Wann Kommt Winterbucht 2 Raus?

Wann Kommt Winterbucht 2 Raus
Wenn Du wissen willst, ob die Liebe von Elisabeth und John John wirklich unter einem guten Stern steht, kannst Du es bald selbst herausfinden: Die Teenie-Romanze aus dem hohen Norden ist ab dem 8. September bei Netflix verfügbar.

In welchem Land wurde Winterbucht gedreht?

Auch der neue Roman ‘Winterbucht’ spielt in Stockholm und der Erzähler John-John, ein Amateurboxer, ist ebenso alt wie der sechzehnjährige Jakob.

Wie geht Winterbucht aus?

Inhalt – John-John Sundberg und sein bester Freund „Fighter” leben im Stockholmer Stadtteil Aspudden, Eines Tages klauen die beiden ein Kanu und paddeln auf die andere Seite der Bucht „Vinterviken” („Winterbucht”). Dort retten sie ein zehnjähriges Mädchen vor dem Ertrinken.

Die Familie der kleinen Patricia ist so dankbar, dass sie John-John und Fighter mit nach Hause nimmt. Dort treffen die beiden auf Patricias Schwester Elisabeth und John-John verliebt sich beim ersten Anblick sofort in sie. John-John und Fighter erhalten von Patricias Vater eine Belohnung und verlassen die Villa wieder.

Doch die beiden Schüler haben gesehen, wie reich Patricias Familie ist, und beschließen, zur Villa zurückzukehren, um dort einzubrechen. Sie dringen in das Haus ein, durchsuchen dort jedes Zimmer und nehmen einige Gegenstände mit, unter anderem einen Revolver,

Als Reaktion auf den Kanudiebstahl setzt John-Johns Großmutter ihn vor die Tür und er zieht zurück zu seiner Mutter. Dort benutzt er den gestohlenen Revolver, um seinen Stiefvater Rolf (den er nur „Scheißhaufen” nennt) aus der Wohnung zu werfen, nachdem John-John ihn beim Sex mit seiner Schwester Lena erwischt hat.

Nach diesen Vorfällen sind die Sommerferien vergangen und John-John muss wieder in die Schule. In diesem Schuljahr beginnt er an einer Schauspielschule, Das Talent zum Schauspielen hat er von seinem Vater geerbt. Dieser lebt und arbeitet in New York City an einem Schauspielhaus.

Als John-John seine Klasse gefunden hat, muss er zu seiner Überraschung feststellen, mit Elisabeth in einer Klasse zu sein. Da sie im Unterricht viel zusammenarbeiten, kommen sich John-John und Elisabeth rasch näher. Elisabeth erzählt John-John von dem Einbruch in die Villa, und dass die Gemälde „Olle Olsson” und „Grünewald” im Wert von vierhunderttausend Kronen gestohlen worden seien.

John-John reagiert geschockt auf das Gesagte, da er und „Fighter” keine Bilder entwendet hatten. Im Herbst feiert Patricia ihren 10. Geburtstag und John-John ist eingeladen. Er wird der Verwandtschaft vorgestellt, und es wird allen erzählt, wie er Patricia gerettet hat.

  1. Nach einer Weile zeigt Patricia John-John die restlichen Räume des Hauses.
  2. Sie hat einen Ball bekommen, mit dem sie die ganze Zeit spielt, bis er unter das Bett der Eltern rollt.
  3. John-John holt ihn unter dem Bett hervor und findet dort die beiden angeblich gestohlenen Bilder.
  4. Er schweigt aber und verlässt das Haus.

Patricia schenkt ihm noch zwei Freikarten für einen Vergnügungspark. In der Schule geht es nun um Hamlet und Ödipus, die Gruppe soll eine Szene vorbereiten und spielen. John-John gefällt der „alte Kram” (Zitat Seite 165 Mats Wahl Winterbucht; Auflage 2006) nicht.

Am Abend wird er von seinem Stiefvater Rolf überfallen, der sich für den Hinauswurf rächen will. Rolf und ein Kumpel verprügeln John-John, der sich nur dadurch zu retten weiß, dass er den beiden von den Bildern in der Villa erzählt und die beiden Kleinkriminellen glauben lässt, dort leichte Beute machen zu können.

Eines Nachts sehnt sich John-John nach Elisabeth und er geht zu ihrem Haus. Dort steigt er die Feuerleiter hoch und sie verbringen die ganze Nacht zusammen. An einem Samstag geht das Liebespaar in den Vergnügungspark und sie verbringen dort einen wunderschönen Nachmittag.

John-John glaubt seinen Augen nicht zu trauen, als er Rolf und Lena zusammen sieht. Nach dem Besuch des Vergnügungsparks sind die beiden noch bei Elisabeth zu Hause. John-John will auch das erste Mal Sex mit Elisabeth haben, doch diese willigt nicht ein (vgl.230–238 Mats Wahl Winterbucht; Auflage 2006).

An einem klaren Herbsttag kommt Elisabeth nicht zur Schule. Keiner weiß, was mit ihr los ist. Am Abend ruft John-John seine Freundin an, um sie zu fragen, warum sie die Schule heute nicht besucht hat. Sie erklärte ihm: „Ich habe heute morgen verschlafen.

  • Das passiert mir sonst nie.
  • Ich wollte gerade ins Badezimmer gehen, als ich Geräusche aus Frederiks Zimmer kommen hörte.
  • Was zum Teufel machen sie hier! Ich habe mir Frederiks Baseballschläger geschnappt und ihm eins übergezogen”(Seite 263 Mats Wahl Winterbucht; Auflage 2006).
  • John-John weiß sofort, dass sie Rolf beim Einbrechen erwischt hat.

Nach einigen Tagen im Krankenhaus wird Rolf entlassen. Bei der Entlassung trifft John-John auf Elisabeth und ihre Mutter. Sie versteht sofort, wie John-John und Rolf zueinander stehen und verlässt fluchtartig das Krankenhaus. John-Johns Versuche, Elisabeth die Zusammenhänge zu erklären, werden von ihr abgeblockt.

  1. Sie bricht den Kontakt zu John-John vollständig ab.
  2. Es wird Winter und „Fighter” kommt zu John-John, um ihm zu erzählen, dass er in Schwierigkeiten stecke.
  3. Fighter hat sich einer rechtsextremen Bande, den „Werwölfen”, angeschlossen.
  4. Als er aussteigen will, wird er bedroht und fürchtet um sein Leben.
  5. John-John zögert zunächst, ihm Glauben zu schenken, kann sich aber durch eigene Nachforschungen davon überzeugen, dass Fighters Angst berechtigt ist.

Es kommt zu einem lebensgefährlichen Showdown, bei dem John-John und Fighter auf der Flucht vor den „Werwölfen” von Eisscholle zu Eisscholle springend die Winterbucht überqueren. Die weniger ortskundigen Verfolger rutschen ins eiskalte Wasser und werden von einem Schiff überfahren.

Wann wurde Winterbucht gedreht?

Die Winterbucht ( 1996 )

Ist Winterbucht eine Serie?

Winterbucht ist ein Liebesfilm aus dem Jahr 2021 von Alexis Almström mit Magnus Krepper und Marika Lagercrantz.

Wo kann man Winterbucht 2 schauen?

September bei Netflix verfügbar. Wie immer kannst Du den Film natürlich auch mit Deinem Netflix-Account über Vodafones GigaTV ansehen. Mit GigaTV greifst Du auf Free-TV, Pay-TV und sogar Streamingdienste wie Netflix zu und kannst Sendungen auf Wunsch aufnehmen.

Was passiert im Film Winterbucht?

“Winterbucht” – Neuverfilmung der Teenager-Romanze aus Schweden Es ist die Geschichte zwischen arm und reich, eine Liebe zwischen den verschiedenen Schichten. Doch im Falle der beiden Teenager John-John und Elisabeth ist es vermutlich beiden nicht so richtig klar, was es für das Umfeld bedeutet, diese Grenzen zu überschreiten.

Die schwedische Teenager-Romanze ist ab 08. September 2021 bei Netflix zu sehen. „Winterbucht” spielt im Stockholm des Jahres 2021 und dreht sich um die Liebesgeschichte zwischen Elisabeth und John-John. Die beiden Teenager wachsen zwar in derselben Stadt auf, leben aber aufgrund ihrer wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Herkunft in Lichtjahre voneinander entfernten Welten.

Zumindest bis zu dem Tag, an dem sie in derselben Schulklasse aufeinandertreffen.

  • Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
  • YouTube immer entsperren
  1. Teenager-Romanze Schweden, 2021 mit Magnus Krepper, Mustapha Aarab, Elsa Öhrn, etc.
  2. Empfohlen ab 12 Jahren*
  3. (OT: „Vinterviken”)

Laufzeit: Ca.90 Minuten Ab 08. September 2021 bei Netflix * Grundsätzlich trifft die Bezeichnung einer Romanze schon zu, doch ist es auch mit einer Portion Gesellschaftskritik verbunden. Hier denke ich, sollte man die Empfehlung ab 12 Jahren weniger der dargestellten Szenen, sondern vielmehr dem Inhalt zuschreiben. Aus meiner Sicht vollkommen korrekt! Mustapha Aarab als John John Elsa Bergström Terent als Patricia Darsteller und ihre Rollen: Mustapha Aarab: John John Elsa Öhrn: Elisabeth Magnus Krepper: Frank (Vater von Elisabeth und Patricia) Elsa Bergström Terent: Patricia Marika Lagercrantz: Victoria Simon Mezher: Jacob Albin Grenholm: Patrik Jonay Pineda Skallak: Sluggo Loreen: Maria u.a.

Mustapha Aarab spielt John John, den Jungen aus dem Ghetto, der es schafft auf einer guten Schule angenommen zu werden und sich in Elisbeth aus gutem Hause verliebt. Aarab ist noch recht jung und gibt mit „Winterbucht” sein Filmdebüt. Zuvor war er bereits in der TV-Serie „Björnstad” (4 Folgen – 2020) zu sehen.

Elsa Öhrn spielt Elisabeth, die nach dem Tod der Mutter mit ihrer Schwester beim Vater lebt. Auch sie ist eine der kommenden schwedischen Nachwuchstalente, konnte aber bereits vor dieser Produktion bei einem Kinofilm Erfahrungen sammeln. Sie verkörperte die Emma in der lustigen schwedischen Komödie „Berts Katastrophen”, der 2021 in Deutschland in die Kinos kam, aber schon 2020 produziert wurde. Schwedische Produktionen haben in der Regel eine sehr interessanten Charakter, wobei es sich hier sehr oft um Thriller handelt. Eine Teenager-Romanze ist dann allerdings doch eher in die Kategorie Seltenheit einzuordnen. Netflix produziert dieses Remake vom Film „Vinterviken” aus dem Jahr 1996, bei dem es sich zum größten Teil um die exakt selbe Geschichte handelt.

Auch die Namen wurden nicht verändert und nun stellt sich wohl erstmal die Frage: Warum hat man das noch einmal genauso neu gemacht? Da ich sowieso hier keine Antwort erwarte, widme ich mich mal lieber der Story. Auffällig, dass es sich bei den eher schlechter gestellten Jungs aus dem Ghetto um Migranten handelt und diese in ihren Rollen versuchen jegliches Vorurteil ihrer Herkunft auch auszuleben.

Der polnische Junge Sluggo muss klauen, sonst wird er vermutlich nicht als echte Pole vom Zuschauer wahrgenommen. Komische Sache, aber vielleicht hat es hier jemand einfach zu genau genommen. Ansonsten ist es die ewig währende Geschichte des armen Jungen, der sich in ein reiches Mädchen verliebt.

  • Zwar bezieht sich hier „arm” und „reich” eher auf die gesamte Lebenssituation, dennoch steht dies im Mittelpunkt des Films.
  • Auch hier wurde wieder jedes Klischee erfüllt und eingearbeitet.
  • Leider können mich auch die Darsteller nicht erreichen, so dass ich tatsächlich noch mal kurz in die Version aus 1996 reingeschaut habe und muss feststellen das war deutlich besser! Anfangs hatte ich noch Lust den Film zu schauen, aber irgendwann versank er in der Belanglosigkeit und konnte mir auch nichts mehr in Sachen Unterhaltung anbieten.
See also:  Wann Kommt Mandalorian Staffel 2 Raus?

Die Geschichte plätschert dahin, man weiß eh schon wie es ausgehen wird, nicht nur wenn man die frühere Verfilmung kennt. Muss man also nicht unbedingt gesehen haben da gibt es reichlich bessere Alternativen. Neue Verfilmung eines Drehbuchs, was zum großen Teil einfach noch einmal neu gemacht wurde. Die Schauspieler sind eher unspektakuläre, die Story ebenso und man weiß schon recht früh, wie dieser Film ausgehen wird. Muss man nicht gesehen haben

  • Text:, Netflix Fotos: © Netflix Daten/Infos: Netflix, Wikipedia, IMDb
  • Video: YouTube – Channel: Netflix Nordic / Copyright: Netflix
  • Der „Winterbucht” enthält Werbung!

: “Winterbucht” – Neuverfilmung der Teenager-Romanze aus Schweden

Wo kann ich Winterbucht schauen?

Winterbucht | Netflix – offizielle Webseite.

Wird Mittagsstunde verfilmt?

“Mittagsstunde”: Urkomischer, oft tieftrauriger & einfühlsamer Film Stand: 21.12.2022 15:03 Uhr In Lars Jessens Drama “Mittagsstunde” geht es um Heimat, Veränderung und Stillstand. Mit 300.000 Besuchern war die Verfilmung von Dörte Hansens Bestseller der größte deutsche Arthouse-Hit 2022.

  1. Von Bettina Peulecke In Rückblenden und auf unterschiedlichen Zeitebenen spielend erzählt der Film eine berührende Familiengeschichte, mit Charly Hübner in der Hauptrolle.
  2. Das Alte Land”, der erste Bestsellerroman der Autorin Dörte Hansen, wurde als Miniserie fürs Fernsehen mit Iris Berben verfilmt.

Jetzt kommt ihr zweiter Roman “Mittagsstunde” auf die große Leinwand, mit einem überragenden Charlie Hübner in der Hauptrolle. Wieder geht es um eine Familiengeschichte in Norddeutschland, angesiedelt im fiktiven Dorf Brinkebüll. “Die eigene Geschichte plötzlich auf der Leinwand zu sehen.

Was ist die Meistgestreamte Serie?

Rund 6,9 Millionen Stunden streamten deutsche Zuschauer:innen die Folgen der Zombie-Serie ‘The Walking Dead’ im März 2023. Damit lag die AMC-Produktion auf Platz eins vor ‘The Mandalorian’ mit rund 6,5 Millionen gestreamten Stunden auf Disney Plus.

Was ist der Unterschied zwischen Staffel und Serie?

Welche Serie ist noch sicher?: Darum setzt Netflix auch beliebte Serien wie „1899″ vorzeitig ab Wer eine Netflix-Serie schaut, investiert eine Menge Zeit: Viele Folgen dauern zwischen 50 und 60 Minuten, eine Staffel hat typischerweise zwischen acht und zehn Episoden,400 Minuten dauert die erste Season der im November gestarteten Serie „”, in der eine Gruppe Immigrant:innen auf einem Schiff mit mysteriösen Ereignissen konfrontiert wird.

Wer streamt zwei?

Prime Video Amazon Stand: 09.06.2023.

Wo kann man es zwei gucken?

Bei Amazon steht ein Horror-Epos im Mammut-Format bereit: Ihr könnt Es und Es 2 streamen und dabei beide nacheinander gucken. Eine außergewöhnliche Erfahrung. Wer Lust auf einen seeehr langen Horrorabend hat, kann jetzt Es und ES Kapitel 2 bei Amazon und anderen Streaminganbietern im Doppelpack schauen.

Welcher seiner Filme hatte am meisten Kinobesucher und gilt als sein bekanntester Film?

‘Avatar’ an der Spitze: Mit einem weltweiten Einspielergebnis von rund 2,92 Milliarden US-Dollar belegt der Science-Fiction-Film ‘Avatar’ den ersten Platz im Ranking der erfolgreichsten Filme aller Zeiten – zwölf Jahre nach seinem Erscheinen dieser durch einen Re-Run in den Kinos im Herbst 2022 an der Comicverfilmung ‘

Warum sind Filme so wichtig?

Studie zur Wirkung von Filmen vorgestellt Die mit 517 beteiligten Schülerinnen und Schülern bis dato umfangreichste Untersuchung zur Wirkung von Kinofilmen wurde von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) in Kooperation mit dem Jugendministerium Rheinland-Pfalz durchgeführt.

Untersucht wurde die Wirkung von vier Kinofilmen mit einer FSK Freigabe ab 12 Jahren.12.03.2014 „Filme haben eine herausragend identitätsstiftende Funktion für 12- bis 15-Jährige und leisten einen wertvollen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Sie können helfen, Aggressionen und Ängste zu überwinden, Verständnis zu vermitteln und Kompromisse zu finden.

Gleichzeitig ist es aber auch wichtig, dass Jugendliche lernen, sich vor Inhalten zu schützen, die ihnen schaden könnten”, erklärte Irene Alt, Kinder- und Jugendministerin des Landes Rheinland-Pfalz. Das zeige die Studie „Medienkompetenz und Jugendschutz IV”, die am 10.03.2014 in Wiesbaden vorgestellt wurde.

  • Die mit 517 beteiligten Schülerinnen und Schülern bis dato umfangreichste Untersuchung zur Wirkung von Kinofilmen wurde von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) in Kooperation mit dem Jugendministerium Rheinland-Pfalz durchgeführt.
  • Dieses ist beim gesetzlichen Jugendschutz im Bereich Film federführend für alle Bundesländer.

„Über ihre Hauptaufgabe hinaus – der gesetzlichen Alterskennzeichnung von Filmen – beschäftigt sich die FSK intensiv mit der Wirkung von Filmen auf Kinder und Jugendliche. Die seit 2003 laufende Studienreihe, an der inzwischen 1.700 Mädchen und Jungen aller Schularten und unterschiedlichen Alters teilgenommen haben, begleitet die tägliche Prüfarbeit in den FSK-Ausschüssen.

  1. Denn nicht nur die filmischen Inhalte ändern sich, sondern auch die Kompetenzen von Heranwachsenden”, so Birgit Goehlnich, Ständiger Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK.
  2. Untersucht wurde die Wirkung von vier Kinofilmen mit einer FSK Freigabe ab 12 Jahren: der Science-Fiction-Blockbuster DIE TRIBUTE VON PANEM – THE HUNGER GAMES, das Neonazi-Drama KRIEGERIN, die Tragikomödie DIRTY GIRL und der Superheldenfilm CHRONICLE – WOZU BIST DU FÄHIG?.

„Üblicherweise wird im Jugendmedienschutz danach gefragt, welche Beeinträchtigungen die Rezeption eines Filmes für Jugendliche mit sich bringt. Wir fragen danach: Inwieweit helfen Kinofilme Jugendlichen bei der Bewältigung von Alltagsproblemen und der Lösung von Identitätskonflikten? Die Studie belegt eindeutig und klar, dass Filme identitätsstiftend wirken.

Herausragende Resultate sind der Abbau von Vorurteilen, die Flexibilisierung der Geschlechtsrolleninterpretation sowie die alle Gruppen umgreifende kosmopolitische Überformung jeglicher Gruppenidentität”, so Prof. Dr. Jürgen Grimm, Kommunikationswissenschaftler (Universität Wien), der die Studie wissenschaftlich geleitet hat.

„Kinder und Jugendliche können in Filmen sehr viel über sich und andere, über die eigene und über fremde Kulturen erfahren. Dass die Studie eine sogar empirisch messbare Zunahme an Weltläufigkeit konstatiert, finden wir bemerkenswert; als Filmliebhaber erstaunt uns das aber gar nicht so sehr”, so Johannes Klingsporn, Jugendschutzbeauftragter der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) und Geschäftsführer des SPIO-Mitgliedsverbandes Verband der Filmverleiher (VdF).

Eine besondere Praxisrelevanz haben die Ergebnisse der Studie für die Arbeit der FSK. Die Rückbindung der Altersfreigabe-Entscheidungen an die Befindlichkeiten und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen ist zentral für einen zeitgemäßen und transparenten Jugendschutz”, so Stefan Linz, Sprecher der Film‐ und Videowirtschaft bei der FSK.

Publikation „Medienkompetenz und Jugendschutz IV” erhältlich Herausgeber der Studie „Medienkompetenz und Jugendschutz IV. Körper, Geschlecht und soziale Identität – Welche Rolle spielen Filme bei der Entwicklung vom Kind zum Jugendlichen?” sind das Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz, der Ständige Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK und die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft GmbH.

Die 84-seitige Publikation enthält Grußworte von Irene Alt und Manuela Stehr sowie Beiträge von Bernhard Bauser, Wilfried Berauer, Birgit Goehlnich, Jürgen Grimm, Arndt Klingelhöfer, Marc Liesching, Stefan Linz, Gudrun Marci-Boehncke, Sabina Misoch, Norbert Neuß, Petra Schwarzweller und Freya Weidenbacher.

Die begleitende DVD bietet eine knapp 20-minütige Dokumentation sowie Interviews mit Projektpartnern, Aussagen der beteiligten Jugendlichen sowie Informationen zu den Filmen. Die Broschüre ist kostenfrei bei der FSK GmbH zu erhalten und per E-Mail anzufragen: kempenich(at)spio-fsk.de Veröffentlicht wird die Studie zudem auf www.medienkompetenz-jugendschutz.de sowie den Internetseiten der Partner: www.fsk.de und www.mifkjf.rlp.de Quelle: Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz vom 10.03.2014 : Studie zur Wirkung von Filmen vorgestellt

See also:  Wann Kommt Neues Office Raus?

Warum werden Filme Nachvertont?

Bei einem Filmdreh sind die Originaltöne oft unbrauchbar oder gestört oder sollen aus dramaturgischen Gründen aufgepeppt werden. Das ist die Aufgabe des Geräuschemachers: Er kann in einem speziellen Studio jedes denkbare Geräusch simulieren. Die Nachvertonung ist ein normaler Schritt in der Filmproduktion.

Wann ist eine Serie eine Serie?

Einzelnachweise –

  1. Ingrid Brück: Fernsehserie. In: (Hrsg.): Metzler Lexikon Medientheorie, Medienwissenschaft. Ansätze, Personen, Grundbegriffe. Metzler, Stuttgart/Weimar 2002,, S.88.
  2. Tanja Weber und Christian Junklewitz: Das Gesetz der Serie – Ansätze zur Definition und Analyse. In: Medienwissenschaft 1/2008, S.18.
  3. Hans Krah: Serie, In: Jan-Dirk Müller: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft, 2003, S.433.
  4. , 2006, S.42.
  5. Duden:,
  6. Quelle: Jens Wolling: Qualitätserwartungen, Qualitätswahrnehmungen und die Nutzung von Fernsehserien. In: Publizistik, Heft 2, Juni 2004, 49. Jahrgang, S.171–193
  7. Knut Hickethier, Film- und Fernsehanalyse,2., überarb. Auflage, Metzler, Stuttgart – Weimar 1996 (Sammlung Metzler 277), S.184
  8. Knut Hickethier, Film- und Fernsehanalyse,2., überarb. Auflage, Metzler, Stuttgart – Weimar 1996 (Sammlung Metzler 277), S.185
  9. Hans-Otto Hügel: Handbuch Populäre Kultur: Begriffe, Theorien und Diskussionen, Springer-Verlag, 2017, S.401
  10. , Filmlexikon
  11. Knut Hickethier, Die Fernsehserie und das Serielle des Fernsehens, 1991, S.17
  12. (PDF; 9,1 MB)
  13. Frank Patalong: In:,16. Mai 2011, abgerufen am 16. Mai 2011,
  14. Knut Hickethier, Die Fernsehserie und das Serielle des Fernsehens, 1991, S.8
  15. ↑ : Von den “Sopranos” über “The Wire” bis hin zu “True Detective”: Zu den großen Gewinnern beim Publikum zählt das neue Erzählfernsehen. Es wird häufig als Erbe des Romans bezeichnet – aber stimmt das wirklich?, 27. Januar 2015, abgerufen am 6. Januar 2016 : „Ein weiteres Kennzeichen fortschreitender Literarisierung ist das epische oder horizontale Erzählen. Es bedeutet, dass Handlungsstränge, die innerhalb einer einzigen Folge – vertikal – abgehandelt werden, zurücktreten hinter diejenigen, die sich – horizontal – über größere Zeiträume erstrecken.”
  16. Kerstin Stutlerheim/Silke Kaiser, Handbuch der Filmdramaturgie, März 2009, S.154
  17. ↑ Jens Schröter: Die Fernsehserie, ihre Form und ihr Wissen. In: tv diskurs 62, 4/2012 16. Jg., S.29 (; 120 kB)
  18. Werner Faulstich: Grundkurs Fernsehanalyse.2008, S.33. ()
  19. vgl. Faulstich 2008, S.113.
  20. Anne Klien: Kult-Switching. Dissertation 2001, S.127.
  21. , Fernseh-Zeit: Zuschauer zwischen Zeitkalkül und Zeitvertreib, 1992, S.59
  22. George Gerbner/Larry Groß, The Demonstration of Power: Violence Profile No.10. In: Journal of Communication, Ausgabe 3 vol.29, 1979, S.180

Normdaten (Sachbegriff): : (,, ) Abgerufen von „”

Wie ist eine Serie aufgebaut?

Die einzelnen Episoden einer Serie werden durch die Figuren, die Storyworld, die Schauplätze und das Thema zusammengehalten. Dabei gibt es zum einen ein übergeordnetes Gesamtthema (= das Thema der gesamten Serie) und zum anderen hat jede Episode ein anderes Episodenthema. Jede Episode braucht also neben dem Überthema der Serie ein eigenes Thema, das innerhalb dieser Episode verhandelt wird. Dem Figurenensemble und der Storyworld kommt in einer Serie grundsätzlich eine größere Bedeutung zu als in einem Spielfilm. Die Frage ‚Was passiert als nächstes‘ ist in der Serie wichtiger als die Frage ‚Wie geht die Geschichte aus‘. Zirkulär offene Serie ^ Eine zirkulär offene Serie, auch Endlosserie oder Procedural genannt, unterscheidet sich von einer abgeschlossenen Serie durch folgende Kennzeichen: Typischerweise behandelt jede Episode einen neuen Fall ( Fallstruktur ), so dass sie in sich abgeschlossen ist. Das bedeutet, dass jede Episode quasi wieder von vorne anfängt. Der Endpunkt einer Episode ist demnach gleichzeitig der Ausgangspunkt einer (beliebigen) anderen Episode. Die Kreisdramaturgie der offenen Serie sorgt also dafür, dass die Handlung am Ende jeder Episode wieder an den ursprünglichen „Nullzustand” der Serie zurückkehrt. Dementsprechend entwickelt jede Episode ihren eigenen dramatischen Bogen ( vertikale Storylines ), während es keinen übergeordneten dramaturgischen Bogen (horizontale Storylines) für die gesamte Staffel oder Serie gibt. Eine offene Serie kann eine potenziell unbegrenzte Anzahl an Episoden umfassen, sie kann also prinzipiell endlos sein. In ihrer Reihenfolge sind die einzelnen Episoden beliebig vertausch- bzw. verrückbar. Damit folgt die zirkulär offene Serie den Prinzipien der offenen Dramaturgie, Ein typisches Beispiel für offene Serien sind Sitcoms. Geschlossene Serie ^ Eine geschlossene Serie (engl. Serialized Series ) zeichnet sich im Gegensatz zu einer zirkulär offenen Serie dadurch aus, dass die einzelnen Episoden aufeinander aufbauen. Ihre Reihenfolge ist demnach vorgegeben und kann nicht verändert werden. Die Serie wird geprägt von langlaufenden, episodenübergreifenden Erzählbögen, sogenannten horizontalen Storylines, Diese müssen aber zusammen keinen klassischen Storybogen bilden, also nicht eine Geschichte erzählen, sondern mehrere Geschichten innerhalb einer Storyworld. Die Storybögen können eine Episode, mehrere Episoden, eine Staffel oder die gesamte Serie umspannen. Die vertikale (episodeninterne) Struktur ist dabei jedoch genauso wichtig wie die horizontale (episodenübergreifende). Somit bestehen geschlossene Serien über eine Vielzahl an parallel laufenden Storylines, deutlich mehr als eine zirkulär offene Serie. Das Ende einer Episode bildet lediglich einen Wendepunkt in der Gesamtgeschichte. Die Storylines werden abwechselnd gezeigt, wobei sie sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befinden: Während eine Storyline neu einsetzt, haben andere Storylines schon in früheren Episoden begonnen und wieder andere Storylines neigen sich dem Ende zu. Jede Episode und jede Werbeunterbrechung soll mit mindestens einem offenen, sich an einer spannenden Stelle befindlichen Handlungsfaden enden. Dieser dient als Cliffhanger, um die Zuschauer zum Ansehen der nächsten Episode zu bewegen, so dass ein Binge-Flow entsteht. Anders als zirkulär offene Serien werden geschlossene Serien auf ein definiertes Ende hin geschrieben. Die Limitierung der Serie ist also von Anfang an angelegt. Damit beinhaltet eine geschlossene Serie gleichermaßen Elemente der offenen Dramaturgie wie auch der geschlossenen Dramaturgie, Miniserie ^ Eine Form der geschlossenen Serie ist die Miniserie (engl. Mini Series / Limited Series ). Eine Miniserie ist in der Regel auf eine Staffel angelegt und am Ende fertig erzählt. Ein typisches Format für eine Miniserie sind 6 bis 8 Episoden á 45 bis 60 Minuten. Insofern überwiegen bei einer Miniserie die Prinzipien der geschlossenen Dramaturgie, Dabei ist darauf zu achten, dass die einzelnen Episoden einen Eigenwert als eigenständige Einheiten besitzen. Dies unterscheidet die Miniserie von einem Mehrteiler, der quasi einen episch angelegten, in Teile geschnittenen Spielfilm darstellt. Im Mehrteiler dominiert also die horizontale Struktur, die sich über alle Folgen erstreckt, während die vertikale Struktur der einzelnen Folgen in den Hintergrund tritt. Soap, Telenovela ^ Eine Mischform zwischen offener und geschlossener Serie stellt die Soap (Daily bzw. Weekly) oder Telenovela dar. Die Storylines entwickeln sich in der Soap bzw. Telenovela nach einem festen Schema. Dabei werden sie in einem ABC-System definiert, so dass in der Regel drei Storylines (A, B, C) parallel erzählt werden, wobei auch immer ein Comedy-Strang dabei ist, der zur Auflockerung dienen soll, Nach jeder Szene wechselt die Storyline, zunächst von A zu B zu C. Die weitere Reihenfolge des Wechsels entspricht einem Zopfmuster: ABC -> BCA -> CAB -> ABC. Ist eine Storyline zuende, setzt die nächste Storyline ein: ABC -> BCD -> CDE -> DEF -> EFG usw. Diese Technik der Verflechtung der einzelnen Storylines nennt man Zopfdramaturgie, Das Setting einer Soap bzw. Telenovela ist vertraut, wiedererkennbar bzw. vergleichbar mit der eigenen Lebenswelt oder aber durch andere Filme, Serien etc. „erlernt”. Die Zuschauer kennen die entsprechenden Klischees also schon. Reihe ^ Eine Reihe wird durch das Genre, den Stoff oder das Thema zusammengehalten. Im Unterschied zu einer Serie bildet eine Reihe aber keine zusammenhängende Handlung, sondern erzählt in den einzelnen Folgen verschiedene Geschichten, Figuren und Schauplätze, Figuren ^ Serien sind – stärker als Filme – character-driven. Neben dem Figurenensemble gibt es Gastrollen, die nur in einer oder mehreren Episoden auftreten oder in unregelmäßigen Abständen auftauchen. Hinsichtlich der Figuren gibt es zwei verschiedene Arten von Serien: Die Lead-Character-Serie stellt eine eindeutige Hauptfigur in den Mittelpunkt des Erzählens. Der besondere (extreme) Charakter dieser zentralen Figur prägt die gesamte Serie. Die Ensemble-Serie, in der es mehrere gleichwertige Hauptfiguren gibt, wird dagegen primär durch die Storyworld geprägt. Durch das Figurenensemble entsteht in einer Serie eine Vielfalt an Perspektiven und Sichtweisen. Dadurch ermöglichen Ensemble-Serien eine Multiperspektivität, die Einzelstücke nicht liefern können. Streng monoperspektivische Serien sind dagegen sehr selten. Eine Lead-Character-Serie kann sich im Verlauf einer Staffel aber auch hin zu einer Ensemble-Serie öffnen. Die ursprüngliche Hauptfigur wird dann häufig zu einem Türöffner für die Storyworld und somit für die anderen Figuren. Die Figuren einer Serie werden nicht alle gleichzeitig, sondern nach und nach etabliert: Beispielsweise werden zuerst nacheinander die Hauptfiguren bzw. das Hauptensemble vorgestellt und danach dann das jeweilige Umfeld jeder Hauptfigur. Typische Ensembleformen der Serie sind:

See also:  Wie Kommt Man Aus Einem Arbeitsvertrag Raus?

Familie Freunde Arbeitskolleg:innen

Während in Einzelfilmen die Exposition die Funktion innehat, die Figuren vorzustellen, ist dies bei der Serie nicht zu Beginn jeder Episode nötig. Stattdessen erfolgt die Exposition der Figuren in der Regel nur einmalig im Serien-Piloten, also in der ersten, meist doppelt so langen Episode.

Die weiteren Episoden können sich dann sofort auf den Figurenkonflikt konzentrieren. Anstoß und Plot-Point 1 passieren in einer Episode daher normalerweise früher als in einem filmischen Einzelwerk. Serienfiguren müssen so komplex, vielschichtig und ambivalent angelegt sein, also aus sich heraus so interessant erscheinen, dass sie selbst ohne Geschichte erzählenswert wären.

Denn nur dann kann man etliche Geschichten mit ihnen erzählen. Dabei sollte jede Figur über ein großes Empathiepotential verfügen und charakterlich in der Lage sein, sowohl protagonistisch als auch antagonistisch zu handeln, also möglichst viele Archetypen in sich vereinen.

Amoralisch handelnde Figuren werden vom Publikum in Serien viel besser akzeptiert, weil sie gleichzeitig immer auch positive bzw. faszinierende Charakterzüge haben. Grundsätzlich soll jede Figur in einer Serie immer wieder neue, überraschende Facetten ihrer Persönlichkeit offenbaren. Dabei ist es hilfreich, möglichst jede Figur so anzulegen, dass sie ein oder mehrere Geheimnisse in sich trägt, damit diese dann im Laufe der Serie enthüllt werden können.

Gleichzeitig machen Serienfiguren im Unterschied zu Filmhelden im Prinzip keine oder kaum eine Veränderung durch bzw. wandeln sich nur in sehr begrenztem Maße. In vielen modernen Dramaserien findet die charakterliche Wandlung der Hauptfigur bereits in der Pilotfolge statt oder sogar im „Off” unmittelbar vor Beginn der Serienhandlung.

  • In den weiteren Episoden macht die Hauptfigur dann keine charakterliche Entwicklung mehr durch.
  • In diesen Dramaserien geht es also primär die bereits erfolgte Charakterwandlung der Figur freizulegen bzw.
  • Sich mit den Konsequenzen dieser Wandlung zu beschäftigen.
  • Die einzelnen Episoden zeigen also, welches neue Potenzial in dieser Figur schlummert und nun aktiviert wird.

Struktur ^ Mit dem neuen Serienboom ist die Struktur bzw. das Format von Serien variabler und individueller geworden. Es gibt kaum mehr starre allgemeine „Strukturregeln” für Serien, also wie viele Episoden eine Staffel haben muss, wie lange jede Episode sein muss, wie die Strukturierung der Episoden oder die Anordnung der Storylines erfolgen muss oder wann alle wichtigen Figuren spätestens eingeführt sein müssen.

Stattdessen gibt es nun die künstlerische Freiheit, dass Episoden völlig unterschiedlich lang sein können, dass Erzählperspektiven wechseln können, dass man wichtige Figuren auch spät einführen (oder sterben lassen) kann oder eine anfangs sehr „kleine” Figur unerwartet zur Hauptfigur einer Episode werden kann.

Je freier die formale Struktur einer Serie ist, desto wichtiger ist es jedoch, eine Serie thematisch „zusammenzuhalten”, also sicherzustellen, dass das Grund- bzw. Überthema der Serie in jeder Episode präsent ist. Zudem bedeutet das Fehlen fester allgemeiner Vorgaben keineswegs, dass moderne Serien keine klare Struktur hätten.

  • Vielmehr ist es so, dass jede Serie ihre eigene Struktur hat, die in vielen Fällen sehr exakt definiert ist.
  • Während die Anzahl der Episoden pro Staffel oft auch eine Frage des Budgets ist – weshalb US-Serien meist längere Staffeln als deutsche Serien haben – ist die Länge der Episoden meist eine Frage des Seriengenres,

So hat die Sitcom in der Regel deutlich kürzere Episoden (20 bis 25 Min.) als das Serial Drama (45 bis 60 Min.) Akte stellen – anders als in Spielfilmen – keine primär narrative Einheit dar, sondern markieren die Werbeunterbrechungen. Die eigentliche narrative Einheit im seriellen Erzählen sind Beats,

  • Pro Akt sind 5 bis 8 Beats üblich, so dass spätestens alle 2 Minuten ein neuer Beat kommt.
  • Der erste Beat der Episode wird ‚Establisher‘ genannt, der letzte Beat jedes Aktes ‚Krise‘, der letzte Beat der Episode ‚Cliff‘ oder ‚Kiss-off‘.
  • Oft geben sich die Entwickler von Serien auch eine bestimmte Anzahl von Beats pro Akt, pro Storyline oder pro Figur vor, um durch eine hohe Beat-Dichte einen dynamischen, wendungsreichen Erzählrhythmus sicherzustellen.

Durch klare Actbreak- und Beat-Vorgaben ergibt sich für das Format einer Serienstaffel eine Art Matrix, bestehend aus beispielsweise 12 Episoden mit 4 Akten pro Episode und 6 Beats pro Akt: Dadurch ergeben sich in diesem Beispiel 12 x 4 x 6 = 288 Beats pro Staffel. Diese Matrix kann ein überaus hilfreiches Tool der Serienentwicklung v.a. in der Phase des Plottens sein, wobei natürlich hier umso mehr der Grundsatz gilt: „Know the rules – and break them!” Serienkonzept ^ Ein Serienkonzept, das bei Produzenten, Streamingplattformen, Filmförderungen oder Sendern eingereicht wird, ist in der Regel 10 bis 20 Seiten lang und besteht aus:

Logline Prämisse Synopsis Storyworld/Setting („ What if „) Figuren Staffelbögen (die episodenübergreifenden, horizontalen Storylines der ersten Staffel) Plot der einzelnen Episoden der ersten Staffel (Pilotfolge ausführlicher) Ausblick auf weitere Staffeln

Serienbibel ^ Alle Informationen über eine Serie werden in einer Serienbibel gebündelt. Diese dient beispielsweise dazu, dass sich neu engagierte Drehbuchautor:innen über die bisherige Handlung und die Vorgeschichten der einzelnen Figuren informieren können. Die Serienbibel umfasst:

Kurzinhalt Figuren mit angedeuteter Entwicklung Format Tonalität Langlaufende horizontale Storylines Vertikale Storylines der einzelnen Episoden Themen der einzelnen Episoden

Writers’ Room ^ Mit ‚Writers’ Room‘ wird ein Konzept (und ein Raum) bezeichnet, bei dem mehrere Autor:innen zusammen in spielerisch-kreativer und sportlich-produktiver Arbeitsatmosphäre eine Serie plotten und schreiben. Ursprünglich stammt das Konzept des Writers’ Rooms aus den USA, mittlerweile wird es aber weltweit praktiziert.

Die Arbeit im Writers’ Room fängt in der Regel erst dann an, wenn das Konzept und die Hauptfiguren der Serie schon entwickelt sind. Außerdem empfiehlt es sich, dass die horizontalen Storylines bereits durch den Headwriter vorgeplottet sind. Zugelassen für den Writers’ Room sind nur Autor:innen bzw. Kreative, die sich schreibend an der Serienentwicklung beteiligen.

Produzenten, Redakteure oder Regisseure, die nicht selbst an den Episoden mitschreiben, haben dagegen keinen Zutritt. Damit stellt der Writers’ Room einen geschützten Ort für die Autor:innen dar, in dem sie ihren Ideen freien Lauf lassen können, ohne Tabus oder Angst, kritisiert zu werden.

Der Showrunner bzw. Headautor ist meist der Schöpfer (Creator) der Serie und demzufolge die maßgebliche kreative Instanz sowie voll verantwortlich für die Entwicklung und Organisation der Serie. Sie/Er ist Manager, Autor (und im Fall des Showrunners auch noch Executive Producer) in einem und muss außer im Writers’ Room auch gleichzeitig am Set und im Schneideraum präsent sein. Wenn dies in Personalunion nicht leistbar ist, hat der Showrunner einen Stellvertreter, genannt „Number 2″. Je nach Größe des Writers‘ Rooms zwei bis zehn Autor:innen (Story Editors), Bewährt hat sich dabei eine Mischung aus Stammautor:innen (Staff Writers bzw. Autor:innen, mit denen der Showrunner bereits gearbeitet hat) und Nachwuchsautor:innen (Baby Writers), die dadurch gleichzeitig ganz praktisch ausgebildet werden. Während es etwa bei Soaps eine strikte Aufgabenteilung zwischen Headautor, Storylinern und Dialogautor:innen gibt, sind die Autor:innen bei High-End-Dramaserien meist am gesamten Prozess beteiligt, also beim Plotten, Schreiben und Rewrite. Alle kreativen Entscheidungen liegen aber allein beim Showrunner bzw. Headautor. Ein/e Assistent/in (Writers’ PA), der/die alle Ideen und Gedanken sammelt, ordnet, protokolliert und täglich verschickt, zwischen den Autor:innen kommuniziert und Recherchen übernimmt.

Der Unterhalt eines Writers’ Rooms auf Angestelltenbasis ist natürlich wesentlich kostenintensiver als einzelne Autor:innen auf Werkbasis zu engagieren. Um die Kosten zu verringern, wird die Anzahl der Autor:innen reduziert oder der Writers’ PA eingespart.

Adblock
detector