Wann Kommt Der Neue T7 Raus?

Wann Kommt Der Neue T7 Raus
Marktstart und Preise – PDF Preisliste VW T7 Multivan 0,94 MByte Seit Mitte November 2021 rollt der T7 zu Kunden, die Händler nehmen schon seit Mitte September Bestellungen entgegen. Den Anfang machten die Benziner und der E-Hybrid. Varianten mit elektrischem Allradantrieb gibt es wohl erst ab 2024, bis dahin dürfte es den T6.1 Multivan mit Allrad als 204-PS-Diesel weitergeben.

Ist der T7 kleiner als der T6?

Deutlich mehr Laderaum im VW T6.1 Multivan – Schon bei der ersten Sitzprobe fallen Unterschiede auf. Im neuen VW T7 Multivan sitzt man im Vergleich etwas tiefer und mehr ins Auto integriert. Die Übersicht leidet aber ein wenig unter der deutlich flacheren Frontscheibe, der massiven, doppelten A-Säule und den etwas kleineren Fensterflächen.

Dafür sitzt man bequemer, hat modernere Materialien und das neueste Infotainmentsystem vor der Nase. Beides liegt auch daran, dass der T7 weitestgehend auf den Komponenten der aktuellen MQB-Plattform aufbaut, die inzwischen fast allen Volkswagen-Pkw mit Verbrennungsmotor als Basis dient. Das bringt nicht nur Vorteile in der Fertigung, sondern macht aktuelle Assistenz- und Infotainmentsysteme jetzt auch im Multivan verfügbar, was im VW T6.1 so nicht möglich ist.

Wenn auch die Außenabmessungen (bis auf die Höhe) etwas üppiger ausfallen als beim T6.1, geht es im VW T7 Multivan etwas enger zu, auch im Laderaum. Als Siebensitzer (Aufpreis: 910 Euro) bleiben hinter den drei Einzelsitzen der dritten Sitzreihe gerade mal 469 Liter Stauraum.

Im VW T6.1, der serienmäßig zwei massive Drehsessel und eine ultraschwere, aber zur Liegefläche umklappbare Dreiersitzbank in dritter Reihe bietet, stehen noch 637 Liter zur Verfügung. Auch wenn sich beide Kleinbusse innen ähnlich flexibel umgestalten lassen – im neuen Modell gelingt das viel leichter.

Jeder der fünf einzelnen Sitze im Heck lässt sich einfach herausnehmen, umdrehen oder zusammenklappen. Im VW T6.1 Multivan braucht man spätestens beim Ausbau der Rückbank Hilfe. Doch der Aufwand lohnt sich, denn der alte Multivan erweitert seinen Laderaum damit auf 4,4 Kubikmeter (4405 Liter), beim neuen sind es satte 1100 Liter weniger. VW T7 (2021): Innenraum, Hybrid, Preis Der VW Multivan im Crashtest

Wann kommt der Multivan T7?

Wann kommt der neue Multivan T7? – Der neue VW Multivan T7 ist seit Herbst 2021 bestellbar. Neu hinzugekommen ist eine Motorvariante mit Plug-in Hybridantrieb. Der Diesel-Antrieb für den Multivan ist zum Marktstart noch nicht verfügbar und soll 2022 folgen.

Was soll der T7 Kosten?

VW T7 Preis: Ab 44.952 Euro – Schick, aber nicht günstig: Der VW T7 © Volkswagen Nutzfahrzeuge Günstig ist der T7 mit einem Basis-Preis von 44.952 nicht – und nach oben ist die Grenze je nach Individualisierungswunsch ohnehin offen. Zum Vergleich: Wer mit dem Basis-T6.1 in die Bulli-Klasse einsteigen will, zahlt fast 3000 Euro weniger.

  • Die Ausstattungs-Staffelung wurde neu zusammengestellt: Los geht es beim einfachen Multivan, dann folgen der Life und der Style.
  • Wie gewohnt gibt es ein bestens ausgestattetes Sondermodell namens Energetic, später sollen diverse Editionsmodelle folgen.
  • Neben dem verbleibenden T6.1 als Transporter und dem neuen Multivan folgen Ende 2022 der dritte und vierte im Bunde der T-Modelle: Der vollelektrische Lifestyle-Van ID.

Buzz und der urbane Transporter ID. Buzz Cargo. Dann ist die Bulli-Familie komplett.

Wird es den T7 als California geben?

Volkswagen T7 Multivan Ein Gewinner-Team soll man nicht auswechseln, heißt es. Und bislang war der Multivan einer der Bestseller von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN). Aber eine Wachablösung war nach den zögerlichen Auffrischungen der vergangenen Jahre dringend angesagt. Denn das noch aktuelle Modell geht im Grunde auf den Wechsel vom T4 auf den T5 zurück, und der kam bereits 2003 auf die Straßen.

  • Der T6 erschien 2015, war aber mehr als umfangreiche Modellpflege einzuordnen und der T6.1 bekam vor zwei Jahren ebenfalls kaum mehr als neue Lackierungen und verbesserte Infotainmentsysteme.
  • Der T7 hält an Bewährtem fest, eröffnet aber neue Möglichkeiten.
  • Wie auch sein Personenwagen-Bruder Golf baut er auf dem MQB, dem Modularen Querbaukasten des Konzerns, auf.

Das erlaubt eine Hybridisierung, als Plug-in-Version soll der Multivan zum Teilzeitstromer werden und die (steuerlich) geforderte Distanz von 50 Kilometer mit Hilfe des Elektromotors an der Hinterachse und einer 14 kWh starken Lithium-Batterie bewältigen können.

  1. Rein elektrisch wird es ihn jedoch nicht geben, dafür wird VWN ab 2022 den ID.Buzz als Mitglied der Elektro-Familie anbieten.
  2. Und auch der Multivan wird zum Spezialisten für private Nutzer und allenfalls gewerbliche Shuttle-Dienste.
  3. Für das harte Leben auf dem Bau oder in der Landwirtschaft müssen weiter die verschiedenen Versionen des T6.1 schuften.

Und auch den Campern bleibt keine Wahl. Die Version California bleibt dem Markt ebenfalls auf Basis des jetzigen VW Bulli erhalten. Wohl deshalb sind die Absatzerwartungen gedämpft.25.000 Einheiten seien für den T7 jährlich geplant, ist zu vernehmen. Das Design des Neuen fällt auf.

Markant ist das Leuchtenband am Bug, das als Tagfahrlicht die beiden schmalen Scheinwerfer miteinander verbindet. Die Frontscheibe liegt flacher, die Motorhaube ebenso, sie ist außerdem länger geworden. Schließlich müssen nun auch Radar-Antennen und größere Batterien unter ihr Platz finden. Verglichen mit dem T6.1 ist der neue Multivan 3,7 Zentimeter breiter und fast sieben Zentimeter länger geworden.

Der Radstand wurde gar um 12,4 Zentimeter verlängert. Das erlaubt ihn für die Standard-Karosserie (4,97 Meter) und auch für die gestreckte Variante (5,13 Meter) zu nutzen. An Bord gibt es bis zu sieben Sitzplätze und einen mindestens 470 Liter großen Gepäckraum.

Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

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Die Armaturentafel orientiert sich am der digitalisierten Bedienung der Personenwagen-Baureihen. Die meisten Schalter und Drehsteller sind verschwunden, Monitore mit berührungssensitiven Bildschirmen haben sie ersetzt. Die Instrumentierung bildet ein 10,25 Zoll großer Bildschirm nach, zehn Zoll in der Diagonalen misst der Monitor über der Mittelkonsole, mit dem sich nahezu alle weiteren Funktionen steuern lassen.

Verschwunden ist auch der Handbremshebel, eine elektrische Parkbremse macht ihn überflüssig und erleichtert so den Weg an den Vordersitzen vorbei nach hinten. Zwei Schiebetüren mit elektrischer Öffnung gehören für den Passagierraum zum Serienstandard. Clever ist die Idee eines Multitools, einer Art Hocker, der hinten verschiebbar als Tisch, Ablage oder Kühlbox dienen kann.

Beim Start im Herbst kann der Multivan mit Vierzylinder-Turbobenzinern (136 und 204 PS/ 100 und 150 kW) sowie mit einem 150 PS (110 kW) starken Diesel bestellt werden. Dank einer verbesserten Aerodynamik (Cw 0,30) und vielfältiger Optimierungen sei der Verbrauch bei allen Antrieben um etwa einen Liter gesunken.

Noch geringer wird der Konsum des Plug-in-Hybrid sein, dessen Systemleistung mit 218 PS (160 kW) angegeben wird. Alle Antriebe werden mit Doppelkupplungsgetrieben kombiniert, die sechs oder sieben Gänge haben. Mit etwas Zeitverzögerung will VWN noch einen zweiten, stärkeren Zweiliter-Turbodiesel anbieten.

(ampnet/mk)

Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

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: Volkswagen T7 Multivan

Kann man im T7 schlafen?

Wie kann man einen T7 schnell zum Camper umbauen? – Das Rezept der Bus4fun-Spezialisten bei ihrer T7-Studie: Sie greifen beim Campingausbau auf bestehende Ideen zurück und versucht sie im neuen Fahrzeug umzusetzen. Mit dem Bike & Surf Maxi-Bett von Reimo bekommt der T7 das erste Update Richtung Camping.

  • Es besteht aus einem simplen Metallgestell, das an den bestehenden Ankerpunkten im T7 verschraubt werden kann.
  • Das Ausbaubett von Reimo schafft zwei Schlafplätze im Innenraum des T7.
  • Auf dieser Basiskonstruktion liegt ein Lattenrost auf, der sich nach vorne klappen lässt und so zum Bett mit zwei Metern Länge wird.

In der Breite misst die Liegefläche 1,25 Meter. Die beiden vorderen Sitze im Fahrgastraum müssen dazu natürlich nach vorne geklappt sein. Unter dem Bett bleibt Heckstauraum für Gepäck bestehen. Eigentlich ist das Reimo-Ausbaubett für den T5 und T6 gedacht.

Dank verstellbarer Höhe passt es offensichtlich auch in den neuen T7. Denkbar ist auch, den T7 mit anderen Möbelmodulen auszustatten. Damit bis zu vier Erwachsene einen Schlafplatz finden können, setzen die Ausbauer auf ein Dachzelt, Es wird einfach auf dem Dachträger des Bullis angebracht. Bus4fun montiert für die Studie das Modell Featherlight von Front Runner, das ungefähr 1.200 Euro kostet.

Hoch hinaus: Mit dem Dachzelt bekommt der T7 zwei weitere Schlafplätze im Obergeschoss. Die Liegefläche im Zelt ist 1,99 x 1,21 Meter groß. Das größte Plus des Zelts: Es wiegt nur 43 kg. Damit ist es auch es den geringen Zuladungwerten des T7

Was ist der beste VW Bus Motor?

VW T4 2.5 TDI (1995 bis 2003) – Auch die Diesel-Aggregate werden – im Vergleich zum Vorgänger T3 – mit dem neuen T4 deutlich moderner. Anfangs fahren die Sauger noch etwas phlegmatisch und nageln obendrein recht laut. Die Empfehlung für T4-Sympathisanten lautet daher ganz klar: Turbodiesel mit Direkteinspritzung. Der VW T4 2.5 TDI “Van of the year 1992”. Der quer eingebaute Dieselmotor ist robust und sparsam. Längere Autobahnfahrten bewältigt der T4 problemlos – ein echter Langläufer Das Highlight bei den Selbstzündern folgt jedoch 1998 mit einem neuen, leistungsgesteigerten Aggregat: Der neue 2.5 TDI leistet 150 PS und bietet genug Kraft in allen Lebenslagen.

Wo wird der T7 produziert?

Die jüngste Ausgabe des VW-Busses, der T7 Multivan, wird am Hauptsitz der Nutzfahrzeugtochter (VWN) in Hannover jetzt in Serie produziert. Am Freitag (9.00 Uhr) will das Unternehmen bei einer Werksführung über Details der Fertigung informieren. Ein Probebetrieb lief bereits.

  1. Technisch ist der Multivan bei VWN vor allem deshalb bedeutend, weil er erstmals das Baukastensystem MQB mit einem Plugin-Hybridantrieb kombiniert.
  2. In der Autoindustrie werden solche Plattformen verstärkt eingesetzt, um Standards zu vereinheitlichen und durch mehr gleiche Teile Kosten zu senken.
  3. Produktionsvorstand Josef Baumert wolle zudem die Pläne für den Umbau des Werks in der niedersächsischen Landeshauptstadt erläutern, hieß es vorab.

Volkswagen rüstet den Standort schrittweise zu einer Fabrik um, die ausschließlich E-Autos bauen soll. Im kommenden Jahr startet der vollelektrische ID.Buzz. Er setzt die neue Reihe reiner Stromer nach dem ID.3, ID.4, ID.5 und ID.6 fort. Der E-Bus wird auch eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des autonomen Fahrens spielen und die Funktionen konzernweit zuerst anbieten.

Wie lange gibt es den T6 noch?

Viele Aufträge, eingeschränkte Produktion – Die Produktion des VW T6.1 läuft noch bis Ende Juni 2024, allerdings sind die Auftragsbücher für den Transporter in allen seinen Varianten bereits Anfang 2023 so prall gefüllt, dass VW Bestellstopps für den T6.1 verhängt.

Wir sind beim T6.1 schon fast bis zum Produktionsende ausverkauft”, sagte ein VW Nutzfahrzeug-Verantwortlicher, der namentlich nicht genannt werden wollte, gegenüber der Automobilwoche. “Wir werden die Bestellbücher wohl in absehbarer Zeit schließen müssen.” Noch habe man zwar etwas Luft, einen Termin für den endgültigen Bestellstopp gebe es noch nicht.

Nach Informationen der Automobilwoche dürfte es aber spätestens im Sommer so weit sein. “Mit Hinblick auf den Mitte 2024 bevorstehenden Auslauf der Produktion des T6.1 haben wir ein besonderes Augenmerk auf die Auftragseingänge und stellen so sicher, dass wir alle bereits vorliegenden und zu erwartenden Bestellungen produzieren und ausliefern können”, bestätigte eine VWN-Sprecherin der Automobilwoche auf Anfrage.

Wie weit kommt der T7 Hybrid?

Elektrische Reichweite 34 bis 42 Kilometer – Wir testen also ein Auto, von dem wir nicht wissen, ob und wie lange es in dieser Form tatsächlich ausgeliefert wird. Die elektrische Praxisreichweite jedenfalls lag zwischen 34 (Stromverbrauch entsprechend 30,6 kWh/100 km) und 42 (24,8 kWh/100 km) Kilometern. Wenn der elektrochemische Speicher erschöpft ist, springt der Verbrennungsmotor an. Und das ist wie bei allen PHEV von Volkswagen ein Vierzylinder mit 1,4 Litern Hubraum, Turboaufladung und Direkteinspritzung (TSI). Er ist gekoppelt an ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, in das der Elektromotor integriert ist. Die Systemleistung liegt bei 160 kW.

Das hört sich nach viel an, und die objektiven Fahrleistungen sind mit neun Sekunden bis 100 km/h und Spitze 192 km/h für einen Van gut. Wer häufig Elektroautos fährt, erwartet trotzdem mehr. Es soll noch kurz der Witz vom Normverbrauch erzählt werden: Er beträgt 1,5 Liter. Anders als in der Berechnungsformel der EU mischen wir Strom- und Superbenzinverbrauch nicht, sondern schlüsseln beide auf und rechnen wie üblich auf 100 Kilometer hoch.

Der Spritkonsum im verbrennungsmotorischen Modus lag bei durchschnittlich 8,2 Litern. Minimal waren es 6,5 Liter. Bei Richtgeschwindigkeit waren es je nach Windrichtung 8,2 bis 9 Liter, und wer schneller fährt, muss mit zweistelligen Werten leben.

Wird der T7 Hybrid gefördert?

Bilder: VW Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) hat im Mai die neue Generation des Multivan vorgestellt. Die bis zu siebensitzige Baureihe gibt es erstmals auch in einer Plug-in-Hybridausführung, Die wichtigsten technischen Daten des T7 wurden bereits veröffentlicht, nun gibt es auch Informationen zu den Preisen und dem Marktstart in Deutschland.

  • Der neue Multivan koste ab 44.839,20 Euro in der Version mit 100 kW/136 PS starkem 1,5-Liter-Benzinantrieb, teilte VW mit.
  • Erste Vorbestellungen nähmen die Händler ab Ende September entgegen.
  • Die Markteinführung in Deutschland erfolge Mitte November.
  • Der VW T7 Plug-In-Hybrid mit 160 kW/218 PS Antriebsleistung kostet mindestens 57.174 Euro.

Günstiger wird es mit der von Bund und Industrie finanzierten „Umweltbonus” -Förderung in Höhe von 5625 Euro. Das teilelektrische System für den Multivan bezeichnet VW als „Hightech-Antrieb”, der das lokal emissionsfreie Fahren mit sehr großen Reichweiten und einem niedrigen Gesamtverbrauch in Einklang bringe. Neben der neuen Antriebstechnik inklusive Plug-in-Hybridoption ist eine neue Evolutionsstufe vernetzter Assistenz-, Bedien- und Infotainmentsysteme an Bord der siebten Multivan-Generation, außerdem ein neues Interieur-Konzept. Das Fahrzeug ist laut VW auf Familien und sportlich aktive Menschen zugeschnitten und eignet sich mit seinem neu entwickelten Sitz- und Laderaumsystem für unterschiedlichste Einsatzmöglichkeiten.

Neben dem Grundmodell gibt es auch eine verlängerte Version mit einem nochmals größeren Laderaum mit bis zu 4053 Liter Gepäckraumvolumen. Im Fond gibt es verstell- und herausnehmbare Einzelsitze. „Der T7 ist im Vergleich zu seinem Vorgänger fünf Zentimeter niedriger geworden und wir haben einen flachen Boden für alle Modelle”, erklärt Vertriebsvorstand Lars Krause, „damit haben Komfort und Variabilität im Innenraum deutlich gewonnen”.

Die Instrumententafel des neuen Multivan und die hier integrierte Displaylandschaft ist serienmäßig mit dem „Digital Cockpit” sowie dem Infotainmentsystem „Ready 2 Discover” ausgestattet. Online holt das System verschiedenste Dienste und Funktionen an Bord.

  1. Als „Function on Demand” können die Besitzer beispielsweise so auch nachträglich die Navigationsfunktion freischalten.
  2. Deutlich erweitert wurde das Spektrum der Assistenzsysteme.
  3. Stets serienmäßig: das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist” inklusive Stadt-Notbremsfunktion, der Spurhalteassistent „Lane Assist”, eine Ausweichunterstützung mit neuem Abbiegeassistent, Verkehrszeichenerkennung und Geschwindigkeitsregelanlage.

Zu den neuen Systemen gehört der „IQ.DRIVE Travel Assist”, der das teilautomatisierte Fahren von 0 bis 210 km/h ermöglicht. Ein weiteres Novum für einen Multivan sind die optional als Alternative zu den serienmäßigen LED-Scheinwerfern angebotenen „IQ.LIGHT – LED-Matrixscheinwerfer” mit einer interaktiven Lichtsteuerung.

Das „Bulli”-Spektrum fächert sich künftig in drei Säulen auf: die Baureihen Multivan, Transporter 6.1 und den 2022 startenden ID. Buzz, Der T6.1 bleibt der Spezialist für den gewerblichen Einsatz und die Basis der Reisemobil-Version California. Mit dem Lifestyle-Van ID. Buzz und dem urbanen Transporter ID.

Buzz Cargo kommen zwei rein elektrische Modelle neu hinzu. Der Multivan der siebten Generation übernehme indes mehr denn je die Schlüsselfunktion des variablen Allrounders, wirbt Volkswagen.

Ist der T7 ein Bulli?

VW T7 – AUTO BILD VW T7 Multivan (2021): Galerie 04.03.2022 — Alles neu beim VW Multivan. Der T7 kommt mit Einzelsitzen, MQB-Unterbau und viel mehr Komfort als bisher. Alle Infos zu Preisen, Motoren und erstem Test! ● VW T7 Multivan steht künftig auf der MQB-Evo-Plattform ● Erster VW Bus, der als Plug-in-Hybrid erhältlich ist● Keine Rückbank mehr, dafür verstellbare Einzelsitze ● Preis: ab 44.839 Euro Der neue T7 Multivan wird der größte aller Zeiten.

Zur siebten Generation wechselt der als Multivan nämlich seine Plattform und nutzt in Zukunft den “MQB-Evo”-Baukasten. Der Wechsel der Bodengruppe ermöglicht den Ingenieuren die Elektrifizierung des neuen Bullis, konventionelle Antriebe bleiben aber das Rückgrat des vielseitigen Hannoveraners. Mit der Baureihe führte die Nutzfahrzeugabteilung von VW im Jahr 1985 den Multivan ein; mehr als 35 Jahre später wird das Innenraumkonzept neu gedacht und soll sich damit an die Bedürfnisse der Neuzeit anpassen.

Jetzt Tesla Model 3 und weitere Modelle flexibel im Abo Profitieren Sie von kurzen Lieferzeiten, der Möglichkeit zu pausieren und zahlreichen Modellen im Sixt+ Auto-Abo. In Kooperation mit Trotz neuer Plattform sollen auch Nutzfahrzeugfreunde und Handwerker auf ihre Kosten kommen: Der T6.1 wird nämlich weiterhin als Transporter und als () im Programm bleiben. Nur der Multivan wechselt, bis auf eine Ausnahme, auf die Golf-Bodengruppe. Seit November 2021 ist der T7 Multivan auf dem Markt, die Preise starten aktuell bei 44.839 Euro als 1,5-Liter-TSI.

Jetzt ist auch die Dieselversion mit Zweiliter-TDI und 150 PS bestellbar, der Basispreis liegt hier bei 48.748 Euro. Die Version mit 5,17 Meter Länge kostet jeweils 1862 Euro Aufpreis. Der Traum vom VW-Bus scheint mit Blick auf das Preisschild für viele erst einmal unerreichbar. Als sieht das anders aus.

Weil VW beim Vorgänger des T7 Multivan, dem T6.1, vor allem an den Assistenten und dem Infotainment geschraubt hat, soll der Blick hier auf den T6 gelenkt werden. Der Bus wurde zwischen 2015 und 2019 vertrieben und stellt mehr ein großes Facelift des T5 als eine eigene Generation dar.

  • An der Grundkonstruktion änderte sich nichts, die vom Abgasskandal betroffenen Motoren wurden unter anderem aber ausgetauscht.
  • Im Vergleich zum T5 wurden beim T6 viele Kinderkrankheiten behoben.
  • Die Bremsen kommen mit dem Gewicht des Fahrzeugs besser klar und auch die Aufhängung zeigt bei regelmäßiger Wartung nur selten übermäßigen Verschleiß.
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Wichtig ist bei den Bussen aber: Je weniger Ausstattung, desto weniger Probleme, denn die Komfortfeatures können im Alter zu Problemen führen. Bereits ab 25.000 Euro sind erste vernünftige Exemplare auf den gängigen Gebrauchtwagenportalen zu finden, ab 33.000 Euro wird das Feld dichter.

  • Dann gibt es aber keinen Multivan oder gar California, oftmals handelt es sich hier um das Modell,
  • Bei den Motoren reicht dank hohem Drehmoment auch der 102 PS Diesel zum Mitschwimmen, die Benzinmotoren sind mit Realverbräuchen von rund 12 Litern allerdings für Privatpersonen nicht mehr zeitgemäß.
  • Aum wurden die Preise zum neuen Multivan kommuniziert, gibt es ihn bereits zu teils attraktiven Konditionen im,

Bei sparneuwagen.de (Kooperationspartner von AUTO BILD) gab es ihn zuletzt als 1.5 TSi für günstige 319 Euro netto pro Monat im Gewerbeleasing. In diesem Fall ohne einmalige Sonderzahlung und mit einer Laufzeit von 48 Monaten. In der Regel sind 10.000 Freikilometer pro Jahr inklusive, wobei in der Regel größere Kilometerpakete und längere Laufzeiten gegen Aufpreis erhältlich sind.

  1. Optisch nähert sich der Multivan an der Front dem an.
  2. Die Aufteilung von Scheinwerfer, Grill und Schürze erinnert stark an den Großraumkombi und gliedert den Bus in die Reihe von VWs praktischen Pkw-Modellen ein.
  3. Die Motorhaube steht flacher als beim Vorgänger und geht in einem größeren Winkel in die ebenfalls flach stehende Windschutzscheibe über.

In der Seitenansicht fällt das Dreiecksfenster vor den Seitenspiegeln auf, eine optische Linie verbindet die serienmäßigen (optional Matrix-LED) mit den ebenfalls serienmäßigen LED-Rückleuchten. Der T7 ist der erste Bulli mit zweigeteilten Rückleuchten. Sie sind horizontal angeordnet. Der neue Bus bekommt serienmäßig zwei Schiebetüren. Am Heck gibt es – erstmals an einem VW-Transporter – zweigeteilte Rückleuchten, die horizontal angeordnet sind.

  • Der Modellschriftzug wandert zwar in die Mitte, befindet sich allerdings nicht unter dem, sondern unterhalb der Kennzeichenaussparung.
  • Das Dach des T7 Multivan fällt zum Heck hin leicht ab und endet in einem Dachkantenspoiler.
  • Der neue Multivan ist in fast allen Dimensionen etwas gewachsen.
  • Es gibt zwei unterschiedliche Karosserieversionen, eine Kurz- und eine Langversion.

● Länge: 4973 mm (kurz) / 5173 mm (lang) ● Breite: 1941 mm● Höhe: 1903 mm ● Radstand: 3124 mm ● Kurzversion: 469 Liter / 3672 Liter● Langversion: 763 Liter / 4053 Liter Spätestens mit dem T4 näherte Volkswagen seinen beliebten Transporter immer mehr dem Pkw-Segment an.

  1. Trotz allem teilten sich alle Derivate eine Nutzfahrzeug-Plattform.2021 soll sich das ändern.
  2. Volkswagen baut die T-Reihe künftig auf drei Säulen auf.
  3. Die Basis bildet weiterhin der aktuelle T6.1, der als Transporter, Caravelle und weiterhin den Anforderungen als Nutzfahrzeug und Campingbus gerecht werden soll.

Der Multivan wechselt als T7 auf die MQB-Evo-Plattform, auf der auch der steht. Neben dem aktuellen Golf-Infotainment und modernen bietet die Bodengruppe vor allem die Möglichkeit, den Multivan zu elektrifizieren. Das erlaubt erstmals ein Plug-in-Hybrid-Modell in der T-Baureihe.

  • Letzte Säule wird ab der zweiten Jahreshälfte 2022 der vollelektrische stellen, der auch als Cargo-Version den neuen nutzen wird.
  • Das Cockpit ist digital wie nie zuvor im VW Bus.
  • Im Grunde verpflanzt der Konzern das Armaturenbrett mitsamt Bildschirmen und Lenkrad aus dem in den neuen Multivan.
  • Das bedeutet für die Bedienung, dass ein Großteil der Knöpfe verschwindet und durch Touchflächen ersetzt wird.

Das Lenkrad behält allerdings seine Multifunktionstasten. Als Digitalcockpit dient ein 10,25 Zoll großer Monitor, die Bedienung des Infotainments erfolgt über einen 10-Zoll-Touchscreen. Die Anbindung des Smartphones via App-Connect ist bereits in der Basisausstattung möglich. Das T7-Cockpit stammt aus dem Golf 8. Viele Touchflächen ersetzen klassische Knöpfe. Wie es sich für einen VW-Bus gehört, gibt es Fahrer- und Beifahrersitz auch mit Armlehnen, die in höheren Ausstattungslinien serienmäßig sind. Die Fahrstufenwahl des DSG erfolgt beim Multivan in Zukunft nur noch über einen Kipptaster; einen Wahlhebel gibt es nicht mehr, ebenso wenig wie eine mechanische Handbremse.

  1. Sie wird zum Modellwechsel durch eine elektrische Parkbremse ersetzt.
  2. Das Ambiente im Innenraum wird auf Wunsch gediegener als im Golf.
  3. Je nach Ausstattung stehen auch Dekore in Holzoptik zur Auswahl, die dem Bus einen wohnlichen Anstrich verpassen.
  4. Wer sich für einen Multivan interessiert, der möchte mit dem Fahrzeug unterschiedliche Aufgaben erledigen.

Diesen variablen Nutzwert verspricht VW auch beim neuen Modell. Die bislang bei allen Multivan standesgemäße 3er-Rücksitzbank hat es allerdings nicht mehr in den T7 geschafft, stattdessen bieten die Hannoveraner verschiebbare Einzelsitze für den Bus an. Die Rückbank verschwindet aus dem Multivan, stattdessen gibt es künftig Einzelsitze. Das Schienensystem im Boden erlaubt unterschiedliche Positionen der Sitze und ist mit einer Strom-Zufuhr ausgestattet. So sollen die Außensitze bei Bedarf optional mit einer versehen werden können.

  1. Neben dem ersten Panorama-Glasdach in einem Multivan dürfte die variable Mittelkonsole das größte Highlight im Fond sein.
  2. Sie lässt sich beinahe über die gesamte Länge des Fahrzeugs verschieben und beinhaltet neben Stauraum auch zwei Tischhälften.
  3. Durch die Verlagerung des Einsatzgebiets lässt sich die Konsole auf Wunsch zwischen die beiden vorderen Sitze schieben, was erstmals in einem Bulli für eine serienmäßige Ablage zwischen Fahrer und Beifahrer sorgt.

Dank der neuen Pkw-Plattform übernimmt der neue Multivan fast alle Sicherheitssysteme, die auch andere Volkswagen aktuell bieten. Durch den “Travel Assist” werden Funktionen wie der adaptive Tempomat mit dem Spurhaltesystem gekoppelt. Das erlaubt dem Bus, teilautonom unterwegs zu sein. Die MQB Evo-Plattform bietet eine Menge Assistenzsysteme, von denen auch der Multivan profitiert. ● “ACC” mit Stop & Go (automatische Distanzregelung)● “Area View” (360-Grad-Umgebungsansicht über vier Kameras) ● Ausparkassistent inklusive Abbiegeassistent● Berganfahrassistent● Car2X (lokales Warnsystem)● “Emergency Assist” (assistierter Stopp im Notfall) ● ESC mit ABS, ASR, EDS● Flankenschutz● “Front Assist” inkl.

City-Notbremsfunktion● Geschwindigkeitsregelanlage inklusive Speed Limiter ● “.DRIVE Travel Assist” (automatisiertes Fahren, Level 2) ● “Lane Assist” (Spurhalteassistent)● “Light Assist” (Fernlichtassistent)● Müdigkeitserkennung● Multikollisionsbremse● Parklenkassistent● “ParkPilot” (Abstandswarnung)● Proaktiver Insassenschutz● “Rear View” (Rückfahrkamera)● Reifendruckkontrollsystem● Seitenwindassistent● “Side Assist” (Spurwechselassistent) inklusive Ausstiegswarner● “Trailer Assist” (Anhängerrangierassistent) ● Verkehrszeichenerkennung Das Infotainment des Multivan baut wie beim Golf auf dem MIB 3.2 auf.

Neben dem volldigitalen Kombiinstrument wird das System im Bulli auch über einen 10-Zoll-Touchscreen gesteuert. Erstmals bietet VW in einem Bus auch ein Head-up-Display an. Egal welche Ausstattungsvariante gewählt wurde, als Basisinfotainment kommt das “Ready 2 Discover” zum Einsatz.

  1. Es beinhaltet bereits eine kostenlose integrierte eSim-Karte und ist damit immer online.
  2. Navigation gibt es hier nicht (nachträglich im Auto zubuchbar), allerdings lässt sich über App-Connect via und in der Head-Unit auf Google Maps oder Apple Karten zugreifen.
  3. Wer Wert auf eine Vernetzung des Fahrzeugs mit dem Handy legt, der kann kostenpflichtig den “We Connect Plus”-Dienst dazubuchen und erhält so Zugriff auf unterschiedliche Fahrzeugfunktionen.

Hierzu zählen das Ent- und Verriegeln des Multivan über das Telefon oder die Vorklimatisierung des Innenraums. Das Telefon wird über USB-C-Buchsen mit dem Fahrzeug verbunden, Musik-Fans können auf die optionale Harman Kardon-Soundanlage mit 14 Lautsprechern und 840 Watt Leistung zurückgreifen.

Auch die Sicherheit spielt bei der Vernetzung eine Rolle. Der Multivan verfügt, wie der Golf 8 auch, über Car2X-Kommunikation und kann sich so mit anderen Fahrzeugen oder der Verkehrsinfrastruktur in der Umgebung vernetzen. Auf der Straße präsentiert sich der Multivan äußerst überzeugend. Handlich wie ein Pkw wieselt der von uns gefahrene Plug-in-Hybrid trotz seiner bescheidenen 1,4-Liter durch die Gegend.

Im Zusammenspiel mit dem Elektromotor mobilisiert er bis zu 218 PS und fährt maximal 50 Kilometer rein elektrisch. Nur unter Last oder am Berg verlangt das Sechsgang-DSG dem Motor hohe Drehzahlen ab, was nicht sonderlich zum ansonsten so gemütlichen Charakter des Multivan passen will.

Also lieber entspannt cruisen, dann nerven auch die Abroll- und Windgeräusche im Heck nicht so sehr. VW T7 Multivan (2021): Test – erste Fahrt – Bulli – Motor – Preis – Info Erste Fahrt im neuen Bulli Insgesamt ist das Fahrgefühl trotz der Größe mit dem eines e-Hybrids vergleichbar, nur dass der Multivan natürlich einen höheren Schwerpunkt hat.

Über die leichte Kopflastigkeit kann auch die direkte Lenkung nicht hinwegtäuschen. Bauartbedingt ist er aber keine Sänfte. Trotz des aufpreispflichtigen adaptiven Fahrwerks unseres Testwagens gibt es keine besonders breite Spreizung; selbst im Komfortmodus wirkt der VW etwas trampelig.

  • Alles in allem ist er trotzdem einer der fahraktivsten seiner Gattung, der auch kurvige Straßen leicht meistert.
  • Motor Bauart/Zyl./Einbaul.
  • Reifendimension Test vorne Reifendimension Test hinten Tankinhalt/Kraftstoffsorte Wartungskosten Inspektion Garantie gegen Durchrostung Anhängelast gebr./ungebr.
  • Durchschn.

Verzögerung (kalt) Durchschn. Verzögerung (warm) Breite Heckklappenöffnung Geöffnete Heckklappe bis Boden Innengeräusch 50 km/h im 3/4 Gang Innengeräusch 100 km/h im 4/5 Gang Innengeräusch 130 km/h im 5/6 Gang Vierzylinder, Turbo/vorn quer + Elektromotor Erstmals in der Geschichte des VW Bus bieten die Niedersachsen ein Modell mit Plug-in-Hybridantrieb an.

  • Der Multivan eHybrid bringt es auf 218 PS Systemleistung, erzeugt aus einem 1,4-Lite-TSI (150 PS ) und einem Elektromotor (85 kW/116 PS ).
  • Eine 13 kWh große soll vollelektrisches Fahren in der Stadt ermöglichen, die Reichweite liegt bei 50 Kilometern.
  • Neben der Plug-in-Hybridvariante bietet VW den Multivan weiterhin mit konventionellen Antrieben an.

Neben den beiden TSI-Benzinmotoren steht nun auch ein Diesel zur Auswahl. Der Zweiliter-TDI leistet 150 PS und 360 Nm und ist mit zwei SCR-Kats zur Abgasreinigung ausgestattet. Bei den Benzinern bildet ein 1.5 TSI den Einstieg. Er leistet 136 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 220 Nm. Neben den Plug-in-Hybriden gibt es auch einen 150-PS-Diesel sowie zwei Benziner mit 136 und 204 PS. Allrad bietet VW für die neuen Modelle nicht an, deshalb bleibt ein Modell des T6.1 Multivan im Programm. Der 2.0 TDI mit 204 PS und 4Motion darf weiterleben und sichert dem Bulli die Möglichkeit, auch schwere Lasten zu ziehen.

● VW T7 Multivan 1.4 eHybrid OPF Systemleistung: 218 PS Drehmoment: 350 Nm Reichweite: ca.50 Kilometer Getriebe: Sechsgang-DSG ● VW T7 Multivan 1.5 TSI OPF Leistung: 136 PS Drehmoment: 220 Nm Getriebe: Siebengang-DSG ● VW T7 Multivan 2.0 TSI OPF Leistung: 204 PS Drehmoment: 320 Nm Getriebe: Siebengang-DSG ● VW T6.1 Multivan 2.0 TDI 4Motion (bleibt im Programm) Leistung: 204 PS Drehmoment: 450 Nm Getriebe: Siebengang-DSG ● VW T7 Multivan 2.0 TDI SCR (ab dem Frühjahr 2022) Leistung: 150 PS Drehmoment: 360 Nm Getriebe: Siebengang-DSG Als schicker Familienfreund kann der neue Multivan voll überzeugen, zumal er endlich auch technisch Up-to-date ist.

Wer viel transportieren oder ziehen muss, kann aufatmen: Der T6.1 bleibt vorerst im Programm. Der wird der größte Golf aller Zeiten. Zur siebten Generation wechselt der VW Bus als Multivan nämlich seine Plattform und nutzt in Zukunft den “MQB-Evo”-Baukasten. Der Wechsel der Bodengruppe,, ermöglicht den Ingenieuren die Elektrifizierung des neuen Bullis – konventionelle Antriebe bleiben aber das Rückgrat des vielseitigen Hannoveraners. Der T6.1 wird weiterhin als Transporter und California-Camper im Programm bleiben. Nur der Multivan wechselt, bis auf eine Ausnahme, auf die Golf-Bodengruppe. Marktstart ist im November 2021, die Preise steigen: Der T7 Multivan startet bei 44.839 Euro als 1,5-Liter-TSI. Die Version mit 5,17 Meter Länge kostet jeweils 1862 Euro Aufpreis.

Fahren: Auf der Straße präsentiert sich der T7 äußerst überzeugend. Handlich wie ein Pkw wieselt der von uns gefahrene Plug-in-Hybrid trotz seiner bescheidenen 1,4-Liter durch die Gegend. Im Zusammenspiel mit dem Elektromotor, mobilisiert er bis zu 218 PS und fährt maximal 50 Kilometer rein elektrisch.

Nur unter Last oder am Berg verlangt das Sechsgang-DSG dem Motor hohe Drehzahlen ab, was nicht sonderlich zum ansonsten, so gemütlichen Charakter des Multivan passen will. Also lieber entspannt cruisen, dann nerven auch die Abroll- und Windgeräusche im Heck nicht so sehr.

Insgesamt ist das Fahrgefühl trotz der Größe mit dem eines Tiguan e-Hybrids vergleichbar, nur, dass der Multivan natürlich einen höheren Schwerpunkt hat. Über die leichte Kopflastigkeit kann auch die direkte Lenkung nicht hinwegtäuschen. Bauartbedingt ist er aber keine Sänfte. Trotz des aufpreispflichtigen adaptiven Fahrwerks,

unseres Testwagens gibt es keine besonders breite Spreizung; selbst im Komfortmodus wirkt der VW etwas trampelig. Alles in allem ist er trotzdem einer der fahraktivsten seiner Gattung, der auch kurvige Straßen leicht meistert. Innenraum: Das Cockpit ist digital wie nie zuvor im VW Bus.

  • Im Grunde verpflanzt der Konzern das Armaturenbrett mitsamt Bildschirmen und Lenkrad aus dem Golf 8 in den neuen, Multivan.
  • Das bedeutet für die Bedienung, dass ein Großteil der Knöpfe verschwindet und durch Touchflächen ersetzt wird.
  • Das Lenkrad behält allerdings seine Multifunktionstasten.
  • Als,

Digitalcockpit dient ein 10,25 Zoll großer Monitor, die Bedienung des Infotainments erfolgt über einen 10-Zoll-Touchscreen. Die bislang bei allen Multivan standesgemäße 3er-Rücksitzbank hat es allerdings nicht mehr in den T7 geschafft, stattdessen bieten die Hannoveraner verschiebbare Einzelsitze für den Bus an.

Zwar entledigt sich der Bus dadurch seiner Schlafmöglichkeit; das soll im Gegenzug dazu aber mit einem modularen Innenraumkonzept, ausgeglichen werden, bei dem sogar E-Bikes im Innenraum Platz finden sollen. Das Schienensystem im Boden erlaubt unterschiedliche Positionen der Sitze und ist mit einer Strom-Zufuhr ausgestattet.

So sollen die Außensitze bei Bedarf optional mit einer Sitzheizung versehen werden können. Neben, dem ersten Panorama-Glasdach in einem Multivan dürfte die variable Mittelkonsole das größte Highlight im Fond sein. Sie lässt sich beinahe über die gesamte Länge des Fahrzeugs verschieben und beinhaltet neben Stauraum auch zwei Tischhälften.

Connectivity: Das Infotainment des Multivan baut wie beim Golf auf dem MIB 3.2 auf. Neben dem volldigitalen Kombiinstrument wird das System im Bulli auch über einen 10-Zoll-Touchscreen gesteuert. Erstmals bietet VW in einem Bus auch ein Head-up-Display an. Egal welche Ausstattungsvariante gewählt wurde,,

als Basisinfotainment kommt das “Ready 2 Discover” zum Einsatz. Es beinhaltet bereits eine kostenlose, integrierte eSim-Karte und ist damit immer online. Wer Wert auf eine Vernetzung des Fahrzeugs mit dem Handy legt, der kann kostenpflichtig den “We Connect Plus”-Dienst dazu buchen und erhält so Zugriff auf unterschiedliche Fahrzeugfunktionen.

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Antriebe: Erstmals in der Geschichte des VW Bus bieten die Niedersachsen ein Modell mit Plug-in-Hybridantrieb an. Der Multivan eHybrid bringt es auf 218 PS Systemleistung, erzeugt aus einem 1,4-Liter-TSI (150 PS) und einem Elektromotor (85 kW/116 PS). Eine 13 kWh große Batterie soll vollelektrisches Fahren in der Stadt ermöglichen.

Zwei, TSI-Benzinmotoren und ein Diesel stehen ebenfalls zur Auswahl, der Selbstzünder soll aber erst 2022 verfügbar sein. Der 1.5 TSI-Benziner leistet 136 PS und ein maximales Drehmoment von 220 Nm. Der größere 2.0 TSI ist 204 PS stark und erzeugt bis zu 320 Nm Drehmoment.

Ist der T7 ein Hybrid?

Praxistest VW T7 Multivan e-Hybrid: Stellungsspiel Schnittig geworden ist der Multivan in siebter Bulli-Generation. Länger, breiter, niedriger und farbenfroh, wenngleich die Zweiton-Lackierung für knapp 3000 Euro Aufpreis ein eher kostspieliges Extra ist.

Als Spitzenmodell e-Hybrid setzt der VW T7 auf ein Motorenduo aus 150 PS (110 kW) starkem Verbrenner und elektrischem Kollegen mit 86 kW (116 PS). Sie vereinen sich zu einer Systemleistung von 216 PS und einer anständigen Drehmomentspitze in Höhe von 350 Newtonmetern. Soweit, so gut. Nicht nur bei der volldigitalen Bedienung, auch beim Design orientiert sich der T7 an seinen Kollegen aus der Personenwagen-Abteilung.

Schmale LED-Scheinwerfer und eine Motorhaube, die ebenso wie die Frontscheibe flacher aufgestellt ist, sind die markanten Kennzeichen des Vorderwagens. Am Heck gibt es einen Dachkantenspoiler und zweigeteilte Rückleuchten. Die Höhe ist auf 1,90 Meter gesunken, das macht den Multivan nun uneingeschränkt parkhaustauglich.

  • In der Breite hat er um vier Zentimeter auf 1,94 Meter, in der Länge gar um sieben Zentimeter auf 4,97 Meter zugelegt.
  • Die erste Überraschung erlebt der Chauffeur, wenn er den schlank, aber komfortabel geschnittenen Fahrersitz erklimmt.
  • Obwohl seine Position am kleinen Volant deutlich niedriger siedelt als im T6.1, ist es eine Frage der Technik, anständig einzusteigen.

Denn der Türschweller ist arg in die Breite gegangen und da bedarf es entweder eines großen Schrittes, um ihn am Stück zu überwinden, oder es gilt auf halbem Wege Rast zu machen und die Einstiegstufe zu nutzen. Früher fiel es leichter, an Bord zu gehen.

  • Die zweite Überraschung hält der Multivan mit seinem digitalen Bedienkonzept bereit.
  • Leider hat er viele Elemente von Golf und Co.
  • Übernommen, und es ist nicht nur während der Nachtfahrt mühselig, die Audiolautstärke über nicht beleuchtete Slider einzustellen.
  • Glücklicherweise gibt es wenigstens am lederbezogenen Multifunktionslenkrad eine Wippe fürs Volumen.

Nicht weniger anspruchsvoll ist die Aufgabe, die vielköpfige Riege der bis zu 29 Fahrassistenten an Bord zu bändigen. Der ungeliebte Spurhalteassistent etwa verlangt konzentriertes Antippen des Touchscreens, wenn der Weg durch die Menüs erst mal bewältigt wurde.

  1. Eine leichte Aufgabe, schon gar nicht während der Fahrt.
  2. Die Sitzposition ist dagegen sehr angenehm und eher mit der in einer Limousine als in einem Van zu vergleichen.
  3. Das Lenkrad steht steiler als im Vorgänger, die Übersicht fällt leicht und trotz der längeren Haube lässt sich der VW zielsicher durch enge Passagen manövrieren.

Für besonders schwierige Fälle gibt es an Bord auf Wunsch nicht nur einen Parkpiloten, sondern auch einen Einparkassistenten, der den Wagen in die Lücke rangiert. Der Innenraum ist luftig und hell gestaltet, statt mit ödem Grau zu langweilen, funkelt die Armaturentafel in hellen Farben und munteren Mustern.

  • Hinten gibt es nur noch Einzelsitze.
  • Die lassen sich stufenlos verschieben und modular anordnen.
  • Unter ihren klappbaren Sitzflächen gibt es Staufächer.
  • Beheizen lassen sie sich auch, der elektrische Strom wird über die Befestigungschienen geliefert, in denen sie in nahezu jede denkbare Position geschoben werden können.

Das Stellungspiel ist kaum weniger variantenreich als das Kamasutra. Rund 26 Kilogramm wiegt jeder Sessel, das ist deutlich weniger als früher und erleichtert das Ausbauen des Gestühls. Oben wird als Sonderausstattung ein Panoramadach angeboten, eine kleine Hommage an den Samba-Bus mit seinen Dachfenstern aus den Sechzigern.

Besonders praktisch ist die Mittelkonsole für etwa 700 Euro, die nicht nur Becherhalterungen, Ablagefächer und sonstige Schatullen bietet, sondern auch einen ausklappbaren Tisch beherbergt. Da das komplette Modul die Befestigungsschienen der Sitze nutzt, kann es entweder zwischen den Plätzen für Fahrer und Beifahrer arretiert werden oder hinten den Passagieren das Arbeiten während der Fahrt ermöglichen.

In den Kofferraum passen wenigstens 469 Liter Gepäck, wer die Sitze demontiert kann bis zu 3672 Liter transportieren. Das Einpacken ist dank zweier Schiebetüren leicht, die Ladekante hinten bewegt sich mit einer Höhe von 59 Zentimeter ebenfalls in der Komfortzone.10,4 kWh speichert die Lithium-Antriebsbatterie des e-Hybrid, das soll für bis zu 50 Kilometer rein elektrischer Fahrt reichen.

  1. Geladen wird sie an einem 3,6 kW-Lader in rund dreieinhalb Stunden, an einem mit 2,3 kW in fünf Stunden.
  2. Soviel zur Theorie, in der Praxis stellen wir fest, dass es mit der Reichweite doch nicht so weit her ist.
  3. Zugegeben, die Temperaturen lagen um den Gefrierpunkt und ein Teil des Stroms wird für die Temperierung des Innenraums benötigt.

Obwohl wir innerstädtisch unterwegs sind, also in der Paradedisziplin eines Hybrids, und mit gefühlvollem rechten Fuß unterwegs waren, war es nach 35 Kilometern vorbei mit der Stromerei. Dann sprang der Vierzylinder an und half dabei, die nächste Ladestation zu erreichen.

  1. So wurde auch nichts aus dem in Aussicht gestellten Normverbrauch von 1,6 Liter Benzin auf 100 Kilometer.
  2. Schon bei moderater Fahrweise zeigte der Bordcomputer bei leerem Akku einen Konsum von 6,5 Liter Benzin an, unterm Strich wurde daraus im Mittel 7,5 Liter, ohne das eilige Autobahnfahrten erledigt werden mussten.

Das elektrische Spitzentempo von 130 km/h haben wir unterdessen kein einziges Mal ausprobiert. Aber der Hybrid-VW gefällt mit seiner Fähigkeit des langsamen und vor allem fast geräuschlosen Anschleichens. Der Federungskomfort findet ebenfalls ungeteilte Zustimmung, sanft gleitet der Multivan über die Unebenheiten der Straße und schont seine Mitfahrer.

  • Arosserieneigung in Kurven sind die Folge, gleichwohl kann der T7 mit seinen Fahreigenschaften, die einer Limousine sehr ähnlich sind, überzeugen.
  • Die Lenkung arbeitet hochpräzise, und auch die Bremsen lassen sich gefühlvoll dosieren, trotz der Rekuperationsfunktion.
  • In der Stadt wird der T7 zum Sprintkönig, der E-Maschine sei es gedankt.

Auf langen Strecken und höherem Tempo oder im Gebirge muss sich das Motoren-Duo jedoch ordentlich ins Zeug legen, um den immerhin zwei Tonnen schweren Multivan in Schwung zu bringen. Und das, obwohl der Multivan gut 200 Kilogramm leichter als sein Vorgänger geworden ist.

Seine Stärken sind also der vorzügliche Fahrkomfort, das gute Platzangebot, die sehr praktische Ausstattung und die zumindest in der City guten Fahrleistungen. Die beiden Schiebetüren gehören zum Serienumfang, ebenso das Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen und die Keyless-Go-Schließanlage. Wer mehr will, muss ordentlich draufzahlen: Das Matrix-Licht kostet rund1400 Euro, das Head-up-Display forsche 1300 Euro mehr.

Und das sind nur zwei der ewig lang wirkenden Liste der Extras. (Michael Kirchberger/cen) Daten VW T7 Multivan e-Hybrid Länge x Breite x Höhe (m): 4,97 x 1,94 x 1,90 Radstand (m): 3,12 Antrieb: R4-Benziner, 1395 ccm, Turbo, 86-kW-E-Motor, FWD, 6-Gnag-DSGtg, Systemleistung: 160 kW / 216 PS Systemdrehmoment: 350 Nm bei 1000–4100 U/min Höchstgeschwindigkeit: 192 km/h Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 9,0 Sek.

Was kostet der T7 California?

Wie viel kostet der Volkswagen California? – Das Volkswagen California Modell hat eine UVP von 61.761 € bis 90.202 €. Mit carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 11.145 € sparen. Die Preise beginnen bei 53.071 € für Barzahlung. Die monatlichen Raten beginnen bei 532 €. Unsere beliebtesten Volkswagen California Versionen sind:

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Für die Versicherung kommt es auf den Motor an. Dabei startet der VW California in der Haftpflichtversicherung mit Typklasse 16 oder 18 ziemlich günstig. Durchschnittlich fallen die Einstufungen für die Teilkasko durch die Typklassen 24 oder 26 aus. Für die Berechnung der Vollkaskoversicherung werden die Typklassen 21 oder 23 herangezogen.

Wird es den ID Buzz auch als Camper geben?

Elektro-Bulli als Reisemobil Reisemobil für zwei Personen: Der VW ID.Buzz als Camper. Auf Wunsch gibt es seitlich Fenster. © AlpinCamper Das Warten auf den Elektro-Bulli als Camper hat ein Ende: Erstmals wird der VW ID. Buzz jetzt als Campingfahrzeug angeboten. Allerdings (noch) nicht von Volkswagen.

Ausbau-Variante bietet Platz für zwei Reisende Reichweite des E-Antriebs liegt laut Hersteller bei 400 km Camper-Ausbau: Küchenzeile, Kühlschrank, Längsdoppelbett

Für den rein elektrischen Nachfolger des VW California muss die Bulli-Fangemeinde noch etwas Geduld mitbringen. will die Wohnmobil-Variante des ID.Buzz erst 2025 an den Start bringen, wenn die Langversion des Elektro-Bulli verfügbar sein wird. Wer nicht so lange warten möchte, findet jetzt erstmals eine Alternative: Auf der Stuttgarter Freizeitmesse CMT (Caravaning, Motor, Touristik) feiert ein erster Camper-Ausbau für den ID.Buzz Premiere.

Wann kommt T7 als Diesel?

VW T7 Multivan: 2023 endlich auch als Diesel verfügbar – Kommen wir zum Wesentlichen: Dem 2.0 Liter TDI-Aggregrat, das uns bereits aus anderen VW-Modellen bekannt ist und im T7 eine Gesamtleistung von ordentlichen 150 PS bei einem Drehmoment von 360 Nm generiert.

Damit beschleunigt der gut 2,2 Tonnen schwere T7 Multivan auf dem Papier in 9,6 Sekunden auf 100 km/h, während VW dem Raumwunder eine Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h attestiert. Im Vergleich zur Hybrid-Variante präsentiert sich der TDI mit diesen Leistungsdaten spürbar kräftiger und agiler im Antritt.

Auch, wenn die 150 PS nach gar nicht so viel klingen. Dabei strahlt die Diesel-Version eine Laufruhe aus, wie wir sie eher vom Hybrid erwartet hätten. Auch das moderne 7-Gang DSG-Getriebe gefällt uns auf Anhieb deutlich besser, als die in die Jahre gekommene 6-Gang Automatik des VW, den wir bereits in der Vergangenheit testen durften.

Wann kommt T7 Diesel?

Seit 1950 ist der Bulli buchstäblich eine feste Größe im VW-Programm. Und obwohl es mit dem ID. Buzz bereits eine elektrische Neuinterpretation gibt, ist nicht anzunehmen, dass der klassische Multivan seinen hohen Beliebtheitsgrad drangeben muss. Erst vor Jahresfrist hat sich schließlich die neue Generation T7 vorgestellt, die seit dem vergangenen Frühjahr auch dieseln darf.

  • Wir haben mit dem Multivan T7 2.0 TDI nähere Bekanntschaft geschlossen.
  • Wie er aussieht: Sehr vertraut.
  • Multivan-Kenner – und von ihnen gibt es viele – registrieren zwar aufmerksam und mitunter missbilligend die lange “Schnauze”, die sich in Gestalt einer nunmehr weiter nach vorn gezogenen Motorhaube dem Fahrtwind entgegenreckt.

Auch die insgesamt stromlinienförmigere Karosserie und die Chromleiste, die sich entlang der Seitenlinie zieht, werden vom kundigen Auge sofort detektiert. In seinen Grundzügen ist der Multivan T7 aber ganz Bulli geblieben. Dabei steckt unter dem klassischen Kleid ein komplett neues Fahrzeug.

Denn der T7 ist von der Nutzfahrzeug-Basis des Vorgängers T6.1 – den es übrigens noch gibt, unter anderem als Caravelle, California oder Transporter – auf den Modularen Querbaukasten (MQB) umgestiegen, jene Pkw-Plattform also, aus der heraus auch der VW Golf, der Skoda Octavia oder der Audi A3 konstruiert sind.

Im Zuge der Neuaufstellung sind auch ein paar Höhenzentimeter verlorengegangen, was aber als Vorteil zu werten ist, denn das auf 1,91 Meter reduzierte Maß macht es möglich, problemlos in Parkhäuser oder Tiefgaragen zu gelangen. Der T7 streckt sich auf eine Länge von 4,97 Metern, das muss es aber nicht gewesen sein, denn alternativ steht eine Langversion zur Verfügung, die es bei identischem Radstand auf 5,18 Meter bringt. Immer serienmäßig: Das digitale Fahrerinstrumentarium mit animierten Instrumenten. Hersteller Wie er eingerichtet ist: Nicht nur, was die Plattform betrifft, hat der Multivan einen Pkw-artigeren Charakter gewonnen, sondern auch, was das Umfeld der Passagiere und da vor allem das Cockpit betrifft.

  1. Eine gewisse Portion strapazierfähigen Kunststoffs ist zwar nicht zu übersehen, der fügt sich aber erstens in die insgesamt tadellose Verarbeitungsqualität ein und wird zweitens durch diverse Deko-Einlagen aufgewertet.
  2. Optional flutet ein riesiges, zweigeteiltes Panoramadach (ohne Rollo) den Innenraum mit Licht.

Einen sperrigen Schalt- beziehungsweise Fahrstufen-Wählhebel braucht es nicht mehr, das serienmäßige DSG-Doppelkupplungsgetriebe wird über einen kleinen Shifter angesteuert, der aufrecht und gut erreichbar am Armaturenträger sitzt. Dadurch fällt auch die Mittelkonsole weg, es herrscht somit luftige Barrierefreiheit zwischen den Vordersitzen.

Dass in multimedialer Hinsicht der Modulare Infotainment-Baukasten (MIB) Einzug gehalten hat in den Multivan, ist einerseits eine gute Nachricht, denn die digitale Bildschirmlandschaft aus (serienmäßigem) Fahrerdisplay und scharf auflösendem, mit schöner Grafik versehenem Zentral-Touchscreen ist eine feine, da moderne Sache.

Auch ein Head-up-Display lässt sich dazu konfigurieren, zudem erlaubt die Technik die kabellose Einbindung des Smartphones via Apple Carplay beziehungsweise Android Auto. Doch ohne “Aber” geht es nicht: Zum MIB gehören leider auch die unkomfortablen Slider für Temperatur- und Lautstärkeregelung, die nicht durchweg logisch aufgebaute Menüstruktur, die Abwesenheit sinnvoller Direkttaster, etwa für Sitzheizung und Klimatisierung, sowie die mitunter etwas begriffsstutzige Sprachassistenz. Multivan-Passagierbereich: Auch in dritter Sitzreihe gibt es jetzt Einzelsitze. ule Viel Bequemlichkeit bieten die mit Armlehnen ausgestatteten Sitze, die vorderen sind optional elektrisch verstellbar, mit Massage-, und Belüftungsfunktion versehen sowie von der Aktion Gesunder Rücken (AGR) abgesegnet.

Je nach gewähltem Sitzpaket stehen fünf, sechs oder sieben Einzelsitze bereit, das durchgehende Dreier-Sofa in dritter Reihe ist Geschichte. Sehr zum Vorteil gereicht der Umstand, dass die Sessel auf 23 bis 29 Kilogramm abgespeckt haben. Damit muss zwar immer noch ordentlich Masse bewegt werden, dennoch wird der Ausbau und damit auch die Flexibilität spürbar erleichtert, denn die Hemmschwelle, mal eben Platz für Bikes oder sonstiges Sperrgut zu schaffen, ist jetzt spürbar gesunken.

Das Schienensystem hat VW bestromt, damit lassen sich alle Fond-Fauteuils beheizen. Drehbar sind die Sitze allerdings nicht, zumindest sehen zwei Vis-a-Vis-Sitzpakete eine Installation der Plätze in zweiter Reihe entgegen der Fahrtrichtung vor. Auf den erwähnten Schienen läuft auch der höhenverstellbare und ausklappbare Multifunktionstisch, der je nach Bedarf als Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen genutzt oder nach hinten verschoben werden kann. Praktisch: Der ausklappbare und auf Schienen verschiebbare Multifunktionstisch. ule Wie viel Platz er hat: In Hülle und Fülle. Der Zustieg erfolgt über Schiebetüren, serienmäßig beidseitig, gegen Aufpreis öffnen und schließen sie ebenso wie die Heckklappe elektrisch.

Selbst bei voller Bestuhlung bleiben in der Langversion noch 763 Liter dachhoher Stauraum übrig, hinter der zweiten Sitzreihe tun sich 2171 Liter auf, und kann der Multivan bis zu den beiden Vordersitzen beladen werden, schluckt er 4005 Liter weg. Auch als kräftiges Zugpferd kann sich der Raum-Riese betätigen, gebremst nimmt er zwei Tonnen auf den Haken, ungebremst sind es 750 Kilogramm.

Und auf der Hannoveraner Nutzfahrzeug-IAA im vergangenen September hat VW ein “Gute-Nacht-Paket” samt faltbarer Matratze und Verdunkelungsmöglichkeit vorgestellt, das den Multivan zum “Camper Light” macht. Käuflich zu erwerben soll es ab Frühjahr 2023 sein.

Was ihn antreibt: Ein Zweiliter-Vierzylinder-Diesel mit 110 kW/150 PS, Dieselpartikelfilter und SCR-Kat. Die Antriebskräfte richten sich auf die Vorderachse, ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe übernimmt die Schaltarbeit. Der 150-PS-TDI ist der einzige Selbstzünder, den VW für den Multivan anbietet. Andere Optionen sind der 1,5-l-TSI-Vierzylinder-Benziner mit 100 kW/136 PS beziehungsweise 150 kW/204 PS, ebenfalls mit Frontantrieb, aber 6-Gang-DSG, sowie der Plug-in-Hybrid namens 1,4-l-eHybrid.

Wie er sich fährt: Überraschend handlich für ein 5,18 Meter langes Raumschiff. Hätte man die Dimensionen nicht im Hinterkopf und beim Rückspiegel-Blick auf die weit entfernte dritte Sitzreihe auch im Auge, würden sie angesichts des Pkw-artigen Fahrgefühls kaum glaublich erscheinen.

Gleichzeitig vermittelt die hohe Sitzposition den bus-konformen Weit- und Ausblick über das Verkehrsgeschehen, das passt ebenso gut zur Charakteristik eines entspannten Cruisers wie das komfortabel abgestimmte Fahrwerk, das Nickligkeiten im Asphalt rücksichtsvoll ausbügelt. Die Lenkung spricht direkt an, und der Diesel harmoniert, wie wir finden, sehr gut mit dem großen Wagen.

Akustisch ist er prima gedämmt, und den Argwohn, dass 150 Pferdestärken zu wenig für zwei Tonnen Lebendgewicht sind, kann der souverän anschiebende Selbstzünder lässig ausräumen. Einen Aufschlag an Power haben wir nicht vermisst. Beim Fahren unterstützen zahlreiche Assistenten, auch darin zieht der Multivan mit dem Pkw-Universum gleich, auf einen Abbiege- und Ausstiegsassistenten kann er ebenso zurückgreifen wie auf den Travel-Assist für teilautomatisiertes Reisen oder den Trailer-Assist, der den Anhängerbetrieb entkompliziert sowie, natürlich, eine Parkautomatik, die den langen Lulatsch selbstständig in detektierte Lücken manövriert. Gestreckt: Die Langversion bringt es auf ein Maß von 5,17 Metern. Das sind 19 Zentimeter Plus gegenüber der “kurzen” Variante. Hersteller Was er verbraucht: Wir konsultieren das Datenblatt und lesen einen Wert von 6,4 bis 6,7 l/100 km nach. Das lässt sich sogar unterbieten, unsere Sparfahrt hat der TDI-Multivan mit 4,8 l/100 km bewältigt.5,9 l waren auch im Alltag machbar, und auf der Langstrecke bei Autobahn-Richtgeschwindigkeit notierten wir eine 8 vor dem Komma.

Im Schnitt haben wir 7,3 l/100 km bilanziert. Was er bietet: Das Basismodell nennt VW schlicht “Multivan” und stattet es unter anderem mit beidseitigen Schiebetüren, drei Einzelsitzen in der zweiten Sitzreihe, elektrisch einstell-, beheiz- und anklappbaren Außenspiegeln, Digitalcockpit, Klimaanlage, Mobiltelefon-Schnittstelle, Müdigkeitserkennung, Verkehrszeichenerkennung, Tempomat und Spurhalteassistent aus.

Das ist freilich nur der Anfang, darüber angesiedelt sind die Varianten “Life”, “Edition” sowie das Topmodell “Style”, die Liste aufpreisträchtiger Extras ist lang und reicht vom “Top-Paket” mit Panoramaglasdach, Matrix-Scheinwerfern und Dreizonen-Klimaautomatik über den erwähnten “Travel Assist” und die adaptive Fahrwerksregelung bis hin zum Top-Infotainment “Discover Pro” oder die Harman-Kardon-Soundanlage.

Was er kostet: Ab 51.206 Euro. Wenn die Kurzversion reicht, spart das 1880 Euro. Was wir meinen: Als Raumschiff dürfte der Multivan für viele Kunden noch immer das Traumschiff schlechthin bleiben, und das zu Recht. Ein überreichliches Platzangebot kombiniert der “VW-Bus” mit Pkw-ähnlichen Fahreigenschaften, einer Vielzahl von Fahrassistenten und einem modernen Infotainment, das sich in mancherlei Hinsicht allerdings Kritik gefallen lassen muss.

Preislich ist der T7-Bulli kein Schnäppchen. Darüber hinwegtrösten mag die Aussicht auf hohe Erlöse beim Wiederverkauf, denn auf dem Gebrauchtwagenmarkt zählt der Multivan seit jeher zu den teuer gehandelten Stars. Ulla Ellmer

Wie groß ist das Bett im Multivan?

In der Größe 140 x 200 x 9 cm.

Wie lange hält ein VW-Bus Motor?

Lebensdauer Motor VW attestiert seinen TDI-Motoren eine Lebensdauer von 200.000 Kilometern. >> Mehr zum Thema Autoindustrie Foto: VW Wie hoch ist eigentlich die Lebensdauer eines Motors? VW jedenfalls attestiert seinen TDI-Motoren eine Laufleistung von 200.000 Kilometern. Verschiedene Gerichte halten dagegen und legen 350.000 Kilometer als Richtwert fest. Die Lebensdauer eines Motors scheint, ganz im Gegensatz zu früheren Entwicklungen, immer geringer zu werden. Je komplexer die Motoren- und Antriebstechnik wird, desto anfälliger sind auch Motoren. Vor allem VW sah sich in letzter Zeit immer wieder damit konfrontiert, Angaben zur Lebensdauer seiner TDI-Motoren machen zu müssen. Der Wolfsburger Autobauer schreibt seinen TDI-Motoren dabei eine Laufleistung von 200.000 Kilometern zu. Bekannt wurde diese Zahl im Rahmen von Gerichtsverfahren, die gegen VW-Händler und VW selbst im Rahmen der Diesel-Manipulationen angestrengt wurden. Laut dem Nachrichtenmagazin Focus Online musste der Konzern sowie betroffene Vertragshändler die Laufleistung von TDI-Motoren benennen, da sich hieraus die entsprechende Nutzungsentschädigung berechnen lässt. Wenn nämlich Besitzer ihren VW mit manipuliertem TDI-Motor zurückgeben, erhalten sie den Kaufpreis zurück – abzüglich der Nutzungsentschädigung. Dies kann unter anderem ein Grund sein, warum VW seinen modernen TDI-Motoren eine Lebensdauer von 200.000 Kilometern zuspricht. Je geringer die Laufleistung, desto höher fällt die Nutzungsentschädigung für VW aus. Interessant: Deutsche Autobauer geben übrigens nahezu ausschließlich die gesetzliche Garantie/Gewährleistung von zwei Jahren, während andere Hersteller mit bis zu sieben Jahren Garantie werben. News VW-Diesel-Stilllegung: TDI in München betroffen Erster Diesel in München stillgelegt Diesel-Fahrverbot: Kennzeichenerfassung im Gespräch (im Video):

Wie viel PS sollte ein VW-Bus haben?

140 PS Diesel – damit kann man den T5 allerbestens (artgerecht) bewegen.

Welcher VW Diesel ist der beste?

Gepflegter Diesel-Golf mit 150 PS zum absoluten Schnäppchenpreis! – 15.08.2020 — Der Zwei-Liter-Diesel von VW gilt als einer der zuverlässigsten Motoren. Jetzt steht ein Golf 7 2.0 TDI mit guter Ausstattung richtig günstig zum Verkauf! Bild: Autohaus Perski GmbH/Heycar Er bestückt die zuverlässigsten Volkswagen-Kinder: Der zwei Liter große Turbo-Diesel zählt zu den besten und beliebtesten VW-Motoren,

Alleine die Fabrikate VW Passat und VW Golf verkauften sich millionenfach mit dem Kürzel “2.0 TDI” am Heck. Dem tat auch der Abgasskandal kaum einen Abbruch, der Motor mit den unbestrittenen Dauerläuferqualitäten ist immer noch ein Bestseller. Dementsprechend beliebt sind die Modelle auf dem Gebrauchtwagenmarkt – und in der Regel teuer.

Um gut gepflegte und günstige Fahrzeuge mit 2,0-Liter-TDI zu finden, braucht es normalerweise Ausdauer oder einen guten Tipp. AUTO BILD stellt einen gebrauchten VW Golf 7 2.0 TDI vor, der derzeit in Wanzleben-Börde bei Magdeburg zum Verkauf steht! Ein Service von Rechtliche Anmerkungen * Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem “Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch” entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der “Deutschen Automobil Treuhand GmbH” unentgeltlich erhältlich ist www.dat.de,

Der in Pure White lackierte Golf wurde 2014 erstmals zugelassen und hat seitdem schon satte 139.507 Kilometer abgespult. Das sollte bei diesem Diesel allerdings nicht sonderlich abschrecken. Der Zwei-Liter-TDI mit 150 PS läuft bei guter Wartung gerne mal 400.000 Kilometer und mehr. Das Fahrzeug präsentiert sich optisch in einem absolut tadellosen Zustand, weist außen wie innen keine sichtbaren Gebrauchsspuren auf.

Dazu kommt ein lückenlos geführtes Scheckheft und der TÜV wird laut Händler ab Übergabe erneuert.

Welche Grösse ist T7?

Nur noch ein Radstand – Auffällig verändert hat sich die Länge, von der zumindest optisch ein dem MQB geschuldeter längerer Überhang abgeht. Sowohl den T7 als auch den Vorgänger gibt es in zwei Längen: Beim T6.1 messen sie gut 4,90 und gut 5,30 Meter – mit Randständen von 3,0 und 3,4 Meter.

  • Der T7 ist 4.973 mm lang (+69 mm gegenüber T6.1).
  • Die Langversion des T7 misst zwischen den Stoßfängern 5.173 mm und ist damit genau 13,1 Zentimeter kürzer als die des T6.1.
  • Vor allem ist der Radstand bei beiden T7-Versionen gleich: Mit 3,124 Meter ist er also entweder 12,4 Zentimeter länger oder 27,6 Zentimeter kürzer als beim T6.1.

Der Wendekreis liegt jetzt übrigens bei 12,1 Meter; beim kurzen 6.1 sind es 11,9 Meter, bei der Langversion aber 13,2 Meter. VW Die Normalversion des T7 ist 4,97 Meter lang. Optisch machen den T7 vor allem die Zweifarbenlackierung bzw. die deutliche horizontale Linie, in der die Schienen für die jetzt immer zwei elektrisch betätigten Schiebtüren laufen, sowie die großen glattflächigen Fenster klar als VW Bus erkennbar.

Wie Länge gibt es den T6 noch?

Viele Aufträge, eingeschränkte Produktion – Die Produktion des VW T6.1 läuft noch bis Ende Juni 2024, allerdings sind die Auftragsbücher für den Transporter in allen seinen Varianten bereits Anfang 2023 so prall gefüllt, dass VW Bestellstopps für den T6.1 verhängt.

  1. Wir sind beim T6.1 schon fast bis zum Produktionsende ausverkauft”, sagte ein VW Nutzfahrzeug-Verantwortlicher, der namentlich nicht genannt werden wollte, gegenüber der Automobilwoche.
  2. Wir werden die Bestellbücher wohl in absehbarer Zeit schließen müssen.” Noch habe man zwar etwas Luft, einen Termin für den endgültigen Bestellstopp gebe es noch nicht.

Nach Informationen der Automobilwoche dürfte es aber spätestens im Sommer so weit sein. “Mit Hinblick auf den Mitte 2024 bevorstehenden Auslauf der Produktion des T6.1 haben wir ein besonderes Augenmerk auf die Auftragseingänge und stellen so sicher, dass wir alle bereits vorliegenden und zu erwartenden Bestellungen produzieren und ausliefern können”, bestätigte eine VWN-Sprecherin der Automobilwoche auf Anfrage.

Welcher T6 Motor macht Probleme?

Ein VW T6 Motorschaden ist keine Seltenheit. Rückwirkend stellte sich heraus, dass der Nachfolger des VW T5, welcher für Motorschäden bekannt war, ebenfalls anfällig ist. Am häufigsten betroffen sind die 2.0 TDI und BiTDI Modelle von VW. Grund dafür ist die Bauart der Motoren. Bei einem T6 2.0 TDI / BiTDI Motorschaden, können Sie aus folgenden drei Optionen wählen:

Reparatur/Instandsetzung des MotorsEin Austauschmotor Fahrzeugverkauf

Dr. Ing.J. Schulte Co-Gründer & Maschinenbau-Ingenieur Folge uns auf Sozial Media!

Wie breit ist ein T7?

VW Multivan T7: Neue Größe Der neue VW Multivan ist deutlich gewachsen und bietet mehr Raum als bisher. Ein schienenbasiertes flexibles Stuhlsystem macht die Platzkonfiguration einfacher und über 20 Assistenzsysteme unterstützen den Fahrer. Divide et impera (teile und herrsche) – diesen Grundsatz beherzigte schon Gaius Julius Caesar.

Was dem großen römischen Feldherrn und Politiker recht war, ist VW nur billig. Also splittet die Nutzfahrzeugdivision des niedersächsischen Autobauers die T-Baureihe auf, um möglichst viele Kunden zu gewinnen: Neben dem Stromer ID.Buzz, der im nächsten Jahr erscheint, und dem Transporter als Vorgänger-Version T6.1, gibt der Multivan den klassischen VW-Bus.

Trotz aller Marketingkniffe und Wortakrobatik muss dieses Modell in die großen Fußstapfen des berühmten VW Bullis treten. Mit ihm steht und fällt der Erfolg der Baureihe, da kann der ID.Buzz noch so lange den hippen Stromer geben. Ganz ohne elektrische Unterstützung geht es im Jahr 2021 auch beim Bulli nicht.

  1. Also bekommt der neue Multivan eine Plug-in-Hybrid-Variante, die den VW Bus eHybrid mit einer Systemleistung von 160 kW / 218 PS und einem Drehmoment von 350 Newtonmetern befeuert.
  2. Diese Kombination aus 1,4-Liter-Turbobenziner mit 110 kW / 150 PS und dem Elektromotor (86 kW / 115 PS) stammt aus dem Konzernregal, genauso wie die 13-Kilowattstundenbatterie, die die Energie bereitstellt und eine rein elektrische Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h erlaubt.

Allerdings wird die Reichweite nicht die 50-Kilometer-Marke knacken, zumal der neue Multivan trotz eines guten Cw-Wertes von 0,3 kein Leichtgewicht ist. Wer auf konventionelle Antriebe setzt, wird bei den beiden Benzinern mit 100 kW / 136 PS sowie 150 kW / 204 PS und im nächsten Jahr beim TDI-Selbstzünder mit 110 kW /150 PS fündig.

Beim VW-Bus geht es immer um Raum und Transportmöglichkeiten. Die siebte Bulli-Generation hat in der Länge um fast sieben Zentimeter (69 Millimeter) auf 4.973 Meter und in der Breite auf 1.941 Meter (plus 3,7 Zentimeter) gewonnen. Da der T7 mit 1,903 Metern um 4,7 Zentimeter niedriger ist, steht er jetzt stämmiger da.

Die entscheidende Größe bei dieser Aufzählung ist der Radstand: Der hat nämlich deutlich zugelegt und beträgt jetzt 3,124 Meter: Das sind 12,4 Zentimeter mehr als bisher, die im Innenraum ankommen und dort für mehr Platz sorgen. Als Alternative steht die Langversion parat, die es auf immerhin 5,173 Meter bringt und damit um 13,1 Zentimeter kompakter ist als bisher, und das bei identischem Radstand.

  • So wächst der Kofferraum von 469 Liter auf bis zu 4.053 Liter und bei Bedarf kann der Bulli bis zu zwei Tonnen ziehen.
  • Ohne Denglish geht es offenbar bei keinem Fahrzeug mehr.
  • Also sprechen die VW-Marketingexperten von einem Multi Utility Vehicle (MUV), also einem vielseitig einsetzbaren Gefährt.
  • Damit diesen Worten auch Substanz verliehen wird, ist das Tisch- und Sitzsystem neu entwickelt.

Die Gäste sollen sich ja wie in einer Lounge fühlen. Konsequenterweise haben die Interieurspezialisten die dritte Sitzreihe als Rückbank aus dem Innenraum verbannt, bei dem es nur noch maximal fünf Einzelplätze samt klappbaren Tischen im Fond gibt. Dass sich die Stühle der zweiten Reihe wie bisher um 180 Grad drehen lassen, versteht sich von selbst.

  1. Das Gestühl ist bis 29 Kilogramm leichter als bisher und kann auf einem Schienensystem in der Fahrgastzelle einfach hin und her geschoben werden.
  2. Durch das reduzierte Gewicht fällt auch der Ausbau leichter.
  3. So sind interessante Konfigurationen denkbar – etwa, dass man nur eine Reihe ausbaut, um sperrige Gegenstände zu transportieren.

Im Winter hilft die Tatsache, dass Stromleitungen durch die Schienen führen und so eine Sitzheizung ermöglichen bei den äußeren Plätzen. Der mittlere Stuhl der dritten Reihe bleibt zwar kalt, kann aber bei Bedarf ganz nach vorne geschoben werden und dient als zusätzliche Mittelkonsole in der ersten Sitzreihe.

  • Das optionale Panoramaglasdach sorgt für wohlige, weil natürliche Lichtverhältnisse.
  • Der Einstieg in die Schöner-Wohnen Oase erfolgt natürlich durch zwei Schiebetüren und wenn man die Hände voll hat, lässt sich die Heckklappe mit einem beherzten Fußkick öffnen.
  • Diese luftige Leichtigkeit kommt auch im Cockpit an, das jetzt ohne klassischen Mitteltunnel auskommt, da der drahtlos funktionierende (Shift by wire) Automatikhebel des Doppelkupplungsgetriebes und der Hebel für die elektronische Parkbremse nach oben in das Armaturenbrett gewandert ist.

Bei allem Komfort für die Gäste muss ja einer den Bulli auch fahren und der fühlt sich hinter dem Steuer dank MQB-Technik fast wie in einem VW Golf, da auch beim VW Multivan die Digitalisierung Einzug hält: Die Rundinstrumente werden virtuell auf einem 10,25-Zoll-Monitor dargestellt und als zentrale Bedieneinheit des Infotainments dient ein zehn Zoll großer Touchscreen, auf dem jetzt auch die 360-Grad-Rundumsicht des neuen Kamerasystems wiedergegeben wird.

  • Das erleichtert das Rangieren deutlich.
  • Das Head-up-Display lässt den Blick auf der Straße ruhen und mehr als 20 Assistenzsysteme helfen dem Steuermann, seinen Multivan sicher zu navigieren: Dazu zählen ein adaptiver Tempomat inklusive Stopp&Go-Funktion, der zusammen mit dem Spurhalteassistenen autonomes Fahren des Level 2 bis zu 210 km/h ermöglicht.

Weitere Systeme wie der Spurwechselassistent inklusive Ausstiegswarner, der Seitenwindassistent, der Trailer-Assistent (unterstützt das Rangieren mit Anhänger) oder der Ausparkassistent inklusive Abbiegeassistent machen das Verkehrsleben einfacher. Der neue Multivan kommt in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt und wird vermutlich etwas teurer werden als das aktuelle Modell, das mindestens 41.531 Euro kostet.

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