typisches Bettelverhalten. Meerschweinchen richten sich im Allgemeinen nicht auf die Hinterbeine auf, wenn sie die Umgebung überwachen oder eine interessante Witterung wahrgenommen haben.

  • Dabei wird üblicherweise nur der Kopf angehoben und interessiert geschnuppert (meist mit leicht geöffnetem Mäulchen).
  • Manche Meerschweinchen springen dazu auch recht gerne auf einen erhöhten Aussichtspunkt.
  • Gute Laune & Übermut Luftsprünge, Hakenschlagen und schneller Meerschweinchengalopp sind typische Ausdrucksweisen eines Tieres, das sich gerade sauwohl fühlt.

Manchmal wirkt das ansteckend auf die ganze Gruppe. Häufige Sprünge können aber auch ein Zeichen von Juckreiz sein, in Kombination mit einem Aufschrei auch ein Hinweis auf Schmerzen. Aneinanderkuscheln Da Meerschweinchen keine Tiere sind, die als Erwachsene ausgeprägtes Kontaktliegen zeigen, ist es im Allgemeinen kein gutes Zeichen, wenn sich erwachsene Meerschweinchen aneinanderkuscheln. Sie sind dann häufig entweder gestresst, frieren oder fühlen sich sonst nicht wohl.

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Kann man Meerschweinchen im Sommer draußen halten?

Meerschweinchen können bei artgerechter Unterbringung und guter Pflege ganzjährig im Freien gehalten werden. Die ganzjährige Außenhaltung ist tiergerecht, sie ist aber anspruchsvoll und aufwendig. Unter bestimmten Voraussetzungen sind Meerschweinchen den hiesigen klimatischen Verhältnissen gewachsen.

Wo schlafen Meerschweinchen am liebsten?

Meerschweinchen Häuser – Als Schlafhäuschen sind Meerschweinchen Häuser aus naturbelassenem Massivholz am besten geeignet. Diese sollten immer mindestens zwei Eingänge haben – am besten ein Vordereingang und ein bis zwei Seiteneingänge. Dies ist notwendig, damit Rangniedere Meerschweinchen durch einen Seiteneingang ausweichen können, wenn ein ranghöheres Tier in ein Meerschweinchen Haus hinein will.

  1. Die Eingänge sollten möglichst weit auseinander liegen und sollten von jedem Platz des Hauses gut zu erreichen sein.
  2. Am besten ist es, wenn die Eingänge so angebracht sind, dass die Schweinchen einfach durch das Meerschweinchen Haus hindurch rennen können.
  3. Die Türen müssen möglichst gross sein, damit die Meeris von nahezu jedem Platz im Meerschweinchen Haus leicht heraus schauen können.

Die Breite der Tür sollte mindestens 10 bis 12 cm aufweisen. Kleine, runde Fenster solltest du unbedingt vermeiden. Denn die Tiere könnten stecken bleiben und lebensbedrohliche Verletzungen davontragen. Hier solltest du ebenso darauf achten, dass der Durchmesser der Fenster nicht kleiner als 12 cm ist.

  • Vorsicht ist bei trächtigen Meerschweinchen angebracht: Hier am besten auf Meerschweinchen Häuschen mit runden Fenster komplett verzichten! Die Grösse der Meerschweinchen Häuser sollte so sein, dass zwei Schweinchen nebeneinander liegen können, ohne sich zu berühren.
  • Wie empfehlen eine Seitenlänge von mindestens 35 cm.

Optimal ist es, wenn du gleich mehrere Meerschweinchen Häuschen nebeneinander aufstellst und miteinander verbindest. So können sich viele Tiere zwar nahe sein, aber haben trotzdem immer noch einen «Sicherheitsabstand» zueinander. So kommt es am wenigsten zu Rang-Streitigkeiten.

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Sind 2 Meerschweinchen zu wenig?

Auch durch liebevolle Pflege kann der Mensch ihre Artgenossen nicht ersetzen. Weil Meerschweinchen sich selbst zu zweit rasch langweilen, sollten Sie am besten eine kleine Gruppe mit drei bis sechs Tieren vergesellschaften.

Wie oft muss man bei Meerschweinchen ausmisten?

Wie viel Arbeit machen Meerschweinchen? – Am wichtigsten ist das tägliche Ausmisten der Urinstellen. Ein- bis zweimal wöchentlich steht eine komplette Reinigung des Käfigs mit Wechsel der Einstreu an und einmal monatlich eine Reinigung mit heißem Wasser.

  • Verwende bitte keine scharfen Reinigungsmittel.
  • Meerschweinchen, die ihre Krallen nicht genügend abnutzen können, benötigen gelegentlich eine Maniküre mit einer speziellen Krallenschere, Rassen mit langem Fell ab und zu einen neuen Haarschnitt.
  • Gerade für solche Aktionen oder Tierarztbesuche, bei denen das Berühren des Tieres unumgänglich ist, ist ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier sehr viel wert.

Ein ruhiges, behutsames Verhalten und „Bestechungen” in Form von Leckerlis können hier Wunder wirken.

Wie verabschieden sich Meerschweinchen?

Trauer bei Mensch und Tier – Wie auch du über das verstorbene Tier trauern wirst, so werden auch die Meerschweinchen die hinterbliebenen Meerschweinchen deiner Gruppe trauern. Die Trauer siehst du ihnen jedoch nicht immer an. Häufig fressen die trauernden Meerschweinchen weniger und sind weniger aufgeweckt als sonst,

Kann man Meerschweinchen 2 Tage alleine lassen?

Meerschweinchen, Kaninchen oder Hamster allein lassen: Worauf muss man achten? Während Hunde oder Katzen ihre Halter in den Urlaub begleiten oder eine intensive Betreuung während der Abwesenheit von Herrchen oder Frauchen benötigen, sind kleinere Heimtiere meist weniger anspruchsvoll.

  • Doch auch die Betreuung von Meerschweinchen oder Hamstern sollte bei längerer Abwesenheit sorgfältig geplant werden.
  • Bei einem bevorstehenden Urlaub oder einem langen Arbeitstag stellt sich auch bei Haltern von Kleintieren die Frage: Wer versorgt die Tiere während meiner Abwesenheit? Die gute Nachricht: Bei entsprechender Planung können Meerschweinchen und Kaninchen auch mal einen kompletten Tag alleine gelassen werden, Hamster sogar zwei Tage.

Ist der Halter über einen längeren Zeitraum nicht zu Hause, sollten dann Tiersitter bei der Betreuung der geliebten Vierbeiner einspringen.

Was machen Meerschweinchen wenn sie einen mögen?

Lautsprache der Meerschweinchen – Meerschweinchen zeigen eine sehr umfangreiche Lautsprache, deren Verständnis durch geduldige Beobachtung in unterschiedlichsten Situationen in Grundzügen leicht erlernt werden kann. Leider kommt es aber auch immer wieder zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen, sodass hier versucht werden soll, einen kurzen Einblick in grundlegende Lautäußerungen zu geben.

Ganz typisch für Meerschweinchen ist das lautstarke Betteln um Futter (Fiepen oder Quieken). Es wird immer dann gezeigt, wenn Meerschweinchen eine Fütterung erwarten, häufig auch wenn der/die Halter/in nach Hause kommt, wenn danach normalerweise eine Fütterung ansteht. Meerschweinchen geben bei der Verständigung zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern und zwischen Mutter und Jungtieren leise Stimmfühlungslaute von sich.

Ruhen Meerschweinchen entspannt oder sind sie unternehmungslustig unterwegs, hört man oft ein leises Glucksen. Ein häufiges Missverständnis ergibt sich, wenn Meerschweinchen ähnliche Töne von sich geben, wenn sie z.B. am Schoß gehalten und gestreichelt werden.

  • Diese Töne sind dann etwas hochfrequenter und manchmal auch etwas lauter und drücken nicht gesteigertes Wohlbefinden, sondern Unmut bzw.
  • Unzufriedenheit mit dem Gehaltenwerden oder dem Streicheln aus.
  • Bei Hochheben kann man oft auch einen anderen Unmutslaut wahrnehmen, ein leises Schnauben oder Schnaufen.

Hören Meerschweinchen Geräusche, die ihnen unangenehm sind oder Angst machen, oder werden sie gegen den Strich gestreichelt, geben sie häufig einen wiederholten Gurrlaut von sich. Eine ähnliche Lautäußerung kann man aber auch manchmal hören, wenn Meerschweinchen ein Stück ihres Lieblingsfutters bekommen.

Klappern Meerschweinchen mit den Zähnen, handelt es sich dabei meist um eine Drohung. Zähneklappern kann man häufig bei Streitereien in der Gruppe und während einer Vergesellschaftung hören. Umwerben Meerschweinchenböcke ihre Weibchen, geben sie dabei tiefe Brummlaute von sich. Diese Brummlaute können gemeinsam mit beschwichtigendem Verhalten auch zur Streitschlichtung innerhalb der Gruppe dienen.

Stoßen Meerschweinchen ein lautes schrilles Quietschen oder Pfeifen aus, haben sie große Angst oder Schmerzen. Diese Schreie dürfen nicht mit dem Betteln um Futter verwechselt und verharmlost werden. Sind Schmerzen die Ursache, ist ein umgehender Besuch bei einem Tierarzt mit Meerschweinchen-Erfahrung notwendig.

Schreit das Meerschweinchen aus Angst, sollte man durch entsprechend geduldiges und einfühlsames Vorgehen versuchen, diese Angst zu mildern. Schreien Meerschweinchen beim Hochheben, kann die Ursache auch am falschen Anfassen liegen. Selten kann man bei Meerschweinchen (vor allem nachts) auch einen „Gesang” hören, der entfernt an Vogelgesang erinnert.

Als Ursache für dieses so genannte Zwitschern oder Chirpen wird vermutet, dass sich ein Tier in der Gruppe in einem Zwiespalt befindet oder sehr gestresst ist, z.B. nach einer Vergesellschaftung, wenn die Gruppe noch nicht zur Ruhe gefunden hat.

Wann ist es zu warm für Meerschweinchen?

Die ursprünglich in den kalten Höhen der Anden-Ländern beheimateten Tiere können eher mit Kälte als mit Hitze umgehen. Meerschweinchen haben keine Schweissdrüsen, eine Wärmeregulation mittels Schwitzen ist ihnen nicht möglich. Insofern sind die Nager im Sommer grossen gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt.

  1. Die Umgebung kühl halten Für Schatten und eine gute Luftzirkulation zu sorgen ist sowohl für die Innen- als auch Aussenhaltung enorm wichtig.
  2. Viel Wasser bereitstellen Meerschweinchen benötigen grundsätzlich unbegrenzten Zugang zu viel frischem Wasser. Das wird gewährleistet durch mehrere Wasserbehälter im gesamten Gehege aber auch durch wasserhaltige Nahrungsmittel: z.B. Gurke, Paprika, Fenchel, Feldsalat, Melone und Apfel Das wasserhaltige Futter muss grundsätzlich öfters durch frisches ersetzt werden, da es bei Hitze gärt und bei Meerschweinchen zu Problemen im Magen-Darmtrakt führen kann.

Wann Meerschweinchen auf den Arm nehmen?

Meerschweine streicheln – die ersten Schritte – Grundsätzlich sind Meerschweinchen Fluchttiere. Daher ist es besonders wichtig, schon von Beginn an damit zu beginnen, langsam Vertrauen aufzubauen. Dies muss nicht sofort am ersten Tag, sprich nach Einzug des Tieres erfolgen.

Ab dem zweiten Tag kann man jedoch damit beginnen, sich langsam mit seinem neuen Haustier zu beschäftigen und es an sich zu gewöhnen. In erster Linie ist es besonders wichtig laute Geräusche, Stress und Hektik zu vermeiden. Am besten setzen sich die neuen Halter erst einmal ruhig neben dem Käfig und sprechen leise mit ihren Meerschweinchen,

Auf keinen Fall sollte man das Tier sofort am zweiten Tag auf den Arm nehmen. Auch Kinder sollten wissen, dass die kleinen Nager eine gewisse Zeit brauchen, um sich in ihrem neuen zu Hause eingewöhnen zu können. Gerade bei der Eingewöhnung der Schweine ist viel Geduld gefragt.

Doch wann haben sie die Tiere eingewöhnt? Genau dann, wenn sie sich nicht sofort in ihr Versteck zurückziehen, sobald sich jemandem Käfig oder Gehege nähert. Meerschweinchen gewöhnen sich nach einer gewissen Zeit an den Geruch und die Geräusche seiner Halter. Sobald sich die Tiere eingewöhnt haben, kann man damit beginnen sie langsam an die Hände zu gewöhnen,

Dies funktioniert am besten, wenn man den Tieren Leckerchen oder Futter aus der Hand anbietet. Die Schweine schnuppern erst einmal an der Hand und werden sich wahrscheinlich wieder zurückziehen. Aber auch dabei ist Geduld gefragt. Irgendwann werden die Nager direkt aus der Hand fressen und sich daran gewöhnen.

  1. Doch Achtung: Das Meerschweinchen gibt das Tempo vor.
  2. Fressen die Tiere bereits aus der Hand und haben ein noch stärkeres Vertrauen aufgebaut? Dann sollte diese Übung am besten täglich wiederholt werden.
  3. Nur so kann ein noch besseres Vertrauen und eine engere Bindung aufgebaut werden.
  4. Erst wenn die Eingewöhnung geklappt hat, kann man langsam beginnen, das Meerschweinchen zu streicheln oder hochzuheben.

Auch dabei ist es wichtig sich nur langsam mit der Hand zu bewegen und das Tier immer mit der Hand um die Brust und der anderen Hand um das Hinterteil hochzuheben.

Wie viel Platz für 2 Meerschweinchen?

Meerschweinchen in der Wohnung Meerschweinchen können bei entsprechender Lebensraumgestaltung auch in der Wohnung gehalten werden. Das Platzangebot muss groß sein, weshalb ein konventioneller Zimmerkäfig als Behausung ausscheidet. Meerschweinchen kommen sehr gut ohne ein aus.

  1. Wer es sich räumlich erlauben kann, sollte seinen Tieren einen ganzen Raum zur Verfügung stellen.
  2. Bei der Wohnungshaltung ist die entsprechende Gestaltung des Lebensraumes von größter Bedeutung.
  3. Eine offene Fläche wird das Meerschweinchen nicht nutzen und somit die meiste Zeit in seiner Hütte verbringen.

Der Raum muss so gestaltet sein, dass er durch ausreichend schützende Unterschlüpfe unterbrochen wird. Mit etwas handwerklichem Geschick kann eine zweite Ebene eingerichtet werden. Diese hat viele Vorteile: Die Tiere können sich darunter verstecken, haben oben eine Aussichtsplattform und bewegen sich durch diese Klettermöglichkeit mehr.

Je mehr Möglichkeiten die Tiere haben, ihr natürliches Verhalten auszuleben desto besser; es wird sie glücklich machen. Bei der Gestaltung des Raumes müssen unbedingt sämtliche Gefahren für die Meerschweinchen vermieden werden. Hierzu gehören z.B. Stromkabel, unverträgliche Zimmerpflanzen, offene Türen, andere Tiere, Mobiliar mit unverträglicher Lasur, spitze und scharfkantige Gegenstände, unwissende Besucher u.v.m.

Wer absolut sicher gehen möchte, sichert das externe Auslaufgebiet durch eine Abgrenzung (Zaun). So kann sich das Tier gefahrenlos außerhalb seines Geheges bewegen. Wer jedoch eine absolut sichere Unterbringung für seine Meerschweinchen sucht, der sollte sich für ein Vivarium entscheiden.

  • Für zwei bis drei Tiere muss es eine Grundfläche von mindestens 2m² anbieten -wie bei der reinen Wohnungshaltung auch-, für jedes weitere Meerschweinchen fällt die Fläche entsprechend größer aus (pro Tier 1 m²).
  • Ein offenes Vivarium (in Wannenform) aus Plexiglas hat im Vergleich zu einem Gehege aus Draht viele Vorteile: Es ermöglicht dem Menschen einen besseren Sichtkontakt zu den Tieren und den Meerschweinchen einen schöneren Ausblick.

Es kann sehr praktisch eingerichtet werden, ist hygienischer in der Pflege und im Wohnbereich schöner anzusehen. Es sollte erhöht stehen, da der Mensch für die Meerschweinchen so weniger bedrohlich wirkt. Wenn noch andere Tiere im Haushalt leben (z.B. Katze), so muss das Vivarium von oben gesichert werden.

Richtiger Standort Auch wenn sich die Meerschweinchen witterungsunabhängig im Haus aufhalten, muss der Standort des Vivariums bzw. Geheges gut gewählt sein. Während der Sommermonate bzw. bei heißem Wetter darf das Vivarium/Gehege nicht an einem Standort sein, wo es fast den ganzen Tag in der Sonne steht (Glasveranda/Wintergarten).

Ein Standort neben starken Wärmequellen wie Öfen, Kamine und Heizungen sind ebenfalls tabu, da Meerschweinchen anfällig sind für Hitzeschlag. Besser ist, einen hellen, gut belüfteten und ausreichend temperierten Ort zu wählen. Ein zentraler Raum, an dem sich die Familie oft und gern aufhält, wäre optimal, Meerschweinchen mögen menschliche Gesellschaft.

Warum Quietschen Meerschweinchen beim Streicheln?

Meerschweinchen: Was es bedeutet das Quieken? – Wer seinen Meerschweinchen aufmerksam zusieht – und zuhört – stellt schnell fest, dass die Schweinchen häufig laut quieken. Aber warum quieken Meerschweinchen und was bedeutet das Geräusch? Meerschweinchen sind gesellige und soziale Wesen.

  • Sie leben in Familienverbänden oder Gruppen mehrerer Tiere, die zusammengeführt wurden, zusammen.
  • Doch anders als andere Säugetiere spielt die gegenseitige Fellpflege für die possierlichen Nager keine Rolle.
  • Die Kommunikation erfolgt hauptsächlich über Laute.
  • Die sozialen Strukturen werden größtenteils durch Lautäußerungen und Geräusche aufrechterhalten.

Zum Beispiel kommunizieren Mutter und Jungtier mit Hilfe leiser Stimmfühlungslaute. Das Quieken ist ein typisches Geräusch bei Meerschweinchen. Mit dem lauten Quieken zeigen die Tiere an, dass sie hungrig sind – sie wollen auf sich aufmerksam machen und gefüttert werden.

  1. Viele Meerschweinchen quieken auch zur Begrüßung, wenn ihr Besitzer nach Hause kommt – denn dann steht meistens die Fütterung bevor.
  2. Hinweis : Manchmal beschreiben Meerschweinchen-Besitzer das Geräusch auch als Fiepen oder Quietschen.
  3. Doch das Quieken kann auch ein Anzeichen für negative Gefühle wie Angst oder sogar Schmerz sein.
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Quiekt das Meerschweinchen zum Beispiel beim Koten oder Urinieren, sollten Sie mit dem Tier auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen. Es kann sein, dass eine Krankheit zugrunde liegt, die dem Tier zu schaffen macht und Schmerzen verursacht. Meerschweinchen sind in freier Natur leichte Beute, wenn sie Schmerzen oder Schwäche zeigen.

Schwache und verletzte Tiere werden leicht zur Beute für Raubtiere. Ihr Instinkt sagt Meerschweinchen, dass sie keine Schmerzen zeigen dürfen. Deshalb sind selbst kleinste Anzeichen für Schmerzen oder Krankheiten ernst zu nehmen – auch das Quieken beim Kötteln. Auch in bedrohlichen Situationen können Meerschweinchen vor Angst laut quieken.

Das passiert häufig in der Tierarztpraxis, wenn das Tier untersucht und behandelt wird. Werbung

Warum legen sich Meerschweinchen flach auf den Boden?

Meerschweinchen Kommunikation Meerschweinchen verständigen sich durch Pfeif-, Grunz-, Knurr- und Quietschlaute, sie erkennen sich außerdem gegenseitig am Geruch und gurren, um sich gegenseitig zu beruhigen. Haben sie Angst, legen sie sich flach auf den Boden und bei Schmerzen stoßen sie ein grelles Quietschen aus, das wie ein Schrei klingt.

Bei großer Gefahr stellen sie sich tot und bleiben reglos liegen. Beim Drohvorgang gegenüber anderen Artgenossen werfen sie den Kopf hoch, zeigen die Zähne und klappern damit. Springen die Meerschweinchen mit allen Füßen in die Luft und drehen sich dabei um die eigene Achse, dann bedeutet es, dass sie sich pudelwohl fühlen.

Man nennt dieses Verhalten „Popcornen”, da sie wie aufgepoppte Maiskörner durch die Luft springen. Als Paarungs- und Imponiergehabe stolzieren die Männchen und wackeln dazu mit dem Hinterleib hin und her was man „brommseln” nennt. : Meerschweinchen

Was bedeutet es wenn sich Meerschweinchen auf die Seite legen?

Körpersprache –

In Starre verfallen Das Meerschweinchen sitzt mit groß aufgerissenen Augen und völlig unbeweglich da. Es ist ein sicheres Zeichen dafür, dass das Meerschweinchen Angst hat. Bitte lassen Sie es in Ruhe, bzw. reden Sie freundlich mit ihm, beruhigen Sie es, aber streicheln Sie es nicht, das könnte seine Angst vergrößern. Wenn Sie das Tier auf dem Arm haben ( zum Gesundheitscheck ) setzen Sie das Tier so bald wie möglich ab und beruhigen Sie es mit sanfter Stimme und einem Leckerchen. Auch in Stresssituationen im Gehege verfallen Meerschweinchen in Starre, z.B. bei Vergesellschaftungen oder wenn es Rangstreitigkeiten gibt. Für eine kurze Zeit ist das dann auch normal. Sollte ein Tier über mehrere Stunden in Starre verharren, könnte das auf ernste Probleme hinweisen- Überprüfen Sie die Gruppenzusammensetzung und den Gesundheitszustand des Tieres. Mit dem Kopf hochschlagen Wenn Meerschweinchen beim Streicheln mit dem Kopf hoch schlagen, dann bedeutet das: Lass mich in Ruhe, hör auf mich zu streicheln, Meerschweinchen werfen den Kopf als Abwehrmaßnahme hoch, wenn sie über den Kopf oder den Rücken gestreichelt werden. Meerschweinchen mögen das Streicheln nicht, Untereinander ist das Kopf hochwerfen eine Art Drohgebärde. Ist ein anderes Meerschweinchen zu nahe gekommen, wirft ein Schweinchen den Kopf ruckartig hoch und zeigt auch manchmal dabei die Zähne. Es ist es ein sicheres Zeichen dafür, dass dieses Meerschweinchen in Ruhe gelassen werden möchte und ein anderes Meerschweinchen zu nah gekommen ist. Häufig reicht es aus, dass die Tiere ihre Köpfe hochwerfen, dann gehen sie auseinander. Mitunter stehen sie sich dann auch eine Weile mit erhobenem Haupt gegenüber und bedrohen sich. Für gewöhnlich gehen sie dann aber friedlich auseinander, der Unterlegene wirft seinen Kopf ruckartig einmal hoch, dreht sich um und geht weg und der Streit ist dann schnell vergessen. Meerschweinchen die unter Stress stehen ( wegen Rangproblemen, Krankheit etc.) oder einfach miese Laune haben, werfen auch oft den Kopf hoch um ihre Umwelt dabei neu zu gestalten, so werden Häuser und Raufen umgeworfen, Kuschelsäcke von innen intensiv bearbeitet oder Dinge aus dem Weg geschoben. Wenn sonst gesunde und ruhige Tiere sich so benehmen, kann das ein Zeichen einer Krankheit sein. Luftsprünge, wildes herumlaufen Die Meerschweinchen springen dabei mit allen vier Füßchen gleichzeitig in die Luft – es wirkt wie Bocksprünge ohne Bock. Manche Halter sagen, es sieht aus wie epileptische Anfälle und es wird auch mit poppendem Mais verglichen, daher auch die oft verwendete Bezeichnung: Popcornen, Häufig sind die Sprünge mit wildem Umherlaufen verbunden. Diese Sprünge sind eine Übersprungshandlung. Das Meerschweinchen ist aus irgendeinem Grund irritiert oder überfordert und das führt zu der Muskelkontraktion, die dann das Springen verursacht. Das Springen kann vom Meerschweinchen sehr wahrscheinlich nicht bewusst gesteuert werden, es ist also vermutlich ein unbewusst eintretender Prozess. Meist erweckt das Popcornen den Eindruck, die Tiere springen aus purer Übermut. Sie springen, wenn sie gerade gefüttert werden, sie springen, wenn sie Spaß miteinander haben und sie springen, wenn sie etwas Neues entdecken. Man bekommt auch das Gefühl, dass ein Meerschweinchen das etwas aufregendes erlebt ganz automatisch anfängt zu hüpfen. Junge Meerschweinchen popcornen sehr häufig, was wohl auch damit zusammen hängt, dass sie ständig vom Leben aufs Neue überrascht werden und sie auch sehr unsicher sind. Auch eine Unsicherheit wird durch das Popcornen überdeckt. Die älteren Semester sind ja meist etwas ruhiger und sie popcornen nur selten und mit einer gewissen fehlenden Leichtigkeit ( rums – die Erde bebt ). Mitunter wird Bewegungsmangel als Grund für das Popcornen angegeben, angeblich würden die Tiere damit ihre Muskeln trainieren, das können wir nicht nachvollziehen, beim Popcornen werden nur wenige Muskelpartien beansprucht und auch Tiere, die sehr viel Platz haben popcornen wild durch ihre Gehege, im Grunde sogar noch mehr, als Tiere in sehr kleinen Gehegen, die oft gelangweilt und wenig gefordert und somit auch seltener überfordert sind. In kleineren oder überfüllten Gehegen wird aber sicher das Popcornen durch häufige soziale Kontakte und mitunter auch durch leichten Stress und daraus resultierender Unsicherheit hervorgerufen. Ihre Muskeln trainieren Meerschweinchen durch Streckübungen und Laufen. Luftsprünge mit unangenehmem Quieken können auch Hinweis auf Juckreiz ( beispielsweise hervorgerufen durch Parasiten ) oder Schmerzen sein! Häufig auch bei Harnwegsinfekten oder Blasensteinen. Hintereinander herlaufen Wenn Meerschweinchen unsicher sind und/oder ein neues Terrain erkunden, laufen sie oft hintereinander her – wie im Gänsemarsch. Das gibt ihnen Sicherheit. Meist geht das ranghöchste Tier voraus – aber bei domestizierten Tieren ist es häufig nicht mehr so. Es wird auch aus Spaß hintereinander hergelaufen. Häufig ist es auch so, dass ein überlegenes Tier den Unterlegenen nach einer Meinungsverschiedenheit noch eine Weile umherjagt. Böcke jagen ebenfalls paarungsunwillige Weibchen. Ebenso wird hinterher gelaufen, wenn ein Tier in der Brunft ist und ein anderes Tier aufreiten will. Meist wird sich da erst einmal eine Weile gejagt, bis es dann zum Aufreiten kommt. Aufreiten Beim “Aufreiten” springen Böcke und auch ranghöhere Weibchen von hinten halb auf die Partner auf. Böcke reiten auf, wenn die Weibchen hitzig sind, meist beginnen diese “Liebesspiele” mit schnuppern am Po der Weibchen. Dann versucht der Bock aufzureiten, die Weibchen rennen – normalerweise laut zeternd – davon, bis der Bock dann Erfolg hat und Aufreiten durfte. Das Aufreiten bei gleichgeschlechtlichen Tieren hängt ebenfalls mit dem Sexualtrieb zusammen, mitunter ist es aber auch ein Zeichen von Rangordnungsfindung, wobei das ranghöhere Tier auf das unterlegene Tier steigt. Brommseln/wiegender Gang Zum “Brommseln” (s.o.) gehört auch der typische “Brommselgang”. Dabei bewegt sich der Bock oder auch das ranghöhere Tier meist seitwärts mit wiegenden Schritten auf das andere Tier zu. Die Tiere zeigen ihre ganze Körperbreite um größer zu wirken. Zu Beginn von Rangstreitigkeiten – gerade bei Vergesellschaftungen – bewegen sich die Tiere ebenfalls in diesem leicht wiegenden Seitwärtsschritten aufeinander zu. Sie können eine Aggression im Brommselgang meist daran erkennen, dass die Tiere ihr Nackenfell sträuben. Kuscheln Babys und junge Meerschweinchen kuscheln sich noch oft eng aneinander, um sich zu wärmen oder um Schutz zu suchen. Findet ein Baby die anderen Meerschweinchen/die Mutter nicht, fängt es an zu fiepen. Ältere Meerschweinchen kuscheln sich nur sehr selten eng aneinander. Eng zusammengekuschelt sieht man erwachsene Meerschweinchen eigentlich nur, wenn sie Angst haben oder die Häuser/Gehege zu klein sind. Im Normalfall und bei ausreichendem Platzangebot halten Meerschweinchen immer einen kleinen Abstand voneinander, wobei sie die Sicherheit der Gruppe aber auf alle Fälle brauchen, die anderen Meerschweinchen müssen schon zu sehen und zu riechen sein. Hier gibt es einen ausführlich Artikel zum Thema Das Meerschweinchen als Kuscheltier?, Putzen/Fellpflege/Ohren lecken Im Normalfall putzen sich Meerschweinchen nicht gegenseitig. Sie betreiben auch keine so ausgiebige Fellpflege wie andere Nager. Sie putzen sich natürlich selbst und halten ihr Fell relativ sauber wenn es kurz genug ist, aber sie putzen sich eher kurz und nicht so ausgiebig. Häufig ist auch das Putzen eine Übersprungshandlung: Die Tiere fangen an sich zu putzen, wenn sie mit einer Situation überfordert sind. Hin und wieder kann beobachtet werden, dass ein Meerschweinchen das andere am Ohr oder quer über die Schnauze leckt, dies scheint ein Zeichen von Zuneigung zu sein und wird auch gemacht, um neue Tiere in die Gruppe aufzunehmen oder den Gruppenzusammenhalt zu stärken. Ebenfalls scheint das Putzen im Gesicht und am Ohr auch dazu verwendet zu werden, gestresste Gruppenmitglieder zu beruhigen und verängstigte Meerschweinchen zu trösten. Auf alle Fälle wurde es hier immer nur als eher liebevolle Geste bemerkt, manchmal lecken die Tiere auch die Wunden anderer Tiere oder entzündete Augen intensiv ab. Es kann aber auch sein, dass ranghöhere Tiere unterlegene Tiere zwangsputzen. Mitunter ist zu beobachten, dass ein Meerschweinchen den Kopf hoch nimmt und ein anderes Meerschweinchen seinen Kopf darunter schiebt und teilweise auch das andere Meerschweinchen am Hals putzt. Dieses Verhalten wird sehr unterschiedlich interpretiert. Es wird gesagt, das Meerschweinchen mit dem erhobenen Kopf wäre rangniedriger und würde sich unterwerfen – es wird auch gesagt, das Schweinchen mit dem erhobenen Kopf wäre ranghöher. Wie auch immer; unsere eigenen Meerschweinchen scheinen ihren Rang nicht zu kennen, denn sie wechseln sich damit ab. Gähnen/Maul aufreißen Geht das Gähnen oder Maul aufreißen einher damit, dass das Tier gerade aufgestanden ist und seinen Körper streckt, dann handelt es sich tatsächlich um ein normales Gähnen aus Sauerstoffmangel, wie wir Menschen es auch kennen. Aber im Rangkampf hat das geöffnete Mäulchen eine ganz andere Bedeutung. Das unterlegene Meerschweinchen öffnet das Mäulchen als zusätzliches Zeichen dafür, dass es sich unterwirft. Leider wird auch das häufig von Haltern missverstanden, die bemerken, dass die Tiere beim Streicheln das Mäulchen öffnen und dies für ein entspanntes Gähnen halten, in Wahrheit ist es aber ein Zeichen dafür, dass das Tier sich aufgibt. Weglaufen Meerschweinchen sind Fluchttiere, ein kleines Geräusch, eine unbedachte Bewegung kann schon dazu führen, dass die kleinen Quitscher panisch wegrennen. Wenn ein Meerschweinchen rennt, dann rennen alle Meerschweinchen mit. Es wird vermutet, dass die Tiere dabei Warnrufe im Ultraschallbereich abgeben. Denn die ganze Herde rennt, auch wenn einzelne Tiere vorher keinen Blickkontakt mit ihren Artgenossen hatten und sie die Ursache ( in dem Fall dann eine Bewegung ) nicht wahr nehmen konnten. Starre beim Hochnehmen Meerschweinchen lassen sich auch vom Besitzer nur ungern anfassen. Sie nehmen wenn sie zahm sind gern Futter aus der Hand und oft kommen sie freiwillig zum Spielen, aber sie mögen es absolut nicht hochgenommen zu werden. Für sie ist greifen und hochgehoben werden ähnlich, wie das Gefangen werden durch einen Greifvogel – also richtig unangenehm. Meerschweinchen, die in kleinen Gehegen wohnen haben allerdings gelernt, dass sie nicht flüchten können, also bleiben sie häufig sitzen und lassen sich hochnehmen, dabei strecken sie die Füßchen durch und versuchen krampfhaft, sich abzustützen. Außer zum Gesundheitscheck sollte das den Tieren aber wirklich erspart bleiben! Neugier Meerschweinchen sind aber nicht nur ängstliche Fluchttiere. Sie können auch sehr neugierig sein. Wenn sie gelernt haben, dass sie von ihrem Besitzer keine Angst haben müssen, dann kommen sie häufig sehr neugierig angelaufen, wenn er zu ihnen kommt. Sie untersuchen auch neue Einrichtungsgegenstände im Gehege mit einer gewissen Neugier – aber auch mit Zurückhaltung. Ignoranz Eine sehr typische Verhaltensweise von Meerschweinchen ist das völlige Ignorieren neuer Gegebenheiten. Ein neuer Gehegebewohner oder auch ein neuer Einrichtungsgegenstand werden erst einmal gar nicht beachtet. Sie laufen dann mitunter häufiger dran vorbei, scheinen also schon die Veränderung wahr zu nehmen, aber sie betrachten diese erst aus der Distanz. Sie tun erst einmal so, als wäre das neue Haus, der neue Mitbewohner gar nicht da. Es kann deshalb auch bei Vergesellschaftungen einige Zeit dauern, bis die Tiere wirklich aufeinander treffen und dann auch anfangen, ihren Rang auszufechten. Deshalb ist es so wichtig, bei Vergesellschaftungen länger dabei zu bleiben, denn eine anfängliche Ruhe sagt noch nichts darüber aus, ob die Tiere sich wirklich gut vertragen. Urin spritzen Das Verspritzen von Urin ist eine Abwehrreaktion. Weibchen, die all zu arg von ihrem Bock oder anderen Weibchen bedrängt werden, verspritzen Urin. Dazu heben sie ihren Po hoch und können so sehr hoch und sehr weit spritzen, was ausgesprochen unschön auf Tapeten aussehen kann und dazu führt, dass aufdringliche Böcke manchmal etwas nass aussehen und übel riechen. Allerdings, es gibt auch extrem genervte Damen, die bei jeder Gelegenheit ihren Po heben und Urin verspritzen, da reicht es häufig schon, wenn sie mal von einer anderen Dame angerempelt werden oder es ihnen schlicht nicht passt, dass jemand hinter ihnen steht. Mit dem Po über den Boden rutschen Meerschweinchenböcke besitzen unterhalb des Afters Duftdrüsen in der Perinealtasche, Mit diesen Drüsen markieren sie ihr Revier. Dabei machen sie den Rücken krumm, drücken ihren After auf dem Boden und rutschen dann mit dem Hinterleib über den Gehegeboden. Auch Weibchen markieren mitunter ihr Revier indem sie mit dem Po über den Boden rutschen, vor allem wenn sie gerade paarungsbereit sind. Auf der Seite liegen Liegt ein Meerschweinchen beim Schlafen völlig entspannt auf der Seite, dann geht es ihm gut und es fühlt sich völlig sicher. Hinweis : Steht es zur Fütterung nicht auf und wirkt es apathisch, dann ist es ein Krankheitssignal. Allerdings kommt es auch bei sehr alten Tieren dazu, dass sie so entspannt und fest schlafen, dass sie tatsächlich erst einmal geweckt werden müssen. Aufgestelltes Nackenfell/gesträubtes Fell Wenn Meerschweinchen sich aufregen, Stress haben oder sich in einem Rangkampf befinden, sträuben sie ihr Nackenfell ab. Teilweise wirkt das ganze Tier dann plüschiger. Durch diese Maßnahme versuchen sie größer auszusehen. Wenn Meerschweinchen stark futterneidisch sind, neigen sie dazu, schnell und hektisch zu fressen, dabei plustern sie sich auch mitunter auf. Knabbern am Käfiggitter oder Gehegerand Das Knabbern am Käfiggitter oder Gehegerand kann verschiedene Ursachen haben:

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In den meisten Fällen ist es schlicht Langeweile in einem zu kleinem Käfig, der häufig auch nicht mit genügend Spielzeug und Beschäftigungsmöglichkeiten ausgestattet ist. Frustration aufgrund von Stress kann ein weiterer Grund für das Nagen sein. In zu engen Käfigen kommt es in der Gruppe häufiger zu Stress. Frustration und Einsamkeit bei Tieren die allein leben können ebenfalls zum Gitternagen führen. Fehlende Nagemöglichkeiten wie Zweige oder festes Heu können auch zum Gitternagen führen. Häufig wird das Knabbern am Gitter eine Suchthandlung (Stereotype), die auch in einem großen Gehege mit vielen Artgenossen beibehalten wird. In dem Fall ist es sehr schwer die Meerschweinchen davon abzubringen, sie brauchen dann viel Abwechslung und Beschäftigung bzw. Zuwendung von ihrem Menschen. Das gelegentliche probehalber am Gitter oder am Gehege nagen, ist sicher auch nur ein Zeichen davon, dass die Meerschweinchen einen Ausweg aus ihrem Käfig suchen, denn wie groß der Käfig auch sein mag, das Draußen reizt.

Wie fühlen sich Meerschweinchen am wohlsten?

Meerschweinchen sind gesellig – aber nicht kuschelig – Meerschweinchen wurden lange Zeit als die idealen Kuscheltiere angepriesen. Inzwischen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die kleinen Nager gar nicht gerne angefasst werden: Streicheln, Einfangen, Hochnehmen, Umhertragen und Kuscheln versetzt sie in großen Stress.

Dennoch müssen sie es von Zeit zu Zeit über sich ergehen lassen. Wie Sie Ihrem Meerschweinchen dann helfen können, verrät Ihnen Prof. Dr. Linda Maria Koldau. Am wohlsten fühlen sich Meerschweinchen in ihrem Gehege: ohne Kuscheln, ohne Streicheln, mit einem Minimum an Körperkontakt zu anderen Meerschweinchen und ihrem Menschen.

Wie können Meerschweinchenhalter damit umgehen? Es gibt zwingende Gründe, Meerschweinchen mindestens einmal pro Woche aus dem Gehege zu nehmen: So kommt kein Meerschweinchen am wöchentlichen Gesundheitscheck vorbei, denn das ist die wichtigste Präventionsmaßnahme gegen Erkrankungen.

Was ist der beste Untergrund für Meerschweinchen?

Bodenbelag im Außengehege – Steinplatten (Gehwegplatten, Waschbetonplatten etc.) Sehr pflegeleicht und hygienisch sind Platten als Untergrund. Sie können problemlos gereinigt und bei Bedarf sogar desinfiziert werden. Die Meerschweinchen brauchen dann allerdings einen separaten Bereich mit Tunneln, Röhren usw. und anders eingestreute Bereiche zum bequemen sitzen. Rindenmulch Er sieht sehr schön aus und ist für die Meerschweinchen angenehm zum laufen. Allerdings muss er regelmäßig ausgewechselt werden (je nach Besatzdichte min.4x im Jahr) und kann schlecht hygienisch gehalten werden. Teilweise kommt es auch zu einer (für die Meerschweinchen) ungesunden Schimmelbildung.

In Versuchen wurde herausgefunden, dass fast jeder Rindenmulch sehr stark mit gesundheitsschädlichen Schimmelpilzen besiedelt ist. Woraus Rindenmulch besteht, ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, oft sind es nicht einmal Rinden. Oft sind auch giftige Baumrinden, z.B. von Eiben, enthalten. Eine gute Alternative sind Holzhäcksel.

Daher ist Rindenmulch nur empfehlenswert, wenn er hochwertig eingekauft, gut kontrolliert und oft ausgewechselt wird. Naturboden (Gras/Erde) Wir raten bei kleineren Gehegen von einem Naturboden ab. Dieser verwandelt sich innerhalb kürzester Zeit in ein Schlammloch, so dass die Meerschweinchen (besonders bei Regenwetter) im Schlamm leben, verdreckt sind und die Erde nicht sauber zu halten ist (besonders im Winter, wenn der Kot in einer Schnee-Dreck-Matsche festgefroren sind).

Auf Dauer ist Naturboden unhygienisch und kann sich bei so starken Besatz (mehrere Meerschweinchen auf wenigen Quadratmetern) nicht selber ausreichend reinigen und regenerieren, wie es in der Natur möglich wäre. Bei großen Gehegen die gering besetzt sind (ab 30m² aufwärts mit wenigen Meerschweinchen, die gut ernährt werden) ist Naturboden möglich, weil die Grasnarbe erhalten bleibt.

Ein Grasboden ist für die Meerschweinchen sehr schön. Entlang der Gehegeränder, der Futterplatz und stark genutzt Flächen (Durchschlupf etc.) sollten auch in großen Gehegen mit Platten belegt werden, da diese Stellen besonders mit Urin und Kot belastet werden, stark genutzt werden und sauber gehalten werden müssen.

  • Grasflächen sind schwer sauber zu halten.
  • Sand (Kinderspielsand) Sandboden verschmutzt bei regnerischen Wetter nicht und reinigt sich sehr gut auch in einem kleineren Gehege.
  • Daher ist er gegenüber dem Naturboden vorteilhaft.
  • Und die Böhnchen sind sehr schwer zu entfernen und daher ist der Aufwand beim Ausmisten enorm.

Stroh/Kleintierstreu/Heu In überdachten Bereichen, die gut vor Regen und jeglichen Wind geschützt sind, kann wie in einem Innenbereich eingestreut werden. Empfehlenswert ist z.B. ein Bereich mit Holzstreu, die mit Stroh abgedeckt wird. Der Boden muss allerdings untendrunter dicht sein (Platten, PVC, Teichfolie etc.).

Wie viel Bewegung braucht ein Meerschweinchen?

Wie viel Freilauf brauchen Meerschweinchen – Meerschweinchen brauchen Freigang, um ihrem natürlichen Trieb nachgehen zu können. Empfehlenswert ist es, den Tieren mindestens 1 – 2 Stunden Auslauf am Tag zu geben. Bei kleinen Käfigen sollten es sogar 2 – 3 Stunden Auslauf pro Tag sein.

Wann wird Meerschweinchen kalt?

Ganzjährige Außenhaltung – Meerschweinchen können problemlos das ganze Jahr draußen gehalten werden, wenn einige Punkte beachtet werden. Die Tiere sollten frühestens Mitte Mai, bzw. nach den Eisheiligen (11. – 15. Mai), oder wenn die Nachttemperaturen nicht mehr unter 12-15° C fallen, nach draußen gesetzt werden. Das Gehege muss rundherum ein- und ausbruchssicher sein. Feinde für Meerschweinchen in Außenhaltung sind Katzen, Hunde, Raubvögel, Marder, Füchse, Ratten, Mäuse. Von unten sichert man das Gehege, in dem man ein Gitter auch in den Boden eingräbt und es auch komplett unter dem Boden entlang legt,

  1. Von oben sollte es ebenfalls durch ein Gitter gesichert sein, dass fest mit den Seitenteil verbunden sein muss, damit es nicht durch einen Windstoß angehoben wird oder ein Feind hier doch einen Einschlupf findet.
  2. Ein Netz, wie es vielfach praktiziert und auch verkauft wird, ist nur für zeitweisen Aufenthalt unter Aufsicht im Freien geeignet.

Zum dauerhaften Abdecken ist es nicht stabil und sicher genug! Beachtet werden sollte die Maschenweite des verwendeten Gitters: Marder passen bereits durch ein ei-großes Loch. Mäuse durch Gitter, durch die auch unser kleine Finger durchgesteckt werden kann. Besonders wichtig ist für Tiere in ganzjähriger Außenhaltung eine isolierte Schutzhütte. Eine optimale Isolierung wird in Form von Holz – Styropor – Holz erreicht. Die Schutzhütte sollte ausreichend groß entsprechend der Anzahl der Bewohner sein. Aber auch nicht zu groß, damit die Tiere überhaupt die Möglichkeit haben, die Hütte durch ihre Körperwärme aufzuheizen.

Hierfür eignen sich z.B. die im Handel vielfach angebotenen Hasenställe. Diese müssen dafür natürlich ebenfalls noch gut nachgerüstet werden. Die vergitterten Flächen können für die Winterzeit z.B. mit einer Plexiglasscheibe gegen Zugluft geschützt werden. Dabei sollte aber auf jeden Fall an Lüftungsschlitze (z.B.

am Rand der Scheibe) für den Luftaustausch gedacht werden. Eine weitere Möglichkeit sind Hundehütten, die vielfach schon isoliert angeboten werden (z.B. bei Internetauktionshäusern). Bei manchen Anbietern werden auch Sonderwünsche wie z.B. kleinere Eingänge berücksichtigt. In einem solchen Stall benötigen die Tiere, auch wie in einem Käfig in Innenhaltung, noch Häuschen, Unterschlupfe etc. in die sie sich verkriechen können. Häuschen im Auslauf sind nicht zu empfehlen: Im Sommer heizen sie sich u.U. auf, im Winter täuschen sie einen trügerischen Schutz vor.

Besser geeignet sind z.B. Weidenbrücken, Rindenstücke, Korkhöhlen oder auch sogenannte Weinregalsteine. Zusätzlich muss die Schutzhütte oder der Stall in den kälteren Jahreszeiten ausreichend mit Heu und/oder Stroh ausgepolstert sein. Auch dieses wärmt zusätzlich. Nasse Stellen sollten regelmäßig gereinigt und neu eingestreut werden, da die Feuchtigkeit zu Schimmelbildung und Kälteentwicklung führen kann.

Wenn die Nachttemperaturen unter 0 °C sinken, kann zum Schutz nachts auch eine dicke Decke über den Stall gelegt werden. Evtl. auch ein Wachstuch gegen Regen. Im Winter muss auch der Wassernapf seinen Platz in der Hütte finden. Je nach Temperatur muss das Wasser u.U. mehrmals täglich gewechselt bzw. aufgebrochen werden. Bitte hier keine Trinkflaschen verwenden, da die Nippel binnen Minuten einfrieren und die Tiere auch daran festfrieren können.

Den Tieren muss es zu jeder Tageszeit möglich sein einen Platz im Schatten aufzusuchen. Dabei ist vor allem darauf zu achten, dass die Sonne im Laufe des Tages wandert. Dieser Schatten sollte, wie oben erwähnt, nicht durch ein Häuschen gewährleistet sein, da sich dieses bei direkter Sonneneinstrahlung auch gefährlich aufheizen kann.

Auch die sonstige Gehegeausstattung genügt nicht als Schattenspender. Am besten sorgen Sie durch ein Sonnensegel oder ein Leintuch, das über den Auslauf gespannt ist für Schatten. Einen Baum und/oder Busch kann auch für Schatten sorgen. Aber achtung: Herunterfallende Blätter können giftig sein! (s.

  • Auch weiter unten bei „Bepflanzung Außengehege”) Für den Boden des Geheges gibt es viele Gestaltungsmöglichkeiten.
  • Meistens wird der Bodengrund einfach mit Rindenmulch ausgelegt.
  • Die Schutzhütte mit herkömmlichem Kleintierstreu, Holzpellets sowie Heu und/oder Stroh im Winter ausstatten.
  • Ein Teil des Geheges sollte im Idealfall für die Tiere auch bei Regen oder Schnee „trockenen Pfötchens” begehbar sein.

Ansonsten kann man bei der Gestaltung des Geheges seiner Kreativität freien Lauf lassen: Korkröhren, Weidenbrücken, Steine zum drüber und drunter Durchlaufen, Äste, Zweige. Für die Einrichtung geben die Links und Buchtipps weiter unten auch viele Anregungen und Ideen.

  • Ansonsten gelten die gleichen Dinge, die man auch in der Innenhaltung beachten sollte: pro Tier mind.
  • Ein Häuschen/Unterstand, jeder Unterschlupf sollte mind.2 Ein-/Ausgänge haben.
  • Letzteres ist gerade im Sommer draußen auch für die Belüftung und eine Vermeidung von Hitzestaus wichtig.
  • Die Fütterung der Tiere unterscheidet sich draußen nicht wesentlich von der Innen: Es muss immer ausreichend frisches, sauberes sowie trockenes Heu zur Verfügung stehen.

Dazu kommt dann pro Tier und Tag ca.80-100g Frischfutter. Bei Grasbewuchs im Gehege kann hiervon einiges abgezogen werden, da die Tiere ja relativ viel Gras fressen. Auch in ganzjähriger Außenhaltung brauchen die Tiere keinerlei Trockenfutter! Wenn man den Tieren gerade im Winter jedoch mehr Energie zuführen möchte, kann dies durch eine zusätzliche, beschränkte Gabe von Erbsenflocken, Karottenchips, Petersilienpellets und/oder Sonnenblumenkernen.

  • Bitte auch hier keine sog.
  • Fertig-/Alleinfutter aus dem Zooladen das Getreide etc.
  • Enthält geben.
  • Näheres dazu s.
  • Auch unter Fütterung,
  • Am besten für ganzjährige Außenhaltung geeignet ist eine Gruppe mit mind.
  • 3 Tieren (z.B.
  • Ein Kastrat mit zwei Weibchen) – hier sind aber keine Grenzen gesetzt.
  • Jedoch sollten die Tiere genügend Platz haben – innen wie auch außen.

In Ausnahmefällen kann man auch nur zwei Tiere draußen halten. Dafür müssen aber genug Bewegungsanlässe geschaffen werden (Bewegung hält warm) und die Schutzhütte muss sehr gut isoliert sein. Die Tiere dürfen im Winter auf keinen Fall ins Haus geholt werden! Weder zum Kuscheln noch zum Krallenschneiden o.ä.

– auch nicht nur kurz! Die Temperaturunterschiede sind für den Organismus der Tiere zu gravierend und es kann leicht zu einem Temperaturschock, einer Erkältung oder gar zu einer Lungenentzündung führen. Ebenso darf auch das Misten nicht entfallen. Gerade im Winter, wenn es kalt ist oder es mal eine Woche dauerhaft regnet, fällt das oft schwer und ist unangenehm.

Man sollte sich vor dem Ausquartieren seiner Tiere gut überlegen, ob man dazu bereit ist auch dann noch die notwendigen Arbeiten nicht zu vernachlässigen. Gartenschweinchen sind i.d.R. mehr Parasiten ausgesetzt als Hausschweinchen. Bei einem intakten Immunsystem und guter allgemeiner Verfassung sollte das jedoch kein Problem darstellen.

Die Tiere werden mit einem bestimmten Maß an Parasiten selbst fertig. Bei Außenhaltung sollten die Tiere täglich genauestens beobachtet – ob sie alle einen fitten Eindruck machen, zum Fressen kommen etc. – und evtl. häufiger kontrolliert werden, als bei Innenhaltung. Wie auch in Innenhaltung müssen die Tiere wöchentlich gewogen und gecheckt werden (abtasten, Augen, Ohren, Nase, Zähne und Popo/Perinealtasche kontrollieren).

Für kranke und trächtige Tiere ist Außenhaltung besonders im Winter nicht empfehlenswert. Man sollte jederzeit die Möglichkeit haben, die Tiere im Krankheitsfall ins Haus zu holen. Aber Achtung: Im Winter dürfen die Tiere nicht abrupt von draußen nach drinnen umsiedeln! Dies muss dann langsam über mehrere Schritte (erst in den Keller, dann ins Treppenhaus, dann in ein unbeheiztes Zimmer und dann erst zum eigentlichen Standort) erfolgen.

Es sollte aber nicht nur das kranke Tier nach innen umziehen, sondern auch mindestens eines seiner PartnerInnen. Bei nur 2 oder 3 Tieren müssen alle nach innen verbracht werden. Als letzten Punkt möchten wir noch darauf hinweisen, dass Meerschweinchen in Außenhaltung oftmals die engere Bindung zum Menschen verlieren bzw.

erst gar aufbauen.

Wie hält man Meerschweinchen im Winter draußen?

Große Gruppen sind sinnvoll – Meerschweinchen sollten generell niemals alleine gehalten werden. Sie leben in freier Wildbahn in Gruppen, die mindestens vier Tiere umfassen. Dies ist wichtig, denn in Extremsituationen passen die Tiere aufeinander auf. Im Winter, wenn eisige Temperaturen herrschen, wärmen sie sich beispielsweise gegenseitig. Dies ist jedoch nur möglich, wenn genug Tiere in einer Gruppe leben. Die Außenhaltung im Winter empfehlen wir daher nur für Gruppen ab vier Meerschweinchen, besser mehr.

Welche Temperatur für Meerschweinchen in der Wohnung?

Temperatur und Höhe des Meerschweinchengeheges – Meerschweinchen haben eine Wohlfühltemperatur von 18 bis 22 °C und benötigen eine Luftfeuchtigkeit von ca.45 bis 60 %. Am Gehegestandort muss außerdem für Frischluftzufuhr gesorgt sein, ohne dass die Tiere im Durchzug stehen, denn sonst besteht die Gefahr einer Atemwegserkrankung.

  • Ebenfalls wichtig ist, dass Ihre Meerschweinchen nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind.
  • Dies gilt besonders im Sommer und zur Mittagszeit.
  • Da Meerschweinchen tagaktiv sind, benötigen sie aber selbstverständlich einen hellen Standort mit Tageslicht,
  • Gleichzeitig muss gewährleistet sein, dass sie sich jederzeit an ein schattiges Plätzchen, zum Beispiel einem großen Holzhäuschen oder Korkröhren, zurückziehen können.

Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn das Gehege in Bauch- bzw. Brusthöhe aufgestellt wird. Wenn Sie sich von oben auf das Gehege beugen oder die Tiere von oben anstatt von der Seite greifen, erschrecken sie sich nämlich leicht. Dieses Problem kann umgangen werden, indem das Gehege erhöht aufgestellt wird.

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